{"id":3879,"date":"2015-10-30T20:52:26","date_gmt":"2015-10-30T19:52:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=3879"},"modified":"2016-01-19T11:31:53","modified_gmt":"2016-01-19T10:31:53","slug":"berlin-31-10-2015-berghain-klubnacht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2015\/10\/30\/berlin-31-10-2015-berghain-klubnacht\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 31.10.2015] berghain: klubnacht"},"content":{"rendered":"<p>der club ist ja bereits im dezember zehn jahre alt geworden, ostgut ton folgte im august. p\u00fcnktlich ist dieser tage die 10er-vinyl-box \/ 3-fach-cd \/ 30 dateien umfassende &#8222;zehn&#8220;-compilation erschienen, und das wird morgen im techno-bollwerk mit den namen gefeiert, die man f\u00fcr gew\u00f6hnlich im backkatalog und auf dem line-up finden kann. substance \/ pete ward als live-act jedoch noch nicht im berghain zu h\u00f6ren, soweit ich wei\u00df (scion ausgenommen), da mag man mich aber gerne korrigieren. in der panorama bar nur g\u00e4ste, darunter erfreulicherweise rahaan, der nach seinem letzten \u00fcberzeugenden gastspiel schnell wiederkommen darf.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.berghain.de\/\" target=\"_blank\">klubnacht<\/a><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">berghain<\/span><br \/>\n00h00 norman nodge<br \/>\n04h00 kobosil<br \/>\n08h00 function <em>b2b<\/em> inland<br \/>\n13h00 substance <em>live<\/em><br \/>\n14h00 fiedel<br \/>\n17h30 marcel fengler<br \/>\n21h00 planetary assault systems <em>live<\/em><br \/>\n22h15 answer code request<br \/>\n01h45 anthony parasole<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">panorama bar<\/span><br \/>\n00h00 roger 23<br \/>\n04h00 automatic tasty <em>live<\/em><br \/>\n05h00 lunar disco dj team<br \/>\n09h00 john heckle<br \/>\n12h00 schmutz<br \/>\n16h00 partok<br \/>\n20h00 rahaan<br \/>\n24h00 san soda<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">eintritt<\/span><br \/>\n15 euro<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">nachbetrachtung<\/span><br \/>\nein doppelbesuch: die erste schicht richtig kurz, die zweite daf\u00fcr mit \u00fcberl\u00e4nge.<\/p>\n<p>hatte mir vorgenommen, etwas vor petes live-set da zu sein und wurde in der halben stunde zuvor auch mit einem ordentlichen rave-gewitter \u00e0 la 1992 von function und inland begr\u00fc\u00dft. h\u00e4tte ich zu der uhrzeit nicht erwartet, schlug aber sehr gut ein.<br \/>\nbei pete fragte ich mich nur, warum er so wenig von dem ver\u00f6ffentlicht, was er daheim zusammenbastelt. es kann auch nur sein, dass ich nur sehr wenig erkannt habe, weil er als remixer ja doch relativ umtriebig ist (seinen remix f\u00fcr monolake spielte er jedenfalls). aber an dem set gab es nichts zu bem\u00e4ngeln: von der ersten sekunde an packend, fordernd, kurze atempausen lassend, f\u00fcr mich damit das drittbeste live-set an ort und stelle anno 2015 (shackleton vom mai ist einfach nicht vom thron zu sto\u00dfen und convextion \/ e.r.p. im november ist eh eine liga f\u00fcr sich). aufgrund anderweitiger pl\u00e4ne bin ich jedoch mehr oder minder direkt danach wieder los.<\/p>\n<p>zur\u00fcck zu rahaan, der wie beim letzten mal mit gewohnter routine die discokugel rotieren lie\u00df. planetary assault systems war f\u00fcr mich ein grund, wieder nach unten zur\u00fcckzukehren, aber musikalisch blieb da nicht wirklich viel bei mir h\u00e4ngen. das geht mir auch mit seinen letzten ver\u00f6ffentlichungen auf mote evolver so &#8211; eine irgendwie verspulte, hypnotische glockenartige sequenz kann man hin und wieder ja mal machen, aber auf dauer z\u00fcndet mir bei sowas einfach nicht. bei vielen anderen jedoch schon: in kombination mit der sonntagabendf\u00fclle musste man sich seinen halben quadratmeter auf der tanzfl\u00e4che schon suchen.<br \/>\nich blieb danach auch mal eher oben, da san soda nun eher housige tracks richtig nahtlos aneinander mixte und es auch von der f\u00fclle her entspannter war. von anthony parasole hatte ich mir im voraus einfach nichts erhofft, wurde aber mit einem set \u00fcberrascht, dass mit gut 135 bpm vorw\u00e4rts preschte, dabei zwar gut und gerne melodisch war, jedoch auch verst\u00f6rende momente\u00a0(&#8222;killer bees&#8220; von green velvet beispielsweise) und auch hits (&#8222;crispy bacon&#8220; und irgendein &#8222;flash&#8220;-remix) beinhaltete . motivierte zum schluss jedenfalls nochmal ordentlich, und &#8222;purple rain&#8220; von prince als letztes st\u00fcck war bei komplett in violett getauchtem licht einer dieser &#8222;ich m\u00f6chte im augenblick nirgendwo anders sein&#8220;-momente.<\/p>\n<p>unter&#8217;m strich: guter abend. substance als klarer gewinner, anthony parasole als positive \u00fcberraschung, rahaan einmal mehr die l\u00e4ssigkeit in person, und generell war es in der panorama bar abends etwas entspannter als eine etage tiefer, wo es daf\u00fcr ab 2-3 uhr so richtig angenehm wurde, bis um 11:10 uhr montag vormittag das putzlicht anging.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>der club ist ja bereits im dezember zehn jahre alt geworden, ostgut ton folgte im august. p\u00fcnktlich ist dieser tage die 10er-vinyl-box \/ 3-fach-cd \/ 30 dateien umfassende &#8222;zehn&#8220;-compilation erschienen, und das wird morgen im techno-bollwerk mit den namen gefeiert, die man f\u00fcr gew\u00f6hnlich im backkatalog und auf dem line-up finden kann. substance \/ pete&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6],"tags":[],"class_list":["post-3879","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3879","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3879"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3879\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3941,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3879\/revisions\/3941"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3879"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3879"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3879"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}