{"id":5538,"date":"2019-07-29T11:32:30","date_gmt":"2019-07-29T09:32:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=5538"},"modified":"2020-02-08T11:17:29","modified_gmt":"2020-02-08T10:17:29","slug":"olganitz-02-04-08-2019-nachtdigital-mint","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2019\/07\/29\/olganitz-02-04-08-2019-nachtdigital-mint\/","title":{"rendered":"[olganitz \/ 02.-04.08.2019] nachtdigital mint"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">ein jahr ausgesetzt, in diesem jahr offengehalten, ob ich hinfahre. trotzdem im januar kein ticket gekauft, weil: bekommt man ja spontan vorher. dann die nachricht, dass es die finale ausgabe wird. der psychologische effekt hat bei mir gewirkt: verabschieden wollte ich mich schon gerne. dann die sorge, dass die ticketinhaber*innen sie horten werden und der sekund\u00e4re markt nichts \u00fcbrig l\u00e4sst. beim hochladen des sets der letzten bewegungsfreiheit anfang letzter woche zuf\u00e4llig auf den offenen firefox-reiter geklickt, der in den tagen zuvor keine bei tixforgigs zum wiederverkauf verf\u00fcgbaren nachtdigital-tickets angezeigt hatte. auf einmal war dort eins und ich tats\u00e4chlich schnell genug, mir das auch zu sichern.<br><br>seitdem steigt die vorfreude auf das \u00fcbern\u00e4chste wochenende. alles an informationen sowie das line-up steht auf der website, die ich gleich verlinke. wer sich spontan ein ticket g\u00f6nnen m\u00f6chte, schaut entweder bei tixforgigs oder residentadvisor (mutige bei kanal blau-wei\u00df oder bei ticketswap). die schlagw\u00f6rter verwende ich als notizzettel f\u00fcr diejenigen, bei deren spielzeit ich mir sogar den wecker stellen w\u00fcrde.<br><br><a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"nachtdigital mint (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/nachtdigital.de\/\" target=\"_blank\">nachtdigital mint<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><span style=\"text-decoration: underline;\">ablauf<\/span>*<br><br><strong>open air<\/strong><br><span style=\"text-decoration: underline;\">freitag, 2. august 2019<\/span><br>20h00 so<br>22h00 miasto \/ masa \/ maszyna<br><span style=\"text-decoration: underline;\">samstag, 3. august 2019<\/span><br>00h00 shed <em>live<\/em><br>01h00 aleksi per\u00e4l\u00e4 <em>live<\/em><br>02h00 atom tm &amp; tobias <em>live<\/em><br>05h00 dasha rush<br>07h00 job jobse<br>09h00 manamana<br><em>12h00 pause<\/em><br>18h00 vai <em>live<\/em><br>19h00 janosch <em>live<\/em><br>20h00 polo &amp; steffen bennemann<br>23h00 perm <em>live<\/em><br><span style=\"text-decoration: underline;\">sonntag, 4. august 2019<\/span><br>00h00 vril <em>live<\/em><br>01h00 inigo kennedy<br>03h00 helena hauff<br>05h00 wata igarashi <em>live<\/em><br>06h00 dvs1<br>08h00 paquita gordon<br>10h00 sonja moonear<br><br><strong>zelt<\/strong><br><span style=\"text-decoration: underline;\">freitag, 2. august 2019<\/span><br>20h00 david cornelissen<br>22h00 vril <em>live<\/em><br>23h00 lux<br><span style=\"text-decoration: underline;\">samstag, 3. august 2019<\/span><br>01h00 olivia<br>03h00 marie davidson <em>live<\/em><br>04h00 batu<br><em>06h00 pause<\/em><br>20h00 ossia<br>22h00 credit 00 <em>live<\/em><br>23h00 akiramen<br><span style=\"text-decoration: underline;\">sonntag, 4. august 2019<\/span><br>01h00 ypy <em>live<\/em><br>02h00 good news<br>04h00 deena abdelwahed<br><br><strong>see<\/strong><br><span style=\"text-decoration: underline;\">samstag, 3. august 2019<\/span><br>12h00 vlada<br>14h00 powder<br>16h00 gerd janson<br><span style=\"text-decoration: underline;\">sonntag, 4. august 2019<\/span><br>12h00 elli<br>14h00 woody<br>16h00 robag wruhme<br>18h00 mon<br><br><strong>ambient<\/strong><br><span style=\"text-decoration: underline;\">freitag, 2. august 2019<\/span><br>20h00 olivia<br>22h00 nika son <em>live<\/em><br>23h00 nina<br><span style=\"text-decoration: underline;\">samstag, 3. august 2019<\/span><br>01h00 michelson <em>live<\/em><br>02h00 good news<br>04h00 aleksi per\u00e4l\u00e4 <em>live<\/em><br>05h00 perm &amp; steffen bennemann<br>08h00 jing <em>live<\/em><br>09h00 sa pa<br>11h00 adel akram<br>13h00 rachel lyn <em>hybrid-set<\/em><br>15h00 onetake<br>17h00 oceanic <em>live<\/em><br>18h00 so<br>20h00 grand river <em>live<\/em><br>21h00 brenz hold<br><span style=\"text-decoration: underline;\">sonntag, 4. august 2019<\/span><br>00h00 fabian <em>live<\/em><br>01h00 em ju es aj si &amp; fleika<br>04h00 vril<br>05h00 sinnan &amp; st. jakob<br>08h00 diane barb\u00e9<br>09h00 hoff<br>11h00 eva porating &amp; moreti &amp; paj<br>14h00 favor &amp; protection <em>live<\/em><br>15h00 exhausted modern &amp; raphael kosmos<br>17h00 ogj \/ torr<br><br>*: mit der nachbetrachtung (am 7. februar 2020) nachgereicht. im festivalplaner war kein zeitplan abgedruckt und auch an den b\u00fchnen hingen nur die acts f\u00fcr die n\u00e4chsten zehn stunden aus, was ich jedoch sehr charmant fand. f\u00fcr diejenigen, die nicht bei kanal blau-wei\u00df oder sonstwo suchen wollen und vor allem f\u00fcr die stimme in meinem hinterkopf, die mich zur chronistenpflicht mahnt, soll das jetzt hier nochmal verschriftlicht sein. den club animadiso gab es mit karaoke am samstagnachmittag und als schmankerl spielten noch daniel stefanik und mathias kaden auf der abschlusskundgebung bei der tour de nachti auf dem parkplatz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><span style=\"text-decoration: underline;\">nachbetrachtung<\/span><br><br>da der text l\u00e4nger ist, das grobe vorweg: gro\u00dfartig und ber\u00fchrend war&#8217;s! eine nachti-ausgabe au\u00dfer konkurrenz. habe gelernt, dass gef\u00fchlstechnisch kein gro\u00dfer unterschied darin besteht, einen club oder ein festival zu verabschieden. ich kann seitdem auch nelly furtados &#8222;all good things (come to an end)&#8220; nicht mehr h\u00f6ren, ohne das verschwommene bild mancher weinender gesichter am strand des schullandheims (meine wenigkeit inklusive) vor augen zu haben. zu dem zeitpunkt konnten schon langsam die minuten heruntergez\u00e4hlt werden.<br><br>fange ich mal beim schluss an. muss ja nicht immer chronologisch vorgehen.<br>die members of nachtdigital waren der nicht angek\u00fcndigte act nach robag wruhme an der seeb\u00fchne. war auch nur folgerichtig, schlie\u00dflich haben sie es initiiert, \u00fcber 20 jahre mitgetragen. alles andere h\u00e4tte sich komisch angef\u00fchlt. und klar nahm ich an, dass es eine quasi-neuauflage ihres hitgewitters anno 2018 gibt, mit dem sie jeff mills etwas die show gestohlen hatten.<br>stattdessen die rede chaplins im &#8222;gro\u00dfen diktator&#8220; als intro, dann &#8222;deep burnt&#8220; von pepe bradock, &#8222;(this is) the dream of evan and chan&#8220; von dntel im ber\u00fchmten superpitcher-remix und &#8222;patrik&#8220; von euphorhythm. damit hatte es sich aber auch mit den wirklich tanzbaren sachen und sie spielten getragene st\u00fccke (&#8222;johnny&#8220; von todd terje mit bryan ferry bspw.), w\u00e4hrend das festival symbolisch durch entz\u00fcndung einer installation auf dem see zur ruhe gebettet worden ist. zum schluss gab es &#8222;the power of love&#8220; von frankie goes to hollywood, doppelt. war auch klar, dass die leute nicht loslassen wollen und daher eine zugabe forderten. ich war da schon auf dem campingplatz am zusammensuchen, weil ich meinen emotionalen augenblick bereits hatte und nicht noch weiter in melancholie versinken wollte. au\u00dferdem stand die trauer auch eher jenen im publikum zu, die der nachti mehrere jahre die treue gehalten und damit eine intensivere bindung haben.<br>ich kann zwar nachvollziehen, warum die letzte stunde manchen etwas dick aufgetragen oder gewollt elegisch vorgekommen sein mag. andererseits fand ich es wiederum besser, als wenn sie die letzte stunde mit kalibern wie &#8222;the bells&#8220; oder &#8222;jaguar&#8220; bestritten h\u00e4tten. so hatte das zwar etwas von abgesang, aber eine entsprechende musikauswahl trifft man nun mal bei beerdigungen, was dabei hilft, einfach loslassen zu k\u00f6nnen. war bei mir und einigen anderen im publikum ganz gewiss so &#8211; und hoffentlich auch bei den beiden.<br><br>auch wenn die &#8222;mint&#8220; aufgrund des melancholischen beigeschmacks f\u00fcr mich au\u00dfer konkurrenz l\u00e4uft, gab es noch andere faktoren, die das wochenende zu was ganz besonderem gemacht haben:<br>&#8211; zahlreiche begegnungen mit fremden leuten, verbunden mit sch\u00f6nen gespr\u00e4chen. keine ahnung, was in die leute gefahren ist, aber selbst auf der fusion 2019 ist mir schon ein im schnitt ziemlich aufmerksames und bedachtes publikum begegnet.<br>&#8211;  ein ausgesprochenes lob an die security: endlich mal leute aus feieraffinen oder linken kontexten. man kann sowohl ihnen als auch sich selbst das leben wesentlich einfacher machen, wenn man proaktiv kommuniziert, was alles im beutel ist oder die leeren flaschen schon mal  hinhalten. nimmt ihnen arbeit ab, macht&#8217;s f\u00fcr einen selbst und f\u00fcr alle anderen schneller.<br>&#8211; nach all den jahren haben sie endlich (!) das quasi perfekte setup f\u00fcr die hauptb\u00fchne gefunden. wer auch immer f\u00fcr das stage-design verantwortlich war: danke! w\u00e4hrend sich das geschehen in puncto licht in den vergangenen jahren fast ausschlie\u00dflich auf die b\u00fchne konzentriert hat, f\u00fchrten die f\u00fcnf podeste (auf denen samstagabend auch manche live- sowie dj-sets stattfanden) mit den led-leinw\u00e4nden sowie -spots endlich mal zu einer durchg\u00e4ngigen beleuchtung der tanzfl\u00e4che und einer dynamischeren stimmung. die geringere h\u00f6he der b\u00fchne fiel schon vor zwei jahren positiv auf.<br>&#8211; die mini-loveparade durch olganitz war einer der augenblicke, in dem mir sichtbar wurde, was der region dort verlorengeht. gef\u00fchlt das ganze dorf auf den beinen \/ am stra\u00dfenrand oder wenigstens aus den fenster schauend. h\u00f6chstens ganz vereinzelt skeptisch, nie feindselig, in \u00fcberw\u00e4ltigender mehrheit mit breitem grinsen im gesicht. techno als mittel, generationen zusammenzubringen oder wenigstens einmal die d\u00f6rfliche gem\u00fctlichkeit durchzur\u00fctteln. f\u00fcr mich brachte &#8222;who&#8220; von modeselektor als track die situation auf den punkt &#8211; der war bei ihrem sonst f\u00fcr mich lediglich soliden album alleine wegen des textes eines der st\u00fccke 2019 und passte einfach zum vorerst letztmaligen durchr\u00fctteln des dorfes. es ist schon traurig, dass die bewohner*innen nun an 52 wochenenden im jahr (statt 51) keine vergleichbare unterhaltung mehr bekommen werden und wom\u00f6glich auch sonst ganz sch\u00f6n auf sich allein gestellt sind.<br>&#8211; sch\u00f6ner bonus mit mathias kaden und daniel stefanik (wie ich im nachhinein erfuhr), die auf dem parkplatz-rave einen gassenhauer nach dem anderen spielten (first rebirth, celebration generation, rave nation, the bomb, the house of house, out of space).<br>&#8211; gutes catering. hab zwar den burger sowie das fr\u00fchst\u00fcck nicht probiert, war aber zufrieden mit dem rest.<br><br>kleine negativpunkte, beide vernachl\u00e4ssigbar:<br>&#8211;  das setup im zelt. aber gut, da kommt auch nichts an den feiergraben von 2015 heran. es war immerhin gr\u00f6\u00dfer, aber was an der hauptb\u00fchne toll lief, verlor sich im zelt irgendwie. auch wenn es licht f\u00fcr das publikum gab, konzentrierte sich das geschehen dann doch auf die riesige leinwand.<br>&#8211; ich habe den ableton-workshop mit perm verpasst. sollte erst samstag um 15 uhr stattfinden, dann sagte man mir 16:30 uhr. dann war die t\u00fcr verschlossen, gegen 17 uhr machte sich rachel lyn startklar. h\u00e4tte zumindest ein schild ganz nett gefunden (hab drinnen und drau\u00dfen beim vinyl-stand geschaut, evtl. auch etwas \u00fcbersehen).<br><br>damit w\u00e4ren wir bei der musik. wird ja gerne mal von mir kritisiert. gab bei vergangenen ausgaben ja immer etwas, das mir dramaturgisch oder inhaltlich nicht passte, wobei das auch wieder in den bereich f\u00e4llt, der seitens der macher*innen so gewollt ist. dieses jahr war&#8217;s durchg\u00e4ngig wenigstens gut bis zu erleuchtend. hier haben einmal mehr die damen gezeigt, wo es langgeht:<br>&#8211; deena abdelwahed im zelt. wollte an dem wochenende eigentlich eher ruhig machen, hatte mich samstagabend sogar zum vorschlafen ins auto gelegt. nachdem das nicht klappte und der zeitplan (auch eine tolle idee \u00fcbrigens, nur die acts f\u00fcr die n\u00e4chsten zehn stunden als holztafel neben die b\u00fchnen zu h\u00e4ngen) deutlich machte, dass ihr der schluss im zelt geh\u00f6rt, wollte ich nur mal schauen, was sie so macht und gegen 5 uhr gehen. daraus wurde nichts: durchgetanzt. wahnsinnige mischung aus orientalischen percussions, dreckigen basslines und brachialen sounds. ein fanboy mehr.<br>&#8211; rachel lyn samstagnachmittag auf dem ambient-floor mit einem hybrid aus einem modular- und dj-set.<br>&#8211;  lux im zelt nach vril (der wiederum im zelt und auf der hauptb\u00fchne  \u00fcberzeugte, das set auf dem ambient-floor habe ich nicht mitbekommen),  zumindest die erste halbe stunde mit electro, dann ging&#8217;s r\u00fcber zu&#8230;<br>&#8211; shed, mit einem einf\u00fchlsamen live-set, das sich auf &#8222;the final experiment&#8220; (also das album, nicht das label) st\u00fctzte.<br>&#8211; helena hauff, auch weite teile mit sch\u00f6nem electro, dem es an distortion nicht mangelte.<br>&#8211;  inigo kennedy, der f\u00fcr meine begriffe das set spielte, das ich mir vor zwei jahren von jeff mills erhofft hatte. fordernde und ruhigere passagen, sch\u00f6n mit dem publikum spielend, und vor allem mit &#8222;rhubarb&#8220; von aphex twin als letztem track.<br>&#8211; aleksi per\u00e4l\u00e4 hat mich auch \u00fcberraschenderweise mitgenommen. ist normalerweise nichts, was ich kaufe, aber in dem kontext ergab das f\u00fcr mich auf einmal sinn.<br>&#8211;  sowohl gerd janson als auch robag wruhme haben ihre slots auf der  seeb\u00fchne jeweils mehr als nur routiniert gel\u00f6st. gerade letzterer mit ganz viel herz (und nochmal aphex twin &#8211; habe dort gelernt, dass es vor jahren einen wruhme-edit von &#8222;on&#8220; gab, den hat er gespielt). woody war dort solide und tats\u00e4chlich nicht mehr als routiniert bei der sache. allerdings kann &#8222;the man with the red face&#8220; von laurent garnier (scheint also auch ein stammgast in seinen sets zu sein, wo er&#8217;s auch schon ein halbes jahr zuvor in der panorama bar gespielt hat) zur richtigen zeit bei den richtigen leuten schon sektduschen und stagediving ausl\u00f6sen, so wie hier.<br><br>auch wenn es f\u00fcr mich nur die f\u00fcnfte nachtdigital war (bin erst 2014 dazugekommen): selbst bei den mittelpr\u00e4chtigen ausgaben (wozu ich bspw. die 20. ausgabe z\u00e4hle) hatte ich immer den eindruck, dass die crew vom booking \u00fcber die gestaltung des gel\u00e4ndes bis hin zu den installationen sowie der personalisierung des vinyls mit vollem herzen dabei ist. das alles mit der hoffnung verbunden, dass das \u00fcbersichtliche publikum versteht, was sie sich bei allem gedacht haben und nichts f\u00fcr selbstverst\u00e4ndlich  nehmen. da h\u00e4tten sie gleich die gro\u00dfen namen zusammenbuchen k\u00f6nnen, um die karten in nullkommanix ausverkaufen zu k\u00f6nnen. das passierte zu zeiten des gro\u00dfen hypes zwar, aber ironischerweise haben sie mit der letzten ausgabe den spagat zwischen altbew\u00e4hrt und mut zum risiko mit am besten hinbekommen.<br>ich hoffe jedenfalls stark, dass sich andere leute mit einer \u00e4hnlichen geschmackssicherheit zusammenfinden und etwas \u00e4hnliches in der gr\u00f6\u00dfe in der region auf die beine stellen. die nachtdigital 2019 werde ich jedenfalls als musterbeispiel in erinnerung behalten, wie sich ein festival mit ganz viel pers\u00f6nlichkeit und herz mehr als nur w\u00fcrdig von seinem publikum verabschiedet. und umgekehrt.<\/p>\n\n\n\n<p><b>sets bei soundcloud<\/b><br><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" scrolling=\"no\" allow=\"autoplay\" src=\"https:\/\/w.soundcloud.com\/player\/?url=https%3A\/\/api.soundcloud.com\/playlists\/911882476&amp;color=%233b7b55&amp;auto_play=false&amp;hide_related=false&amp;show_comments=true&amp;show_user=true&amp;show_reposts=false&amp;show_teaser=true&amp;visual=true\" width=\"100%\" height=\"300\" frameborder=\"no\"><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ein jahr ausgesetzt, in diesem jahr offengehalten, ob ich hinfahre. trotzdem im januar kein ticket gekauft, weil: bekommt man ja spontan vorher. dann die nachricht, dass es die finale ausgabe wird. der psychologische effekt hat bei mir gewirkt: verabschieden wollte ich mich schon gerne. dann die sorge, dass die ticketinhaber*innen sie horten werden und der&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6],"tags":[556,477,480,181,154,117,226,107,422,528,110,129,161,186],"class_list":["post-5538","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender","tag-aleksi-peraelae","tag-atom-tm-tobias","tag-deena-abdelwahed","tag-dvs1","tag-gerd-janson","tag-helena-hauff","tag-lux","tag-nachtdigital","tag-perm","tag-rachel-lyn","tag-robag-wruhme","tag-shed","tag-vril","tag-woody"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5538","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5538"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5538\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5841,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5538\/revisions\/5841"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5538"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5538"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5538"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}