{"id":546,"date":"2008-03-06T23:53:12","date_gmt":"2008-03-06T22:53:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=546"},"modified":"2008-06-22T16:26:44","modified_gmt":"2008-06-22T14:26:44","slug":"berlin-09032008-berghain-autechre","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2008\/03\/06\/berlin-09032008-berghain-autechre\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 09.03.2008] berghain: autechre"},"content":{"rendered":"<p>wer sich noch irgendwelche hoffnungen gemacht hat, im vorverkauf noch karten zu ergattern: fehlanzeige. also fr\u00fch vor dem club stehen, um das restkontingent an der abendkasse auszusch\u00f6pfen, wobei ich mich schon frage, weshalb man nicht direkt im club ein paar karten verkauft hat. h\u00e4tte einem die vorverkaufsgeb\u00fchr ersparen k\u00f6nnen. ich bin \u00fcbrigens einer derjenigen, die auf ihr gl\u00fcck hoffen m\u00fcssen.<br \/>\nganz davon abgesehen: perfekter rahmen f\u00fcr die beiden. seitdem der termin feststeht (januar), freue ich mich darauf, sie \u00fcber die anlage h\u00f6ren zu k\u00f6nnen. das w\u00e4re es eigentlich auch wert gewesen, meine vorverkaufsm\u00fcdigkeit zu \u00fcberwinden. passend zum anlass noch ein interview der beiden mit dem <a href=\"http:\/\/www.barcodezine.com\/Autechre%20Interview.htm\" target=\"_blank\">barcode magazine<\/a> (besten dank an l.d.b.).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.berghain.de\/\" target=\"_blank\">autechre &#8211; quaristice tour<\/a><br \/>\n22h00-23h00: snd <em>live<br \/>\n<\/em>23h00-23h30: rob hall<br \/>\nab 23h30: autechre<em> live<\/em><br \/>\ndanach: rob hall<\/p>\n<p>einlass: 21 uhr<br \/>\n16 euro<\/p>\n<p><u>review<\/u><br \/>\n<a class=\"spoiler_link_show\" href=\"javascript:void(0)\" onclick=\"wpSpoilerToggle(document.getElementById('id1632160268'), this, 'zeigen', 'verstecken')\">zeigen<\/a>\n<div class=\"spoiler_div\" id=\"id1632160268\" style=\"display:none\">unverhofft kommt oft und ich durch verhinderte begleitung zu einer konzertkarte. war aber beruhigend zu wissen, dass ich um ca. 20h15 noch p\u00fcnktlich genug gewesen w\u00e4re, um mir den einlass durch das &#8211; wirklich knappe &#8211; abendkassenkontingent zu sichern.<br \/>\nnat\u00fcrlich wurde man mit der location nicht alleine gelassen, da rob hall die leute mit einer gewohnt feinen auswahl begr\u00fc\u00dfte. er spielt mittlerweile auch mit traktor, ist damit in der lage, schnell und pr\u00e4zise mixen zu k\u00f6nnen, sich also auf die entstehung des vielzitierten &#8222;dritten tracks&#8220; zu konzentrieren. da er das aber auch mit vinyl drauf hat, st\u00f6rt mich die digitale unterst\u00fctzung herzlich wenig. war definitiv partytauglich, allerdings schade, dass au\u00dfer der statischen blauen scanner und den roten bl\u00fctenf\u00f6rmigen lichtkegeln nichts passierte, was die musik h\u00e4tte untermalen k\u00f6nnen. aber gut, vielleicht sollte der konzertcharakter damit auch unterstrichen werden.<br \/>\nsnd ergingen sich eine halbe stunde lang in mathematisch k\u00fchle clicks&amp;cuts-orgien und lie\u00dfen in den letzten zehn minuten tats\u00e4chlich eine kickdrum erschallen. viel mehr habe ich von dem set auch nicht in erinnerung. vorgruppen waren schon mal spannender, bzw. mir h\u00e4tte nichts gefehlt, wenn mr hall weitergemacht h\u00e4tte. das geschah wiederum im anschluss f\u00fcr ca. eine halbe stunde.<br \/>\nautechre fingen auch gut eine halbe stunde sp\u00e4ter als im zeitplan an, und wenn es an dem set etwas zu kritisieren g\u00e4be, w\u00e4re das der abrupte schluss nach einer stunde und das zu weiten teilen verhalten reagierende publikum, weil die beiden die von &#8222;untilted&#8220; bekannte tanzbarkeit in ihre live-sets \u00fcbertragen und man sich durchaus zu 150+x bpm bewegen kann. ich habe keinen einzigen track wiedererkannt, f\u00e4nde es aber nicht verkehrt, wenn manche tracks den weg auf die eine oder andere ep f\u00e4nden. komplett dunkel war es auch nicht. die notbeleuchtung an der hohen berghain-decke spendete etwas licht, und nicht zuletzt das licht der bar fiel durch die fenster auf die tanzfl\u00e4che. f\u00fcr den genuss hat das dennoch gereicht. kann nur hoffen, dass sie das m\u00f6glichst bald an selber stelle wiederholen, da die anlage wirklich jedes detail abgebildet hat.<br \/>\nselbiges gilt im \u00fcbrigen f\u00fcr rob hall, bei dem ich nicht verstehe, warum man ihn hierzulande h\u00f6chstens als support-dj w\u00e4hrend ihrer touren zu h\u00f6ren bekommt. der mann bietet von vertr\u00e4umten electronica-spielereien bis zu h\u00f6chst funktionalem techno aus birmingham eine beispielhafte bandbreite, wobei er niemals den floor aus dem blickfeld verliert. w\u00e4re deshalb h\u00f6chste zeit, ihn auch solo als dj zu buchen. aber auch hier schade, dass es bei den statischen lichtverh\u00e4ltnissen blieb.<br \/>\nschluss war dann auch gegen 2 uhr, und ich denke schon, dass niemand es bereut haben wird, sich sonntag abend auf den weg gemacht und auch einiges f\u00fcr die vvk-karten gezahlt zu haben. ich war jedenfalls hochzufrieden.<\/div>\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>wer sich noch irgendwelche hoffnungen gemacht hat, im vorverkauf noch karten zu ergattern: fehlanzeige. also fr\u00fch vor dem club stehen, um das restkontingent an der abendkasse auszusch\u00f6pfen, wobei ich mich schon frage, weshalb man nicht direkt im club ein paar karten verkauft hat. h\u00e4tte einem die vorverkaufsgeb\u00fchr ersparen k\u00f6nnen. ich bin \u00fcbrigens einer derjenigen, die&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6],"tags":[],"class_list":["post-546","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender"],"modified_by":null,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/546","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=546"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/546\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=546"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=546"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=546"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}