{"id":466,"date":"2007-09-14T20:27:31","date_gmt":"2007-09-14T18:27:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=466"},"modified":"2008-04-29T23:04:15","modified_gmt":"2008-04-29T21:04:15","slug":"einkaufe-vom-16-august-2007","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2007\/09\/14\/einkaufe-vom-16-august-2007\/","title":{"rendered":"eink\u00e4ufe vom 16. august 2007"},"content":{"rendered":"<p>im virtuellen <a href=\"http:\/\/www.kompakt-mp3.net\/\" target=\"_blank\">kompakt<\/a>, der \u00fcber das c\/o-pop-wochenende alle tracks f\u00fcr 99 cent das st\u00fcck angeboten hatte, was bei eps und erst recht bei alben zum automatischen klick-reflex f\u00fchrt. ist also eine menge dabei, was schon l\u00e4nger f\u00e4llig war, sogar mal nach labels und dann noch nach aufsteigenden katalognummern geordnet.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/211535\" target=\"_blank\">portable<br \/>\ncycling<br \/>\n[background bg037]<\/a><br \/>\ntats\u00e4chlich schon sein zweites album, wobei ich den <a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/144645\" target=\"_blank\">erstling<\/a> auch schw\u00e4cher finde. hat damals noch in s\u00fcdafrika gelebt, ist mittlerweile nach umweg \u00fcber london in lissabon angekommen, aber das nur am rande. sind fakten, die man eh schon wei\u00df, dennoch nicht ganz unwichtig, weil es die atmosph\u00e4re der tracks gut erkl\u00e4rt.<br \/>\ndie wird n\u00e4mlich von ambient-artigen h\u00f6hen getragen, die teilweise von sequenzen oder kurzmelodien, wenn nicht sogar sprachsamples erg\u00e4nzt werden, und unter allem (ausnahme &#8222;i dream you dream of me&#8220;, was v\u00f6llig ohne beats auskommt) liegt ein derart warmer bass, der die tracks auf ihre eigene art und weise hypnotisch treibend wirken l\u00e4sst.<br \/>\ndefinitiv eine perle im background-katalog.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/305769\" target=\"_blank\">portable<br \/>\nflicker<br \/>\n[background bg041]<\/a><br \/>\n&#8222;liquid crystal display&#8220; ist einfach ein kunstwerk, was mit tiefem bass, unpr\u00e4tenti\u00f6ser bassline und klopflauten beginnt, um sich sp\u00e4ter um ein frauenvocal-sample zu drehen. das st\u00fcck endet ohne bass, aber mit takt und den bereits erw\u00e4hnten  programmatischen ambient-sprenkseln.<br \/>\ndie beiden tracks auf der eigentlichen b-seite sind dann eher was f\u00fcr die kopf-fraktion, auch wenn sich tanzen dazu nicht automatisch verbietet, nur d\u00fcrften sie den meisten clubg\u00e4ngern (leider) zu wenig treibend sein. musikalisch dennoch wertvoll.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/845778\" target=\"_blank\">deadbeat \/ monolake<br \/>\nrandom brown ep<br \/>\n[cynosure cyn019]<\/a><br \/>\ndas original ist ganz nett groovender minimal, der bei h\u00f6heren lautst\u00e4rken sogar dampf unter dem kessel hat, aber da gibt es heutzutage selbst in dem bereich tracks mit mehr profil.<br \/>\nherr henke ist mal wieder der grund, dennoch geld auszugeben, weil er das original in ein bestens passendes techno-korsett bringt, auch wenn er nicht mehr macht als einzelne spuren zu modulieren. nur wei\u00df er eben, wie man sowas auf die interessante tour gestaltet, und so kriegt man als dj mehr als nur ein blo\u00dfes tool geliefert.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/335062\" target=\"_blank\">lusine<br \/>\nserial hodgepodge<br \/>\n[ghostly international gi-37]<\/a><br \/>\nsicherer lieferant f\u00fcr emotionale tiefe, dennoch kristallklar produzierte und zu weiten teilen auch noch super tanz- und spielbare tracks, weswegen man ihn immer auf dem zettel haben sollte. entt\u00e4uscht wird man sicher nicht, erst recht nicht bei diesem album.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/954576\" target=\"_blank\">sog<br \/>\nspeicher 49<br \/>\n[kompakt extra komex49]<\/a><br \/>\nnanu? speicher? wie kommt der auf einmal darauf?<br \/>\nzugegeben, manches auf dem kompakt-sublabel hat man irgendwo (wenn nicht sogar auf dem mutterschiff) schon mal &#8211; und teilweise auch noch besser &#8211; geh\u00f6rt, aber dann kommt auf einmal ein anonymer produzent daher, dazu limitiert man das ganze als vinyl noch, und fertig ist erstmal das mysterium.<br \/>\ngut, solche dinge reichen noch nicht aus, um sich das ganze auch kaufen zu wollen, also muss musikalisch was geboten werden, und das ist hier sowas von trockener minimal, wie man ihn teilweise auf profan durchexerziert hat. wegen der wenigen spuren k\u00f6nnte man fast den vergleich mit s\u00e4hk\u00f6 wagen, aber die sind dann doch eine spur d\u00fcsterer. die fl\u00f6te auf der a-seite sorgt f\u00fcr die n\u00f6tige portion kitsch, auf der b-seite fehlt sie wiederum, und es werden einfach nur die sequenz und die claps \u00fcber dem beat gefiltert. das klingt dabei aber sowas von sexy, dass man manchen minimal-vorzeigelabels um die ohren hauen m\u00f6chte. so geht das n\u00e4mlich.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/260815\" target=\"_blank\">robag wruhme<br \/>\nwuzzelbud kk lp<br \/>\n[musik krause mk cd 001]<\/a><br \/>\nkam zu der zeit raus, als sein &#8222;<a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/130300\" target=\"_blank\">kopfnikker<\/a>&#8220; noch die tanzfl\u00e4chen bestens in schwung hielt und \u00fcberrascht mit unerwarteten downbeat-, bzw. r&#8217;n&#8217;b-tracks, und sogar ambient ist mit an bord. wirkt dabei nicht aufgesetzt, sondern sogar authentisch, und da die minimal-tracks auch allesamt keine qualit\u00e4t zum einschlafen bieten, \u00fcberstrahlt das album auch heute noch einiges, was in dem bereich in diesem format erscheint &#8211; leider auch bei musik krause.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/840369\" target=\"_blank\">marcel dettmann<br \/>\nquicksand \/ getaway<br \/>\n[ostgut tontr\u00e4ger o-ton 03]<\/a><br \/>\nkam im berghain &#8211; wen wundert&#8217;s? &#8211; schon h\u00e4ufig genug zum einsatz, und wie es nun mal bei labels mit clubzugeh\u00f6rigkeit so ist: die tracks sind daf\u00fcr einfach wie gemacht. daheim kommt die a-seite vielleicht etwas schwach auf der brust daher, aber die echo-sequenz verfehlt mit der n\u00f6tigen anlage und optischer untermalung ihre effekte nicht. die b-seite ist tranciger, nicht mein fall.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/9308\" target=\"_blank\">jake fairley<br \/>\ncn tower<br \/>\n[sender send007]<\/a><br \/>\nwas hat er f\u00fcr tolle platten gemacht, bevor auch er in poppigere gefilde abdriftete. andererseits kann niemand verlangen, davon noch dutzende neue aufg\u00fcsse zu bringen, weil das irgendwann wirklich langweilig wird. man sollte sich also lieber hieran erfreuen, weil das nach wie vor sch\u00f6n tiefe techhouse-tracks sind, denen man die sechs jahre auf dem buckel wirklich nicht anmerkt. war definitiv seine beste phase als produzent, jede sender von ihm eigentlich blind zu kaufen und die hier somit \u00fcberf\u00e4llig.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/63912\" target=\"_blank\">carsten jost<br \/>\npinksilver<br \/>\n[sender send016]<\/a><br \/>\nmit ein paradebeispiel, wie man mit wenig mitteln dennoch tracks mit atmosph\u00e4re und dem n\u00f6tigen druck erzeugt. auf der b-seite besonders deutlich, weil dort nicht mal erh\u00f6htes tempo vonn\u00f6ten ist. die a-seite brennt sich mit ihrer melodie eh ins gehirn. immer noch makellos.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/963477\" target=\"_blank\">jochen heib<br \/>\narise<br \/>\n[senior solution management ssm02]<\/a><br \/>\nwenn es ein neues label aus dem kompakt-vertrieb verstanden hat, mit qualit\u00e4t zu \u00fcberzeugen, dann dieses. kaufen kann man alle drei, die wahl fiel nur erstmal auf die, weil der titel wirklich w\u00f6rtlich genommen werden kann, da die sequenz sich tats\u00e4chlich erst von ihrer lautst\u00e4rke her erheben muss, um im letzten drittel zusammen mit der hintergrundmelodie ihren zenith zu erreichen. zeigt mal wieder, dass es die einfachsten ideen immer noch bringen.<br \/>\ndie &#8222;version&#8220; auf der b-seite ist das selbe nochmal ohne fl\u00e4che, daf\u00fcr mit mehr knarz, voll funktional und die ep damit der beste beweis, wie minimaler techno heutzutage m\u00f6glich sein kann, wenn man denn will.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/874044\" target=\"_blank\">the black e<br \/>\nfound on the floor of the foundry<br \/>\n[sleep debt sd005]<\/a><br \/>\ncristian vogel und ben mallott, die mal eben spa\u00df daran finden, bei &#8222;y-o-y jack&#8220; ihre variante von acid-house zu kredenzen, &#8222;spider power&#8220; ist schon fast typisch d\u00fcsterer vogel-bassline-techno, bei dem das langsamere tempo sein \u00fcbriges tut. der &#8222;? remix&#8220; des openers filtert das sprachsample und f\u00fcgt eine bassline alter schule hinzu. ist nett, mehr aber nicht. &#8222;ho ho ho&#8220; war bereits auf der &#8222;<a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/776501\" target=\"_blank\">seed records presents&#8230; soviet<\/a>&#8222;-compilation drauf, die f\u00fcr kurze zeit f\u00fcr lau \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.bleep.com\/current_item.php?selection=SEEDSOV_DM\" target=\"_blank\">bleep<\/a> zu haben war, wurde hier auch schon besprochen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>im virtuellen kompakt, der \u00fcber das c\/o-pop-wochenende alle tracks f\u00fcr 99 cent das st\u00fcck angeboten hatte, was bei eps und erst recht bei alben zum automatischen klick-reflex f\u00fchrt. ist also eine menge dabei, was schon l\u00e4nger f\u00e4llig war, sogar mal nach labels und dann noch nach aufsteigenden katalognummern geordnet. portable cycling [background bg037] tats\u00e4chlich schon&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[3,2],"tags":[],"class_list":["post-466","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-frisch-eingetroffen","category-musik"],"modified_by":null,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/466","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=466"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/466\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=466"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=466"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=466"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}