{"id":383,"date":"2007-04-23T14:41:36","date_gmt":"2007-04-23T12:41:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=383"},"modified":"2007-04-23T14:55:36","modified_gmt":"2007-04-23T12:55:36","slug":"einkaufe-vom-23-april-2007","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2007\/04\/23\/einkaufe-vom-23-april-2007\/","title":{"rendered":"eink\u00e4ufe vom 23. april 2007"},"content":{"rendered":"<p>nach wochen &#8211; ach: monaten &#8211; komme ich endlich mal wieder zu den inhalten, welche den festen kern des inhalts der hiesigen veranstaltung ausmachen. zum warmwerden drei platten, die ganz formal \u00fcber discogs gekauft wurden, seit dem 19. april in der wohnung unter uns lagerten und von mir immerhin schon heute abgeholt wurden.<\/p>\n<p><a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/70518\">sven v\u00e4th<br \/>\nharlequin &#8211; the beauty and the beast<br \/>\n[eye q \/ wea]<br \/>\n<\/a>kommt einem riesen-outing gleich, aber ja, ich finde das dazugeh\u00f6rige album immer noch ziemlich gut, auch wenn der herr v\u00e4th wie \u00fcblich bei dessen produktion lediglich daneben gesessen haben muss, bis ralf hildenbeutel alles so arrangiert hatte, dass es dem maestro auch passte.<br \/>\nzum auch hier vertretenen original gab es auch ein animationsvideo, wof\u00fcr man damals auch noch das budget hatte und was hin und wieder im nachmittagsprogramm der musikkan\u00e4le lief. das waren eben gute zeiten damals. der original-track ist an sich immer noch brauchbar, aber dann kommen underworld auf der b-seite und liefern ein fast 13-min\u00fctiges epos ab, was einige aus dem film &#8222;der kalte finger&#8220; kennen m\u00fcssten und ein weiteres mal ihren perfektionismus bei der produktion zeitlos hervorragender trance-tracks demonstriert. high.co.coon hatte den auf der letzten party im kellerloch als vorletzte platte gespielt, womit ich endlich wusste, nach welcher platte ich zu suchen hatte, und trotz prominenten namen bin ich echt gl\u00fccklich, dass die nun in meinem besitz ist. alleine schon, weil man den remix trotz seiner dauer ohne schlechtes gewissen ausspielen und in der zwischenzeit in aller ruhe selbst dazu feiern oder die \u00f6rtlichkeiten aufsuchen kann.<\/p>\n<p><a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/32057\">robotman<br \/>\ndo da doo (remixes)<br \/>\n[novamute 12 nomu 35]<br \/>\n<\/a> der herr hawtin remixt sich selbst, und hier gleich zwei mal. es ist allgemein bekannt, dass er mitte der 1990er eine eigene liga in sachen hypnotischer acid-tracks darstellte und das zeigt er im &#8222;plastikman acid house remix&#8220; nur zu deutlich. wieder mal eine epische l\u00e4nge, gepr\u00e4gt von einem spannungsaufbau, der nach heutigen ma\u00dfst\u00e4ben zwar offensichtlich berechenbar ist, aber in zeiten des dahingleitens ewig gleicher minimal-loops tut es echt gut, auch mal wieder tracks zu h\u00f6ren, in denen drei-minuten-breaks eine selbstverst\u00e4ndlichkeit sind, um den aufgestauten druck am ende zu entladen. meiner meinung nach k\u00f6nnten einige herren der alten garde die platte heute wieder hervorkramen und k\u00e4men den bed\u00fcrfnissen des publikums nach dramaturgie endlich wieder nach.<br \/>\ndavid holmes verblasst dagegen etwas, und richies zweiter beitrag ist einfach ein minimales tool, wogegen aktuelle ver\u00f6ffentlichungen aus dem konsens-minimalbereich allerdings keine sonne sehen.<\/p>\n<p><a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/230886\">electronic subforce<br \/>\nhard spirit<br \/>\n[red tide records rtr01]<br \/>\n<\/a>kaufgrund? das set von laurent h\u00f4 auf der mayday 1994, die bekannterma\u00dfen bei mir als initialz\u00fcndung gilt. ja, da traute man sich noch, auf dem mainfloor \u00fcber 180 bpm ohne r\u00fccksicht auf verluste und hirnzellen auf das gaspedal zu dr\u00fccken. da r\u00e4cht es sich schon, damals noch etwas zu jung f\u00fcr sowas gewesen zu sein und heute nicht mehr in den genuss von clubs wie dem bunker kommen zu k\u00f6nnen, wo sowas zum guten ton geh\u00f6rte.<br \/>\nist eine stellenweise von grenzdebilem happy hardcore gepr\u00e4gte platte (lenny dee oder christopher just, wobei man es letzterem dank vorarbeit durch ilsa gold eh nicht \u00fcbel nimmt), das gibt&#8217;s zwar auch im original-mix, aber bei dem \u00fcberwiegen die fiesen t\u00f6ne. war auch zun\u00e4chst erstaunt, sluts &#038; strings auf der b-seite zu entdecken, aber wenn schon das label aus wien stammt, muss es auch nicht verwundern, dass die b-seite fest in wiener hand ist. von den beiden gibt es nat\u00fcrlich acid in etwas gem\u00e4\u00dfigterem tempo.<br \/>\nt\u00e4te trotz deutlich raviger note echt gut, mal wieder sowas im club zu h\u00f6ren, aber den h\u00e4rtegrad, bzw. das tempo, ist ja niemand mehr gew\u00f6hnt.<br \/>\np.s.: wer noch platten aus besagtem set zu vern\u00fcnftigen preisen zu verkaufen hat, sollte sich bei mir melden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>nach wochen &#8211; ach: monaten &#8211; komme ich endlich mal wieder zu den inhalten, welche den festen kern des inhalts der hiesigen veranstaltung ausmachen. zum warmwerden drei platten, die ganz formal \u00fcber discogs gekauft wurden, seit dem 19. april in der wohnung unter uns lagerten und von mir immerhin schon heute abgeholt wurden. sven v\u00e4th&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[3,2],"tags":[],"class_list":["post-383","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-frisch-eingetroffen","category-musik"],"modified_by":null,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/383","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=383"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/383\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=383"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=383"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=383"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}