{"id":4874,"date":"2018-06-15T10:08:33","date_gmt":"2018-06-15T08:08:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=4874"},"modified":"2019-06-24T16:32:47","modified_gmt":"2019-06-24T14:32:47","slug":"hamburg-16-06-2018-golden-pudel-club-warning","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2018\/06\/15\/hamburg-16-06-2018-golden-pudel-club-warning\/","title":{"rendered":"[hamburg \/ 16.06.2018] golden pudel club: warning"},"content":{"rendered":"<p>die warning gab es schon einmal im about blank, sie fiel nur auf die nachtdigital 2017. die n\u00e4chste in berlin ist im september und die wirklich n\u00e4chste morgen im golden pudel club der hansestadt. den habe ich eh noch nie gesehen und gerade nach den turbulenten letzten jahren kann ein wenig unterst\u00fctzung nicht schaden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?attachment_id=4875\" rel=\"attachment wp-att-4875\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4875\" src=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2018\/06\/warning20180616.jpg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"698\" srcset=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2018\/06\/warning20180616.jpg 1280w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2018\/06\/warning20180616-300x164.jpg 300w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2018\/06\/warning20180616-768x419.jpg 768w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2018\/06\/warning20180616-1024x558.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">nachbetrachtung<\/span><br \/>\nna, <em>das<\/em> war ein einstand. nach dem bummel durch vier, f\u00fcnf plattenl\u00e4den (unklar, slam, hanseplatte, smallville, otaku) beim gemeinsamen abendessen nahe reeperbahn sitzen, dabei erfahren, dass kaletta und piracy in berlin geblieben sind und man den club schon ab 20 uhr bespielen k\u00f6nne (vorher war ab 23 uhr geplant). dann gefragt worden, ob ich das nicht machen wolle. der laptop war zwar nicht weit weg, aber f\u00fcr vorbereitung keine zeit. meine sicherung auf sd-karte hatte ich auch nicht dabei, aber immerhin neun platten durch den einkauf (darunter einige giegling) in der tasche.<\/p>\n<p>also r\u00fcber zum pudel (zu der zeit noch ohne dach). und damit geh\u00f6rt zum ersten, was ich im pudel gemacht habe, eine nadel auf eine der giegling-platten zu setzen (es war der ambient-track auf der &#8222;talk&#8220; von leafar legov). ein gl\u00fcck l\u00e4uft das im club so wie in alten discotheken: die residents haben ihre platten gleich da. hat gleich so einiges gerettet, weil die neun platten definitiv nicht f\u00fcr zwei stunden gereicht h\u00e4tten. dabei die &#8222;makesnd cassette&#8220; von snd entdeckt (die sich gut mit der frisch gekauften &#8222;blue pool&#8220; von khan erg\u00e4nzte), die &#8222;feelings on a screen&#8220; von bochum welt stand auch herum sowie transmat-erstpressungen, das &#8222;great lengths&#8220;-album von martyn, neuere hessle audio, diverse &#8222;parts&#8220; von herbert &#8211; damit lie\u00df sich was anfangen. und dankenswerterweise sprang auch philipp otterbach ein, der nach einer dreiviertelstunde meinte, dass ihm langsam die ruhigen sachen ausgehen und ob ich nicht wieder \u00fcbernehmen k\u00f6nne. habe ich auch gemacht, und da es langsam auf den zeitpunkt zur regul\u00e4ren \u00f6ffnung zuging, kamen auch die ersten g\u00e4ste. bis dahin haben philipp und meine wenigkeit (aus meiner sicht: ein gl\u00fcck) mehr oder weniger nur f\u00fcr die reisegruppe gespielt.<\/p>\n<p>also eigentlich eine der gelegenheiten, auf die man als dj nicht allzu h\u00e4ufig trifft und die man eigentlich herbeisehnt. meine vorbereitung war in diesem fall zwar lausig, aber das doch irgendwie vorhandene improvisationstalent hat das aufgefangen.<br \/>\nyulika hat danach gekonnt \u00fcbernommen und dabei viel electro \/ breakbeats gespielt (der discographie von jensen interceptor muss ich mich immer noch widmen), erik j\u00e4\u00e4halli in gewohnt l\u00e4ssiger acid-house-schule, philipp otterbach querbeet, inklusive &#8222;work it!&#8220; von parris mitchell &amp; rj hall auf dance mania.<\/p>\n<p>zum beginn von rvds bin ich gegangen, weil ich noch etwas schlaf brauchte, damit ich den flixbus gen heimat rechtzeitig bekomme. aber der pudel hat aus dem stand den eindruck hinterlassen, dass ich schon viel fr\u00fcher h\u00e4tte vorbeischauen sollen. der club ist f\u00fcr hamburg als stadt sehr repr\u00e4sentativ: nordische gelassenheit und dabei unpr\u00e4tenti\u00f6s, jedoch um seine qualit\u00e4ten wissend. es tut gut zu wissen, dass neben den repr\u00e4sentativen bereichen in der innenstadt auch platz f\u00fcr alternativkultur wie das g\u00e4ngeviertel, die schanze und eben den pudel an der hafenstra\u00dfe ist. mit 200 leuten ist der club auch bereits \u00fcberf\u00fcllt, was aber experimente beg\u00fcnstigt, f\u00fcr die der laden seinen ruf genie\u00dft. da wird weniger auf verwertbarkeit geschaut, sondern vielmehr auf das, was die eingeladenen g\u00e4ste an vielfalt, wissen, courage zu bieten haben. in der hinsicht f\u00e4rben die residents mehr als positiv ab, die ihre g\u00e4ste einfach mal machen lassen &#8211; am sonntag meiner heimfahrt beispielsweise mit batu, der den abend ganz f\u00fcr sich hatte. ergo eine weitere gelegenheit, sich in seiner k\u00fcnstlerischen freiheit maximal austoben zu k\u00f6nnen. das ist bei dem dj-pult mit dem r\u00fccken zu den fenstern in richtung hafen auch als arbeitsplatz eine sch\u00f6ne erfahrung.<\/p>\n<p>pr\u00e4dikat: \u00e4u\u00dferst wertvoller club und ein toller hafen f\u00fcr die warning.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>die warning gab es schon einmal im about blank, sie fiel nur auf die nachtdigital 2017. die n\u00e4chste in berlin ist im september und die wirklich n\u00e4chste morgen im golden pudel club der hansestadt. den habe ich eh noch nie gesehen und gerade nach den turbulenten letzten jahren kann ein wenig unterst\u00fctzung nicht schaden. nachbetrachtung&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6],"tags":[114,299,287,301],"class_list":["post-4874","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender","tag-erik-jaeaehalli","tag-golden-pudel-club","tag-rvds","tag-yulika"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4874","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4874"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4874\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5491,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4874\/revisions\/5491"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4874"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4874"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4874"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}