{"id":4248,"date":"2016-11-17T02:48:06","date_gmt":"2016-11-17T01:48:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=4248"},"modified":"2017-05-21T15:14:10","modified_gmt":"2017-05-21T13:14:10","slug":"berlin-19-11-2016-kraftwerk-berlin-atonal-presents-autechre-live","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2016\/11\/17\/berlin-19-11-2016-kraftwerk-berlin-atonal-presents-autechre-live\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 19.11.2016] kraftwerk: berlin atonal presents autechre live"},"content":{"rendered":"<p>kann ich nur bef\u00fcrworten, dass sich das kraftwerk als veranstaltungsort f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere ereignisse im elektronischen bereich etabliert. ein wenig sorge bereitet mir nur die raumakustik, die kleinteilige sounds solange reflektiert, dass sie in der weite verhallen, aber eigentlich geht&#8217;s mir auch nur darum, die beiden nach ihrem f\u00fcnfteiligen epos mal wieder (plus russell haswell) zu erleben.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?attachment_id=4249\" rel=\"attachment wp-att-4249\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4249\" src=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2016\/11\/autechre20161119.jpg\" alt=\"autechre20161119\" width=\"1136\" height=\"1136\" data-id=\"4249\" srcset=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2016\/11\/autechre20161119.jpg 1136w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2016\/11\/autechre20161119-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2016\/11\/autechre20161119-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2016\/11\/autechre20161119-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2016\/11\/autechre20161119-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2016\/11\/autechre20161119-96x96.jpg 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keine zu schlechte figur.<\/p>\n<p>russell haswell eher mit klangkollagen und stellenweise sogar fast rhythmisch, wusste aber f\u00fcr meine begriffe nicht so ganz, wo er hinwollte. h\u00e4tte die noise-passagen noch etwas ausbauen k\u00f6nnen, gerade wie man es von seinen vorherigen sets kannte, wenn er direkt vor autechre spielte.<br \/>\nbei den beiden war es tats\u00e4chlich dunkel genug, um die leute nur noch schemenhaft zu erkennen. trotz disclaimer mit der dunkelheit: es gibt immer irgendwelche, denen nach f\u00fcnf minuten einf\u00e4llt, dass das nichts f\u00fcr sie ist und die weitere f\u00fcnf minuten brauchen, bis sie weg sind. abgesehen davon zweiteilung: die erste h\u00e4lfte eher mit soundcollagen, die zweite wurde abrupt mit einer bassline und einem track eingel\u00e4utet, den man auch locker in einem techno-set h\u00e4tte unterbringen k\u00f6nnen. da es noch keine live-aufnahmen von der tour zu kaufen gibt, wird es wohl eher wunschdenken bleiben, sich das auch im nachhinein zu sichern, aber evtl. lassen sie sich damit einfach nur zeit.<br \/>\neine meiner gr\u00f6\u00dferen sorgen war es nach dem tresor-jubil\u00e4um, ob der sound sich in der halle verlieren w\u00fcrde, was bei autechre als headliner nicht nur schade, sondern ein richtiges \u00e4rgernis gewesen w\u00e4re. der wechsel in der r\u00e4umlichen anordnung (nach links unterhalb der zwischendecke) half jedoch eine menge, da der schall durch die zwischendecke weniger reflektionsfl\u00e4che nach oben hatte und das alles \u00fcberraschend transparent und wuchtig klang. das trug dazu bei, dass autechre wieder einmal ein ereignis f\u00fcr sich waren. schade nur, dass die bitten nach zugaben ungeh\u00f6rt verhallten.<\/p>\n<p>dj stingray habe ich mir im ohm noch angeh\u00f6rt, nachdem ich anfangs bedenken hatte, \u00fcberhaupt noch reinzukommen, weil sich gut ein drittel der besucher in die schlange einreihten. es ging aber noch bis kurz nach 1 uhr ganz gut da drin. danach war es die zu erwartende mehr als ordentliche f\u00fclle, so dass ich das set lieber vom rand bzw. den b\u00e4nken an der bar aus verfolgte, in dem er zwar viele der tracks aus seinem \u00fcblichen repertoire, aber eben auch sowas wie &#8222;crossing into the mental astroplane&#8220; von transllusion spielte. mit noch etwas jetlag im r\u00fccken und dem berghain vor mir war es um kurz nach 2 allerdings auch genug.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>kann ich nur bef\u00fcrworten, dass sich das kraftwerk als veranstaltungsort f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere ereignisse im elektronischen bereich etabliert. ein wenig sorge bereitet mir nur die raumakustik, die kleinteilige sounds solange reflektiert, dass sie in der weite verhallen, aber eigentlich geht&#8217;s mir auch nur darum, die beiden nach ihrem f\u00fcnfteiligen epos mal wieder (plus russell haswell) 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