{"id":3456,"date":"2014-10-02T00:39:57","date_gmt":"2014-10-01T22:39:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=3456"},"modified":"2018-12-06T21:48:03","modified_gmt":"2018-12-06T20:48:03","slug":"berlin-02-10-2014-ohm-abyssal-with-djrum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2014\/10\/02\/berlin-02-10-2014-ohm-abyssal-with-djrum\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 02.10.2014] ohm: abyssal with djrum"},"content":{"rendered":"<p>der freitag ist tats\u00e4chlich aufgrund nationaler feierlichkeiten frei. daher kann ich endlich mal in den kleinen club, der im geb\u00e4ude des tresors bzw. des heizkraftwerks residiert, zuvor schon als &#8222;shift&#8220; existierte und seit ein paar monaten mit genauso guten line-ups &#8211; nur eben als &#8222;ohm&#8220; &#8211; weitermacht. bei abyssal ist das eh ehrensache, wobei ich nicht annehme, dass ich gro\u00dfartig vorher schlafen werde. der abend k\u00f6nnte daher f\u00fcr mich recht kurz werden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ohmberlin.com\/\" target=\"_blank\">abyssal with djrum<\/a><br \/>\ndjrum<br \/>\nes.tereo<br \/>\nwh\u00f8<br \/>\nddm<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">adresse<\/span><br \/>\nk\u00f6penicker stra\u00dfe 70<br \/>\nu-bhf heinrich-heine-stra\u00dfe<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">beginn<\/span><br \/>\n24 uhr<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">eintritt<\/span><br \/>\n5 euro<\/p>\n<p><u>nachbetrachtung<\/u><\/p>\n<p>obwohl der horst krzbrg immer noch ein bisschen fehlt und johnnie stieler klargemacht hat, dass er nicht mehr so schnell einen neuen club er\u00f6ffnen wird, haben sich teile des horst-personals ein herz gefasst und mit dem ohm eine plattform geschaffen, die die clublandschaft berlins f\u00fcr meine begriffe sehr bereichert. ich gehe sogar so weit, es als kleine perle bezeichnen zu wollen.<\/p>\n<p>schwer zu finden ist es tats\u00e4chlich nicht: einfach den tresor-eingang verpassen und weiterlaufen. gleich hinter der kasse steht man im club, der seinerzeit tats\u00e4chlich der batterieraum im heizkraftwerk war (ihr erinnert euch: zu beginn hie\u00df der gr\u00f6\u00dfere raum im neuen tresor so, bevor er wieder in &#8222;globus&#8220; umbenannt wurde). den \u00fcberblick hat man sofort, da es nicht mehr als 70 qm sein d\u00fcrften, die sich bar und tanzfl\u00e4che untereinander aufteilen. dj-pult ebenerdig, geradezu am anderen ende, wenn man reinkommt, daneben die tanzfl\u00e4che, davor die bar mit sitzreihe an der wand.  alles gekachelt, wirkt daher wie ein versuchslabor, was dem programm des clubs auch sehr entspricht. sonst: toiletten hinten rechts, die garderobe ist sogar ein kleiner teil des kraftwerks.<br \/>\nsp\u00e4rliches licht, erst beim ende von djrum wurden die led-reihen etwas gefordert &#8211; da geht also durchaus noch mehr. die anlage sticht jedoch richtig positiv hervor. bitte korrigieren, wenn ich falsch liege, aber das d\u00fcrfte das gleiche fabrikat wie im raumklang sein. pr\u00e4zise, druckvoll, ausgewogen und sogar ohne geh\u00f6rschutz sehr gut auszuhalten (obwohl djrum einen djm-800 bestellt hatte, den er aber nicht durch pausenloses clipping \u00fcberstrapazierte). bin kurz nach 5:00 uhr ohne pfeifen im ohr raus.<\/p>\n<p>kam p\u00fcnktlich zu wh\u00f8?s erster platte, er war (mal wieder) f\u00fcr mich im gesamten auch der h\u00f6hepunkt an dem abend, indem er die l\u00fccke zwischen post-dubstep (so sagt man jetzt wohl dazu) und techno am besten traf.<br \/>\nbei djrum fand ich den aufbau seltsam. erst mit drum&amp;bass anfangen, dann nach 10-15 minuten das tempo auf 110 bpm drosseln, um sich \u00fcber house und oldschool-breakbeats wieder hochzuarbeiten. immerhin: &#8222;digeridoo&#8220; von afx spielte er gegen schluss. sehr gute zweite h\u00e4lfte, in die ich aufgrund der ersten jedoch erstmal hineinfinden musste.<\/p>\n<p>kann aber einen rundum erfreulichen abend nicht tr\u00fcben. ob es am bevorstehenden feiertag, dem line-up, am ruf des clubs bzw. von abyssal oder an allem zugleich lag: es war stets gut gef\u00fcllt, wobei das ohm auch mit 30 leuten nicht leer wirken w\u00fcrde. dennoch super, dass das angebot auf soviel gegenliebe stie\u00df. hatte das gef\u00fchl, dass es rundum passen w\u00fcrde, was die abyssal-protagonisten auch im nachhinein noch best\u00e4tigten. wird daher nicht deren letztes mal dort gewesen sein.<\/p>\n<p>generell sollte man das ohm auf dem zettel haben, wenn man am wochenende zwar lust auf weggehen, nicht aber auf exzess hat, sondern einfach nur gute musik etwas neben dem konsens erleben m\u00f6chte. ein toller raum f\u00fcr experimente, der sich alleine durch sein musikalisches konzept das publikum aussucht &#8211; kompliment daf\u00fcr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>der freitag ist tats\u00e4chlich aufgrund nationaler feierlichkeiten frei. daher kann ich endlich mal in den kleinen club, der im geb\u00e4ude des tresors bzw. des heizkraftwerks residiert, zuvor schon als &#8222;shift&#8220; 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