{"id":3755,"date":"2015-07-18T19:03:46","date_gmt":"2015-07-18T17:03:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=3755"},"modified":"2015-07-27T23:06:24","modified_gmt":"2015-07-27T21:06:24","slug":"berlin-18-07-2015-berghain-klubnacht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2015\/07\/18\/berlin-18-07-2015-berghain-klubnacht\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 18.07.2015] berghain: klubnacht"},"content":{"rendered":"<p>w\u00e4hrend andere sich bei der nation of gondwana tummeln, gehe ich nur ein paar h\u00e4userblocks weiter. die meteorologische prognose sieht eh danach aus, dass der garten aufgrund niederschlags geschlossen bleibt, insofern k\u00f6nnen sich die gewissensbisse, den sonntag im sommer im halbdunkel eines clubs zu verbringen, in grenzen halten. und im gegensatz zu einem festival hat man es wenigstens konsequent trocken.<br \/>\nim \u00fcbrigen einer der wenigen gelegenheiten, bei denen mir das line-up in der panorama bar den impuls gab, hingehen zu wollen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.berghain.de\/\">klubnacht<\/a><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">berghain<\/span><br \/>\n00h00 vincent neumann<br \/>\n04h00 the automatic message <em>live<\/em><br \/>\n05h00 kangding ray<br \/>\n09h00 daniel miller<br \/>\n12h00 matrixxman<br \/>\n16h00 anthony parasole<br \/>\n20h00 kobosil<br \/>\n24h00 ryan elliott<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">panorama bar<\/span><br \/>\n00h00 cormac<br \/>\n04h00 voiski <em>live<\/em><br \/>\n05h00 marcus marr<br \/>\n09h00 kiki<br \/>\n13h00 dinky<br \/>\n16h00 rahaan<br \/>\n20h00 gerd janson<br \/>\n24h00 nick h\u00f6ppner<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">eintritt<\/span><br \/>\n15 euro<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">nachbetrachtung<\/span><br \/>\nzwei schichten, irgendwo muss man doch vern\u00fcnftig bleiben. dennoch schade, dass das wetter so launisch war, dass die bookings f\u00fcr oracy und konstantin von giegling nicht stattfanden. offen war der garten nachmittags zwar, jedoch ohne tanzfl\u00e4che. zum abk\u00fchlen oder frische-luft-schnappen jedoch nicht verkehrt.<\/p>\n<p>aber der reihe nach. kurz nach 3 uhr war ich da, vincent neumann funktional wie beim letzten mal nachmittags, kam aber an. cormac fest bei chicago verwurzelt und damit oben ebenfalls goldrichtig. das gilt zwar auch f\u00fcr voiski, dessen melodiesequenzen dazu f\u00fchren, dass es eine verl\u00e4ssliche konstante auf dem f\u00fcr mich manchmal etwas kruden l.i.e.s.-label gibt. aber bei dem tempo und den fordernden kicks dachte ich mir schon, dass das auch eine etage tiefer gut gepasst h\u00e4tte. the automatic message habe ich dort gar nicht mitbekommen, daf\u00fcr wurde ich musikalisch oben einfach zu gut unterhalten. etwas dumpf fand ich es vom klang her, was beim wechsel zu marcus marr so wirkte, als ob jemand ein handtuch von den hoch- und mittelt\u00f6nern genommen h\u00e4tte.<br \/>\nmarcus marr spielte stellenweise sogar die uk-schule nach dubstep (namentlich tesselas &#8222;bottom out&#8220;) und verprellte damit auch ein paar leute von der tanzfl\u00e4che, aber mir (und ja, ich wei\u00df, dass man das mir selbst auch nachsagt) stellenweise zu trocken.<br \/>\ndas war nun wiederum das \u00fcberraschende an kangding ray, der mit live ein echt stimmungsvolles, melodisches und dynamisches set spielte, das super zu zeit und raum passte. in der letzten stunde wurde es auch gerne mal etwas breakiger (&#8222;sama doma&#8220; von lag beispielsweise), was f\u00fcr mich noch die sahnehaube auf einem eh schon sehr guten set war. dagegen war der beginn von daniel miller leider stereotyper big-room-sound, was sich in der n\u00e4chsten zeit eventuell ge\u00e4ndert haben k\u00f6nnte. aber da ich nicht darauf warten wollte und kiki mich oben ebenfalls nicht so mitrei\u00dfen konnte (wahrscheinlich auch eine konditionsfrage meinerseits), war das die ideale gelegenheit f\u00fcr die schlafpause.<\/p>\n<p>p\u00fcnktlich zu rahaan zur\u00fcck, der mir vorab als disco-koryph\u00e4e ans herz gelegt worden war. normalerweise nicht meine baustelle, aber der typ ist wahrlich die gelassenheit in person, die den zwar tanzbaren, aber im detail manchmal asynchronen stil so super ineinanderverwebt, dass ich nur mal kurz zwischendurch unten vorbeischaute, um mich zu vergewissern, dass ich bei anthony parasole nichts verpasste.<br \/>\ntempiwechsel geh\u00f6ren bei rahaan ebenfalls dazu, so dass es nach gut einer stunde eben bei 110 bpm weiterging &#8211; das publikum ging mit. wieder zur\u00fcck auf \u00fcber 120 bpm &#8211; auch da blieben alle bei laune. doch, hat sich definitiv gelohnt, f\u00fcr ihn wiederzukommen. bei gerd janson ging das auch musikalisch sehr unterhaltsam weiter, aber auch hier brach sich der mittlerweile standardm\u00e4\u00dfig herrschende berghain-sonntagswahnsinn bahn. neue besucherstr\u00f6me, so dass man in der panorama bar im stehen schwitzte, bei kobosil unten (melodischer als sonst, und ich bin immer noch zwiegespalten, was ich davon halten soll, dass er westbams &#8222;you need the drugs&#8220; spielte &#8211; &#8222;celebration generation&#8220; h\u00e4tte ich jedoch hart gefeiert) war das h\u00f6chstens geringf\u00fcgig besser. stimmungstechnisch konnte man sich nicht beschweren, aber weniger w\u00e4re auch etwas mehr gewesen. sei es drum: die letzten minuten bei gerd janson auf der tanzfl\u00e4che mit einem drittelquadratmeter platz hatte schon eine menge spa\u00dfiges.<\/p>\n<p>aufbruch war dann um 1 uhr herum. und wieder einmal war es eine rundum lohnenswerte sache mit voiski, kangding ray und nicht zuletzt rahaan als gewinnern des abends sowie einem publikum, das sich wieder mehr auf die musik als die blo\u00dfe pr\u00e4senz auf der tanzfl\u00e4che zu konzentrieren scheint. muss ich bei den n\u00e4chsten malen mal darauf achten, ob der eindruck getrogen hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>w\u00e4hrend andere sich bei der nation of gondwana tummeln, gehe ich nur ein paar h\u00e4userblocks weiter. die meteorologische prognose sieht eh danach aus, dass der garten aufgrund niederschlags geschlossen bleibt, insofern k\u00f6nnen sich die gewissensbisse, den sonntag im sommer im halbdunkel eines clubs zu verbringen, in grenzen halten. und im gegensatz zu einem festival hat&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6],"tags":[],"class_list":["post-3755","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3755","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3755"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3755\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3776,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3755\/revisions\/3776"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3755"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3755"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3755"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}