{"id":366,"date":"2007-03-10T16:08:50","date_gmt":"2007-03-10T15:08:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=366"},"modified":"2007-03-11T11:55:55","modified_gmt":"2007-03-11T10:55:55","slug":"test","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2007\/03\/10\/test\/","title":{"rendered":"gesammelte ersteigerungen der letzten monate"},"content":{"rendered":"<p>keine angst, das ist nicht viel. nur irgendwo muss man ja anfangen.<\/p>\n<p>einmal discogs vom dezember, dann zwei mal ebay, wie immer mit leicht hervorgehobener trennung.<\/p>\n<p><a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/19276\">g-man<br \/>\nkushti<br \/>\n[swim ~ vawm09]<br \/>\n<\/a>es ist ja nichts neues, dass schon 1996 minimalere tracks produziert wurden, und dass herr varley seine qualit\u00e4ten niemandem mehr unter beweis stellen muss, ist ebenso klar. nur ist es f\u00fcr den heutigen \u00fcbers\u00e4ttigten markt gerade im bereich der mnml-fraktion schon bezeichnend, dass jeder dieser f\u00fcnf tracks mindestens 90% der aktuellen neuver\u00f6ffentlichungen im regen stehen l\u00e4sst.<br \/>\ngesucht hatte ich die platte in erster linie wegen des hypnotischen &#8222;house of vetti&#8220; (ist nat\u00fcrlich auch ein knaller, keine frage), aber die restlichen tracks bringen das kunstst\u00fcck fertig, trotz simplestem aufbau, der den anf\u00e4ngern unter den plattendrehern das mixen leicht macht, immer noch mehr als blo\u00dfe werkzeuge ohne wiedererkennungswert zu sein. von daher sollten sich einige platten wie diese zum vorbild nehmen, um zu verstehen, dass reduktion nicht zwangsweise mit einem tanzverbot einhergehen muss.<\/p>\n<p>&#8211;<\/p>\n<p><a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/51282\">sil electronics<br \/>\ntal-s<br \/>\n[s\u00e4hk\u00f6 010]<\/a><br \/>\ndahinter verbirgt sich susanne brokesch, und die ist wiederum immer noch ein teil der rancho relaxo allstars.<br \/>\nim hause s\u00e4hk\u00f6 ist man um experimente ja nie verlegen, und dies hier ist so eine platte, auf der zwischen ambient und clicks&#038;cuts operiert wird. parallelen zur klang\u00e4sthetik bei mille plateaux zur selben zeit sind nicht zu \u00fcberh\u00f6ren, womit s\u00e4hk\u00f6 den status als damalige (und an sich auch heute noch unbestrittene) speerspitze einmal mehr untermauert.<\/p>\n<p><a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/87237\">pantytec<br \/>\nremixes<br \/>\n[perlon perl 30]<\/a><br \/>\ndaniel bell zur\u00fcckhaltender als sonst, dennoch funky und vergn\u00fcgt, ultrakurt im typischen stil von telegraph, was bedeutet, dass er sich im zusammenhang mit einer anderen platte herrlich erg\u00e4nzt. jedenfalls haben die franzosen bei mir das image, dass ihre tracks zu jedem anderen als schnittstelle dienen k\u00f6nnen (im selben tempobereich nat\u00fcrlich).<br \/>\nauf der r\u00fcckseite isol\u00e9e, der das bereits im original sch\u00f6ne &#8222;pink&#8220; veredelt und absolut keine w\u00fcnsche offen l\u00e4sst.<\/p>\n<p><a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/3903\">ricardo villalobos<br \/>\nbredow \/ damm 3<br \/>\n[perlon perl 22]<br \/>\n<\/a>ja, da gefriert eine h\u00f6lle, ich kaufe tats\u00e4chlich aus freien st\u00fccken platten des vorzeige-minimalisten, den man deswegen (\u00fcberaus zu recht) auch kritisieren mag, aber im jahre 2001 war das noch nicht so schlimm.<br \/>\n&#8222;bredow&#8220; auf der a-seite ist ansatzweise perkussiv, wie man es von ihm damals auch schon kannte, wird aber erst durch das piano am ende interessant. muss man selber wissen, wie man die zeit bis dahin rumkriegt &#8211; wirklich prickelnd ist das eigentlich nicht.<br \/>\nim prinzip w\u00fcrde &#8222;damm 3&#8220; in die gleiche kategorie fallen, nur herrscht hier ein gewisses tempo, was einen \u00fcbergang vom warm-up zum schwei\u00dftreibenderen teil des abends leicht gestaltet. klar, auch hier sollte man eine andere platte schnell in petto haben, aber dann kann man in kombination mit der hier und engagement am mixer einiges anstellen.<\/p>\n<p>&#8211;<\/p>\n<p><a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/4700\">caustic window<br \/>\njoyrex j4 ep<br \/>\n[rephlex cat 004 ep]<\/a><br \/>\nrichard d. james unter dem alias, unter dem er zeitweise der h\u00e4rteren gangart fr\u00f6nt.<br \/>\nder grund, weshalb ich das original und nicht die <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/23063\">compilation<\/a> haben wollte, findet sich in seinem &#8222;popcorn&#8220;-remix, der wohl einige probleme mit dem copyright nach sich gezogen haben muss und deswegen nicht mehr auf dem 3er-vinyl auftaucht. lohnt sich aber, wenn man neben vollgas auch etwas humor ins set einstreuen will.<br \/>\nklare aufgabenverteilung: auf der a-seite wird der wille zur extase stimuliert, die b-seite ist mal wieder eine eindrucksvolle demonstration seines talentes, wundersch\u00f6ne melodi\u00f6se tracks zu produzieren.<br \/>\nf\u00fcr fans und sammler definitiv ein muss.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>keine angst, das ist nicht viel. nur irgendwo muss man ja anfangen. einmal discogs vom dezember, dann zwei mal ebay, wie immer mit leicht hervorgehobener trennung. g-man kushti [swim ~ vawm09] es ist ja nichts neues, dass schon 1996 minimalere tracks produziert wurden, und dass herr varley seine qualit\u00e4ten niemandem mehr unter beweis stellen muss,&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[3,2],"tags":[],"class_list":["post-366","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-frisch-eingetroffen","category-musik"],"modified_by":null,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/366","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=366"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/366\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=366"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=366"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=366"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}