{"id":3534,"date":"2014-12-30T16:43:21","date_gmt":"2014-12-30T15:43:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=3534"},"modified":"2015-10-27T18:53:46","modified_gmt":"2015-10-27T17:53:46","slug":"berlin-01-01-2015-berghain-silvester-20142015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2014\/12\/30\/berlin-01-01-2015-berghain-silvester-20142015\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 01.01.2015] berghain: silvester 2014\/2015"},"content":{"rendered":"<p>es gibt gewohnheiten oder rituale, die ich einfach gerne beibehalte. so f\u00fchrt mich der weg auch in diesem jahr am 1. januar relativ ausgeschlafen in die stammlokalit\u00e4t, um die silvesterfeierlichkeiten so richtig zu begehen. den silvesterkater am 1. januar \u00fcberlasse ich dann anderen, wobei der ablaufplan nahelegt, dass die kondition schon auf eine probe gestellt und das wochenende daher lieber ruhig verlaufen wird.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.berghain.de\/\">silvester 2014\/2015<\/a><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">berghain<\/span><br \/>\n<em>1. januar 2015<\/em><br \/>\n01h00 henning baer<br \/>\n04h00 ben klock<br \/>\n08h00 blind observatory<br \/>\n11h00 dvs1<br \/>\n15h00 efdemin<br \/>\n19h00 marcel fengler<br \/>\n23h00 boris<br \/>\n<em>2. januar 2015<\/em><br \/>\n03h00 function<br \/>\n07h00 norman nodge<br \/>\n11h00 pete<br \/>\n14h00 anthony parasole<br \/>\n17h30 kobosil<br \/>\n21h30 marcel dettmann<br \/>\n01h30 fiedel<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">panorama bar<\/span><br \/>\n<em>1. januar 2015<\/em><br \/>\n01h00 nd_baumecker<br \/>\n05h00 deetron &amp; ripperton<br \/>\n10h00 krystal klear<br \/>\n13h00 virginia<br \/>\n17h00 margaret dygas<br \/>\n20h30 honey dijon<br \/>\n23h30 nick h\u00f6ppner<br \/>\n<em>2. januar 2015<\/em><br \/>\n03h30 ryan elliott<br \/>\n07h00 steffi<br \/>\n11h00 tama sumo &amp; lakuti<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">lab.oratory<\/span><br \/>\n<em>1. januar 2015<\/em><br \/>\n05h00 juan ramos<br \/>\n08h00 pet shop bears<br \/>\n12h00 massimiliano pagliara<br \/>\n16h00 soundstream<br \/>\n20h00 tama sumo<br \/>\n<em>2. januar 2015<\/em><br \/>\n00h00 the black madonna<br \/>\n04h00 jason kendig<br \/>\n08h00 roi perez<br \/>\n12h00 virginia<br \/>\n16h00 discodromo<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">elektroakustischer salon<\/span><br \/>\n<em>1. januar 2015<\/em><br \/>\n12h00 innen + au\u00dfen<br \/>\n15h00 gonsher vs. barker<br \/>\n21h00 clicks &amp; errors <em>live<\/em><br \/>\n22h00 nsi. <em>live<\/em><br \/>\n<em>2. januar 2015<\/em><br \/>\n00h00 answer code request<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">eintritt<\/span><br \/>\n30 euro<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">nachbetrachtung<\/span><\/p>\n<p>klarer fall: war ohne zwei schichten nicht zu machen. die erste wollte ich eh zur langsamen einstimmung nutzen, die zweite hingegen zum gasgeben. ging auf, dieser plan.<\/p>\n<p>erste schicht vom 1. januar nachmittags um 4 bis nachts um halb 3. nachdem efdemin mit &#8222;decay&#8220; f\u00fcr mich eines der alben 2014 ver\u00f6ffentlicht hatte, wollte ich ihn mir mal gezielt unten anh\u00f6ren (sonst spielt er bei dial eher oben). hat mich leider nicht so mitgerissen, obwohl es toll war, die berghain-neujahrsfeierlichkeiten mit &#8222;pride (it&#8217;s time)&#8220; von jay denham beginnen zu k\u00f6nnen. danach blieb aber leider nichts haften &#8211; der ber\u00fchmte fehlende funke eben.<br \/>\ntats\u00e4chlich habe ich mich eine ganz sch\u00f6ne zeitlang in der halle aufgehalten, in die ich mich schon zum zehnj\u00e4hrigen verguckt hatte. seit neujahr ist es liebe: es war nicht mehr so k\u00fchl, noch dazu dunkler (einzig das dj-pult war im hintergrund rot beleuchtet) und die visuals an den s\u00e4ulen sowie \u00fcber die w\u00e4nde mit den fliegenden tauben (wie \u00fcbrigens auch auf der berghain-fassade) passten einfach nur perfekt. noch dazu konnte man direkt herunter zum essbereich gehen, wo man wie im jahr zuvor auch sandwiches oder burger bekommen konnte. von dort aus eben wieder nach oben in die halle oder unten im lab bleibend. nachdem ich in der halle meinen sitzplatz gefunden hatte, wollte ich dort auch nicht so schnell weg &#8211; sp\u00e4testens als bei gonsher vs. barker burial (&#8222;shell of light&#8220;) lief, aber auch clicks &amp; errors sowie nsi. habe ich in weiten teilen miterlebt, wovon insbesondere letztere auf modularsynthese ohne pr\u00e4gnanten beat setzten und damit einen sch\u00f6nen kontrapunkt zu dem bunten treiben auf den anderen drei floors abgaben.<br \/>\nsonst auff\u00e4llig: ich war kaum in der panorama bar, im berghain auch nur sporadisch (war bei marcel fengler einfach zu voll und dessen stil auch f\u00fcr mich nicht der ausschlaggebende grund, sich ins get\u00fcmmel st\u00fcrzen zu m\u00fcssen). stattdessen eher unten im lab, ein wenig bei tama sumo, ein wenig bei black madonna. war bei beiden eher schwierig mit dem kontinuierlichen platz zum tanzen, und dauerhaft unter dem dj-pult zu tanzen ist mir auch irgendwann zu wenig.<br \/>\ngegangen bin ich beim set von answer code request in der halle. nicht etwa, weil es schlecht war &#8211; im gegenteil: er spielte auch so manchen entspannten drum&amp;bass-track, worin ja mit seine wurzeln liegen (benennen kann ich&#8217;s jedoch nicht). aber da ich zu neujahr bereits (wenn auch entspannt von daheim aus) gearbeitet hatte und direkt von der ersten &#8222;richtigen&#8220; schicht in richtung wriezener karree aufgebrochen war, wurde die pause einfach notwendig.<\/p>\n<p>zweite schicht: 11 bis 11, tats\u00e4chlich 24 stunden, die letzten f\u00fcnf bis sechs davon aber eher bei der klobar auf der couch d\u00f6send, w\u00e4hrend fiedel im hintergrund ein wirklich sch\u00f6nes set zum schluss spielte.<br \/>\npete war der grund, wieder aufzuschlagen und das lohnte sich dicke. fing zwar recht housig an (&#8222;problemz&#8220; von designer music bspw.), aber auch &#8222;bring&#8220; von randomer lief. toll war dazu noch der entspanntere f\u00fcllgrad, endlich mal wieder &#8222;lyot&#8220;, &#8222;sonic destroyer&#8220;, tats\u00e4chlich auch &#8222;the bells&#8220; und dass er sein faible f\u00fcr gebrochene beats auslebte. richtig klasse, f\u00fcr mich das set der party (f\u00fcr beide schichten).<br \/>\nda ich mit anthony parasole nicht so wirklich was anfangen kann, ging&#8217;s danach runter ins lab zu virginia, die querbeet durch 1980er-pop (tell it to my heart, it&#8217;s my life, touch me), aber auch eurodance spielte (&#8222;exterminate&#8220; von snap oder &#8222;rhythm of the night&#8220; von corona bspw.). steffi derweil unten in der meute bzw. auf der bar und beide losgel\u00f6st &#8211; war einer dieser momente, in denen mir (zum x-ten mal) klar wurde, warum neujahr neben den klubn\u00e4chten dort eine feste gr\u00f6\u00dfe f\u00fcr mich ist: an manchen momenten ist der punkt erreicht, an dem alle so weit dr\u00fcber sind (bzw. sich mitrei\u00dfen lassen, wenn nicht dr\u00fcber), dass auch britney spears (ja, lief tats\u00e4chlich: &#8222;slave&#8220;) oder kelis (&#8222;milk shake&#8220;) alle mitrei\u00dft. sch\u00f6n, wenn man dinge auch mal nicht zu ernst nach einem wie auch immer aussehenden reinheitsgebot behandelt. discodromo waren im anschluss aber wieder seri\u00f6ser und dabei nicht minder gut, gefielen mir mit ihrem acid-lastigen house im vergleich jedenfalls besser als kobosil oben, der f\u00fcr meine ohren in eher mittelm\u00e4\u00dfiger form war. aber: volles haus, hat anderen also gefallen.<br \/>\nobwohl pete bei dieser party nicht vom thron gesto\u00dfen werden kann, geb\u00fchren auch marcel dettmann wieder einmal lorbeeren f\u00fcr das set, insbesondere f\u00fcr die a-seite von johannes heils &#8222;der tod&#8220; und einige ebm-nummern, die ich zwar gerne gewusst h\u00e4tte. aber in manchen momenten will ich den tanzfluss von anderen und mir nicht dadurch unterbrechen, dass ich nach vorne gehe, um nachzuschauen. sollte die tracks vielleicht aufnehmen und danach identifizieren (bzw. lassen, wenn shazam das vor ort nicht hinkriegt).<br \/>\nbei fiedel kriege ich im nachhinein neben &#8222;dex&#8220; von ihm und erik eigentlich nur den vorletzten (&#8222;clear and present&#8220; von paperclip people, ausgespielt) track sowie den endg\u00fcltig letzten als zugabe zusammen (&#8222;your love&#8220; von frankie knuckles, leider nicht ausgespielt). weite teile war ich &#8211; wie erw\u00e4hnt &#8211; schon zu ko, so dass die kombination aus bierkiste f\u00fcr die beine und couch einfach zu verlockend war, als  die knochen (und irgendwann auch der kopf) schlapp machten. andererseits wollte ich auch nicht gehen &#8211; daf\u00fcr tat das konstante wummern im hintergrund einfach zu gut und mir war nach langem mal wieder danach, den schluss im berghain mitzukriegen.<\/p>\n<p>ohne frage (wie eigentlich jedes jahr): start nach ma\u00df ins neue clubjahr, auch wenn ich kaum in der panorama bar war (auch nicht bei perlon, als freitag abend wieder ge\u00f6ffnet war). h\u00f6hepunkte: pete und marcel dettmann im berghain, virginia und discodromo im lab sowie die gesamte zeit im elektroakustischen salon. bei fiedel fand ich&#8217;s einfach nur schade, dass mir die kondition ausging, weil sich&#8217;s da allgemeinhin entspannte. war bei dem vorprogramm aber auch nicht weiter verwunderlich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>es gibt gewohnheiten oder rituale, die ich einfach gerne beibehalte. so f\u00fchrt mich der weg auch in diesem jahr am 1. januar relativ ausgeschlafen in die stammlokalit\u00e4t, um die silvesterfeierlichkeiten so richtig zu begehen. den silvesterkater am 1. januar \u00fcberlasse ich dann anderen, wobei der ablaufplan nahelegt, dass die kondition schon auf eine probe gestellt&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6],"tags":[],"class_list":["post-3534","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3534","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3534"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3534\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3870,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3534\/revisions\/3870"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3534"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3534"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3534"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}