{"id":3932,"date":"2016-01-16T12:59:22","date_gmt":"2016-01-16T11:59:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=3932"},"modified":"2017-10-20T16:09:24","modified_gmt":"2017-10-20T14:09:24","slug":"leipzig-16-01-2016-halle-14-1-000-053rd-arts-birthday","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2016\/01\/16\/leipzig-16-01-2016-halle-14-1-000-053rd-arts-birthday\/","title":{"rendered":"[leipzig \/ 16.01.2016] halle 14: 1.000.053rd art&#8217;s birthday"},"content":{"rendered":"<p>die halle 14 ist bestandteil der spinnerei &#8211; eine industriebrache, deren nachnutzung als tummelplatz f\u00fcr k\u00fcnstler aller couleur mich bei zwei besuchen schon neidisch machte. an diesen brachen mangelt es in den au\u00dfenbezirken berlins nicht, nur warum sich niemand zusammenraufen und etwas vergleichbares auf die beine stellen bzw. sowas von senatsseite aus gezielt gef\u00f6rdert werden kann, will ich nicht so recht begreifen.<br \/>\nsei es drum: diese spinnerei veranstaltet quartalsweise einen rundgang, bei dem wirklich alle bereiche offen sind. selbst eher-so-kunstbanausen wie ich haben daran ihre freude, weil es verwinkelte orte zu entdecken gibt, man in ateliers hineinschauen und die eine oder andere provozierende, schockierende, aber damit zum nachdenken anregende installation mitbekommt (stichwort &#8222;die neue europ\u00e4ische trag\u00f6die&#8220;). heute findet der winterrundgang statt. da wird auch elektronische musik gespielt, u.a. von dead baby in a plastic bag. beide habe ich das letzte mal vor mehr als acht jahren als dj-team im tresor mitbekommen &#8211; dieses mal wird es ein live-act inklusive modularsystem.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.halle14.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">1.000.053rd ard&#8217;s birthday<\/a><br \/>\ndead baby in a plastic bag<br \/>\nnina<br \/>\nbasic house<br \/>\nblackburst<br \/>\ninclude<br \/>\nrachel lancaster <em>visuals<\/em><br \/>\ndomenic emr <em>visuals<\/em><br \/>\nlouis hay <em>visuals<\/em><br \/>\nstefan riebel <em>visuals<\/em><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">start<\/span><br \/>\n20 uhr<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">eintritt<\/span><br \/>\n7 \/ 5 euro (frei f\u00fcr vereinsmitglieder)<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">nachbetrachtung (gut 21 monate sp\u00e4ter)<\/span><br \/>\nes fand zwar nicht in der unteren, imposant gro\u00dfen halle statt, stattdessen eher diy-charakter in der oberen etage. aber das schm\u00e4lerte den charme in keinster weise &#8211; eher im gegenteil.<br \/>\ninteressante anordnung in jedem fall mit der langgezogenen tafel als pult in der mitte des raumes, den man mit &#8222;fabriketage&#8220; noch am besten fassen kann. auf dieser tafel befand sich alles an equipment. drumherum konnten sich die g\u00e4ste postieren und den einzelnen acts \u00fcber die schulter schauen. hatte etwas von einer jam-session, aber das passte auch zum sound. daneben mit schwarzem stoff abgeh\u00e4ngt: der bereich zum plaudern bzw. bars.<br \/>\nbasic house spielte noch am funktionalsten, mit sehr schleppendem tempo, was aber (wie man seit andy stott wei\u00df) ja r\u00e4ume f\u00fcr markersch\u00fctternd tiefe frequenzen gibt. dead baby in a plastic bag improvisierten mit modularsystem und maschine, blieben aber eher bei drones anstatt sich in rhythmische bereiche zu begeben. an sich genau das richtige, um nach einer arbeitswoche anzukommen, ohne es allzu lang werden zu lassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>die halle 14 ist bestandteil der spinnerei &#8211; eine industriebrache, deren nachnutzung als tummelplatz f\u00fcr k\u00fcnstler aller couleur mich bei zwei besuchen schon neidisch machte. an diesen brachen mangelt es in den au\u00dfenbezirken berlins nicht, nur warum sich niemand zusammenraufen und etwas vergleichbares auf die beine stellen bzw. sowas von senatsseite aus gezielt gef\u00f6rdert werden&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6],"tags":[],"class_list":["post-3932","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3932","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3932"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3932\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4554,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3932\/revisions\/4554"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3932"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3932"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3932"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}