{"id":4864,"date":"2018-06-03T18:04:59","date_gmt":"2018-06-03T16:04:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=4864"},"modified":"2018-10-06T18:20:57","modified_gmt":"2018-10-06T16:20:57","slug":"berlin-03-06-2018-olympiastadion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2018\/06\/03\/berlin-03-06-2018-olympiastadion\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 03.06.2018] olympiastadion: guns &#8217;n&#8216; roses"},"content":{"rendered":"<p>der alternative vorverkauf hat mal wieder seine qualit\u00e4ten ausgespielt, so dass ich meine unangefochtenen helden aus der achten klasse erleben kann &#8211; zumindest axl und slash. aktuell spielen noch die manic street preachers.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">nachbetrachtung<\/span><\/p>\n<p>was sich bei den manic street preachers angedeutet hatte, nach dem konzert durch die presse ging und sogar in einer petition gipfelte, kann ich hier nur wiederholen: der sound hat ma\u00dfst\u00e4be gesetzt. also im negativen. snares, die mit dem versatz einer viertelsekunde doppelt zu h\u00f6ren waren, eine insgesamt viel zu mittenlastig ausgesteuerte anlage, die im mittelbereich des innenraumes eigentlich noch die hinteren trib\u00fcnen (= mein sitzplatz) beschallen sollte und ohne ohrenst\u00f6psel quasi nicht auszuhalten war, was wahrscheinlich die meinem eindruck nach viel zu schwach dimensionierten line-arrays in der mitte ausgleichen sollte. so gab es einen brei aus dem sound von der hauptb\u00fchne und dem in der mitte, inklusive \u00fcbersprecheffekten.<\/p>\n<p>axls ansagen: kaum zu verstehen, gesangstechnisch d\u00fcrfte er auch vor 25 jahren besser in form gewesen sein. lie\u00df sich aber auch nicht so genau beurteilen, weil slashs gitarre ihn stetig \u00fcbert\u00f6nte, das mikrofon dank digitaltechnik auch stellenweise ausfiel und der gesang bei h\u00f6heren tonlagen h\u00f6rbar \u00fcbersteuerte (\u00fcbrigens auch schon bei den manic street preachers).<br \/>\ngegen slash ist nichts zu sagen, der sch\u00fcttelt die soli immer noch l\u00e4ssig aus dem \u00e4rmel. duff mckagan macht einen sehr fitten eindruck und durfte bei &#8222;attitude&#8220; auch ans mikrofon. ansonsten war die setlist sehr von den beiden &#8222;use your illusion&#8220;-teilen gepr\u00e4gt. &#8222;you could be mine&#8220; fehlte zwar, daf\u00fcr gab&#8217;s &#8222;november rain&#8220; sowie &#8222;estranged&#8220;.<br \/>\ndie zugabe bestand aus &#8222;patience&#8220; (nicht damit gerechnet, jedoch darauf gehofft, aber was hilft es, wenn sich der gesang im rund des stadions verliert) und &#8222;paradise city&#8220;.<\/p>\n<p>am ende haben sie mehr als zweieinhalb stunden gespielt, was schon eine ordentliche leistung ist. im direkten vergleich zu depeche mode letztes jahr war das sound- und damit stimmungstechnisch nichts. ich kann den \u00e4rger derjenigen mehr als verstehen, die dreistellige betr\u00e4ge f\u00fcr das ticket bezahlt haben und deswegen zum teil vorzeitig den heimweg angetreten hatten. f\u00fcr mich bedeutete das, einen haken dahinter machen zu k\u00f6nnen, sie gesehen zu haben, als sie noch etwas spielfreude hatten. muss ich jetzt aber nicht zwingend nochmal haben &#8211; es sei denn, es gibt ein clubkonzert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>der alternative vorverkauf hat mal wieder seine qualit\u00e4ten ausgespielt, so dass ich meine unangefochtenen helden aus der achten klasse erleben kann &#8211; zumindest axl und slash. aktuell spielen noch die manic street preachers. nachbetrachtung was sich bei den manic street preachers angedeutet hatte, nach dem konzert durch die presse ging und sogar in einer petition&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6],"tags":[],"class_list":["post-4864","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4864","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4864"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4864\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4991,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4864\/revisions\/4991"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4864"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4864"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4864"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}