{"id":3380,"date":"2014-07-16T21:11:24","date_gmt":"2014-07-16T19:11:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=3380"},"modified":"2015-10-27T15:11:59","modified_gmt":"2015-10-27T14:11:59","slug":"gruenefeld-bei-berlin-19-20-07-2014-nation-of-gondwana","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2014\/07\/16\/gruenefeld-bei-berlin-19-20-07-2014-nation-of-gondwana\/","title":{"rendered":"[gr\u00fcnefeld bei berlin \/ 19.\/20.07.2014] nation of gondwana"},"content":{"rendered":"<p>kaum ist die fusion \u00fcberstanden, geht es auf das n\u00e4chste festival, das zwar wesentlich k\u00fcrzer, aber nicht weniger liebevoll gestaltet sein soll. um das geschehen sp\u00e4ter mobil parat zu haben, gibt es hier den ablaufplan, um schnell nachschauen zu k\u00f6nnen, zu wann man sich den wecker stellen sollte.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/pyonen.de\/\" target=\"_blank\">nation of gondwana<\/a><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">wiese<\/span><br \/>\n<em>samstag, 19. juli 2014<\/em><br \/>\n13:00 beda<br \/>\n16:00 sven von th\u00fclen<br \/>\n18:30 david dorad<br \/>\n22:00 der dritte raum <em>live<\/em><br \/>\n23:30 joel mull<br \/>\n<em>sonntag, 20. juli 2014<\/em><br \/>\n02:30 r\u00f8dh\u00e5d<br \/>\n05:00 recondite <em>live<\/em><br \/>\n06:30 dixon<br \/>\n09:30 \u00e2me<br \/>\n12:00 sportbrigade sparwasser<br \/>\n14:30 extrawelt <em>live<\/em><br \/>\n16:00 monika kruse<br \/>\n18:30 sven dohse<br \/>\n21:00 ende<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">see<\/span><br \/>\n<em>samstag, 19. juli 2014<\/em><br \/>\n13:00 dj rolle<br \/>\n16:00 eulen:haupt<br \/>\n19:00 voodoohop &#8211; dj thomash, urubu &amp; macaca \/ performers kero\u00f8\u00e0cidu, su\u00e4v\u00e4k &amp; kamila<br \/>\n<em>sonntag, 20. juli 2014<\/em><br \/>\n01:00 patric catani <em>live<\/em><br \/>\n02:00 lassmalaura<br \/>\n05:00 rampue <em>live<\/em><br \/>\n(07:00 aufr\u00e4umpause)<br \/>\n07:30 grizzly<br \/>\n10:30 des wahnsinns fette beute<br \/>\n14:00 pilocka krach <em>live<\/em><br \/>\n15:00 hush hush <em>live<\/em><br \/>\n16:30 col. decker <em>live<\/em><br \/>\n18:00 zachov <em>live<\/em><br \/>\n19:30 guido m\u00f6bius <em>live<\/em><br \/>\n(20:30 pause)<br \/>\n21:30 justine electra <em>live<\/em><br \/>\n22:30 peer gregorius<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\"><br \/>\nspelunke<\/span><br \/>\n<em>freitag, 18. juli 2014<\/em><br \/>\n19:00 mohammed atari &amp; mike stone<br \/>\n23:00 randweg <em>live<\/em><br \/>\n00:00 felde<br \/>\n<em>sonntag, 20. juli 2014<\/em><br \/>\n22.30 m. rux \/ marco costanza \/ velvet hollywood<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">feuerwehrfloor<\/span><br \/>\nadonis wolf \/ murian benz \/ mario worgall \/ dj o.j.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">nachbetrachtung<\/span><\/p>\n<p>eines der hei\u00dfesten wochenenden 2014, von daher k\u00f6nnte man nur aufgrund der dehydrierung als h\u00e4rtestem gegner mit dem jammern anfangen. dagegen lie\u00dfen sich jedoch strategien finden, angefangen bei der kalten dusche inklusive klamotten oder man ging eben richtung feuerwehrschlauch auf der wiese. sonnenschutz in irgendeiner form war jedoch zwingend notwendig.<br \/>\neindeutig ein luxusproblem. hitze und sonne waren mir jedenfalls sehr viel lieber als darauf zu hoffen, dass regenwolken vor\u00fcberziehen oder der schauer wenigstens nicht zu lang ausf\u00e4llt. perfektes festivalwetter also, gerade wenn man bedenkt, dass man nachts auch sch\u00f6n im t-shirt herumlaufen konnte.<\/p>\n<p>gleich freitag bei der ankunft fiel auf, dass es um einiges \u00fcbersichtlicher als bei der fusion ist. schon hinter der einfahrt kann man eigentlich das gesamte festivalgel\u00e4nde \u00fcberblicken, und egal wo man sich platziert: bei der musik ist man in zehn minuten zu fu\u00df. selbst wenn die einem nicht so zusagt, ist der weg von der wiese bis zum see in drei minuten erledigt. von den entfernungen her nach der fusion also eine wohltat.<\/p>\n<p>bei der dekoration sch\u00f6pften die pyonen auch aus dem vollen. die projektionen auf den boden am see waren mit den am strand sitzenden leuten schon abgefahren, die led-reihen in den b\u00e4umen sowieso, die font\u00e4ne im see als projektionsfl\u00e4che auch eine tolle idee und was freitag abend bei der lichtprobe auf der wiese zu sehen war, machte schon lust darauf, das sp\u00e4testens bei r\u00f8dh\u00e5d in aktion zu erleben.<\/p>\n<p>sch\u00f6n ist jedenfalls, dass man den freitag gem\u00fctlich angehen lassen kann, um samstag mittag ins festival zu starten. das gelang beda mit zur\u00fcckgenommenem house auch sehr gut, aber hier zeigte sich bereits, dass auch die tanzfl\u00e4che der wiese von einem riesigen oder vielen kleineren sonnensegeln als schattenspender profitiert h\u00e4tte. wir selber sa\u00dfen weite teile der sets von beda und sven von th\u00fclen (der mich echt \u00fcberzeugt hatte &#8211; so geht es auf seine kappe, dass ich mir den alan fitzpatrick remix von trus&#8217;me auf prime numbers gekauft habe) unter dem kleinen zelt neben der bar und schauten nur den leuten zu, die sich in n\u00e4he des feuerwehrschlauchs am hinteren ende vergn\u00fcgten oder den doch so einigen dutzenden auf der tanzfl\u00e4che. sonst bestanden weite teile des samstages einfach aus wassernachschub, entweder unter der kalten dusche oder im camp via pflanzenbest\u00e4uber. hauptsache schatten, was auch am see bei den b\u00e4umen sehr gut ging. zum tanzen konnte sich irgendwie niemand von uns so richtig durchringen.<\/p>\n<p>abends habe ich mich dann hingelegt, weil der sonntag eh \u00fcberl\u00e4nge versprach. war auch p\u00fcnktlich zu r\u00f8dh\u00e5d am start, aber irgendwie verwundert, warum das licht von den proben am vorabend fehlte und nur die lampen an den girlanden zu den s\u00e4ulen am rand leuchteten (und dies meistens zu hell). r\u00f8dh\u00e5d selber trieb die leute herzlich hart vor sich her, um vor recondite ein, zwei g\u00e4nge zur\u00fcckzuschalten, was auch richtig so war. dessen melodien passten zwar zum sonnenaufgang, aber bis kurz vor \u00fcbergabe des staffelstabes weiterzubrettern, w\u00e4re alles andere als das gebot der stunde gewesen.<br \/>\nbeim licht stellte sich heraus, dass das lichtpult einen hitzekollaps hatte und ersatz war nicht vorhanden, insofern war viel m\u00fche vorab umsonst. da sich der rest des festivals aber eh bei tageslicht abspielte, wurde das f\u00fcr mich vor ort zwar zur nebensache, im nachhinein aber zu einem der gr\u00f6\u00dften kritikpunkte: obwohl es aller ehren wert ist, als einziges team (pyonen) im gegensatz zu vielen kleineren projekten unter einem dach (fusion) so ein festival auf die beine zu stellen, kann ich (gerade bei einem eintrittspreis von 80 euro) nicht ganz nachvollziehen, dass man an dieser stelle keinen ersatz vor ort hatte oder beim verleih darauf gepocht hat, den recht z\u00fcgig zu bekommen. das ist insofern \u00fcberraschend, als dass man sich bei vielem vom rest (pas, anzahl der dixis) wirklich nicht hat lumpen lassen. war f\u00fcr sie selbst aber wahrscheinlich genauso \u00e4rgerlich.<\/p>\n<p>der rest des sonntages spielte sich dann gr\u00f6\u00dftenteils am see ab, wo grizzly sich in seinen drei stunden u.a. von neneh cherrys &#8222;buffalo stance&#8220; ausgehend bis zu &#8222;bring&#8220; von randomer\u00a0 vorarbeitete &#8211; das machte richtig laune. ebenso wie das set von pilocka krach, die zwar ihr festes repertoire hat, aber die coverversion von &#8222;goldener reiter&#8220; hatte ich zuvor noch nicht von ihr geh\u00f6rt.<br \/>\nextrawelt gab es schon auf der fusion, also nur mal am rande gestreift, bei monika kruse zu wirklich akzeptablem techhouse inklusive &#8222;the man with the red face&#8220; etwas gefuttert und zu sven dohse zusammengepackt. dessen ende bekamen wir dann nur noch aus der ferne mit, sind recht zeitnah danach losgefahren.<br \/>\nf\u00fcr mich ging es ab dem nauener bahnhof mit dem regionalexpress heimw\u00e4rts. die idee hatten auch so einige andere nation-besucher inklusive fahrr\u00e4dern, die in spandau vom schaffner aus dem zug komplimentiert wurden, weil es tats\u00e4chlich mit den anderen fahrg\u00e4sten ab spandau zu eng geworden w\u00e4re. meine fahrt war am ostbahnhof zu ende und nach der schwer notwendigen dusche auch so einiges an schlaf.<\/p>\n<p>auch wenn die nation aufgrund ihrer gr\u00f6\u00dfe und der tatsache, dass sie als kind der pyonen von ihnen alleine gestemmt wird, schon ihren charme hat, reichte meine premiere dort nicht aus, um den &#8222;da muss ich n\u00e4chstes jahr wieder hin&#8220;-impuls auszul\u00f6sen. daf\u00fcr gleichen sich die line-ups von jahr zu jahr doch zu sehr, und auch wenn sie mit dem weiteren anstieg des eintrittspreises (2015 war man bereits bei 90 euro) die parallel steigenden produktionskosten verst\u00e4ndlicherweise wieder reinholen m\u00f6chten (und scheinbar dennoch draufzahlen), ist es mir das trotzdem so schnell nicht nochmal wert. ich wei\u00df, dass dies schon etwas anma\u00dfend ist und den pyonen unrecht tut, aber bevor dies f\u00fcr manche nation-g\u00e4nger der ersten stunde zu gro\u00dfe ausma\u00dfe annimmt oder nicht mehr bezahlt werden kann, w\u00e4re es auch in ordnung, sich betont zu verkleinern. gerade mit der vorgeschichte als veranstaltungsteam hat man gen\u00fcgend leute aus den eigenen reihen, die man spielen lassen k\u00f6nnte, wozu es dann keine kaliber wie dixon br\u00e4uchte, in der hoffnung, dass man das festival irgendwie vollbekommt. lieber kleinere namen, meinetwegen auch weniger technik auf der wiese, weniger eintrittskarten &#8211; stattdessen ein kleines familientreffen auf der brandenburgischen lichtung. im vergleich zur fusion war es dies zwar, aber nach dem, was man auf erz\u00e4hlungen von &#8222;fr\u00fcher&#8220; so h\u00f6rt, ist auch die nation vom allgemeinen veranstaltungsboom nicht unber\u00fchrt geblieben, so dass sich manche auch wieder zu den alten zeiten zur\u00fccksehnen, in denen man f\u00fcr die karte noch weniger als 50 euro zahlen musste.<br \/>\nist aber wahrscheinlich viel leichter gesagt als getan: in zeiten nach duisburg wird es wohl eher so aussehen, dass die auflagen eines festivals in egal welcher gr\u00f6\u00dfe nur mit einer gewissen portokasse zu erf\u00fcllen sind. da kann man es entweder mit sponsoren versuchen oder alles in den eigenen h\u00e4nden belassen. es ist den pyonen hoch anzurechnen, dass sie dies aus eigener kraft schaffen, aber als ergebnis sind mir dann doch die festivals lieber, die einen aufgrund ihrer vielfalt der m\u00f6glichkeiten (fusion) oder behutsam kuratierte und variierende line-ups (nachtdigital) begeistern. die nation \u00fcberlasse ich dann lieber denjenigen, die wesentlich festere bindungen zu ihr haben, obwohl es sch\u00f6n war, sie mal mitgemacht zu haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>kaum ist die fusion \u00fcberstanden, geht es auf das n\u00e4chste festival, das zwar wesentlich k\u00fcrzer, aber nicht weniger liebevoll gestaltet sein soll. um das geschehen sp\u00e4ter mobil parat zu haben, gibt es hier den ablaufplan, um schnell nachschauen zu k\u00f6nnen, zu wann man sich den wecker stellen sollte. nation of gondwana wiese samstag, 19. juli&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6],"tags":[],"class_list":["post-3380","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3380","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3380"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3380\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3866,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3380\/revisions\/3866"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3380"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3380"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3380"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}