{"id":4193,"date":"2016-08-26T20:45:59","date_gmt":"2016-08-26T18:45:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=4193"},"modified":"2017-07-30T14:30:06","modified_gmt":"2017-07-30T12:30:06","slug":"berlin-26-08-2016-kraftwerk-berlin-atonal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2016\/08\/26\/berlin-26-08-2016-kraftwerk-berlin-atonal\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 26.08.2016] kraftwerk: berlin atonal"},"content":{"rendered":"<p>ohne mich vorab um ein ticket gek\u00fcmmert zu haben, bin ich jetzt doch da. s\u00e4mtliche sorgen vorab wegen der abendkasse waren unbegr\u00fcndet, das lief alles ganz entspannt. den rest inklusive line-up gibt&#8217;s dann in der nachbetrachtung. hab mir das ende der schicht auf low jack gelegt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.berlin-atonal.com\/\">berlin atonal<\/a><\/p>\n<p><strong>main stage<\/strong><br \/>\n20h00 \u2211 <em>live<\/em><br \/>\n21h00 jonas kopp + rainer kohlberger present telluric lines <em>live a\/v<\/em><br \/>\n22h00 drew mcdowall + florence present unnatural channel <em>live a\/v<\/em><br \/>\n23h00 orphx + jk flesh <em>live a\/v<\/em><br \/>\n00h00 uf (kerridge + oake) <em>live a\/v<\/em><\/p>\n<p><strong>stage null<\/strong><br \/>\n18h00 steina &amp; woody vasulka: retrospective of early film works<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">jealous god present optimistic decay<\/span><br \/>\n01h00 kerri le bon<br \/>\n01h15 51717 <em>live<\/em><br \/>\n02h00 december <em>live<\/em><br \/>\n02h50 champagne mirrors <em>live<\/em><br \/>\n03h40 dva damas <em>live<\/em><br \/>\n04h25 kerri le bon<br \/>\n05h00 silent servant <em>live<\/em><br \/>\n05h45 silent servant + phase fatale <em>live<\/em><br \/>\n06h15 phase fatale <em>live<\/em><br \/>\n07h00 alexey volkov <em>live<\/em><\/p>\n<p><strong>tresor<\/strong><br \/>\n00h00 positive centre<br \/>\n03h00 headless horseman <em>live<\/em><br \/>\n04h00 karl meier<br \/>\n06h00 jonas kopp<br \/>\n07h00 mischa<\/p>\n<p><strong>globus<\/strong><br \/>\n00h00 richard fearless<br \/>\n02h30 dresvn <em>live<\/em><br \/>\n03h30 marcellus pittman<br \/>\n05h30 front de cadeaux<\/p>\n<p><strong>ohm<\/strong><br \/>\n20h00 mike hentz<br \/>\n01h00 imaginary forces <em>live<\/em><br \/>\n02h00 headhunter<br \/>\n04h00 pinch<br \/>\n06h00 low jack<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">nachbetrachtung<\/span><\/p>\n<p>es hat zwar bis zu low jack geklappt, aber nicht einschlie\u00dflich. zwar ist es ein besserer rhythmus, direkt nach der arbeit hinzugehen, weil zumindest ich beim kurzen vorschlafen eigentlich immer das gef\u00fchl habe, wieder ins bett zur\u00fcckzuwollen. da ist es bei der organisation seitens des atonal gar nicht mal schlecht gedacht, schon ab 18 uhr das kraftwerk f\u00fcr die interessierten zu \u00f6ffnen.<br \/>\nwar an dem freitag auch aus der sicht derjenigen entspannter, die sich noch ein ticket organisieren mussten: an der kasse nichts los, die essensst\u00e4nde haben noch auf, man kann das wochenende gem\u00fctlich auch dort starten. einen relativ gravierenden haken hat es trotzdem f\u00fcr mich: die m\u00fcdigkeit kommt ab 2 uhr dann doch unweigerlich hochgekrochen. das hie\u00df in dem konkreten fall, dass ich im gut vollen und noch w\u00e4rmeren tresor bei headless horseman sa\u00df und das set eher unterbewusst mitnahm. erstaunlicherweise mobilisierte pinch im ebenso vollen ohm mich dann doch nochmal so richtig, indem er ziemlich viel grime-tracks (u.a. &#8222;topper top&#8220;), aber auch alte dmz spielte. mag aber auch daran liegen, dass das publikum so gut darauf einstieg.<\/p>\n<p>davor ging einiges f\u00fcr laufarbeit drauf. das bereits vom 25-j\u00e4hrigen tresor-jubil\u00e4um bekannte dilemma, dass im kraftwerk keine glasflaschen erlaubt sind und man daher immer au\u00dfen vorbeilaufen musste, galt auch f\u00fcr das atonal. andererseits wurde auch im kraftwerk selbst der entdeckergeist gef\u00f6rdert. erstaunlicherweise fand die stage null f\u00fcr mich kaum statt (h\u00f6chstens mal vorbeigeschaut), daf\u00fcr sa\u00df ich eine geraume zeitlang oben und genoss die eher ambient- oder drone-artigen sounds, was bei \u2211 eher soundforschung war und mich bei jonas kopp + rainer kohlberger positiv \u00fcberraschte, da doch gerade ersterer f\u00fcr funktionale techno-tracks steht. f\u00fcr mich jedoch beides echt gelungen.<br \/>\nganz, ganz dicker pluspunkt hierbei f\u00fcr mich die podeste am rand, auf denen man sitzen oder sogar liegen konnte. im gegensatz zu den vorherigen jahren war das nicht mehr so improvisiert, dass die leute inmitten des kraftwerks herumliegen mussten (was ja auch seinen charme hat) und zum hereinkommen ins festival f\u00fcr mich ideal.<br \/>\ntoll auch das laboratorium im abteil von schneidersladen, in dem man sich mit modularsynthesizern besch\u00e4ftigen konnte, und im separ\u00e9e mit der visuals-wand habe ich auch einiges an zeit verbracht. ist nicht ganz abwegig, wenn ich vermute, dass es wohl ein unterbewusstes bed\u00fcrfnis nach meditation war, bei ambient-kl\u00e4ngen der bewegung der wei\u00dfen strukturen auf schwarzem grund zuzuschauen.<\/p>\n<p>bei der kombination aus orphx + jk flesh hatte ich mir mehr erhofft. mag die einsetzende m\u00fcdigkeit gewesen sein, aber mich riss ihr set nicht so ganz mit. anders bei kerridge und oake als uf, wobei oake normalerweise nicht mein fall ist. aber da hatten sich zwei acts mit deutlicher b\u00fchnenpr\u00e4senz gesucht und gefunden, ohne zu versuchen, sich gegenseitig zu neutralisieren. die doch sehr rhythmusbetonte \u00e4sthetik von kerridge hat den zuweilen fast schon metal-industrial von oake das element hinzugef\u00fcgt, womit dann auch ich etwas anfangen konnte.<\/p>\n<p>ergo: rundum gelungen, wobei f\u00fcr mich die strategie immer noch am besten ist, sich einen tag herauszupicken &#8211; was (ich schreibe diese zeilen am 30. juli 2017) in diesem jahr auch wieder der freitag sein wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ohne mich vorab um ein ticket gek\u00fcmmert zu haben, bin ich jetzt doch da. s\u00e4mtliche sorgen vorab wegen der abendkasse waren unbegr\u00fcndet, das lief alles ganz entspannt. den rest inklusive line-up gibt&#8217;s dann in der nachbetrachtung. hab mir das ende der schicht auf low jack gelegt. berlin atonal main stage 20h00 \u2211 live 21h00 jonas&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6],"tags":[210,208,209,173],"class_list":["post-4193","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender","tag-210","tag-berlin-atonal","tag-headless-horseman","tag-pinch"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4193","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4193"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4193\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4494,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4193\/revisions\/4494"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4193"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4193"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4193"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}