{"id":4920,"date":"2018-08-10T15:57:23","date_gmt":"2018-08-10T13:57:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=4920"},"modified":"2018-10-06T16:54:41","modified_gmt":"2018-10-06T14:54:41","slug":"berlin-10-08-2018-berghain-ostgut-ton-nacht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2018\/08\/10\/berlin-10-08-2018-berghain-ostgut-ton-nacht\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 10.08.2018] berghain: ostgut ton nacht"},"content":{"rendered":"<p>normalerweise ist die oton-nacht am zweiten samstag im august. stimmt auch dieses jahr, dann auch mit dem fast-rundum-angebot (berghain, panorama bar, halle, garten), aber nachdem bereits zum csd am sonntagnachmittag eine ansehnliche masse vor der t\u00fcr stand, wird es zu dem anlass sicher nicht besser. der fairness halber ist aber zu sagen, dass es drinnen zum csd stets auszuhalten war.<br \/>\ndieses mal wird der freitag und statt der panorama bar die s\u00e4ule mit einbezogen. wie das gemeinsam mit dem berghain funktioniert, war bereits bei phuture zu erleben (n\u00e4mlich ziemlich gut, v\u00f6llig unbegr\u00fcndete sorgen vor \u00fcberlappungseffekten). im berghain ausschlie\u00dflich live-acts auftreten zu lassen, von denen ich insgeheim auf mark als drum&amp;bass-update sowie barker am meisten gespannt bin, und in der s\u00e4ule dann noch die residents aufzubieten, die f\u00fcr den stilistisch umfassenden blick stehen, lie\u00df mich nicht lange \u00fcberlegen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.berghain.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ostgut ton nacht<\/a><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">berghain<\/span><br \/>\n00h00 atom tm &amp; tobias. <em>live<\/em><br \/>\n04h00 mark <em>live<\/em><br \/>\n05h00 barker <em>live<\/em><br \/>\n06h00 vatican shadow <em>live<\/em><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">s\u00e4ule<\/span><br \/>\n00h00 answer code request<br \/>\n03h00 fiedel<br \/>\n06h00 martyn<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">eintritt<\/span><br \/>\n12 euro<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">nachbetrachtung<\/span><br \/>\ntoller abend, wieder einmal musikalisch in sechs stunden mehr erlebt als an manchem sonntag. kam mir wie das muntere warmlaufen auf sonntag \/ montag vor &#8211; alles so angenehm unaufgeregt.<br \/>\nes gab nur zwei negativpunkte. erstens (selbstverschuldet): mein vorschlafen, und damit answer code request verpasst zu haben. zweitens: beim licht war im berghain mehr potential. war mir gerade w\u00e4hrend des mark-sets etwas zu statisch.<\/p>\n<p>sind aber beides haare in der suppe. sp\u00e4testens, als fiedel den f\u00fcr mich immer noch besten jemals produzierten drum&amp;bass-track spielte (photeks &#8222;ni ten ichi ryu&#8220;), war f\u00fcr mich klar, mit dem besuch auf dem freitag die richtige entscheidung getroffen zu haben. und wieder einmal habe ich dank shazam gelernt, dass ich nach dem katalog von moving shadow den von suburban base durcharbeiten muss. in dem fall war&#8217;s der noise of art &amp; double d-remix von &#8222;johnny &#8217;94&#8220;. etwas schade nur, dass fiedel zur drum&amp;bass-phase des sets nicht wirklich mehr als zehn leute vor sich hatte. aber damit blieb mehr platz f\u00fcr diejenigen, die es zu sch\u00e4tzen wussten.<\/p>\n<p>von mark hatte ich erhofft, dass er direkt im stil seiner unterton-ep spielt, aber drum&amp;bass gab es &#8222;nur&#8220; in den letzten zehn minuten. davor jedoch eine wirklich tolle mixtur aus breakbeats in uk-hardcore-tradition und eine gerade 4\/4-kick durfte es auch gerne mal sein. f\u00fcr eine liveset-premiere mehr als nur ordentlich, sollte man auf dem zettel haben &#8211; also gerade das, was da an ver\u00f6ffentlichungen noch kommen k\u00f6nnte.<br \/>\ndas wei\u00df man bei barker ja schon l\u00e4nger, der im stile der &#8222;debiasing ep&#8220; spielte. also zuweilen ohne richtige kickdrum, aber mit richtig gutem gesp\u00fcr f\u00fcr harmoniewechsel und trotz komplexit\u00e4t f\u00fcr diejenigen kompatibel, die sich sonst bei der klubnacht einfinden. wobei vatican shadow die bed\u00fcrfnisse der sonntagsfraktion zum schluss am besten bedienen konnte.<\/p>\n<p>bei martyn hat mir etwas der rote faden gefehlt, wobei er aber auch bis 8 uhr darunter litt, dass sich so gut wie alle noch eine etage h\u00f6her herumtrieben. als dort dann feierabend war, wurde es in der s\u00e4ule auch voll. aber dennoch: zu beginn war&#8217;s mir zu trocken und manche tracks wollten gar nicht zueinander passen. wo future sound of london allerdings bisher weniger mein fall waren: &#8222;pulse state (831 am mix)&#8220; ist ein track, der mich schon fr\u00fcher h\u00e4tte vom gegenteil \u00fcberzeugen sollen. daher danke f\u00fcr die nachhilfe und f\u00fcr &#8222;infinition&#8220; von quadrant sowieso.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>normalerweise ist die oton-nacht am zweiten samstag im august. stimmt auch dieses jahr, dann auch mit dem fast-rundum-angebot (berghain, panorama bar, halle, garten), aber nachdem bereits zum csd am sonntagnachmittag eine ansehnliche masse vor der t\u00fcr stand, wird es zu dem anlass sicher nicht besser. der fairness halber ist aber zu sagen, dass es drinnen&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6],"tags":[229,29,105,336,337],"class_list":["post-4920","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender","tag-barker","tag-berghain","tag-fiedel","tag-mark","tag-vatican-shadow"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4920","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4920"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4920\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4986,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4920\/revisions\/4986"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4920"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4920"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4920"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}