{"id":3792,"date":"2015-08-22T14:20:11","date_gmt":"2015-08-22T12:20:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=3792"},"modified":"2015-10-27T10:48:39","modified_gmt":"2015-10-27T09:48:39","slug":"london-22-08-2015-xoyo-3rd-birthday","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2015\/08\/22\/london-22-08-2015-xoyo-3rd-birthday\/","title":{"rendered":"[london \/ 22.08.2015] xoyo: 3rd birthday"},"content":{"rendered":"<p>aller guten dinge sind drei, und auch hier mit beteiligten, die man aus der heimat kennt &#8211; bis auf mr ties. die homopatik steht komischerweise immer noch auf meiner to-do-liste.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.xoyo.co.uk\/\" target=\"_blank\">xoyo 3rd birthday<\/a><br \/>\n<em>raum 1<\/em><br \/>\nbicep<br \/>\nandrew weatherall<br \/>\nmr ties<br \/>\n<em>raum 2<\/em><br \/>\nnd_baumecker<br \/>\nswoose &amp; cromby<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">start<\/span><br \/>\n21 uhr<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">eintritt<\/span><br \/>\ngbp 13,50<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">adresse<\/span><br \/>\n32-37 cowper street, shoreditch<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">nachbetrachtung<\/span><\/p>\n<p>nachdem ich mich nachmittags an einem der letzten richtigen sommertage in london bei gut 28 grad im schatten im hyde park herumgetrieben hatte und von dort aus noch zum buckingham palace richtung big ben \/ westminster abbey weitergelaufen bin, ging es ohne zwischenstation abends wieder einmal nach shoreditch. neben dem village underground liegt auch das xoyo in der gegend. auch das z\u00e4hlt zu den clubs, die zur vermittlung ihrer partyphilosophie bilder auf facebook hochladen, nach deren betrachtung meine erwartungen in kombination mit dem abend aus der fabric nicht besonders hoch waren.<\/p>\n<p>da ich schon in der gegend war und es echt keinen sinn ergeben h\u00e4tte, wenn ich nochmal heimgefahren w\u00e4re, war ich schon kurz nach 21 uhr vor und danach im club. die t\u00fcr sticht schon mal durch ihre kommunikations- und hilfsbereitschaft hervor. offen war nur der zweite raum, der noch mit musik aus der konserve beschallt wurde. erinnerte mit den couches und sesseln eher an eine britische bar und ich fragte mich kurz, wohin das noch f\u00fchren sollte, um direkt danach meinen kindle zur hand zu nehmen, um &#8222;life&#8220; (die keith-richards-autobiographie, nur zu empfehlen im \u00fcbrigen) weiterzulesen. war ja schlie\u00dflich fast alleine im club, aber als gespr\u00e4chsaufh\u00e4nger hat es sp\u00e4ter gereicht, als mich im raum 1 eine dame als &#8222;kindle-guy&#8220; identifizierte &#8211; es geht also auch so.<\/p>\n<p>es mag bis ca. 22 uhr gedauert haben, bis swoose &amp; cromby anfingen und mit ihrem housigen set einen besseren eindruck hinterlie\u00dfen als pacific state am abend zuvor im nest. au\u00dferdem wurden die sessel zeitnah von der tanzfl\u00e4che getragen, so dass die bilder, die ich im fb-profil des xoyo gesehen hatte, auch wieder passten.<\/p>\n<p>es passte auch sonst sehr viel an dem abend. mag zwar sein, dass die anlage oben in raum 2 nicht die beste ist (guter standard wie im nest, w\u00fcrde ich sagen, aber nichts, was jetzt nach oben heraussticht) und auch diese lichtgirlanden unten in raum 1 sind geschmackssache. daf\u00fcr ist die anlage dort satter und vor allem die atmosph\u00e4re im gesamten club sehr angenehm. vor allem das publikum ist kommunikativer und umsichtiger als im fabric. klar kommt auch hierbei durch, dass ausgehen in london vor allem ein ding der j\u00fcngeren ist, jedoch gesellen sich auch einige \u00e4ltere hinzu, woran aber auch sicher das booking von andrew weatherall seinen anteil hatte. ihn fand ich \u00fcbrigens gar nicht so weltbewegend, klang f\u00fcr mich nach mnml-revival &#8211; verzeihung: mnml-rvvl. daf\u00fcr war ich vom bicep-warm-up unter 110 bpm sehr angetan, mr ties habe ich auch hier kaum mitbekommen, nd_baumecker lieferte oben daf\u00fcr einfach einen guten standard ab. hatte ihn zwar schon besser geh\u00f6rt, aber mit ihm ist es (um den ewigen vergleich mit anderen berghain-residents zu ziehen) wie mit pete oder marcel dettmann, die auch in mittelpr\u00e4chtiger form besser als der durchschnitt sind.<\/p>\n<p>klar kann man dar\u00fcber streiten, ob die laser den gesamten abend \u00fcber in raum 2 wirklich h\u00e4tten sein m\u00fcssen, wo es doch bei nds letztem track gegen 3 uhr (&#8222;these boots are made for walkin'&#8220; &#8211; in der version von lee hazlewood) schon eher nach technofloor aussah. im nachhinein jedoch m\u00fc\u00dfig und auch nicht weiter wichtig. das xoyo hatte mich mit seinem personal und dem irgendwie gel\u00f6steren publikum so oder so davon \u00fcberzeugt, dass es doch ziemlich helle lichtblicke in londons nachtleben gibt. einzig der heimweg per nachtbus geriet mit einer stunde mal wieder zur geduldsprobe, daf\u00fcr kann das xoyo jedoch nichts. war allerdings \u00fcberrascht, wie schnell man gegen 4 uhr aus shoreditch wegkommt und wie viele leute dort noch auf der stra\u00dfe sind. ist allerdings auch mit amsterdam vergleichbar, wenn alle um 5 nach drau\u00dfen str\u00f6men, weil die sperrstunde greift.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>aller guten dinge sind drei, und auch hier mit beteiligten, die man aus der heimat kennt &#8211; 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