{"id":5392,"date":"2019-06-14T00:14:38","date_gmt":"2019-06-13T22:14:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=5392"},"modified":"2019-06-21T18:10:11","modified_gmt":"2019-06-21T16:10:11","slug":"berlin-15-06-2019-berghain-klubnacht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2019\/06\/14\/berlin-15-06-2019-berghain-klubnacht\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 15.06.2019] berghain: klubnacht"},"content":{"rendered":"\n<p>das wird der juni-termin. der juli ist aller voraussicht nach dem csd vorbehalten. in anbetracht des restpensums an diesem wochenende werde ich so gegen sonntagvormittag erscheinen, aber daf\u00fcr l\u00e4nger bleiben k\u00f6nnen.<br><br><span style=\"text-decoration: underline;\">berghain<\/span><br>00h00 norman nodge<br>04h00 voiski <em>live<\/em><br>05h30 efdemin<br>09h30 pangaea<br>14h00 peter van hoesen &amp; atom tm present sync.<br>18h30 courtesy<br>22h30 nina kraviz<br>02h30 marcel dettmann<br><br><span style=\"text-decoration: underline;\">panorama bar<\/span><br>00h00 virginia<br>04h00 cormac<br>08h00 kosme<br><em>13h00 pause<\/em><br>19h00 roi perez<br>00h00 muallem<br><br><span style=\"text-decoration: underline;\">garten<\/span><br>12h00 justin van der volgen<br>16h00 gerd janson<br><br><span style=\"text-decoration: underline;\">eintritt<\/span><br>18 euro<br><br><span style=\"text-decoration: underline;\">nachbetrachtung<\/span><br>klappt ja doch noch mit techno und meiner wenigkeit. war zwar leider erst gegen 13:30 uhr da (und konnte damit immerhin noch den guten rest von pangaea mitnehmen, der eine viertelstunde l\u00e4nger spielte, weil seine beiden nachfolger noch zeit zum einrichten brauchten), aber in den 16 darauf folgenden stunden zwei im garten, nicht mal eine in der panorama bar (insofern kein wort zu den dortigen djs), allerdings auch geraume zeit in der s\u00e4ule, wo man aber das geschehen im berghain sehr gut mitbekommt.<br>f\u00fclle und schlange bis zu ninas set nur moderat, was am parallelen whole-festival in gr\u00e4fenhainichen gelegen haben d\u00fcrfte. selbst kurz vor ihrem set-beginn reichte die stempel\/g\u00e4stelistenschlange bis zur ecke mit den toiletten und die normale schlange bis zum beginn der gitter. allerdings: es waren seit dem mittag \/ nachmittag einige geblieben, so dass das bis mitternacht nicht wirklich angenehm war. bei den letzten malen schon gelernt: vor den darkrooms links ist irgendwie immer platz. da komme ich bei kompletter f\u00fclle auch besser hin als zu meinem sonstigen stammplatz zwischen den beiden rechten boxent\u00fcrmen. wird die n\u00e4chsten male noch weiter getestet.<br><br>zur musik:<br><br>pangaea in der halben bis dreiviertelstunde sehr technoid. dabei mit aktuellen sachen, die mich jedoch ein paar mal zu shazam greifen lie\u00dfen:<br>jerome sydenham &amp; fatima njai &#8211; the red dragon<br>slam &#8211; stepback im oscar mulero remix, der das original zwar nicht in den schatten stellt, aber mir neben seinem sehr guten &#8222;perfect peace&#8220;-album letztes jahr vor augen f\u00fchrt, wie ich ihn als produzent untersch\u00e4tzt habe.<br><br>bei sync. (ich bleibe der einfachheit halber dabei) dann meine skepsis: kann das mit einem vier-stunden-live-act was werden, wenn dem publikum keine bekannten schnipsel oder tracks vorgespielt werden, um sie bei laune zu halten?<br>zu meiner beruhigung: war nicht n\u00f6tig. es schien anhand der live-bildschirme bei beiden zwar so, dass sie auch komplette tracks ins set eingewoben haben. aber erkannt habe ich davon nichts. klar war das set auch keine neuerfindung des rades, aber daf\u00fcr ein sehr gutes beispiel f\u00fcr ab- und aufbau von dynamik. tat der stimmung jedenfalls keinen abbruch. <br><br>ich war zwischendurch aber trotzdem mal drau\u00dfen, wo justin van der volgen u.a. italo-\/disco spielte. bei gerd janson ist mir &#8222;acperience 1&#8220; von hardfloor in erinnerung, wobei sich der rest des sets eher im (vocal-)house-bereich abspielte. dennoch der erwartet sichere treffer im garten.<br><br>bei courtesy (soviel sei vorweggenommen) gab es das rave-inferno. f\u00fcr techno-puristen eher nichts, weil sie keine scheu hat, trance und acid von mitte der 1990er neben neuartigen tracks beider genres und wiederum amtlichen techno-nummern zu verweben. aber das gibt dem ganzen neben der art, wie sie das alles pr\u00e4sentiert, eine lockere naivit\u00e4t zur\u00fcck, die gerade im berghain so manchen abgeht.<br>auswahl:<br><a class=\"spoiler_link_show\" href=\"javascript:void(0)\" onclick=\"wpSpoilerToggle(document.getElementById('id1315331723'), this, 'zeigen', 'verstecken')\">zeigen<\/a>\n<div class=\"spoiler_div\" id=\"id1315331723\" style=\"display:none\">dj misjah &amp; dj jean-pierre &#8211; temple of acid<br>schacke &#8211; automated lover<br>quadrophonia &#8211; quadrophonia<br>the prodigy &#8211; no good<br>dj misjah &amp; dj groovehead &#8211; acid energy<br>drax &#8211; amphetamine<br>vapourspace &#8211; gravitational arch of 10<br>miss kittin &amp; the hacker &#8211; you and us<br>kay cee &#8211; love stimulation (trance club mix)<\/div>\n<br><br>danach nina kraviz, die in ihren vier stunden f\u00fcr mich wesentlich schl\u00fcssiger \/ koh\u00e4renter spielte als beim letzten mal an ort und stelle. hat in ihren vier stunden neben ihrem dance mania-katalog jedenfalls gezeigt, dass sie eine weit gef\u00e4cherte techno-sozialisierung mitbringt und den club gerade in ihrer letzten stunde nach allen regeln der kunst zerlegt.<br>auswahl:<br><a class=\"spoiler_link_show\" href=\"javascript:void(0)\" onclick=\"wpSpoilerToggle(document.getElementById('id1005188960'), this, 'zeigen', 'verstecken')\">zeigen<\/a>\n<div class=\"spoiler_div\" id=\"id1005188960\" style=\"display:none\">mark n-r-g &#8211; don&#8217;t stop<br>dj hell &#8211; totmacher (direkt danach)<br>dave clarke &#8211; the storm (direkt danach)<br>terence fixmer &#8211; electrostatic<br>a number of names &#8211; sharevari<br>houz&#8217;mon &#8211; kaos<br>dj funk &#8211; run (uk)<br>dj funk &#8211; i&#8217;m so hi<br>damon wild &#8211; rotary<br>basic channel &#8211; phylyps trak<br>mike dearborn &#8211; razorsharp (303 mix)<br>steve bicknell &#8211; untitled (planetary assault systems remix, direkt danach)<\/div>\n<br>sie hat dann dankenswerterweise noch einen ambient-track als outro gespielt, der quasi als reset diente, bevor marcel sein set aufbauen konnte.<br><br>das machte er auch mit gewohnter klasse. als \u00fcberehrgeiziges ziel hatte ich mir vorgenommen, bis zum ende zu bleiben, wobei die zugfahrt nach prag \u00fcber allem stand und die kondition um 5 uhr fr\u00fch mir deutlich zu verstehen gab, dass es jetzt langt. nichtsdestoweniger auch er mit geschichtsbewusster trackauswahl, u.a.:<br><a class=\"spoiler_link_show\" href=\"javascript:void(0)\" onclick=\"wpSpoilerToggle(document.getElementById('id884895202'), this, 'zeigen', 'verstecken')\">zeigen<\/a>\n<div class=\"spoiler_div\" id=\"id884895202\" style=\"display:none\">robert armani &#8211; grind<br>dj godfather &#8211; booty perculate<br>jay denham &#8211; pride (it&#8217;s time)<br>supreme truth &#8211; supreme truth (blood mix)<br>jay denham &#8211; the myth<br>robert hood &#8211; moveable parts (a1)<br>luke slater &#8211; class action<\/div>\n<br><br>doch, ein \u00fcberdurchschnittlich guter berghain-sonntag. da war ich mir am sp\u00e4ten nachmittag bei sync. sicher, aber das hat sich mit fortschreitender stunde umso mehr verfestigt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>das wird der juni-termin. der juli ist aller voraussicht nach dem csd vorbehalten. in anbetracht des restpensums an diesem wochenende werde ich so gegen sonntagvormittag erscheinen, aber daf\u00fcr l\u00e4nger bleiben k\u00f6nnen. berghain00h00 norman nodge04h00 voiski live05h30 efdemin09h30 pangaea14h00 peter van hoesen &amp; atom tm present sync.18h30 courtesy22h30 nina kraviz02h30 marcel dettmann panorama bar00h00 virginia04h00 cormac08h00&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6],"tags":[29,431,154,30,430],"class_list":["post-5392","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender","tag-berghain","tag-courtesy","tag-gerd-janson","tag-marcel-dettmann","tag-nina-kraviz"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5392","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5392"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5392\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5432,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5392\/revisions\/5432"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5392"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5392"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5392"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}