{"id":5260,"date":"2019-02-06T16:31:28","date_gmt":"2019-02-06T15:31:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=5260"},"modified":"2019-02-26T22:17:41","modified_gmt":"2019-02-26T21:17:41","slug":"berlin-07-02-2019-zur-klappe-dystopian-x-zur-klappe-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2019\/02\/06\/berlin-07-02-2019-zur-klappe-dystopian-x-zur-klappe-5\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 07.02.2019] zur klappe: dystopian x zur klappe #5"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"537\" src=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2019\/02\/zurklappe20190207-1024x537.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5261\" srcset=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2019\/02\/zurklappe20190207-1024x537.jpg 1024w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2019\/02\/zurklappe20190207-300x157.jpg 300w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2019\/02\/zurklappe20190207-768x403.jpg 768w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2019\/02\/zurklappe20190207.jpg 1043w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">steht ja alles da, bis auf die adresse:<br>yorckstra\u00dfe 0<br>u-bhf mehringdamm<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>ablauf<\/strong><br>anfang: tijana t.<br>mitte: richie hawtin<br>schluss: don williams<br><br><strong>nachbetrachtung<\/strong><br>vor der t\u00fcr bzw. klappe stand ich erst kurz nach mitternacht. mit mir zwar nicht sonderlich viele leute, aber dennoch war einlassstopp. w\u00e4hrend der wartezeit (d\u00fcrften um die 30 minuten gewesen sein) sammelte aber das personal bei mir pluspunkte: da wurde die reihe abgegangen und mitgeteilt, dass es drinnen richtig voll sei und nur noch leute reinkommen, wenn jemand den laden verl\u00e4sst. das war transparent genug, dass man immer noch die chance hatte, es sich zu \u00fcberlegen. auch beim durchsuchen der tasche und abkleben der kameras alles ganz entspannt.<br><br>selbst wenn ein kaliber wie herr hawtin nicht gespielt h\u00e4tte (was den mythos f\u00fcr club und dystopian als reihe sicher soweit n\u00e4hrt, dass die schlange bei k\u00fcnftigen ausgaben nicht k\u00fcrzer wird), konnte ich die entscheidung bestens nachvollziehen, als ich dann drin war. mit 200 leuten ist der laden hoffnungslos \u00fcberf\u00fcllt, aber auch ebenso \u00fcberschaubar. die tanzfl\u00e4che habe ich an sich nur kurz beim vergeblichen versuch gesehen, meine tasche abzugeben. muss man sich als ca. 10 qm gro\u00dfen raum vorstellen, von dem 2 qm von den subwoofern beansprucht werden. der eingang ist in blickrichtung dj rechts, die garderobe jedoch auf der linken seite. hei\u00dft: st\u00e4ndiger publikumsverkehr im hinteren bereich.<br>paradoxerweise ist der barbereich fast schon ger\u00e4umiger und vor allem auch mit einer kleinversion der anlage ausgestattet. die rekrutiert sich aus alten turbosound-best\u00e4nden und klingt sch\u00f6n satt, nicht zu schrill, auf die r\u00e4umlichkeiten abgestimmt.<br>da habe ich mir jedenfalls gegen 2 uhr einen barhocker geschnappt, als ich mich davon \u00fcberzeugen konnte, dass wirklich herr hawtin spielt. man kann neben der bar von rechts sehr gut den djs bei der arbeit zuschauen, sofern man den publikumsverkehr nicht als problem empfindet. habe eher hinten gesessen und dort auch die n\u00e4chsten zwei stunden verbracht. dann ging das auch mit dem recht st\u00f6rungsfreien tanzen wieder. da mir jedoch erstens ein arbeitstag und zweitens recht wenig schlaf in den knochen steckte, bin ich vor 6 mit dem vorsatz gegangen, mir die klappe nochmal anzuschauen. von der gr\u00f6\u00dfe her ist das eigentlich eine ideale experimentierspielwiese.<br><br>um noch zwei, drei worte bzw. abs\u00e4tze zur musik zu verlieren:<br>tijana t. hatte mich vor ein paar jahren im berghain durch recht funktionalen techno nicht so \u00fcberzeugt, den eindruck aber revidiert. gut, alte schule von dave clarke mit &#8222;wisdom to the wise&#8220; geht immer. aber umso besser, dass die kickdrum beim rest auch gerne mal unterbrochen war.<br>richie hawtin ebenfalls eine positive \u00fcberraschung. nach hardwax-ma\u00dfst\u00e4ben &#8222;highly effective big room tool techno weapons&#8220;, aber die hat er so verarbeitet, dass eine sch\u00f6ne dynamik im set entstand. wiedererkannt habe ich nur den unl\u00e4ngst erschienenen &#8222;len faki hardspace mix&#8220; von cristian vogels &#8222;xpute the whoop whoop&#8220;.<br>don williams wie immer eine bank: mit &#8222;head basher&#8220; von dj skull, dem luke slater-remix von ken ishiis &#8222;extra&#8220;, &#8222;eternal sun&#8220; von io, &#8222;protective custody&#8220; von dave clarke (womit die red-reihe fast komplett war) und &#8222;detached&#8220; von jeff mills. ganz klar also das beste der 90er.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>steht ja alles da, bis auf die adresse:yorckstra\u00dfe 0u-bhf mehringdamm ablaufanfang: tijana t.mitte: richie hawtinschluss: don williams nachbetrachtungvor der t\u00fcr bzw. klappe stand ich erst kurz nach mitternacht. mit mir zwar nicht sonderlich viele leute, aber dennoch war einlassstopp. w\u00e4hrend der wartezeit (d\u00fcrften um die 30 minuten gewesen sein) sammelte aber das personal bei mir&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6],"tags":[394],"class_list":["post-5260","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender","tag-zur-klappe"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5260","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5260"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5260\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5285,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5260\/revisions\/5285"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5260"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5260"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5260"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}