{"id":4930,"date":"2018-08-17T13:26:29","date_gmt":"2018-08-17T11:26:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=4930"},"modified":"2020-01-25T20:53:43","modified_gmt":"2020-01-25T19:53:43","slug":"freudenberg-17-19-08-2018-18-7001-festival","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2018\/08\/17\/freudenberg-17-19-08-2018-18-7001-festival\/","title":{"rendered":"[freudenberg \/ 17.-19.08.2018] 18\/7001 festival"},"content":{"rendered":"<p>und hier das dritte festival, das zugleich die saison f\u00fcr mich abschlie\u00dfen wird.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?attachment_id=4931\" rel=\"attachment wp-att-4931\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4931\" src=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2018\/08\/7001festival_2018.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"628\" srcset=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2018\/08\/7001festival_2018.jpg 1200w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2018\/08\/7001festival_2018-300x157.jpg 300w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2018\/08\/7001festival_2018-768x402.jpg 768w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2018\/08\/7001festival_2018-1024x536.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/a><\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><span style=\"text-decoration: underline;\">nachbetrachtung<\/span><br><br>auch auf die gefahr hin, elit\u00e4r zu wirken: mir war erst nach dem angebot des freitickets bewusst, dass das festival ein ableger des &#8222;her damit&#8220; ist, <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"dessen macherin anfang 2019 in der presse eher unr\u00fchmlich erw\u00e4hnt wurde (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.residentadvisor.net\/news\/43376\" target=\"_blank\">dessen macherin anfang 2019 in der presse unr\u00fchmlich erw\u00e4hnt wurde<\/a>, nachdem es szeneintern schon rumorte. f\u00fcr lau konnte es nicht schaden, sich wenigstens ein bild zu verschaffen. h\u00e4tte ich daf\u00fcr geld ausgegeben, w\u00e4re die kritik noch ein wenig drastischer, da selbst monis rache als basiskollektiv organisierte veranstaltung so einiges besser koordiniert bekommen hat.<br><br>in aller fairness: der trockensommer 2018 hat einige zus\u00e4tzliche h\u00fcrden aufgestellt. so musste der zweite floor hinter die baracken verlegt werden, da dessen standort oberhalb des bunkers im gras in n\u00e4he des waldes eine zu hohe brandgefahr dargestellt h\u00e4tte. au\u00dferdem musste feuerwehr vor ort gehalten sowie der wald effizient abgesperrt werden. das alles als auflagen in (vor)letzter minute, mit mehrkosten verbunden und dem effekt, dass fjaak nicht spielten, weil sie nur die anzahlung der gage bekommen hatten, jedoch nicht die zweite h\u00e4lfte. ist auch veranstalterseitig kommuniziert worden, jedenfalls f\u00fcr diejenigen, die vor ort mobiles internet hatten.<br><br>sonst herrschte vor ort eine ganze menge improvisation vor. es war recht unklar, wo wir das auto abstellen k\u00f6nnen, um gleichzeitig darin zu campen. am ende war dies auf asphalt ohne wirkliche m\u00f6glichkeit, die plane zu beschweren. aber daf\u00fcr weit genug vom festivalgel\u00e4nde entfernt, so dass die b\u00e4sse quasi nicht zu h\u00f6ren waren. essensst\u00e4nde aneinandergereiht auf dem weg zum bunker, der chillout-floor recht lieblos zwischen zwei plattenbauten daneben (ja, man kann dies besser hinbekommen als mit ein paar aufgespannten schirmen einer bekannten bierbrauerei und ohne kissen, aber immerhin gab es rasen und b\u00e4ume als weiterem schattenspender). kurz vor der rampe nach unten noch eine baracke, in der installationen angebracht waren. wirkte bis dahin alles so, als ob man sich was von anderen festivals abschauen m\u00f6chte, ohne die einzelnen elemente wirklich in einen kontext zu setzen.<br>daf\u00fcr l\u00e4sst sich \u00fcber die gestaltung der beiden floors nicht meckern (\u00fcber das personal \u00fcbrigens auch nicht). void-anlagen, auf dem hauptfloor ganz schlicht beton und container. auf denen stand das licht (inklusive laser an der vorderseite), und da es dort ein ziemlich striktes techno-booking gab, brauchte es keine gro\u00dfartigen projektionen, lieber mehr nebel. es erwies sich auch als vorteil, dass sich das dj-pult im bunker befand, weil sich mit der tiefe des raumes nochmal weitere lichtspielereien ergaben. kurzum: ich fand das dort gut inszeniert. auch die ziemlich kompakte atmosph\u00e4re auf dem zweiten floor unter dem wellblechdach passte gut mit sound und licht zusammen.<br><br>bedenken, dass bei diesem sehr techno-lastigen booking auf beiden floors mehr oder minder das gleiche zur gleichen zeit laufen w\u00fcrde, best\u00e4tigten sich nicht. vielmehr hat das 7001 gezeigt, dass da doch eine ganze ecke mehr geht als der stereotype auf big-room optimierte stil. freitagnacht war einmal mehr sunil sharpe der gewinner, der mit der ersten axis (&#8222;mutant theory&#8220;) erneut seine wurzeln in den 1990ern zeigte. ansome danach war jedoch auch sehr sch\u00f6n brachial und brach auch gerne aus dem four-to-the-floor-kick-schema aus.<br>samstag fand tags\u00fcber f\u00fcr meine wenigkeit zumindest nicht auf dem eigentlichen festivalgel\u00e4nde statt. daf\u00fcr machte jenus beim chillout einfach zu viel richtig (ein track von der &#8222;am i using content or is content using me?&#8220;-ep von raime ist mir noch im ged\u00e4chtnis, ebenso wie &#8222;oh superman&#8220;). abends \/ nachts hat zuerst stephanie sykes mit einem zwar sehr auf funktionalit\u00e4t, aber auch gleichzeitig auf dynamik setzenden set sowie direkt danach uvb mit vielfalt (&#8222;radiance&#8220; von surgeon bspw.) akzente gesetzt bzw. beide sich nachdr\u00fccklich empfohlen. letzteren hatte ich als produzent auf mord auf dem schirm, aber es war toll anzuh\u00f6ren, wie er in die breite ging, ohne den fluss dabei zu verlieren.<br><br>der sonntag bestand aus nicht viel mehr als im auto herumzuliegen und nach dem zusammenr\u00e4umen am nachmittag nochmal kurz auf dem mainfloor als einzig verbliebene option zu schauen. es hatten sich aber auch einige andere bereits auf den weg gemacht, daher handelte es sich um den hartgesottenen rest, der es sich ab 10 uhr fr\u00fch mit nur jaber, ctrls, antigone und francois x bis abends um 22 uhr noch gutgehen lassen konnte.<br><br>war ok, es mitgemacht zu haben &#8211; auch um den eindruck vorheriger schilderungen rund um die organisation best\u00e4tigt zu bekommen, die es wert w\u00e4ren, juristisch aufgearbeitet zu werden. ich hoffe sehr, dass die zahlenden g\u00e4ste die durchweg wenigstens passable, meistens ziemlich gute musik in dem ambiente bei sch\u00f6nstem wetter genie\u00dfen konnten. zumindest war das eine gute alternative zu berghain und konsorten, auch wenn dies etwas mehraufwand bedeutet hat, sich aus berlin herauszubegeben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>und hier das dritte festival, das zugleich die saison f\u00fcr mich abschlie\u00dfen wird. nachbetrachtung auch auf die gefahr hin, elit\u00e4r zu wirken: mir war erst nach dem angebot des freitickets bewusst, dass das festival ein ableger des &#8222;her damit&#8220; 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