{"id":5171,"date":"2018-12-14T10:59:55","date_gmt":"2018-12-14T09:59:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=5171"},"modified":"2019-03-10T16:30:43","modified_gmt":"2019-03-10T15:30:43","slug":"berlin-15-12-2018-berghain-klubnacht-14-jahre-berghain","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2018\/12\/14\/berlin-15-12-2018-berghain-klubnacht-14-jahre-berghain\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 15.12.2018] berghain: klubnacht &#8211; 14 jahre berghain"},"content":{"rendered":"<p>um den ewigen vergleich zu bem\u00fchen: mein erkl\u00e4rter favoritenclub nimmt damit anlauf, die in investorentr\u00e4umen nicht vorgesehene berliner keimzelle des ganzen in der leipziger stra\u00dfe nominell zu \u00fcberholen. nochmal vereinfacht: wenn nichts weiteres dazwischenkommt, m\u00fcsste es ende januar \/ anfang februar soweit sein, dass das berghain sogar in tagen l\u00e4nger als der tresor in der leipziger 126a existiert.<br \/>f\u00fcr mich wird es das einl\u00e4uten einer weihnachtspause (da urlaub), die bis kurz vor silvester anh\u00e4lt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.berghain.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"um den ewigen vergleich zu bem\u00fchen: der erkl\u00e4rte favoritenclub nimmt damit anlauf, die leider investorenseitig nicht weiter gew\u00fcnschte ausgabe der berliner keimzelle des ganzen in der leipziger stra\u00dfe nominell zu \u00fcberholen. wenn nichts weiteres dazwischenkommt, m\u00fcsste es ende januar \/ anfang februar soweit sein, dass das berghain sogar in tagen l\u00e4nger als der tresor in der leipziger 126a existiert.\nf\u00fcr mich wird es das einl\u00e4uten einer weihnachtspause (da urlaub), die bis kurz vor silvester anh\u00e4lt.\n\nklubnacht - 14 jahre berghain\n\nberghain\n00h00 nastya muravyova\n04h00 byetone live\n05h00 dj nobu\n08h30 pete\n12h00 ben ufo\n15h00 aurora halal\n18h00 len faki\n22h00 dvs1\n02h00 kyle geiger\n\npanorama bar\n00h00 nitam\n05h00 the emperor machine live\n06h00 powder\n10h00 \u00e2me\n15h00 matthew herbert\n18h00 renaat\n22h00 margaret dygas\n02h00 jennifer cardini\n\nelektroakustischer salon\n10h00 boris\n14h00 tobias. live\n15h00 moritz von oswald\n17h00 cosmin trg\n21h00 massimiliano pagliara\n\neintritt\n20 euro (opens in a new tab)\">klubnacht &#8211; 14 jahre berghain<\/a><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">berghain<\/span><br \/>00h00 nastya muravyova<br \/>04h00 byetone <em>live<br \/><\/em>05h00 dj nobu<br \/>08h30 pete<br \/>12h00 ben ufo<br \/>15h00 aurora halal<br \/>18h00 len faki<br \/>22h00 dvs1<br \/>02h00 kyle geiger<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">panorama bar<\/span><br \/>00h00 nitam<br \/>05h00 the emperor machine <em>live<\/em><br \/>06h00 powder<br \/>10h00 \u00e2me<br \/>15h00 matthew herbert<br \/>19h20 margaret dygas<br \/>22h00 renaat<br \/>02h00 jennifer cardini<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">elektroakustischer salon<\/span><br \/>10h00 boris<br \/>14h00 tobias. <em>live<\/em><br \/>15h00 moritz von oswald<br \/>17h00 cosmin trg<br \/>21h00 massimiliano pagliara<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">eintritt<\/span><br \/>20 euro<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">nachbetrachtung<\/span><br \/>kann als qualit\u00e4tsmerkmal gelten, dass es seit langem mal wieder 20 stunden am st\u00fcck wurden, auch wenn ich mir das nicht gezielt vorgenommen hatte. das ende war bis zur ver\u00f6ffentlichung des ablaufs eine option, die ich mir offen hielt. aber r\u00fcckblickend h\u00e4tte es da keinen unterschied gemacht, ob das kyle geiger oder dvs1 bespielt h\u00e4tten &#8211; ich fand beide nicht sonderlich mitrei\u00dfend. gerade bei kyle geiger reihte sich ein recht hartes bretter-tool an ein anderes, was das set damit sehr austauschbar machte. von dvs1 habe ich aber &#8222;eat more house&#8220; von dj hell geh\u00f6rt, als ich in der panorama bar an der t\u00fcr zum berghain vorbeiging. also leichter vorteil f\u00fcr ihn.<\/p>\n<p>pete war aber wie immer in seinem element und baute gl\u00fccklicherweise den dubstep-anteil im set aus, wenn auch permanent mit 4\/4-kick unterlegt: &#8222;s.a.t.u.r.n.&#8220; von goth-trad, &#8222;venus&#8220; von vex&#8217;d und &#8222;forgive&#8220; von mala ganz zum schluss. dazwischen aber auch gestandene stammplatten wie &#8222;tenfour&#8220; von joey beltram oder &#8222;lyot&#8220;.<br \/>ben ufo fing mit electro an, ging dann aber erstmal in standard berghain-reverb-techno \u00fcber, was wiederum die halle interessant werden lie\u00df. da lautete das motto in puncto licht &#8222;weniger ist mehr&#8220;, aber ein imposantes dj-pult wurde hingebaut, was f\u00fcr meinen geschmack ein wenig zu hoch geraten war. von dort aus ragten wei\u00dfe lichter von der decke an die w\u00e4nde und richtung menge, und den rest der beleuchtung \u00fcbernahmen auf den boden unter die sitzpodeste gelegte scanner. ziemlich simple idee also, aber komplett ausreichend. etwas k\u00fchl war es, aber das ist zum geburtstag auch nicht neu.<br \/>in der halle (soviel sei vorweggenommen) kein einziger musikalischer ausfall. tobias. mit drones, moritz von oswald lie\u00df sich von laurens von oswald helfen, der mit modular-setup improvisierte, w\u00e4hrend moritz tracks dazumischte. darunter &#8222;q-loop&#8220; oder &#8222;tushumdo&#8220; von der lp auf honest jon&#8217;s.<\/p>\n<p>bei ben ufo noch das finale mitgenommen, mit dem er zeigte, weshalb er aufgrund seiner stil\u00fcbergreifenden sets so gesch\u00e4tzt wird. da gab es &#8222;daisy chain&#8220; von overmono, &#8222;lost and found (found mix)&#8220; von der neuen objekt-lp (die mich beim ersten h\u00f6ren zugegebenerma\u00dfen nicht so mitgerissen hat wie seine dj-sets &#8211; aber die w\u00e4chst vielleicht) sowie &#8222;mercurial&#8220; von chevel. alles tracks, mit denen sich eine tanzfl\u00e4che durchaus leeren l\u00e4sst, aber umso sch\u00f6ner, dass jemand mutig genug ist, sie zu spielen.<br \/>szenenwechsel zur panorama bar. wenn matthew herbert schon mal als dj zu h\u00f6ren ist, sollte man die gelegenheit nutzen, allerdings fand ich ihn unten im berghain vor einigen jahren besser. dieses mal verlie\u00df er sich sehr auf seine eigenen produktionen (auswahl: kinda kickin&#8216;, the audience, seine remixe wie &#8222;sing it back&#8220; oder &#8222;moving like a train&#8220;) oder hits wie &#8222;deep inside&#8220; von hardrive bzw. &#8222;can you feel it&#8220; von mr fingers. abgeschaut nur &#8222;this is sick&#8220; von solid groove, was ich bis dato nicht kannte. da renaat seinen flieger verpasst hatte, kam das publikum eine stunde l\u00e4nger in den genuss und sein slot wurde mit dem von margaret dygas getauscht. dies aber nicht ohne einen der zugegeben besten \u00fcberraschungen als schlussplatte im herbert-set: &#8222;try again&#8220; von aaliyah.<\/p>\n<p>zwischendrin gab es kurze abstecher zu aurora halal (mit zwei joey beltram-tracks auf trax: &#8222;life force&#8220; und &#8222;the start it up&#8220;) sowie zu cosmin trg, bei dem &#8222;galileo&#8220; von oelki positiv auffiel. noch positiver allerdings (und damit ist meine jahrelange kritik an ihm vorerst verstummt) \u00fcberraschte mich len faki. klar sparte er nicht an tracks zur abfahrt, aber das ist an einem sonntagabend \u00fcberaus gewollt und findet mittlerweile mit einer auswahl statt, bei der man ihm die jahrzehntelange erfahrung als dj auch anmerkt. also kein setzen auf schrille signale mehr. kommt mir vielleicht auch nur so vor, aber evtl. haben sowohl er als auch ich sich aufeinander zubewegt &#8211; es muss ja nicht immer die m\u00f6glichst nerdig-verkopfte nische bedient werden. wer mit &#8222;nous sommes mmm&#8220; von erik &amp; fiedel, dem gestandenen rave-klassiker &#8222;gatex&#8220; von umek sowie &#8222;camargue&#8220; von cj bolland kein problem hat, sollte ihm wirklich eine chance geben. &#8222;u can&#8217;t see me&#8220; von dj assault war dann noch so ein track, mit dem ich von ihm nicht gerechnet h\u00e4tte. kurzum: in kombination mit seinem set aus der halle zur ostgut ton nacht vor ein paar jahren reichen beide eindr\u00fccke, dass er sich durchaus zu einem grund entwickelt, mal gezielt bei ihm im berghain zu bleiben.<\/p>\n<p>bleiben noch renaat und massimiliano pagliara. renaat fuhr die anlage oben jedenfalls ordentlich am limit(er) und trotz traktor auch nicht immer taktsicher &#8211; allerdings geschmackssicher. nichts erkannt, shazam versagte auch regelm\u00e4\u00dfig, aber da klang vieles nach dem, was heutzutage auf r&amp;s passen k\u00f6nnte. munter zwischen geraden und gebrochenen tracks wechselnd.<br \/>massmiliano pagliara spielte in der halle das dort tanzbarste set um die 100 bpm und dabei mit teilweise sch\u00f6n vertr\u00e4umten melodien. passte f\u00fcr die t\u00e4nzer und meine wenigkeit sehr gut, jedoch nicht so wirklich zum konzept, einen kontrast zu beiden anderen floors zu bieten. hab&#8217;s dennoch genossen, &#8222;synkro&#8220; von luomo zu h\u00f6ren und &#8222;cascades&#8220; von mark barrott sowie &#8222;harmonize&#8220; aus der feder des djs selbst auf die nachhilfe-liste setzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>um den ewigen vergleich zu bem\u00fchen: mein erkl\u00e4rter favoritenclub nimmt damit anlauf, die in investorentr\u00e4umen nicht vorgesehene berliner keimzelle des ganzen in der leipziger stra\u00dfe nominell zu \u00fcberholen. nochmal vereinfacht: wenn nichts weiteres dazwischenkommt, m\u00fcsste es ende januar \/ anfang februar soweit sein, dass das berghain sogar in tagen l\u00e4nger als der tresor in der&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6],"tags":[29,384,91,158,48,385],"class_list":["post-5171","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender","tag-berghain","tag-len-faki","tag-matthew-herbert","tag-moritz-von-oswald","tag-pete","tag-tobias"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5171","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5171"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5171\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5311,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5171\/revisions\/5311"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5171"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5171"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5171"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}