{"id":4335,"date":"2017-02-24T11:16:25","date_gmt":"2017-02-24T10:16:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=4335"},"modified":"2018-02-10T23:27:20","modified_gmt":"2018-02-10T22:27:20","slug":"berlin-25-02-2017-berghain-klubnacht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2017\/02\/24\/berlin-25-02-2017-berghain-klubnacht\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 25.02.2017] berghain: klubnacht"},"content":{"rendered":"<p><span class=\"content\">der hauptgrund, meine selbstauferlegte einmal-im-monat-regel zu durchbrechen, findet sich in dem herrn, der auf honest jon&#8217;s in letzter zeit die pfade verfolgt, die er vor sechs jahren mit dem doppelpack &#8222;music for the quiet hour \/ the drawbar organ&#8220; betreten hat. er hat in der zwischenzeit vor zwei jahren bewiesen, dass das im berghain ganz geh\u00f6rig in die h\u00fcfte gehen kann, von daher laufe ich gefahr, die erwartungen zu \u00fcberh\u00f6hen. das weitere angebot sieht unten bis 17 uhr jedoch ebenfalls interessant aus.<\/span><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.berghain.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">klubnacht<\/a><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">berghain<\/span><br \/>\n00h00 phase fatale<br \/>\n05h00 shackleton <em>live<\/em><br \/>\n06h30 kangding ray<br \/>\n10h00 nthng<br \/>\n14h00 daze.<br \/>\n17h00 silent servant<br \/>\n21h00 anthony parasole<br \/>\n01h00 fiedel<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">panorama bar<\/span><br \/>\n00h00 virginia<br \/>\n04h00 zozo<br \/>\n08h00 honey dijon<br \/>\n11h00 soundstream<br \/>\n14h00 tornado wallace<br \/>\n17h00 gerd janson<br \/>\n21h00 avalon emerson<br \/>\n01h00 jennifer cardini<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">eintritt<\/span><br \/>\n16 euro<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">nachbetrachtung<\/span><br \/>\nwie war das noch gleich mit dem vorsatz, es nicht mehr zwingend auf 12+x stunden anzulegen? nun ja, es wurde jedenfalls von beginn shackleton bis ende von herrn janson.<\/p>\n<p>bei shackleton muss ich mich nicht wiederholen, den lasse ich au\u00dfer konkurrenz laufen. wiedererkannt habe ich nur teile aus &#8222;freezing opening thawing&#8220; und &#8222;the prophet sequence&#8220; vom album mit vengeance tenfold (das war das set-intro).<br \/>\nwar letztes jahr leider nicht da, als er gespielt hat. aber im vergleich zu 2015 funktionierte das beim publikum erstaunlich gut, auch wenn er weniger fordernd spielte als damals und eher seine markenzeichen-sequenzen und auf die magengrube zielenden basslines einsetzte. es blieb trotzdem zu wenigstens drei vierteln gef\u00fcllt. wenn ich mir etwas w\u00fcnschen d\u00fcrfte: mehr strecken mit kickdrums, aber die phase hat er hinter sich, glaube ich.<\/p>\n<p>bei kangding ray finde ich es einfach faszinierend, dass er melodi\u00f6s, ohne dabei verkitscht zu klingen und fordernd genug, ohne zugleich zu platt zu werden, spielen kann. erkannt habe ich wenig, nur &#8222;mutual codes&#8220; von johannes volk hat shazam mir dankenswerterweise identifiziert, sonst habe ich das tanzen priorisiert.<\/p>\n<p>nthng kombinierte trance mit acid und auch electro. toll auch, gleich mit dem titeltrack aus &#8222;ghost in the shell&#8220; anzufangen. ansonsten gut erprobte tracks wie &#8222;acid wiss&#8217;l&#8220; von dj skull, erneut (wie in der griessm\u00fchle im september) &#8222;the final frontier&#8220; auf ur und\u00a0&#8222;black sea&#8220; von drexciya sowie\u00a0&#8222;invisible invasion&#8220; vom zweiten scan 7-album auf tresor. da war f\u00fcr die anh\u00e4nger der detroit-fraktion also einiges dabei.<\/p>\n<p>daze. kann man nur den technisch unsicheren umgang mit breakbeat-tracks ankreiden. aber &#8222;heliosphan&#8220; von aphex twin von einem der &#8211; so weit lehne ich mich mal aus dem fenster &#8211; nicht nur f\u00fcr mich essentiellsten alben elektronischer musikgeschichte (das ich &#8211; zugegeben &#8211; auch erst beim repress vor gut zehn jahren entdeckt habe) sorgte f\u00fcr einen ziemlich langen g\u00e4nsehautmoment bei mir, da f\u00e4llt ein mal hier und da unrunder mix auch nicht negativ ins gewicht.<br \/>\nsonst noch sch\u00f6n: die a1 von der &#8222;awakening the sentient&#8220; von oliver ho auf blueprint fast zu beginn und\u00a0dar\u00fcber hinaus schien er die &#8222;consume iv&#8220; von stenny auf ilian tape so sehr zu m\u00f6gen, dass er gleich drei tracks im ganzen set spielte &#8211; alle, bis auf &#8222;westward&#8220;. zumindest, als ich unten war. es sei ihm verziehen &#8211; die ep ist schlie\u00dflich auch eine perle im ilian tape-katalog.<\/p>\n<p>tornado wallace war oben zur gleichen zeit f\u00fcr mich die \u00fcberraschung. electro alter schule, house und disco, sch\u00f6n langsam unter 120 bpm nahtlos ineinandergemischt &#8211; den merke ich mir.<br \/>\ngerd hatte f\u00fcr mich einen tollen flow, auch wenn die puristen bem\u00e4ngeln k\u00f6nnen, dass er nicht in die tiefe gegangen ist. obwohl der vergleich zum set von konstantin sibold und leif m\u00fcller letztens hinkt, weil&#8217;s nicht mal ansatzweise so poppig-hittig war: es hat einfach die party gerockt. da kann man durchaus auch mal &#8222;finally&#8220; von ce ce peniston zum schluss spielen, wobei ich annehme, dass er das nicht zum ersten mal getan hat.<\/p>\n<p>bei silent servant hatte ich nicht allzu viel erwartungen, aber das hat mit meinem geschmack zu tun. technisch ist der mann brillant, inhaltlich verharrte er mir meistens zu sehr im austauschbaren dystopisch-industriellen techno-dickicht. hatte mir also zum ziel gesetzt, eher gerd zuzuh\u00f6ren, aber wenn ich denn mal unten war, fand ich&#8217;s echt mehr als nur brauchbar.<br \/>\ngut, daran werden nummern wie &#8222;ball park&#8220; von joey beltram, &#8222;desolate cities&#8220; von 2am\/fm oder &#8222;vamp&#8220; von outlander ihren anteil gehabt haben. aber irgendwie fand ich das set exemplarisch f\u00fcr die gesamte zeit, in der ich da war: jeder dj hatte seine eigene handschrift und mut zum stilistischen blick \u00fcber den tellerrand. reichte jedenfalls locker aus, um mich \u00fcber die zeitspanne zu motivieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>der hauptgrund, meine selbstauferlegte einmal-im-monat-regel zu durchbrechen, findet sich in dem herrn, der auf honest jon&#8217;s in letzter zeit die pfade verfolgt, die er vor sechs jahren mit dem doppelpack &#8222;music for the quiet hour \/ the drawbar organ&#8220; betreten hat. er hat in der zwischenzeit vor zwei jahren bewiesen, dass das im berghain ganz&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6],"tags":[29,154,156,155,153,230],"class_list":["post-4335","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender","tag-berghain","tag-gerd-janson","tag-kangding-ray","tag-nthng","tag-shackleton","tag-tornado-wallace"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4335","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4335"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4335\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4734,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4335\/revisions\/4734"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4335"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4335"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4335"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}