{"id":325,"date":"2007-01-04T15:27:54","date_gmt":"2007-01-04T14:27:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=325"},"modified":"2007-03-01T15:36:39","modified_gmt":"2007-03-01T14:36:39","slug":"einkaufe-vom-27-dezember-2006","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2007\/01\/04\/einkaufe-vom-27-dezember-2006\/","title":{"rendered":"eink\u00e4ufe vom 27. dezember 2006"},"content":{"rendered":"<p>ganz konnte ich es dann doch nicht lassen, aber der kompakt-mp3-newsletter, in dem der ferienrabatt von 99 cent pro track zwischen weihnachten und silvester angepriesen wurde, lie\u00df mir echt keine andere wahl. 8,01 euro f\u00fcr vier ep&#8217;s &#8211; wer will da noch meckern?<\/p>\n<p><a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/780558\">audion<br \/>\nmouth to mouth<br \/>\n[spectral sound spc-39]<br \/>\n<\/a>klar, \u00fcberhit. immer wieder erstaunlich, wie matthew dear es unter dem alias schafft, so vielseitige, aber doch eing\u00e4ngige tracks zu produzieren. funky, und das signal zum wegbeamen erfolgt nicht nur einmal, sondern regelm\u00e4\u00dfig. an sich simpel, aber genau das, was man nach den allzu verkopften ver\u00f6ffentlichungen der letzten jahre so braucht. da ist es ganz ok, dass er nicht versucht, es auf der b-seite nochmal zu steigern, aber immerhin einen s\u00e4gezahn-schunkler zum besten zu geben.<br \/>\ndj&#8217;s wie publikum werden sich gleicherma\u00dfen auf die \u00e4u\u00dferst kurzweiligen 13 minuten der a-seite einigen. nur zu verst\u00e4ndlich, weshalb die platte f\u00fcr viele im letzten jahr so weit vorne war.<\/p>\n<p><a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/687809\">gabriel ananda<br \/>\nmiracel whop<br \/>\n[platzhirsch 08]<br \/>\n<\/a>&#8222;was ist nun mit dem kaputt?&#8220; werden sich einige fragen. platten von einem <em>der<\/em> dedizierten minimal-labels zu kaufen, was sich bei einigen katalognummern f\u00fcr meine begriffe doch wohltuend vom einheitsbrei abhebt. eine davon ist diese hier, und das komischerweise sogar bei allen tracks. den titeltrack spielen die promi-playlist-nachk\u00e4ufer wahrscheinlich zur prime-time, ich w\u00fcrd&#8217;s zum aufbau als schnittstelle zum techno-vollwaschgang bevorzugen. &#8222;leikau&#8220; ist eine lustig-verpeilte jamsession mit gitarre und macht damit einmal mehr deutlich, dass dem genre der humor in den letzten jahren absolut abhanden gekommen zu sein scheint. die live-version des &#8222;doppelwhipper&#8220; war der kaufgrund, und an sich ist der track mit der gleichbleibenden h\u00fcpfenden melodie sowas von simpel gestrickt, dass es fast schon frech ist &#8211; aber es funktioniert. alleine, weil der herr live scheinbar zu wissen scheint, wie man es krachen lassen kann. sicher, mitte oder ende der 1990er h\u00e4tte man sowas milde bel\u00e4chelt, aber heute kann man \u00fcber solche minimal-abfahrt-tracks echt froh sein. bin mir sicher, dass dessen halbwertszeit beileibe nicht gering ausf\u00e4llt.<\/p>\n<p><a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/342840\">hiem<br \/>\nshe&#8217;s the one<br \/>\n[crosstown rebels crm 011]<br \/>\n<\/a>vergessen wir das original besser schnell, bzw. \u00fcberlassen es der electroclash-fraktion, die damit ganz gewiss mehr anzufangen wei\u00df als ich. der kaufgrund findet sich mit mathew jonson in bestform, der die bassline des originals gottseidank ganz rausnimmt, es \u00fcberhaupt nur auf das wesentliche reduziert, und in seinen zw\u00f6lfeinhalb minuten im handumdrehen demonstriert, wie man fl\u00e4chen und melodi\u00f6se sequenzen beispielhaft arrangiert. klingt eigentlich sogar gut kitschig, aber die tiefgehende bassline ab dem zweiten drittel f\u00fcgt dem track eine neue nuance hinzu, die ihn umso deeper erscheinen l\u00e4sst. ganz gro\u00dfes kino in gro\u00dfen clubs.<\/p>\n<p><a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/678334\">neil landstrumm<br \/>\nfactory revival ep<br \/>\n[scandinavia scan 025]<br \/>\n<\/a>muss mich ja rehabilitieren, was liegt also n\u00e4her, sich auf alte helden zu besinnen, obwohl neil sich in letzter zeit auch von ungewohnten seiten pr\u00e4sentierte. so auch hier zwei mal, wo er als rave-veteran einmal die happy mondays remixt  und einmal joy division covert. das klappt beide male erstaunlich gut, seiner linie mit darken sounds und typischen basslines bleibt er treu. das klappt insbesondere bei &#8222;she&#8217;s lost control&#8220; am besten, was f\u00fcr seine verh\u00e4ltnisse ganz sch\u00f6n offensiv ravig klingt, ihm aber meiner meinung nach blendend zu gesicht steht. dieses jahr steht wohl ein neues album auf scandinavia an, darauf bin ich nach den entwicklungen des letzten jahres schon echt gespannt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ganz konnte ich es dann doch nicht lassen, aber der kompakt-mp3-newsletter, in dem der ferienrabatt von 99 cent pro track zwischen weihnachten und silvester angepriesen wurde, lie\u00df mir echt keine andere wahl. 8,01 euro f\u00fcr vier ep&#8217;s &#8211; wer will da noch meckern? audion mouth to mouth [spectral sound spc-39] klar, \u00fcberhit. immer wieder erstaunlich,&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[3,2],"tags":[],"class_list":["post-325","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-frisch-eingetroffen","category-musik"],"modified_by":null,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/325","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=325"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/325\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=325"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=325"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=325"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}