{"id":5288,"date":"2019-02-28T19:23:17","date_gmt":"2019-02-28T18:23:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=5288"},"modified":"2019-03-21T13:07:42","modified_gmt":"2019-03-21T12:07:42","slug":"berlin-28-02-2019-columbiahalle-dendemann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2019\/02\/28\/berlin-28-02-2019-columbiahalle-dendemann\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 28.02.2019] columbiahalle: dendemann"},"content":{"rendered":"<p>auch wenn mich sein album entt\u00e4uscht hat, wird das live sicher gut. und es hat wieder mal der alternative vorverkauf gegl\u00e4nzt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.dendemann.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">dendemann<\/a><br \/>&#8222;da nich f\u00fcr&#8220;-tour<br \/>support: og keemo<\/p>\n<p><strong>nachbetrachtung<\/strong><br \/>eine \u00fcberaus angenehme begebenheit war das. beim publikum traf die 1990er-generation auf die neue und alle feierten neues sowie altes material gleicherma\u00dfen.<\/p>\n<p>aber zun\u00e4chst og keemo, der bei mir zumindest den eindruck hinterlie\u00df, wegen ihm kein konzert gezielt zu besuchen. ja, ich wei\u00df, bei warm-up-acts ist der sound schw\u00e4cher. aber im vergleich zu dendemann verstand ich tats\u00e4chlich weniger und wenn, dann waren&#8217;s die klischees aus gras und frauen. interessant, dass sowas anno 2019 noch inhaltlich angeboten werden kann. aber ich bin auch nicht vom fach.<\/p>\n<p>das inhaltliche angebot dendemanns fand ich bei &#8222;da nich f\u00fcr&#8220; ziemlich ambivalent. textlich braucht man nicht dar\u00fcber zu reden &#8211; da \u00fcberzeugt er nach wie vor. aber ich fand es bei den meisten songs schade, dass er sich trap andiente. noch bedauerlicher, weil manche dieser songs f\u00fcr die tour und damit die freie digitale als band umarrangiert worden sind, wobei ich mir nur dachte, dass er das album bitte nochmal unter den bedingungen aufnehmen sollte. das klang dann nicht so \u00fcberproduziert, sondern authentischer, so wie es ihm auch zu gesicht steht.<\/p>\n<p>start mit &#8222;wo ich wech bin&#8220;, &#8222;keine parolen&#8220; folgte zwei, drei songs sp\u00e4ter (in jedem fall nach der jetzt schon legend\u00e4ren ansage &#8222;ich habe den entscheidenden vorteil, dass ich bereits wei\u00df, was passiert. und ich habe weiterhin den entscheidenden vorteil, leicht einen im tee zu haben.&#8220;). \u00fcberraschend gut kam das neue material an &#8211; inklusive &#8222;littbarski&#8220;, was f\u00fcr mich zwar der schw\u00e4chste song des albums war, aber live will ich mich nicht beschweren. sogar ein bisschen was von &#8222;vintage&#8220; war dabei: 0 robota, papierkrieg und eine unwiderstehliche version von &#8222;stumpf ist trumpf&#8220; in scooter-rave-\u00e4sthetik.<br \/>am besten aber nat\u00fcrlich das fr\u00fchmaterial (h\u00f6rnichauf, endlich nichtschwimmer, das erste mal, danke, gut), und das nicht nur \u00fcber die zwei zugaben verteilt, sondern auch mittendrin. das alles in schwerstarbeit abgeliefert, alle mit sichtbarem spa\u00df dabei (kein wunder &#8211; es war auch das letzte tourdatum, da kann man nochmal alles mobilisieren &#8211; inklusive gastauftritten wie arnim von den beatsteaks und casper) und nach fast zwei stunden fertig. das war mehr als nur ordentlich und hat meinem eindruck von ihm als (verzeihung f\u00fcr meine wortwahl) rampensau einmal mehr best\u00e4tigt. w\u00fcrde also wieder hingehen.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>auch wenn mich sein album entt\u00e4uscht hat, wird das live sicher gut. und es hat wieder mal der alternative vorverkauf gegl\u00e4nzt. dendemann&#8222;da nich f\u00fcr&#8220;-toursupport: og keemo nachbetrachtungeine \u00fcberaus angenehme begebenheit war das. beim publikum traf die 1990er-generation auf die neue und alle feierten neues sowie altes material gleicherma\u00dfen. aber zun\u00e4chst og keemo, der bei mir&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6],"tags":[],"class_list":["post-5288","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5288","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5288"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5288\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5339,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5288\/revisions\/5339"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5288"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5288"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5288"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}