{"id":3997,"date":"2016-04-27T22:50:44","date_gmt":"2016-04-27T20:50:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=3997"},"modified":"2019-06-24T00:59:43","modified_gmt":"2019-06-23T22:59:43","slug":"berlin-29-04-2016-berghain-zwanzig-jahre-raster-noton","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2016\/04\/27\/berlin-29-04-2016-berghain-zwanzig-jahre-raster-noton\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 29.04.2016] berghain: zwanzig jahre raster-noton"},"content":{"rendered":"<p>schon wieder eine typische konzertmuffel-einleitung: keine karte im vorverkauf ergattert, daher auf das restkontingent hoffen, und darauf, dass schneest\u00fcrme beim anstehen ausbleiben.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?attachment_id=3998\" rel=\"attachment wp-att-3998\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3998\" src=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2016\/04\/rasternoton20160429.jpg\" alt=\"rasternoton20160429\" width=\"800\" height=\"1128\" data-id=\"3998\" srcset=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2016\/04\/rasternoton20160429.jpg 800w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2016\/04\/rasternoton20160429-213x300.jpg 213w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2016\/04\/rasternoton20160429-768x1083.jpg 768w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2016\/04\/rasternoton20160429-726x1024.jpg 726w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">berghain<\/span><br \/>\n19:00 h &#8211; 21:00 h grischa lichtenberger <em>live<\/em><br \/>\n21:00 h &#8211; 22:00 h dasha rush <em>live<\/em><br \/>\n22:10 h &#8211; 22:40 h emptyset <em>live<\/em><br \/>\n22:50 h &#8211; 23:50 h atom\u2122 <em>live<\/em><br \/>\n00:00 h &#8211; 00:45 h alpha &amp; beta<br \/>\n00:45 h &#8211; 01:15 h donnacha costello <em>live<\/em><br \/>\n01:25 h &#8211; 01:55 h robert lippok <em>live<\/em><br \/>\n02:05 h &#8211; 02:45 h alva noto <em>live<\/em><br \/>\n03:00 h &#8211; 03:40 h byetone <em>live<\/em><br \/>\n03:50 h &#8211; 04:30 h kyoka <em>live<\/em><br \/>\n04:40 h &#8211; 05:40 h kangding ray <em>live<\/em><br \/>\n05:40 h &#8211; ende marcel dettmann<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">panorama bar<\/span><br \/>\n22:00 h &#8211; 00:00 h frank bretschneider<br \/>\n00:00 h &#8211; 03:30 h credit00<br \/>\n03:30 h &#8211; 05:00 h alpha &amp; beta<br \/>\n05:00 h &#8211; 08:00 h magda<br \/>\n08:00 h &#8211; ende nastia<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">halle am berghain<\/span><br \/>\n14:00 h &#8211; 21:00 h white circle<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">eintritt<\/span><br \/>\n22 euro<br \/>\nab mitternacht: 15 euro<\/p>\n<p><u>nachbetrachtung<\/u><\/p>\n<p>das kann ja noch was werden, wenn ich das weiterhin so diszipliniert handhabe und direkt vom ende aus berichte.<\/p>\n<p><span id=\"selectionBoundary_1462000176640_6054608500562608\" class=\"rangySelectionBoundary\" style=\"line-height: 0; display: none;\"><\/span>9:09 &#8211; nastia h\u00e4lt die panorama bar mit dickb\u00e4uchigem (also: viel bass) house der trockeneren sorte bei laune. herr dettmann (wie immer eine sichere bank, dieses mal mit mehr electro und etwas hypnotischer als sonst) hat recht p\u00fcnktlich um 9:00 feierabend gemacht. tats\u00e4chlich mit einem neueren track von aux 88 (astral projections im detroit mix &#8211; so jedenfalls shazam), was insofern \u00fcberrascht, als dass ich sie eigentlich abgeschrieben hatte.<\/p>\n<p>im club bin ich seit kurz nach 20:00, damit noch eine stunde grischa lichtenberger mitgenommen, der sich tempibezogen in der zeit von hiphop zu technokompatiblen regionen vorarbeitete. tolle tracks, aber durch die dj-brille betrachtet fehlte der flow. hatte eher etwas von aneinanderreihung.<\/p>\n<p>klappte bei dasha rush besser, die in weiten teilen das visuelle konzept vom letzten jahr wiederholte und nur zur h\u00e4lfte hin einen technoid-gebrochenen rhythmus im set hatte. gerade zum ende hin dominierte ambient, aber das schadete angesichts der uhrzeit nicht. emptyset war danach der direkte frontalangriff, was markersch\u00fctternde b\u00e4sse mit fieden mittelt\u00f6nen anging. kurz, direkt, richtig gut.<br \/>\natom tm hat seine &#8222;hd&#8220;-show auch nur geringf\u00fcgig variiert, was sich despektierlicher liest als es gemeint ist. dabei sind die tracks nach wie vor toll und die abstimmung auf die visuals beispielhaft. auch hier eher einer aneinanderreihung, jedoch in form von kleinen pausen zwischen den einzelnen tracks. war f\u00fcr mich besser gelungen als bei grischa lichtenberger.<\/p>\n<p>credit 00 hatte trotz des berghains als prim\u00e4rer anlaufstelle so gut wie gar keine probleme, die panorama bar auf betriebstemperatur zu bringen. \u00fcberraschend war f\u00fcr alle jedoch, dass sie schon um 22:00 mit frank bretschneider als dj \u00f6ffnete, was die situation bzgl. enge schon gut entlastete. w\u00e4hrend robert lippok war das jedenfalls die f\u00fcr mich bessere wahl. zuvor spielte donnacha costello ambient pur mit drone-phasen. wer zuvor noch unter eindruck des emptyset-slots stand, k\u00f6nnte eine harte landung absolviert haben.<\/p>\n<p>alva noto bekam ich dann auch endlich mal mit und fand mein urteil im vergleich zu diamond version best\u00e4tigt: alleine viel besser. funktional, wenn auch gebrochen und trotz (oder wegen) hochfrequenten sprenkseln sehr vertr\u00e4glich. auch wenn so gut wie der gesamte abend hohes niveau bot: erster favorit.<\/p>\n<p>byetone hat mich danach etwas entt\u00e4uscht, da gibt&#8217;s ja die vergleichsm\u00f6glichkeiten. erstmal das eigene set im techno-tempo starten und wenig darauf eine vollbremsung richtung hiphop hinzulegen: kann man machen, w\u00e4re ich der letzte, der sich bei abenden wie diesen \u00fcber sowas beschwert. aber das live-einspielen von melodien klang ganz sch\u00f6n planlos. bin also wieder nach oben, wo alpha (=alva noto als dj mit traktor auf einem ipad pro) mit einem loop von &#8222;when doves cry&#8220; begann (ausgespielt h\u00e4tte ich&#8217;s toller gefunden, luxusprobleme&#8230;) und mit recht zackigem techhouse weitermachte. beta (=byetone) stie\u00df wenig sp\u00e4ter dazu, als &#8222;take me baby&#8220; lief.<\/p>\n<p>da schaute ich mir noch an, ob ich was bei kyoka verpasse &#8211; und wie schon im letzten jahr: nicht viel. auch hier mangelnder flow, was mich trotz traktor als mittel der wahl etwas wundert.<\/p>\n<p>auch nicht weiter dramatisch, weil danach mit kangding ray der f\u00fcr mich zweite favorit auf die b\u00fchne trat und mit octatrack sowie modularsystem ein melodisch-hypnotisches set wie aus einem guss pr\u00e4sentierte, bei dem ich mir w\u00fcnschte, sowas auflegen zu k\u00f6nnen. gut m\u00f6glich, dass das ein oder andere seiner letzten alben doch noch digital gekauft wird, das wird via spotify nochmal genauer untersucht.<\/p>\n<p>noch ein bis zwei worte zu magda: fand ich schon ganz ok, arbeitete jedoch mit einem vergleichbaren stilmittel, wie ich es aus dem m-nus-umfeld in erinnerung habe. statt bass raus und wieder rein lief ein track oder ein loop mal eben leiser als der vorherige. zur \u00fcberbr\u00fcckung bei kyoka gut, hatte f\u00fcr meine ohren aber gegen kangding ray keine chance.<\/p>\n<p>insgesamt achon wie die leisure system vor drei wochen mehr als zufredenstellend, wobei die leisure alleine wegen des klangerlebenisses in surround gewinnt. heute fand ich insbesondere die aufteilung zwischen der panorama bar als partyzentrum und dem berghain als konzertb\u00fchne mit entsprechend geduldigem publikum sehr gelungen. von den visuals gar nicht erst zu reden &#8211; da h\u00e4tte ich am liebsten noch mehr leinw\u00e4nde an mehr seiten.<\/p>\n<p>nun aber ist es 9:47. noch schnell r\u00fcber zur staub, stempel holen, dann schlafen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>schon wieder eine typische konzertmuffel-einleitung: keine karte im vorverkauf ergattert, daher auf das restkontingent hoffen, und darauf, dass schneest\u00fcrme beim anstehen ausbleiben. berghain 19:00 h &#8211; 21:00 h grischa lichtenberger live 21:00 h &#8211; 22:00 h dasha rush live 22:10 h &#8211; 22:40 h emptyset live 22:50 h &#8211; 23:50 h atom\u2122 live 00:00 h&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6],"tags":[],"class_list":["post-3997","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3997","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3997"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3997\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5457,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3997\/revisions\/5457"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3997"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3997"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3997"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}