{"id":4722,"date":"2018-02-10T23:00:11","date_gmt":"2018-02-10T22:00:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=4722"},"modified":"2025-01-17T12:41:22","modified_gmt":"2025-01-17T11:41:22","slug":"berlin-11-02-2018-griessmuehle-wax-treatment","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2018\/02\/10\/berlin-11-02-2018-griessmuehle-wax-treatment\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 11.02.2018] griessm\u00fchle: wax treatment"},"content":{"rendered":"<p>ja, die wax treatment gibt es auch noch, bzw. schon seit geraumer zeit wieder in der griessm\u00fchle. das letzte mal ist bei mir ewigkeiten her (januar 2011 im horst krzbrg, gerade geschaut) und es wird alleine aus dem grund interessant, wie es andernorts sonntagabends so mit dem besucheraufkommen aussehen kann.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2018\/02\/10\/berlin-11-02-2018-griessmuehle-wax-treatment\/waxtreatment20180211\/\" rel=\"attachment wp-att-4723\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4723\" src=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2018\/02\/waxtreatment20180211.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"362\" srcset=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2018\/02\/waxtreatment20180211.jpg 1024w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2018\/02\/waxtreatment20180211-300x106.jpg 300w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2018\/02\/waxtreatment20180211-768x272.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">ablauf<\/span><br \/>\n18h00 fiedel<br \/>\n19h30 tallmen 785<br \/>\n20h45 soundstream<br \/>\n22h10 shackleton<br \/>\n23h10 pete<br \/>\n00h30 alienata<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">nachbetrachtung<\/span><br \/>\nauch wenn sieben jahre dazwischenlagen: das wesentliche hat sich nicht ge\u00e4ndert. die leute tanzen immer noch in richtung des soundsystems und musikalisch ist das erlaubt, was den sammlern gef\u00e4llt. hatte f\u00fcr mich die ganze zeit \u00fcber etwas von einer betriebsfeier, auf der sich die belegschaft gegenseitig die sachen vorspielt, die sie neu oder wieder entdeckt hat. dann l\u00e4dt man noch ein paar bekannte ein, damit man nicht v\u00f6llig unter sich bleibt und schon kommt ein abend zustande, der einem mit dem gef\u00fchl entl\u00e4sst, dass sich nicht alles um ablaufpl\u00e4ne und der auf nummer sicher gehenden funktionalit\u00e4t dreht. ich hatte vielmehr den eindruck, dass soundsystem, hardwax und der ruf der wax treatment immer noch einen menschenschlag anzieht, der sich im club \u00fcberraschen lassen m\u00f6chte oder einfach darauf vertraut, dass die mit der musikalischen unterhaltung betrauten protagonisten einen guten job machen.<\/p>\n<p>fiedel hatte sich anfangs dem hiphop ganz alter schule verschrieben, da waren also sachen dabei wie &#8222;survival&#8220; von grandmaster flash oder &#8222;breakdown (dance your pants off)&#8220; von the unknown dj. abgeschlossen hat er mit einer reihe von missy elliott-instrumentals, u.a. &#8222;get your freak on&#8220; und manch anderen, was timbaland aus dem \u00e4rmel gesch\u00fcttelt hat.<br \/>\ntallmen 785 dann mit jungle und fr\u00fchem drum&amp;bass: &#8222;the helicopter tune&#8220; von deep blue, &#8222;winey winey&#8220; von two on a tip oder &#8222;gangsta&#8220; von trinity.<br \/>\nder \u00fcbergang von ihm zu soundstream und dessen disco- bzw. fr\u00fchen house-tracks war schon ein wenig hart, aber nichtsdestotrotz (bzw. gerade deshalb) auch musikalisch wertvoll: &#8222;you can&#8217;t hide (your love from me)&#8220; von david joseph, &#8222;mph&#8220; von joe oder auch &#8222;my party&#8220; vom letzten errorsmith-album auf pan, das sich zu einem kleinen hit entwickelt zu haben scheint.<br \/>\nshackleton wie die letzten male eher trippig, ohne den subbass-bereich so auszunutzen, dass es richtig treibt. klar ist das ein spiel mit den hoffnungen derjenigen, die ihn fr\u00fcher geh\u00f6rt haben. und auch wenn mir da etwas fehlt, muss ich gestehen: die entwicklung ist nicht zu \u00fcberh\u00f6ren.<br \/>\npete war dann einmal mehr eine \u00fcberraschung, indem er strikt drum&amp;bass spielte. dabei notiert: freestyles &#8211; play the game, dillinja &#8211; so damn tuff oder &#8222;subway&#8220; von ed rush.<br \/>\nalienata hatte zwar technisch nicht ihren besten tag, bewies aber mit ihrer sehr electro-lastigen auswahl einmal mehr geschmack: &#8222;1.9.8.3.&#8220; von third electric, &#8222;surgery&#8220; von the wreckin&#8216; kru, &#8222;the dj&#8220; von aux 88 (die letzteren beiden erkennt man im schlaf, wenn man die beiden electro boogies von dave clarke geh\u00f6rt hat) oder &#8222;adriatic front&#8220; von antonio.<\/p>\n<p>f\u00fcr mich also von anfang bis ende eine musikalische fortbildung, bei welcher der einzige kritikpunkt meinerseits daraus besteht, dass man doch mit dem licht mehr machen k\u00f6nnte. aber evtl. ist das auch eine so gewollte entscheidung.<br \/>\nes wird definitiv keine weiteren sieben jahre brauchen, bis ich wieder einmal hingehe &#8211; vielmehr ist die wax treatment fast wie aus dem stand in der liste f\u00fcr die quasi-stammtermine gelandet, da sie gemeinsam mit der version die von der sub:stance hinterlassene l\u00fccke sehr gut kompensiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ja, die wax treatment gibt es auch noch, bzw. schon seit geraumer zeit wieder in der griessm\u00fchle. das letzte mal ist bei mir ewigkeiten her (januar 2011 im horst krzbrg, gerade geschaut) und es wird alleine aus dem grund interessant, wie es andernorts sonntagabends so mit dem besucheraufkommen aussehen kann. ablauf 18h00 fiedel 19h30 tallmen&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6],"tags":[201,105,821,48,153,266,261],"class_list":["post-4722","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender","tag-alienata","tag-fiedel","tag-griessmuehle","tag-pete","tag-shackleton","tag-tallmen-785","tag-wax-treatment"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4722","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4722"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4722\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7490,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4722\/revisions\/7490"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4722"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4722"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4722"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}