{"id":4223,"date":"2016-09-24T21:02:37","date_gmt":"2016-09-24T19:02:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=4223"},"modified":"2016-11-23T05:40:23","modified_gmt":"2016-11-23T04:40:23","slug":"berlin-24-09-2016-berghain-klubnacht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2016\/09\/24\/berlin-24-09-2016-berghain-klubnacht\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 24.09.2016] berghain: klubnacht"},"content":{"rendered":"<p>berlin l\u00e4uft den marathon, ich mache mir meinen eigenen. plan: zu dr. rubinstein rein, nach karenn raus. etwas ungl\u00fccklich bin ich nur dar\u00fcber, dass martyn und pete mehr oder minder zeitgleich spielen, aber das ist wieder eines dieser berliner luxusprobleme.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.berghain.de\/\" target=\"_blank\">klubnacht<\/a><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">berghain<\/span><br \/>\n00h00\u00a0johanna knutsson<br \/>\n04h00\u00a0subjected<br \/>\n07h00 dr. rubinstein<br \/>\n11h00 nima khak<br \/>\n14h00 tijana t<br \/>\n17h00 pete<br \/>\n21h00 karenn <em>live<\/em><br \/>\n22h30 kobosil \/ joel mull<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">panorama bar<\/span><br \/>\n00h00 leonid<br \/>\n04h00 afik naim <em>live<\/em><br \/>\n05h00 luke hess<br \/>\n09h00 shed<br \/>\n13h00 dexter<br \/>\n16h00 martyn<br \/>\n19h00 m&gt;o&gt;s<br \/>\n22h00 basic soul unit<br \/>\n01h00 steffi<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">garten<\/span><br \/>\n12h00 cormac<br \/>\n17h00 boris<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">eintritt<\/span><br \/>\n16 euro<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">nachbetrachtung<\/span><br \/>\naller guten dinge sind drei, jedenfalls war ich strenggenommen so h\u00e4ufig da. der erste besuch gegen 2:00 uhr war jedoch nur zum stempelholen und ein paar erste eindr\u00fccke mitzunehmen. johanna knutsson machte das unten mit moderat forderndem techno auch echt gut, wohingegen leonid oben zu dem zeitpunkt schon fast h\u00e4rter spielte und auch damit anteilig wesentlich weniger leute \u00fcberzeugen konnte als johanna unten. zumindest war es in der panorama bar doch sehr \u00fcbersichtlich zu dem zeitpunkt.<\/p>\n<p>ich kam gegen 9:30 uhr zum zweiten mal wieder, als dr. rubinstein sich schon warmgespielt hatte. wie immer mit acid-faible, nicht zu hart, genau richtig zum (wieder-)ankommen bei sehr angenehmer f\u00fclle, w\u00e4hrend shed oben im stile seiner power house-sachen mit garage-reminiszenzen spielte. qual der wahl also, die mir aber abgenommen wurde, indem ich mein versprechen, als moralische unterst\u00fctzung beim marathon (also dem richtigen, nicht dem am wriezener karree) nebenherzufahren, einl\u00f6sen wollte und der pulk an l\u00e4ufern eh gerade vom strausberger platz richtung holzmarktstra\u00dfe lief.<\/p>\n<p>da sich das tempor\u00e4re anfeuern so entwickelte, dass ich mir in steglitz immer noch neben den l\u00e4ufern herradelnd dachte, dann auch gleich noch den rest bis zum ziel mitmachen zu k\u00f6nnen, war ich erst ab 16:30 wieder vor ort. im endeffekt war ich wegen der frischen luft, sonne, serotonin, und\u00a0der tollen stimmung an der strecke dar\u00fcber auch ganz froh. herbst \/ winter kommen fr\u00fch genug, damit auch weitere gute sets, von daher fiel mir&#8217;s auch nicht schwer, die priorit\u00e4ten zu verschieben.<\/p>\n<p>in den paar minuten, die ich dann noch von tijana t mitbekommen habe, ist mir eine kombination im ged\u00e4chtnis geblieben, bei der sich mir nicht unbedingt aus begeisterung die nackenhaare aufgestellt haben:\u00a0&#8222;the pace&#8220; von robert hood und &#8222;rhythm is a dancer&#8220; von snap.\u00a0nein, ich bin kein musikfaschist, ich habe beide tracks ebenfalls, und ja, ich w\u00fcrde auch beide spielen &#8211; wenn es denn passt. aber wer sich beide tracks hintereinander anh\u00f6rt, wird feststellen, dass da harmonisch \u00fcberhaupt nichts ineinandergeht. wirkte auf mich wie &#8222;oh, ich m\u00f6chte einen besonderen moment kreieren und bringe diesen eurodance-klassiker mit der brechstange unter.&#8220; da die meute das gefeiert hat, gibt das auch (leider) eher ihr recht als mir. h\u00e4tte besser untergebracht werden k\u00f6nnen, nein: sogar m\u00fcssen und der halbwegs musikalisch veranlagte teil des publikums mit stehboykott reagieren k\u00f6nnen. aber da bin ich wohl zu sehr idealist.<br \/>\nvon boris im garten habe ich nicht allzu viel mitbekommen, aber mir ist eine wunderbare herbert noch im ged\u00e4chtnis: &#8222;people that make the music&#8220;.<\/p>\n<p>zwischen 18:00 und 19:00 hat mich martyn eher abholen k\u00f6nnen als pete. rezeptur \u00e4hnlich wie bei shed, u.a. mit awesome 3: &#8222;don&#8217;t go (kicks like a mule)&#8220;\u00a0oder &#8222;coda coma&#8220; von yage\u00a0&#8211; dank an shazam, da ich bei dem sound eklatante bildungsl\u00fccken habe.<br \/>\nrunter zu pete, der zu dem zeitpunkt &#8222;the bells&#8220; spielte, was auch mit der daruntergemixten fetteren kick mit der treibendste moment im set war. sein set war letztendlich ein sch\u00f6nes beispiel daf\u00fcr, wie erwartungen sich umdefinieren lassen k\u00f6nnen. an sich hatte ich mir auf die zw\u00f6lf erhofft, was in den treibenderen phasen auch bei mir merklich besser z\u00fcndete (energie freisetzen, auch mit der brechstange). stattdessen nahm er sich etwas zur\u00fcck und spielte eher facettenreicher, weniger urgewalt mit subb\u00e4ssen, somit blieb mehr raum, um nuancen wahrzunehmen. erkannt habe ich dabei recht wenig: &#8222;patience&#8220; von surgeon bspw.\u00a0und &#8222;spaceape&#8220; von burial.<br \/>\nden track habe ich beim album bisher immer geskippt und eigentlich kann man den in einem techno-set auch nicht spielen, da er 170 bpm (oder eben die h\u00e4lfte) in die waagschale wirft. heruntergepitcht, mit einer 4\/4-kick dr\u00fcbergelegt und die tonh\u00f6he dabei beibehaltend, so dass spaceapes stimme immer noch wie spaceape klingt: das war f\u00fcr mich der gegenpol zum tijana-t-moment.<br \/>\ndaher wie bereits erw\u00e4hnt: f\u00fcr die uhrzeit genau passend &#8211; nicht zu fordernd, eher so ein set, das einen f\u00fcr den rest des abends startklar machte und f\u00fcr mich somit genauso viel wert wie seine anderen sets mit kompromissloser h\u00e4rte.<\/p>\n<p>bei karenn war&#8217;s mir dann zu voll, hab mir das dann auf der bassbox sitzend gegeben. auch wenn sie sehr melodisch waren und ihre ersten an brachialit\u00e4t gl\u00e4nzenden sets an ort und stelle f\u00fcr ewig im ged\u00e4chtnis behalten werde, gefiel mir das durchaus. sie wiederholen sich einfach nicht und haben ihren maschinenpark so gut im griff, dass sich das nicht wie bei jazz-improvisationen im nichts verliert.<\/p>\n<p>basic soul unit fand ich mit seinen larry-heard- und derrick-may-anleihen auch nicht verkehrt, aber da war die luft f\u00fcr mich konditionell schon raus, auch wenn das platzangebot in der panorama bar \u00fcberaus angenehm war. daf\u00fcr herrschte unten das f\u00fcr einen sonntagabend \u00fcbliche gruppenkuscheln, wozu ich dann beim besten willen nicht mehr in der stimmung war.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>berlin l\u00e4uft den marathon, ich mache mir meinen eigenen. plan: zu dr. rubinstein rein, nach karenn raus. etwas ungl\u00fccklich bin ich nur dar\u00fcber, dass martyn und pete mehr oder minder zeitgleich spielen, aber das ist wieder eines dieser berliner luxusprobleme. klubnacht berghain 00h00\u00a0johanna knutsson 04h00\u00a0subjected 07h00 dr. rubinstein 11h00 nima khak 14h00 tijana t 17h00&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6],"tags":[131,29,128,127,47,35,126,48,129,130],"class_list":["post-4223","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender","tag-basic-soul-unit","tag-berghain","tag-dexter","tag-dr-rubinstein","tag-karenn","tag-kobosil","tag-martyn","tag-pete","tag-shed","tag-steffi"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4223","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4223"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4223\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4265,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4223\/revisions\/4265"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4223"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4223"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4223"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}