{"id":3253,"date":"2014-03-23T16:05:48","date_gmt":"2014-03-23T15:05:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=3253"},"modified":"2014-09-14T02:13:14","modified_gmt":"2014-09-14T00:13:14","slug":"utrecht-23-03-2014-tivoli-spiegelbar-mindcamp","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2014\/03\/23\/utrecht-23-03-2014-tivoli-spiegelbar-mindcamp\/","title":{"rendered":"[utrecht \/ 23.03.2014] tivoli spiegelbar: mindcamp"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?attachment_id=3257\" rel=\"attachment wp-att-3257\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3257\" src=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2014\/03\/image.jpg\" alt=\"image\" width=\"502\" height=\"720\" data-id=\"3257\" srcset=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2014\/03\/image.jpg 502w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2014\/03\/image-209x300.jpg 209w\" sizes=\"auto, (max-width: 502px) 100vw, 502px\" \/><\/a><\/p>\n<p>eine reihe von funckarma. reisen bildet sowieso, daher total unvorbereitet auf das gesp\u00fcr von gastgebern vertrauen und akustisch-optische eindr\u00fccke au\u00dferhalb der bundeshauptstadt genie\u00dfen.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">ablauf<\/span><br \/>\n15:00 jasper wiegers<br \/>\n16:00 eazm<br \/>\n16:30 grischa lichtenberger<br \/>\n17:30 roel funcken<br \/>\n18:00 ochre<br \/>\n19:00 michiel gardner<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">nachbetrachtung<\/span><\/p>\n<p>an sich ist an dem ausflug nur eines zu bedauern: er war zu kurz. mitverantwortlich daf\u00fcr war der ausgedehnte sightseeing-bummel durch amsterdam am samstag zuvor und die bekanntschaft mit einer dortigen institution namens &#8222;caf\u00e9 rave&#8220;. andererseits war das wetter sonntags auch etwas launisch, so dass ein ausgedehnter bummel durch utrecht nicht nur vom timing her schwierig war.<br \/>\ndas tivoli lag im m\u00e4rz (mittlerweile ist der 14. september 2014) noch direkt an einer gracht in der utrechter innenstadt unweit des hauptbahnhofs, der einer grundlegenden sanierung und erweiterung unterzogen wurde. verstehen kann man darunter ein haus, in dem mehrere r\u00e4ume f\u00fcr kulturelle veranstaltungen aller art genutzt werden konnten: konzerte, parties, lesungen, kino &#8211; f\u00fcr jede gr\u00f6\u00dfe etwas dabei. mittlerweile haben sie sich mit der vredenburg (einem anderen veranstaltungsort in utrecht) zusammengetan und sind in andere, gr\u00f6\u00dfere r\u00e4umlichkeiten umgezogen und haben mit dem tivoli de helling noch einen anderen konzertraum abseits der grachten. hauptgrund daf\u00fcr waren die logistischen probleme: bands transportieren die ausr\u00fcstung meistens mit lkws, die aber nicht in die grachten kommen. bedeutete vor dem umzug erst gro\u00dfes umladen, bevor man mit dem aufbau beginnen konnte. da die umliegenden h\u00e4user bei den grachten zwar gesch\u00e4fte im erdgeschoss hatten, jedoch sonst bewohnt wirkten, kann der besucherzu- und -abstrom mit einer der gr\u00fcnde gewesen sein.<\/p>\n<p>die spiegelbar bekam ihren namen durch die zahlreichen mini-discokugeln auf dem floor. generell fiel erstmal auf: alles sauberer als in berlin, wo die rauhen unverputzten graffiti-w\u00e4nde schon beinahe zur subkulturellen dna geh\u00f6ren. in der spiegelbar hingegen hochwertige holzverkleidung, aus denen auch die b\u00e4nke sowie aufsteigenden sitzreihen bestanden &#8211; steril wirkte das erstaunlicherweise nicht.<br \/>\ndie zwei stunden, die wir dort verbrachten, hatten den charakter einer sonntags-matinee, was durchaus beispielcharakter f\u00fcr hiesige veranstaltungen haben k\u00f6nnte. hier h\u00e4lt man immer noch die tanzfl\u00e4che im zentrum, in der hoffnung, dass der funke schon \u00fcberspringen wird und am ende regen sich alle \u00fcber die herumsteher auf. in der spiegelbar: sitzs\u00e4cke, couches, platz zum herumstehen oder mitwippen am rande. b\u00fchne leicht emporstehend mit visuals hinter den live-acts &#8211; fertig. das f\u00fchrt zwar dazu, dass nahezu alle leute in eine richtung sitzen und zuh\u00f6ren sowie zwangsweise in richtung k\u00fcnstler blicken, aber das w\u00e4re mit tanzfl\u00e4che auch nicht anders.<br \/>\nalso sprach alleine der aufbau daf\u00fcr, dass daraus nicht zwingend eine party, sondern eher ein treffen von connaisseuren werden sollte. das ging auch vollkommen auf. durch den fokus auf das sitzen war die sicht auf die visuals stets gegeben, die anlage klang gut, auch mit ochres melodien konnte ich stellenweise etwas anfangen, gebe jedoch dem bisschen knarzigen sound, den wir noch kurz von grischa lichtenberger mitbekommen haben, den vorzug.<\/p>\n<p>ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das in der form auch hier funktioniert. wenn man sich schon einer intakten infrastruktur an plattenl\u00e4den und des clublebens r\u00fchmt, sollte sich auch die electronica-fraktion darunter befinden, die nicht immer auf die ctm, krake oder die eine oder andere leisure system oder polymorphism warten, bzw. es etwas kleiner haben m\u00f6chte. und gute visuals haben sowieso noch nie geschadet.<br \/>\nwar einfach rundum gelungen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>eine reihe von funckarma. reisen bildet sowieso, daher total unvorbereitet auf das gesp\u00fcr von gastgebern vertrauen und akustisch-optische eindr\u00fccke au\u00dferhalb der bundeshauptstadt genie\u00dfen. ablauf 15:00 jasper wiegers 16:00 eazm 16:30 grischa lichtenberger 17:30 roel funcken 18:00 ochre 19:00 michiel gardner nachbetrachtung an sich ist an dem ausflug nur eines zu bedauern: er war zu kurz.&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6],"tags":[],"class_list":["post-3253","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3253","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3253"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3253\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3441,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3253\/revisions\/3441"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3253"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3253"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3253"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}