{"id":3614,"date":"2015-02-28T00:16:47","date_gmt":"2015-02-27T23:16:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=3614"},"modified":"2015-05-01T21:23:12","modified_gmt":"2015-05-01T19:23:12","slug":"berlin-28-02-2015-berghain-klubnacht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2015\/02\/28\/berlin-28-02-2015-berghain-klubnacht\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 28.02.2015] berghain: klubnacht"},"content":{"rendered":"<p>wie schon angek\u00fcndigt, ist das die zweite episode f\u00fcr dieses wochenende.<br \/>\neinen konkreten plan habe ich nicht, wie ich das ganze mit regenerationspause gestalten soll. terence fixmer: das letzte mal anno 1999 oder 2000 zu einer &#8222;no historical backspin&#8220; im alten tresor miterlebt. kann nicht schaden, sich anzuh\u00f6ren, wie er sich mit neuem album auf clr im gep\u00e4ck so entwickelt hat.<br \/>\nzeitgleich duplex, und somit genau das gleiche luxusproblem wie zwischen pete und don williams.<br \/>\ndave clarkes podcast f\u00fcr residentadvisor fand ich hingegen alles andere als prickelnd, so dass ich fast geneigt bin, die pause darauf zu legen. lake people wollte ich schon gerne mitnehmen.<br \/>\nam besten \u00fcberrasche ich mich einfach mal selbst. h\u00e4ngt ja auch ein bisschen davon ab, wie der freitag so wird.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.berghain.de\/\">klubnacht<\/a><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">berghain<\/span><br \/>\n00h00 pete<br \/>\n04h00 terence fixmer <em>live<\/em><br \/>\n05h30 dave clarke<br \/>\n09h30 anwer code request<br \/>\n13h30 stenny<br \/>\n16h30 zenker brothers<br \/>\n21h30 len faki<br \/>\n01h30 function<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">panorama bar<\/span><br \/>\n00h00 don williams<br \/>\n04h00 duplex <em>live<\/em><br \/>\n05h00 massimiliano pagliara<br \/>\n09h00 eamon harkin &amp; justin carter: mister saturday night<br \/>\n14h00 new jackson<br \/>\n17h00 lake people live<br \/>\n18h30 permanent vacation dj team<br \/>\n22h30 juan mclean<br \/>\n01h30 muallem<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">eintritt<\/span><br \/>\n15 euro<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">nachbetrachtung<\/span><\/p>\n<p>der vernunft halber: zwei schichten.<\/p>\n<p>in der ersten habe ich nach knallharten wettbewerbskriterien entschieden. sobald einer der beiden einen schw\u00e4cheren track spielte, ging&#8217;s nach oben. pete schaffte es dabei, mich l\u00e4nger im berghain zu halten als don williams oben, was aber (aktuell gern benutzte floskel) jammern auf hohem niveau ist. die h\u00e4rte, mit der pete bereits um 1h30 zugange war und damit das publikum binden konnte, hat mich dabei erstens \u00fcberrascht und zweitens gefesselt. auch wenn er damit weniger spannungsauf- und -abbau betrieb, war der fr\u00fche energieaustausch zwischen dj und publikum und im publikum selbst, das ja sonntag fr\u00fch gerne etwas zu verhalten agiert, f\u00fcr mich ziemlich erfrischend.<br \/>\nwomit don williams leider zu kurz kam, dabei war er so geschmackssicher wie eh und je. duplex hatten hingegen im vergleich zu dem, was ich von terence fixmer so mitbekommen habe (big room-fach, funktional, austauschbar), klar die nase vorn. soweit ich das gesehen habe, spielten beide fast ausschlie\u00dflich mit der neuen roland tr 8, eher melodisch, dabei aber auch nicht \u00fcberfrachtet. hab trotzdem zugesehen, danach zu gehen und dave clarke somit nur dabei gesehen, wie er sich startklar machte.<\/p>\n<p>die zweite schicht begann mit answer code request, der mit seinem set dazu beitrug, dass in der form nicht mehr viel fehlt, ihn im line-up als kriterium zu nehmen, dem berghain einen besuch abzustatten. oder anders gesagt: wenn das so weitergeht, landet er im kreise meiner lieblings-residents, wegen denen ich hingehe. idealer kompromiss zwischen funktionalit\u00e4t und tracks mit identifikationsmerkmalen (gerne auch aus den 1990ern, ist ja bei mir immer ein pluspunkt).<br \/>\nrichtig gut ging es danach auch mit stenny weiter, bei dem ich mich wunderte, dass die leute bei seinen exkursionen in gefilde mit ungerader bassdrum erstens dabei blieben und zweitens danach im berghain-forum keine keulen schwangen wie noch beim livity-nachmittag im oktober. der gestaltete sein set damit so, dass ich keinen anlass sah, nach oben zu wechseln.<br \/>\ndas gelang erst zu lake people, der sein album auf permanent vacation im gep\u00e4ck hatte und davon auch so einiges spielte. &#8222;uneasy hiding places&#8220; sparte er als hit dabei aus, und insgesamt funktioniert seine rezeptur f\u00fcr meine begriffe auch im freien auch besser als abends in der panorama bar.<br \/>\ndie zenker brothers durften unten auch ihr album vorstellen, aber damit ging es mir genauso wie mit ihrem set: es atmet die tradition des dubtechno, ist dabei treibend, aber auch dies ist f\u00fcr mich mittlerweile so h\u00e4ufig dagewesen, dass mir das alleinstellungsmerkmal fehlt. das ist mit stennys produktionen und dem set an dem nachmittag wiederum anders. kann man also auf die formel bringen, dass er den zenker-br\u00fcdern f\u00fcr mich zumindest die show gestohlen hat. nach dem set der beiden war f\u00fcr mich jedoch feierabend. auf meine kosten war ich musikalisch bis dahin eh gekommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>wie schon angek\u00fcndigt, ist das die zweite episode f\u00fcr dieses wochenende. einen konkreten plan habe ich nicht, wie ich das ganze mit regenerationspause gestalten soll. terence fixmer: das letzte mal anno 1999 oder 2000 zu einer &#8222;no historical backspin&#8220; 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