{"id":4070,"date":"2016-06-02T23:31:15","date_gmt":"2016-06-02T21:31:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=4070"},"modified":"2016-06-06T14:55:42","modified_gmt":"2016-06-06T12:55:42","slug":"berlin-03-06-2016-tresor-tresor-presents-kern-vol-3-pre-release","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2016\/06\/02\/berlin-03-06-2016-tresor-tresor-presents-kern-vol-3-pre-release\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 03.06.2016] tresor: tresor presents kern vol. 3 pre-release"},"content":{"rendered":"<p>an sich wollte ich das mit mehreren parties an einem abend vermeiden, aber hierf\u00fcr mache ich gerne eine ausnahme. objekt hat eine mix-cd f\u00fcr tresor gemacht, das wird gefeiert, bevor sie im juli ver\u00f6ffentlicht wird. da er im tresor von mitternacht bis 3 den anfang machen (und sp\u00e4ter noch gemeinsam mit call super im ohm spielen) wird, war das f\u00fcr mich der grund, hier zuerst vorbeizuschauen, um dann zur griessmuehle weiterzuziehen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?attachment_id=4071\" rel=\"attachment wp-att-4071\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4071\" src=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2016\/06\/tresor20160603.jpg\" alt=\"tresor20160603\" width=\"947\" height=\"1340\" data-id=\"4071\" srcset=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2016\/06\/tresor20160603.jpg 947w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2016\/06\/tresor20160603-212x300.jpg 212w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2016\/06\/tresor20160603-768x1087.jpg 768w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2016\/06\/tresor20160603-724x1024.jpg 724w\" sizes=\"auto, (max-width: 947px) 100vw, 947px\" \/><br \/>\n<\/a><br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">tresor<\/span><br \/>\n00h00 objekt<br \/>\n03h00 radioactive man <em>live<\/em><br \/>\n04h00 dj bone<br \/>\n07h00 reka<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">+4 bar<\/span><br \/>\n00h00 shanti celeste<br \/>\n02h30 laurel halo<br \/>\n05h00 idit frenkel<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">ohm<\/span><br \/>\n00h00 call super<br \/>\n03h30 machine woman <em>live<\/em><br \/>\n04h30 call super <em>b2b<\/em> objekt<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">nachbetrachtung<\/span><br \/>\nwar nur kurz da, daher auch kurzgefasst.<\/p>\n<p>aus musikliebhabersicht freut es mich ja, dass es um 2 uhr eine kleine schlange gab und es drinnen allerorten gut gef\u00fcllt war. es gibt auch tats\u00e4chlich so etwas wie eine t\u00fcrpolitik, die ich aber nicht ganz durchschaue. da werden drei durchaus passende englischsprachige jungs und sp\u00e4ter ein \u00e4lterer weggeschickt, aber \u00e4hnliche sowie leute, die ich hingegen woanders hingeschickt h\u00e4tte, sind drin. muss daher ehrlich gestehen, dass ich mich beim letzten mal mit marcel und neil wohler gef\u00fchlt habe. hatte schon ein wenig was vom fabric: viele touristen, fotoverbot existiert immer noch, wird aber nach wie vor nicht konsequent durchgezogen. daher halten viele ihre erinnerungen mit hochkantvideos im nebel fest und kamerascheuere leute wie meine wenigkeit sehen zu, nicht vor die linse zu geraten. k\u00f6nnte sich parallel zum tanzen auch zu einer clubaktivit\u00e4t entwickeln, auf die ich jedoch gerne verzichten w\u00fcrde.<br \/>\ndar\u00fcber hinaus auf der eher negativen seite: es gibt keinen internen durchgang zum ohm. man muss daher raus, im ohm nochmal den stempel zeigen (und zur\u00fcck wieder umgekehrt). bei einer milden fr\u00fchsommernacht wie der letzten kein problem, aber bei k\u00e4lteren temperaturen oder regen \u00fcberlegt man sich das mehrmals.<br \/>\nsehr gut hingegen die kombination aus tresor und +4 bar. letztere hat sich wirklich sehr gemausert und sieht jetzt wie eine kleinere variante des alten globus aus. der sound ist auch ok, licht unspektakul\u00e4r. macht deutlich, dass der schwerpunkt an den freitagen im keller liegt, was f\u00fcr mein empfinden auch goldrichtig ist.<\/p>\n<p>musik: objekt konsequent unter bzw. um die 120 bpm, auch um 3 uhr noch. electronica, melodisch, manchmal mit vocals. kannte gar nichts davon, fand ich auch nicht so zwingend, aber immerhin herausfordernd wie immer. die leute hatten dazu ihren spa\u00df, was mich ehrlicherweise schon ein bisschen \u00fcberraschte. aber vielleicht war&#8217;s auch der tresor-legendenbonus.<br \/>\nradioactive man war mein h\u00f6hepunkt. nur mit hardware: zwei mpcs, ein analog rytm von electron, ein electribe und ein echo-delay (keine ahnung, welches fabrikat). super-routiniert, da sa\u00df einfach alles. stil: electro, klar. ganz wenig gerade kickdrums, weniger sph\u00e4ren, mehr basslines. einfach toll aufgebaut und pr\u00e4sentiert. laurel halo war in der +4 bar in den paar minuten, die ich dort verbrachte, eher housig bis techhousig unterwegs. machine woman bekam ich noch zur h\u00e4lfte mit, in der sie einen doch recht interessanten bogen von electronica um die 110 bpm zu vocals spannte. zumindest ersteres wird jedoch dazu beitragen, dass ich mir ihre discographie nochmal daraufhin anh\u00f6ren werde.<\/p>\n<p>raus bin ich gegen 5 uhr, als dj bone im tresor dem publikum das gab, wof\u00fcr der club bekannt ist: techno mit detroiter einschlag. ich bin jedoch an einem wunderbaren samstagmorgen durch das noch verschlafene kreuzberg richtung griessm\u00fchle geradelt. und auch wenn sich das jetzt nicht so begeistert liest, ist das booking, das musikalische experimente bis zur peak-time erm\u00f6glichte, f\u00fcr mich definitiv eine zierde f\u00fcr den laden. es mag auch an mir gelegen haben, von manchen g\u00e4sten etwas zu sehr angenervt gewesen zu sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>an sich wollte ich das mit mehreren parties an einem abend vermeiden, aber hierf\u00fcr mache 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