{"id":3810,"date":"2015-09-18T10:21:36","date_gmt":"2015-09-18T08:21:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=3810"},"modified":"2015-10-11T23:21:10","modified_gmt":"2015-10-11T21:21:10","slug":"berlin-18-09-2015-tresor-tresor-meets-tectonic-vanguard-sound","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2015\/09\/18\/berlin-18-09-2015-tresor-tresor-meets-tectonic-vanguard-sound\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 18.09.2015] tresor: tresor meets tectonic &#038; vanguard sound"},"content":{"rendered":"<p>normalerweise ist es ja so, dass ein gutes tresor-line-up von dem am wriezener karree noch \u00fcbertroffen wird. auch heute ist es ein kopf-an-kopf-rennen (electromotive force, ectomorph spielen live, dazu gibt&#8217;s dj hell), aber das zehnj\u00e4hrige tectonic-jubil\u00e4um ist es mir definitiv wert, der k\u00f6penicker stra\u00dfe den vorzug zu geben. auch, um mal wieder zu schauen, was sich so getan hat.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.tresorberlin.com\/\">tresor meets tectonic &amp; vanguard sound<\/a><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">tresor: 10 years of tectonic<\/span><br \/>\npinch<br \/>\npeverelist<br \/>\nshed<br \/>\n2562<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">globus: vanguard sound!<\/span><br \/>\namir alexander<br \/>\nhakim murphy<br \/>\nchris mitchell<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">start<\/span><br \/>\n24 uhr<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">eintritt<\/span><br \/>\n10 euro<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">nachbetrachtung<\/span><br \/>\nda mein typ samstagmittag anderweitig verlangt worden war, konnte ich es nicht allzu lang werden lassen. daher waren es auch nur f\u00fcnf stunden, aber f\u00fcr normale verh\u00e4ltnisse ist das ja auch schon was.<\/p>\n<p>wie so h\u00e4ufig und gerne steige ich mit den kritikpunkten ein: ich fand die t\u00fcr irgendwie seltsam. ohne schlange gegen 1 hingekommen, fragend guckend kurz davor stehend, bis ich ermuntert wurde, doch hineinzugehen. keine ahnung, ob ich mittlerweile so konditioniert bin, dass ich mich erstmal reinbitten lassen muss (wahrscheinlich doch zu viele clubs mit t\u00fcrpolitik besucht), aber ich h\u00e4tte es sch\u00f6ner gefunden, mit einem kurzen &#8222;n&#8217;abend, kurzen augenblick bitte&#8220; oder sowas begr\u00fc\u00dft zu werden.<br \/>\nein anderer w\u00e4re die immer noch vorhandene inkonsequenz beim durchsetzen des fotoverbots (was somit eher nach einer bitte anstatt einer regel aussieht). so schlimm wie im fabric ist es aber bei weitem nicht, daf\u00fcr steht die party dann doch eher im vordergrund.<br \/>\ndann noch der letzte: es gibt keinen merchandising-stand mehr im garderobenbereich, stattdessen ist das ein eher stiefm\u00fctterlicher abschnitt mit kleiner bar, an dem man sich wahrscheinlich ganz gut ohne st\u00f6renden durchgangsverkehr unterhalten kann. wirkt aber ein bisschen abgeschottet.<\/p>\n<p>das war es aber auch mit den negativen seiten, es \u00fcberwiegt tats\u00e4chlich das positive. nicht nur beim kleinen umbau unten im tresor: die zuvor mit den alten schlie\u00dff\u00e4chern irgendwie notd\u00fcrftig hinimprovisierte linke hintere ecke ist wieder offen &#8211; keine schlie\u00dff\u00e4cher mehr, stattdessen eine weitere sitzecke. und es gibt absorber an der decke &#8211; wie die sich jetzt genau auf die akustik auswirken, kann ich jetzt nicht benennen. allerdings ist der sound unten tats\u00e4chlich nicht nur ordentlich, sondern f\u00fcr meine begriffe tats\u00e4chlich echt gut. leichter minuspunkt: tracks abgucken oder den dj durch das gitter fragen geht irgendwie schlecht, wenn der subwoofer direkt vor dem pult steht. naja, muss man vielleicht etwas mut aufbringen und nach hinten gehen.<\/p>\n<p>musik gab es ja auch noch. zwar bekam ich nur die reste des dubstep-sets alter schule von pev und pinch zum anfang mit, war jedoch erstaunt, dass es besser funktionierte als 2008 (man erinnert sich: marcel heese und ich waren unsererzeit kl\u00e4glich gescheitert, das mittwochs in der ersten stunde probieren zu wollen). zwar war es kein nach mehr schreiender mob, aber durchaus interessierte leute, wo ich fast das gef\u00fchl bekam, dass sie tats\u00e4chlich gezielt f\u00fcr das tectonic-jubil\u00e4um gekommen waren. peverelist geh\u00f6rte dann die n\u00e4chste gute stunde, in der er zum gr\u00f6\u00dften teil mir unbekannte (wahrscheinlich auch wie \u00fcblich so manch unver\u00f6ffentlichte) tracks spielte, die sich aber im fahrwasser dessen abspielten, was auf livity sound und dem r\u00fcckw\u00e4rts betitelten schwesterlabel so passiert. pinch sorgte danach (fast wie zu erwarten) f\u00fcr das set des abends und legte gleich mit den brachialen rave-tracks der marke &#8222;mumdance &amp; logos&#8220; los. er blieb auch irgendwie in techno-gefilden, aber kaum mit gerader bassdrum. &#8222;fixed action pattern&#8220; von surgeon war da eine ausnahme.<br \/>\nshed spielte so einiges aus den hotflush-anfangstagen (&#8222;the knowledge&#8220; von toasty bspw.) und in der zweiten h\u00e4lfte auch (insgeheim erhofft) uk-hardcore. als produzent und live-act ist er mir jedoch lieber. kurz nach der \u00fcbernahme durch 2562 musste \/ wollte ich auch schon wieder los, aber das bisschen war technisch und vom aufbau her schon sehr vielversprechend.<br \/>\ndie ausfl\u00fcge von oben waren nur kurz. amir alexander habe ich mir eine viertelstunde angeh\u00f6rt und angesehen (rein optisch beim mitgrooven eine v\u00f6llig andere welt als shed unten, aber das ist letztendlich auch immer eine typenfrage), was sehr sch\u00f6n nach melodischen neueren chicago-sachen im alten gewand klang.<\/p>\n<p>wenn man die tatsache ber\u00fccksichtigt, dass mit der electromotive force im berghain und anderen freitags ge\u00f6ffneten clubs durchaus andere schwergewichte um die gunst des publikums buhlten, war es f\u00fcr einen freitag mit tresor und globus doch erstaunlich gut gef\u00fcllt &#8211; f\u00fcr meine begriffe sogar richtig angenehm. das kann man tats\u00e4chlich auch \u00fcber das publikum sagen. jedenfalls bin ich niemandem begegnet, bei dem ich aggressionspotential oder dergleichen bef\u00fcrchtet h\u00e4tte. so simpel wie es sich auch liest, aber der tresor ist ein club, in dem die leute unkompliziert einfach mal zu hartem sound abfahren wollen. sch\u00f6n zu sehen, dass das freitags auch in einem von tectonic mittlerweile sehr offen definierten stil m\u00f6glich ist. mein positiver eindruck vom letzten jahr, dass der tresor wieder auf dem richtigen weg ist, wurde mit dem tectonic-jubil\u00e4um best\u00e4tigt. es ist also an mir, wieder h\u00e4ufiger n\u00e4gel mit k\u00f6pfen zu machen und freitags (wenn nicht gar samstags) in richtung k\u00f6penicker stra\u00dfe aufzubrechen. eher freitags, weil mich die kombination aus tresor und +4-bar interessiert.<br \/>\nich will nicht zu viel versprechen, aber ein weiteres jahr m\u00f6chte ich damit sicher nicht warten. lieber w\u00e4re mir eine monatliche beobachtung, aber das artet mit den anderen pflichtterminen (berghain, staub) dann ja fast in arbeit aus, was f\u00fcr mich im privaten nun echt nicht sein muss. wird sich zeigen, was sich wann wie unterbringen l\u00e4sst. zur\u00fcck auf dem monatlichen radar ist der tresor jedenfalls.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>normalerweise ist es ja so, dass ein gutes tresor-line-up von dem am wriezener karree noch \u00fcbertroffen wird. auch heute ist es ein kopf-an-kopf-rennen (electromotive force, ectomorph spielen live, dazu gibt&#8217;s dj hell), aber das zehnj\u00e4hrige tectonic-jubil\u00e4um ist es mir definitiv wert, der k\u00f6penicker stra\u00dfe den vorzug zu geben. auch, um mal wieder zu schauen, was&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6],"tags":[],"class_list":["post-3810","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3810","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3810"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3810\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3844,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3810\/revisions\/3844"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3810"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3810"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3810"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}