{"id":4580,"date":"2017-11-16T20:36:00","date_gmt":"2017-11-16T19:36:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=4580"},"modified":"2020-01-25T22:41:52","modified_gmt":"2020-01-25T21:41:52","slug":"berlin-17-11-2017-berghain-raster-index","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2017\/11\/16\/berlin-17-11-2017-berghain-raster-index\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 17.11.2017] berghain: raster-index"},"content":{"rendered":"<p>raster-noton wurde bekannterweise aufgeteilt, am j\u00e4hrlichen termin \u00e4ndert das aber gl\u00fccklicherweise nichts. wie stets sehr live-act-fokussiert, wobei eine dreiviertelstunde f\u00fcr jeden schon etwas knapp bemessen ist. aber da kann ich mich vor ort ja eines besseren belehren lassen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?attachment_id=4581\" rel=\"attachment wp-att-4581\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4581\" src=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2017\/11\/berghain20171117.jpg\" alt=\"\" width=\"1920\" height=\"540\" srcset=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2017\/11\/berghain20171117.jpg 1920w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2017\/11\/berghain20171117-300x84.jpg 300w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2017\/11\/berghain20171117-768x216.jpg 768w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2017\/11\/berghain20171117-1024x288.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">berghain: raster-index<\/span><br \/>\n23h00 mieko suzuki<br \/>\n00h30 jesse osborne-lanthier <em>live<\/em><br \/>\n01h15 byetone <em>live<\/em><br \/>\n02h00 belief defect <em>live<\/em><br \/>\n02h45 robert lippok <em>live<\/em><br \/>\n03h30 grischa lichtenberger <em>live<\/em><br \/>\n04h15 kyoka <em>live<\/em><br \/>\n05h00 island people <em>live<\/em><br \/>\n05h45 mieko suzuki<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">eintritt<\/span><br \/>\n15 euro<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">nachbetrachtung<\/span><br \/>\n<span class=\"content\">die geschieht eher so skizzenhaft, aber inklusive rant.<\/span><\/p>\n<p>mieko suzuki teil 1: nur den schluss mitbekommen, ambient, dronig, zum ankommen super.<br \/>\njesse osborne lanthier: kn\u00fcpfte kurz daran an, aber insgesamt wirkte das set, als ob man in einem buch hektisch hin und her bl\u00e4ttert, ohne der dramaturgie folgen zu k\u00f6nnen oder wollen. war mir etwas zu ungeordnet, zumal er nach nicht mal zehn minuten mit ganz sch\u00f6n technoidem tempo spielte, um danach wieder in experimente zu verfallen. gute sounds jedoch.<br \/>\nbyetone: gute beats, seine s\u00e4gezahn-basslines zogen sich als markenzeichen durch das gesamte set. das ist auch ok, mir nur auf dauer zu wenig. war vielleicht nur mein eindruck, dass er das alles mittlerweile mit mehr melodietupfern darunter akzentuiert, aber mir kam&#8217;s so vor, als ob er in einem frequenzband operiert. der subbass kam mir dabei zu kurz, aber wie gesagt: geschmackssache. sch\u00f6n funktional war&#8217;s und dabei nicht anbiedernd.<br \/>\nbelief defect: haben den guten eindruck vom atonal best\u00e4tigt, die tempiwechsel gut untergebracht und die anlage mal ausgenutzt. vizehighlight.<br \/>\nrobert lippok: hat mich \u00fcberhaupt nicht gepackt bzw. ich die zeit eher verquatscht.<br \/>\ngrischa lichtenberger: grandios unterbewertet. wo ich vor jahren noch verbesserungspotential in puncto flow im set sah, steht jetzt ein sounddesign, das den vergleich mit autechre nicht scheuen muss, noch dazu kein abrupter wechsel zwischen sounds und melodien sowie tempi. das war mehr als rund und einer der kandidaten f\u00fcr das beste live-set 2017 &#8211; leider mit tats\u00e4chlichen 45 minuten (er war der einzige, der sich daran hielt) zu kurz. dennoch: klares highlight.<br \/>\nkyoka: grandios \u00fcberbewertet. ein, zwei ambient-tracks zu beginn, danach mit traktor dargebotener techno (z\u00e4hlt das echt noch als live-set?), der mich an einem sonntag in die panorama bar wechseln l\u00e4sst. es kann sehr gut sein, dass mir ihre produktionstechnischen finessen bisher nicht aufgefallen sind und wenn mir das jemand erkl\u00e4ren k\u00f6nnte, w\u00e4re ich dankbar. aber bis dahin bleibt&#8217;s bei meinem \u00fcber die letzten jahre gewonnenen eindruck von ihr.<br \/>\nisland people: fl\u00e4chen, basslines und ineinandergreifende gitarrenriffs &#8211; alles sehr unaufgeregt und damit genau das richtige zum ausklingen lassen vor dem heimweg.<\/p>\n<p>alles in allem: grischa und belief defect waren f\u00fcr mich die helden, byetone und island people solides mittelfeld, robert lippok und jesse osborne-lanthier blieben unter ihren m\u00f6glichkeiten, kyoka w\u00e4re mir inhaltlich auch f\u00fcr einen mittelpr\u00e4chtigen sonntag zu wenig.<br \/>\nsehr sch\u00f6n jedoch, dass die &#8222;tradition&#8220; mit den visuals beibehalten wird. hat wegen der zentrierung der leinw\u00e4nde auf die b\u00fchne zwar konzertatmosph\u00e4re (sprich: mehr oder weniger jeder tanzt in die richtung), aber das geht auch schon in ordnung. wenn die produktionsmittel vorhanden sind, f\u00e4nde ich ein experiment mit zwei zus\u00e4tzlichen leinw\u00e4nden an der r\u00fcckseite der tanzfl\u00e4che ganz spannend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>raster-noton wurde bekannterweise aufgeteilt, am j\u00e4hrlichen termin \u00e4ndert das aber gl\u00fccklicherweise nichts. wie stets sehr live-act-fokussiert, wobei eine dreiviertelstunde f\u00fcr jeden schon etwas knapp bemessen ist. aber da kann ich mich vor ort ja eines besseren belehren lassen. berghain: raster-index 23h00 mieko suzuki 00h30 jesse osborne-lanthier live 01h15 byetone live 02h00 belief defect live 02h45&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6],"tags":[235,29,234,233],"class_list":["post-4580","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender","tag-belief-defect","tag-berghain","tag-byetone","tag-grischa-lichtenberger"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4580","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4580"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4580\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5804,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4580\/revisions\/5804"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4580"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4580"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4580"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}