{"id":3260,"date":"2014-03-28T13:49:21","date_gmt":"2014-03-28T12:49:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=3260"},"modified":"2014-11-30T08:36:43","modified_gmt":"2014-11-30T07:36:43","slug":"amsterdam-28-03-2014-chicago-social-club-plak","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2014\/03\/28\/amsterdam-28-03-2014-chicago-social-club-plak\/","title":{"rendered":"[amsterdam \/ 28.03.2014] chicago social club: plak"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?attachment_id=3259\" rel=\"attachment wp-att-3259\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-id=\"3259\"  src=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2014\/03\/20140328-134543.jpg\" alt=\"20140328-134543.jpg\" width=\"621\" height=\"875\" class=\"alignnone size-full wp-image-3259\" srcset=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2014\/03\/20140328-134543.jpg 621w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2014\/03\/20140328-134543-212x300.jpg 212w\" sizes=\"auto, (max-width: 621px) 100vw, 621px\" \/><\/a><\/p>\n<p>kapitel zwei in puncto &#8222;ausw\u00e4rtiges am\u00fcsement&#8220; mit schwerpunkt auf den niederlanden. es kam hierbei recht gelegen, dass sven dort spielt.<\/p>\n<p><u>club<\/u><br \/>\nsven weisemann<br \/>\nelias mazian<br \/>\njoris<\/p>\n<p><u>bar<\/u><br \/>\ndie rooie<br \/>\nrick sman<br \/>\nsimon plays<\/p>\n<p><u>eintritt<\/u><br \/>\n15 euro<\/p>\n<p><u>nachbetrachtung<\/u><br \/>\nwird sich alles zwar wenig schmeichelhaft und wom\u00f6glich auch etwas schn\u00f6selig lesen, aber das risiko gehe ich gerne ein &#8211; den club werde ich eh nicht mehr so schnell nochmal besuchen.<\/p>\n<p>die gegend um den leidseplein, wo der chicago social club direkt liegt, ist sowohl tags\u00fcber bei shoppenden touristen als auch nachts zum am\u00fcsieren sehr beliebt. da kann man sicher sein, bis zur sperrstunde um 5:00 fr\u00fch nicht alleine auf der stra\u00dfe zu sein, was ja schon ein gef\u00fchl von sicherheit vermittelt. die unterhaltungsm\u00f6glichkeiten teilen sich gr\u00f6\u00dftenteils auf bars und restaurants auf. sonst gibt es noch das schouwgebouw (theater) und das melkweg direkt um die ecke. gerade vor letzterem stand eine riesige schlange, die an manchen samstag vom berghain erinnerte.<\/p>\n<p>es blieb auch sonst etwas zeit zum umherstromern, da (hier kommt der schn\u00f6selige teil) es mit der g\u00e4steliste nicht so recht klappte. noch dazu gab es ein f\u00fcr mich irgendwie nicht schl\u00fcssiges einlasskonzept, was aber in den meisten l\u00e4ndern au\u00dferhalb deutschlands praktiziert wird:<br \/>\nhei\u00dft soviel wie, dass ein separater seiteneingang f\u00fcr die g\u00e4steliste ja schon mal gut ist. wenn es dort jedoch hei\u00dft, dass ich nicht draufstehe und f\u00fcr den regul\u00e4ren eintritt (den ich auch gezahlt h\u00e4tte) bitte zum vorderen eingang gehen soll, wo wiederum nach dem ticket gefragt wird, f\u00fchlt man sich jedoch etwas planlos umhergeschickt.<br \/>\neinen anruf und 20 minuten sp\u00e4ter startete ich den dritten anlauf bei derjenigen, die via ipad \u00fcber die liste wachte &#8211; diesmal auch erfolgreich. allgemeine erleichterung, auch verst\u00e4ndnis seitens des personals, die mich beschwichtigten, dass hier keiner hereingelegt w\u00fcrde, von mir mit einem l\u00e4cheln goutiert, von einem der t\u00fcrsteher jedoch gleich mit einem &#8222;what&#8217;s the problem?&#8220; mit diesem &#8222;sag jetzt nichts falsches&#8220;-unterton flankiert.<\/p>\n<p>naja, egal. also drinnen. jacke abgegeben, tonic geholt, auf die galerie gestellt, geschaut.<br \/>\nelias mazian spielte derweil schon komischen vocal-house, kaum mixing, aber die leute mochten das. bei n\u00e4herer betrachtung (da ist er wieder, der schn\u00f6sel) passte das bild auch zum klischee der am\u00fcsiermeile drau\u00dfen. gut zurechtgemachte damen und die herren gerne im richtigen hemd. eher ging&#8217;s um die selbstdarstellung als den gemeinsamen spa\u00df. ein trauriger &#8222;h\u00f6hepunkt&#8220; war, dass einer der herren eine junge dame aus seiner n\u00e4he wegschubste, die nicht auf seine anmachversuche reagierte. ein gl\u00fcck passierte dabei nichts weiter schlimmeres.<\/p>\n<p>sven versuchte, mit qualitativ hochwertigem house zu \u00fcberzeugen. den paar anwesenden musiknerds im laden wird dabei (hoffe ich zumindest) schon etwas das herz aufgegangen sein, aber wenn, dann waren die in einer verschwindend geringen minderheit. selbst als er kurz vor schluss  &#8222;knights of the jaguar&#8220; spielte: es gab kaum bis gar keine \u00fcber das normalma\u00df hinausgehende reaktion des publikums. bis dahin probierte er es mit einigem aus der trickkiste, um zu sehen, was am besten ankommen w\u00fcrde, aber das ist schwer herauszufinden, wenn vor einem zwar etwas die h\u00fcften gewackelt werden, aber sonst nichts nennenswertes vom publikum kommt.<\/p>\n<p>um es auf den punkt zu bringen: leider war die musik nur untermalung f\u00fcr den catwalk bzw. zur anbahnung zeitlich flexibel handhabbarer beziehungen &#8211; wie in einer normalen diskothek eben, so jedenfalls mein eindruck. das passt zwar sehr gut in diese umgebung, bietet f\u00fcr mich jedoch keinen wohlf\u00fchlfaktor, geschweige denn \u00fcberhaupt einen grund, nochmal einen fu\u00df in den club zu setzen. plak w\u00e4re als reihe auch ganz gut beraten, sich anderweitig umzusehen, damit deren bookings auch etwas dankbarer aufgenommen werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>kapitel zwei in puncto &#8222;ausw\u00e4rtiges am\u00fcsement&#8220; 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