{"id":4777,"date":"2018-03-21T13:49:35","date_gmt":"2018-03-21T12:49:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=4777"},"modified":"2019-01-08T01:38:51","modified_gmt":"2019-01-08T00:38:51","slug":"utoc-error","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2018\/03\/21\/utoc-error\/","title":{"rendered":"utoc error"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?attachment_id=4779\" rel=\"attachment wp-att-4779\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4779\" src=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2018\/03\/utocerror_web.jpg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"1127\" srcset=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2018\/03\/utocerror_web.jpg 1280w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2018\/03\/utocerror_web-300x264.jpg 300w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2018\/03\/utocerror_web-768x676.jpg 768w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2018\/03\/utocerror_web-1024x902.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/a><\/p>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-4777-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/mixes\/stype-utoc_error.mp3?_=1\" \/><a href=\"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/mixes\/stype-utoc_error.mp3\">http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/mixes\/stype-utoc_error.mp3<\/a><\/audio>\n<p><a href=\"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/mixes\/stype-utoc_error.mp3\">download<\/a><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">entstehungsgeschichte<\/span><br \/>\n<a class=\"spoiler_link_show\" href=\"javascript:void(0)\" onclick=\"wpSpoilerToggle(document.getElementById('id328691400'), this, 'zeigen', 'verstecken')\">zeigen<\/a>\n<div class=\"spoiler_div\" id=\"id328691400\" style=\"display:none\"><strong>prolog:<\/strong><br \/>\nvor jahren fand ich vor unserem haus stehend einen minidisc-recorder: einen sony mds-je 510. ich hatte bereits den 500er als geschenk zu meinem 18. geburtstag sowie einen portablen sharp-recorder (den vom bild), dachte mir aber, dass es schon nicht schaden k\u00f6nne, den als sicherheit mitzunehmen. die 5er-packung leerer minidiscs daneben nahm ich gerne als bonus.<br \/>\nes stellte sich beim testen jedoch heraus, dass der 510er zwar wiedergeben, jedoch nicht mehr gescheit aufnehmen konnte. beim aufnahmevorgang an sich sah alles normal aus, aber das finalisieren der minidiscs klappte nie &#8211; im gegensatz zu dem 500er und dem sharp. die kamen jedoch wegen des siegeszugs des harddisc-recordings daheim und dem wechsel auf das digitale auflegen in clubs (wodurch die notwendigkeit entfiel, aufnahmeger\u00e4te mitnehmen zu m\u00fcssen) immer seltener zum einsatz. der 510er verbrachte die folgejahre (es m\u00f6gen mehr als sieben gewesen sein) in einer ecke meines zimmers mit dem stetigen vorhaben, ihn irgendwann mal auf ebay f\u00fcr bastler anzubieten.<\/p>\n<p><strong>kapitel 1:<\/strong><br \/>\nein sprung ins jahr 2017, das im fr\u00fchjahr \/ sommer nicht nur von der entmaterialisierung meinerseits, sondern auch von einigen eins\u00e4tzen bei umz\u00fcgen anderer gepr\u00e4gt war. bei einem dieser umz\u00fcge kam das thema auf die minidisc-sammlung, die aber nicht angeh\u00f6rt oder \u00fcberspielt werden k\u00f6nne, weil das abspielger\u00e4t fehle. eine steilvorlage also, um diese besagte ecke um ein ger\u00e4t zu erleichtern. chance ergriffen, mund aufgemacht, die fehlende aufnahmefunktion war kein hindernis, abspielen reichte v\u00f6llig, es war also jemand gefunden, der das ger\u00e4t so wollte wie es war.<\/p>\n<p><strong>kapitel 2:<\/strong><br \/>\nmittlerweile schreiben wir den sonntag nach der staub im august. die \u00fcbergabe des 510ers hatte noch nicht geklappt. eilig hatte es damit von uns beiden niemand, aber ich mir in den kopf gesetzt, als bonus zum ex-recorder-nun-player noch eine minidisc mit einem set von mir beizulegen. es sollte exklusiv sein, das hei\u00dft: einmal ableton live bem\u00fchen, es analog aufnehmen, anschlie\u00dfend nicht in live sichern, sondern nur auf der minidisc, so dass es nur darauf verbleibt.<br \/>\nder besagte sonntag passte deswegen ganz gut, als dass ich an dem tag rufbereitschaft hatte. an den meisten dieser tage passiert nichts, es ist halt nur notwendig, in reichweite des arbeits-pcs zu bleiben. clubbesuche oder aktivit\u00e4ten unter freiem himmel sind damit nur mit halbem kopf bei der hoffnung m\u00f6glich, dass die paging-app nicht anspringt. genuss bzw. entspannung ist etwas anderes, party hatte ich am vortag\/abend ja bereits. wenn der kopf sich also eh zur h\u00e4lfte auf arbeit befindet, kann dies auch anders geschehen als im sinne meines arbeitgebers: hei\u00dft also, schon l\u00e4nger auf der festplatte herumliegende digital-eink\u00e4ufe sowie rips vern\u00fcnftig zu taggen und in live zu warpen. letzteres liest sich wie bereits vom zwischenstopp bekannt, wobei das problem mit dem kurzzeitged\u00e4chtnis und damit einhergehend schwindender konzentrationsf\u00e4higkeit seitdem auch aufgrund des arbeitspensums nicht gerade besser geworden war &#8211; im gegenteil: es begann, sich im august und september zu verschlimmern. die konzeption eines l\u00e4ngeren sets war damit immer noch aufgeschoben, aber 80 minuten einer spazierfahrt der neuerwerbungen lie\u00dfen sich immer noch zusammenbringen.<br \/>\nden sonntag \u00fcber warpte ich also flei\u00dfig weiter und hatte dann zum abend zusammen mit den \u00e4hnlich gelagerten aktionen der vorangegangenen wochenenden (in denen ich meine auf flac basierende sammlung mit der konvertierung der f\u00fcr das auflegen relevanten tracks in aiff sowohl f\u00fcr itunes als auch ableton live kompatibel gemacht hatte, was nebenbei den vorteil mit sich bringt, dass live keine wav-auslagerungsdateien mehr erstellen muss) etwas mehr als 20 tracks zusammen, die auch ein f\u00fcr mich schl\u00fcssiges gesamtbild abgaben.<br \/>\nn\u00e4chster schritt also: aufnahme. ging mit dem 510er ja nicht, also wollte ich mich auf den 500er verlassen. der zeigte aber erstaunlicherweise nun die gleichen symptome. also musste die portable l\u00f6sung mit dem sharp-recorder her, der nach wie vor zuverl\u00e4ssig arbeitete. disc benannt, in den 510er geschoben, getestet, lief, daher gleich im laufwerk gelassen.<\/p>\n<p><strong>kapitel 3:<\/strong><br \/>\ndie \u00fcbergabe hatten wir im september absolviert. wie so jeder sich mehr oder weniger wichtig nehmende k\u00fcnstler hoffte ich insgeheim auf etwas zuspruch, kam aber nicht. stattdessen ein umzugsdankesch\u00f6n-essen im januar, bei dem ich die disc mit den worten &#8222;die hast du vergessen, geht leider nicht.&#8220; in die hand gedr\u00fcckt bekam.<br \/>\nund tats\u00e4chlich: irgendwie muss zwischen dem finalisieren im sharp-recorder und dem anschlie\u00dfenden schattendasein im 510er (ich glaube, ich hatte den l\u00f6schschutz nicht aktiviert) etwas passiert sein, das ich mir technisch nicht erkl\u00e4ren kann. mein 500er spuckte die minidisc gleich wieder aus, der sharp-recorder zeigte einen &#8222;utoc error&#8220; an.<\/p>\n<p><strong>kapitel 4:<\/strong><br \/>\nda ich mit dem set im august schon durchaus zufrieden war, gab es mehrere m\u00f6glichkeiten:<br \/>\n1. das set nochmal auf minidisc nachmixen und als zweiten anlauf in die hand dr\u00fccken &#8211; weiterhin exklusiv.<br \/>\n2. das set als grundlage nehmen und ausbauen, wodurch es nicht mehr auf eine minidisc gepasst h\u00e4tte (es gibt zwar einen longplay-modus, aber den k\u00f6nnen s\u00e4mtliche der endger\u00e4te nicht). damit f\u00e4llt der exklusivit\u00e4tscharakter weg, aber es greift der \u00fcbliche versuch einer verwertungskette: f\u00fcr die allgemeinheit hochladen und mit hoffnung auf multiplikationseffekt posten.<br \/>\n3. mit trial&amp;error versuchen, die minidisc wiederherzustellen.<br \/>\nich habe mich offensichtlich f\u00fcr variante numero 2 entschieden. dies alleine aus dem grund, dass ich nur noch den beginn (bis zum akkord-track) sowie die schlusskombination der letzten zwei tracks wusste, aber f\u00fcr alles zwischendrin gab es schon erinnerungsl\u00fccken und ohnehin ein paar neue eink\u00e4ufe mehr. diese und&nbsp;das set auf besagter minidisc (es ist tats\u00e4chlich die vom bild) als grundger\u00fcst f\u00fchren zu dem, was sich jetzt auf beinahe zwei stunden erstreckt. der titel war naheliegenderweise schnell gefunden.<\/p>\n<p><strong>epilog:<\/strong><br \/>\nab mai werde ich hoffentlich mehr zeit haben, mich um die instandsetzung meiner aufnahme-hardware zu k\u00fcmmern. neben dem 500er muss beispielsweise auch mein tapedeck nochmal zur reparatur, damit sich die b\u00e4nder nicht aufwickeln.<br \/>\ngerade bei dem set habe ich gemerkt, dass es immens hilfreich ist, tracks in diesem rahmen zu kontextualisieren und somit auch erinnerungsbr\u00fccken zu bauen. es sollte mir zwar zu denken geben, dass ich die tracks von yak, akkord und ploy beim nochmaligen probedurchlauf \u00fcber kopfh\u00f6rer am tag danach nicht zuordnen konnte. aber ich setze meine hoffnung darauf, dass die ab mai greifende teilzeit, die mir einen freien tag mehr pro woche beschert, mental wieder mehr raum f\u00fcr musik und damit auch f\u00fcr weitere \u00fcberraschungs-sets zur weitergabe via tape oder minidisc geben wird.<\/div>\n<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">tracklist<\/span><br \/>\n<a class=\"spoiler_link_show\" href=\"javascript:void(0)\" onclick=\"wpSpoilerToggle(document.getElementById('id1177620640'), this, 'zeigen', 'verstecken')\">zeigen<\/a>\n<div class=\"spoiler_div\" id=\"id1177620640\" style=\"display:none\"><br \/>\n01. Kowton &#8211; Pea Soup &#8211; Livity Sound<br \/>\n02. Simo Cell &#8211; Crystal &#8211; BFDM<br \/>\n03. Alva Noto &#8211; Uni Mic B &#8211; Noton<br \/>\n04. Joy Orbison &amp; Boddika &#8211; More Moan &#8211; SunkLo<br \/>\n05. Akkord &#8211; XMTR &#8211; Houndstooth<br \/>\n06. Alva Noto &#8211; Uniclip &#8211; Noton<br \/>\n07. Vatican Shadow &#8211; Rubbish of the Floodwaters &#8211; Ostgut Ton<br \/>\n08. Prince Of Denmark &#8211; Tool 517 &#8211; Forum<br \/>\n09. Yak &#8211; Mido &#8211; Version<br \/>\n10. Peverelist &#8211; Wireframes &#8211; Livity Sound<br \/>\n11. Sector Y &#8211; Male Whisper Past Life Reader Consultant &#8211; Inta<br \/>\n12. Beneath &#8211; Special Offer &#8211; Mistry<br \/>\n13. Cassius Select &#8211; Essence &#8211; Accidental Jnr<br \/>\n14. Pinch &#8211; Water Bomb &#8211; Cold Recordings<br \/>\n15. Ploy &#8211; Unruly &#8211; Hemlock Recordings<br \/>\n16. Pinch &#8211; AHH FFF SSS &#8211; 81<br \/>\n17. Matrixxman &#8211; Procedure &#8211; Delft<br \/>\n18. Stenny &#8211; Corrupt 506 &#8211; Ilian Tape<br \/>\n19. Emmanuel &#8211; Come Closer &#8211; Arts<br \/>\n20. Marco Zenker &#8211; Isolated &#8211; Ilian Tape<br \/>\n21. Ausgang &#8211; Acetat &#8211; Fiedeltwo<br \/>\n22. Truncate &#8211; Tribal Tool &#8211; Blueprint<br \/>\n23. Pessimist &#8211; Peter Hitchens &#8211; Blackest Ever Black<br \/>\n24. Anthony Linell &#8211; (We) Wash Ashore &#8211; Northern Electronics<br \/>\n25. Ryan James Ford &#8211; Samenko Wardrobe &#8211; Marcel Dettmann Records<br \/>\n26. J Tijn &#8211; Decimated #30 &#8211; WNCL Recordings<br \/>\n27. LA-4A &#8211; Panic &#8211; Delft<br \/>\n28. Orphx &#8211; Blood in the Streets &#8211; Sonic Groove<br \/>\n29. Bandhagens Musikfoerening &#8211; Prokotoll A &#8211; Northern Electronics<br \/>\n30. Answer Code Request &#8211; Meta &#8211; Ostgut Ton<br \/>\n31. Rising Sun &#8211; A Path &#8211; Fauxpas Music<\/div>\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>download entstehungsgeschichte zeigen prolog: vor jahren fand ich vor unserem haus stehend einen minidisc-recorder: einen sony mds-je 510. ich hatte bereits den 500er als geschenk zu meinem 18. geburtstag sowie einen portablen sharp-recorder (den vom bild), dachte mir aber, dass es schon nicht schaden k\u00f6nne, den als sicherheit mitzunehmen. die 5er-packung leerer minidiscs daneben nahm&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[8,7],"tags":[386],"class_list":["post-4777","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stypesets","category-werbung","tag-stypesets"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4777","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4777"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4777\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5237,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4777\/revisions\/5237"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4777"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4777"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4777"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}