{"id":5313,"date":"2019-03-12T22:25:52","date_gmt":"2019-03-12T21:25:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=5313"},"modified":"2019-09-29T21:57:57","modified_gmt":"2019-09-29T19:57:57","slug":"berlin-17-03-2019-watergate-bewegungsfreiheit-14","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2019\/03\/12\/berlin-17-03-2019-watergate-bewegungsfreiheit-14\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 17.03.2019] watergate: bewegungsfreiheit #14"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2019\/03\/bewegungsfreiheit20190317-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5324\" srcset=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2019\/03\/bewegungsfreiheit20190317-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2019\/03\/bewegungsfreiheit20190317-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2019\/03\/bewegungsfreiheit20190317-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2019\/03\/bewegungsfreiheit20190317.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n<p>die neuauflage vom letzten jahr, wobei das mit dem vorgezogenen fr\u00fchlingswetter eher nichts wird. wir hoffen trotzdem darauf, dass gen\u00fcgend leute den weg zur oberbaumbr\u00fccke finden.<\/p>\n<p><strong>ablauf<\/strong><\/p>\n<p><strong>waterfloor<\/strong><br>15h00 i.nez<br>17h00 the mony<br>19h00 sven von th\u00fclen<br>21h00 irakli<br>23h00 derek plaslaiko<br>01h00 blake baxter<br>03h00 alex.do<br>05h00 miriam schulte<\/p>\n<p><strong>visuals<\/strong><br>projektionen der fotos aus dem buch &#8222;niemandsland&#8220; von katharina behling<\/p>\n<p><strong>eintritt<\/strong><br>bis 17 uhr: 5 euro (+ spende)<br>nach 17 uhr: 10 euro (+ spende)<\/p>\n<p><strong>nachbetrachtung<\/strong><br>ein ganz sch\u00f6nes wechselbad ab dem fr\u00fchen abend. klar sind wir vom idealzustand des vorjahres ausgegangen, bei dem fr\u00fchlingshaftes wetter und die staub-premiere im watergate sowie das erste set von disko seit ewigkeiten so einige g\u00e4ste mobilisieren konnte.<\/p>\n<p>das grauere wetter hatte wenigstens f\u00fcr die visuals seine vorteile. gleiche stelle unten am waterfloor bei den toiletten, daf\u00fcr nicht den gesamten abend bzw. die nacht durch, sondern nur zu gewissen zeiten f\u00fcr eine halbe stunde. auch hier mussten wir improvisieren, da die beamerhalterung nicht vorhanden war. den job \u00fcbernahmen dann bierkisten und die trapezkorrektur. ein gl\u00fcck hatte der beamer den usb-slot gleich integriert, so dass das unabh\u00e4ngig vom laptop funktionierte.<\/p>\n<p>das war auch (vorerst) die einzige technische h\u00fcrde, die es zu nehmen galt. es blieb also die hoffnung, dass der andrang \u00e4hnlich ausf\u00e4llt wie in der 2018er-ausgabe. da mussten wir allerdings gegen 20 uhr realistisch sein: w\u00fcrden wir noch den hauptfloor er\u00f6ffnen, h\u00e4tte es nirgends richtig voll ausgesehen und ein sogeffekt der vorhandenen g\u00e4ste, die noch ihre freund*innen mobilisieren, auf ein bis zwei cola im watergate vorbeizuschauen, h\u00e4tte sich ins gegenteil verkehrt.<br>kurzum: wir entschieden uns, erstens den floor nicht zu er\u00f6ffnen und zweitens sabine hoffmann und diwa abzusagen. immerhin passte dies beiden ganz gut in den wochenendausklang, da beide ausw\u00e4rtsspiele hatten und sich extra noch deswegen h\u00e4tten auf den weg machen m\u00fcssen. f\u00fcr die selbstgesetzte erf\u00fcllung des geschlechtsparit\u00e4tischen bookings war das nat\u00fcrlich eine bittere pille, die wir schlucken mussten. blake baxter wurde dann nach unten verlegt. n\u00e4chste sorge: er hatte sich den djm gew\u00fcnscht, der oben auch bereitstand, nur war am pult unten daf\u00fcr beim besten willen kein platz mehr. erwies sich auch als unbegr\u00fcndet &#8211; er gab auch an, mit dem xone:92 klarzukommen.<\/p>\n<p>also z\u00e4hneknirschen auf der einen seite. auf der anderen entwickelte sich das ganze in den n\u00e4chsten stunden jedoch zu einer der stimmungsvollsten ausgaben. eine sichtlich selige miriam schulte drehte sich kurz vor schluss um 7 uhr zu mir mit den worten &#8222;ihr seid total wahnsinnig&#8220; um. sie hatte nach einem auch sehr divers spielenden alex.do (inklusive drum&amp;bass-intermezzo) breakig weitergemacht, was so gut ankam, dass auch noch raum bis nach 7 uhr geblieben w\u00e4re (dabei notiert: facta &#8211; poliwhirl auf wisdom teeth). es h\u00e4tte aber auch bedeutet, dass dies uns stundenweise beim personal berechnet worden w\u00e4re &#8211; sprich: der zu verspendende betrag w\u00e4re geringer ausgefallen &#8211; und daher musste auch nichts mehr in die l\u00e4nge gezogen werden.<\/p>\n<p>so schwer diese entscheidung sich auch lesen mag: sie war schnell getroffen, f\u00fcr den verlauf der party die goldrichtige und auch nachhaltig. im nachgang waren wir uns z\u00fcgig einig, im watergate k\u00fcnftig lieber mit einem floor zu planen. sollte sich herausstellen, dass der andrang so gro\u00df ist, kann man den oberen floor immer noch \u00f6ffnen. aber mit dem sonntag als eh ziemlich schwierigem pflaster ist es etwas vielversprechender, das ganze etwas kleiner anzusetzen. wir waren von 2018 einfach etwas verw\u00f6hnt.<\/p>\n<p>musikalisch gab es wenig zu meckern: solide techno-kost mit the mony und irakli, quer durch den gem\u00fcsegarten mit i.nez (dabei positiv aufgefallen: &#8222;shaolin satellite&#8220; von thievery corporation), alte schule mit sven von th\u00fclen und derek plaslaiko (der sein set mit &#8222;game one&#8220; von infiniti beendete und auch sichtlich viel spa\u00df hatte). einzig mit dem vocal- und discohouse von blake baxter wurde ich nicht warm, aber das \u00fcberlasse ich den geschmacksfragen. es hat definitiv nicht dazu gef\u00fchrt, dass das publikum das weite gesucht hat, und auch er hatte einen \u00fcberaus positiven eindruck von der veranstaltung als solches.<\/p>\n<p>den umst\u00e4nden entsprechend also stimmungstechnisch das maximum herausgeholt. als spendenbetrag blieben 5800 euro \u00fcbrig &#8211; summa summarum: ein ziemlicher erfolg in jeglicher hinsicht.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>die neuauflage vom letzten jahr, wobei das mit dem vorgezogenen fr\u00fchlingswetter eher nichts wird. wir hoffen trotzdem darauf, dass gen\u00fcgend leute den weg zur oberbaumbr\u00fccke finden. ablauf waterfloor15h00 i.nez17h00 the mony19h00 sven von th\u00fclen21h00 irakli23h00 derek plaslaiko01h00 blake baxter03h00 alex.do05h00 miriam schulte visualsprojektionen der fotos aus dem buch &#8222;niemandsland&#8220; 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