{"id":593,"date":"2008-06-20T23:57:01","date_gmt":"2008-06-20T21:57:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=593"},"modified":"2008-06-22T18:29:41","modified_gmt":"2008-06-22T16:29:41","slug":"berlin-21062008-tresor-send-receive","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2008\/06\/20\/berlin-21062008-tresor-send-receive\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 21.06.2008] tresor: send &#038; receive"},"content":{"rendered":"<p>easyjet hat zwar daf\u00fcr gesorgt, dass mr landstrumms live-equipment unter die r\u00e4der eines koffertransporters geriet, aber aus dem line-up ist er deswegen nicht gestrichen. platten auflegen kann er ja auch sehr gut. ach ja, remute oben &#8211; die konstellation gab es schon mal.<\/p>\n<p><u>tresor<\/u><br \/>\nneil landstrumm (scandinavia \/ edinburgh) <em>live<\/em><br \/>\nsuzi wong (berlin)<br \/>\nbaeks (rampe d \/ berlin)<\/p>\n<p><u>batterieraum<\/u><br \/>\nremute (dial \/ hamburg) <em>live<\/em><br \/>\nsender berlin dj team (ungleich \/ berlin)<br \/>\nren\u00e9 dachner (weald \/ hamburg)<\/p>\n<p>ab 23 uhr<br \/>\n10 euro<\/p>\n<p>review<br \/>\n<a class=\"spoiler_link_show\" href=\"javascript:void(0)\" onclick=\"wpSpoilerToggle(document.getElementById('id1212117019'), this, 'zeigen', 'verstecken')\">zeigen<\/a>\n<div class=\"spoiler_div\" id=\"id1212117019\" style=\"display:none\">zu allererst: umbauma\u00dfnahmen, die sich sogar sehen lassen k\u00f6nnen.<br \/>\nim batterieraum wurde eine art raumteilung zwischen dancefloor und bar verwirklicht. das ganze mit einem simplen bauger\u00fcst und dazwischen gespannten leinw\u00e4nden. oben stehen noch drei der lcd-screens, die an dem abend aber (leider) au\u00dfer betrieb waren. da hat man eine bestehende l\u00fccke jedenfalls gut ausgenutzt.<br \/>\nmehr augenmerk verdient der garderobenbereich, der von mir bislang als zu kahl, steril und gro\u00df empfunden wurde. die garderobe an sich ist immer noch hinten im gang, und da steht sie auch goldrichtig. am ende des daneben befindlichen ganges fristete bislang der merchandising-stand sein dasein. der ist dort zwar immer noch, allerdings nach vorne ger\u00fcckt und von einer gittert\u00fcr eingerahmt. drinnen stehen ein paar sitzkl\u00f6tze, das wirkt auch gem\u00fctlicher. antonio hatte mit einem kargen tisch bis vor einigen wochen einen bestenfalls &#8222;provisorium&#8220; zu nennenden arbeitsplatz, jetzt steht eine metallskulptur genau in der mitte zwischen den toiletten, auf der sich alles unterbringen l\u00e4sst &#8211; sieht abgefahren aus. sonst geh\u00f6ren die roten neonr\u00f6hren der vergangenheit an &#8211; es dominiert das erprobte rote led-licht und: kerzen. noch dazu sind die w\u00e4nde dunkel gestrichen. einzig der mittlere gang rechts entlang wirkt sehr verlassen, aber im vergleich zu vorher sieht es jetzt um einiges anheimelnder aus.<\/p>\n<p>weiter mit der checkliste:<br \/>\nbatterieraum: dort war ich anfangs eine ganze weile, da schon um 0:15 uhr vor ort, sender berlin mit traktor scratch, melodisch-chordiger techno und house. kein minimal, sch\u00f6ner pluspunkt. remute lie\u00df die rave- und disco-komponente wieder mehr zur geltung kommen, immer noch erstaunlich, wie er mit dem publikum und seiner musik interagiert. zu ren\u00e9 dachner kann ich nicht viel sagen, da nur beim durchlaufen kurz vor dem rausgehen um 5 uhr mitbekommen.<br \/>\ntresor: suzi wong kann nicht nur im batterieraum bestehen, sondern auch unten. h\u00e4tte die z\u00fcgel ruhig schon etwas fr\u00fcher anziehen k\u00f6nnen, andererseits hatte sie zweieinhalb stunden zeit. nutzte sie auch, um &#8222;horses&#8220; von moby \u00fcber fast die gesamte spieldauer (anm. d. red.: das ist mehr als eine viertelstunde) durch die boxen zu jagen. neil landstrumm merkte man den verlust seines equipments nicht an, im gegenteil: wieder mal ein atemberaubendes live-set, mit flottem tempo, ravesignalen, tollen sounds. eine klasse f\u00fcr sich, der mann. baeks im anschluss solide. ich frage mich nur, weshalb man f\u00fcr einen samstag abend nicht mal jemanden von der bar im keller zeitweise f\u00fcr das licht abstellt, weil beide floors in den h\u00e4nden eines lichtmannes waren. das wurde im tresor beim landstrumm-set recht nervig, als das auf dauer ziemlich helle gr\u00fcne licht permanent von der seite leuchtete, so dass ich da doch interveniert habe (wenn schon eh niemand dort stand).<br \/>\npublikum: neben der rudiment\u00e4ren basis an handtaschen-tussis und m\u00e4nnlichen pendants \u00fcberraschend angenehm.<br \/>\ngewinner im wettstreit beider floors: schwer auszumachen. bei den beiden live-acts tobte auf dem jeweiligen floor das leben, nach mr landstrumm leerte es sich im keller merklich, auch oben war es dann noch zur h\u00e4lfte gef\u00fcllt. besucher-patt, w\u00fcrde ich sagen, musikalisch war der tresor mal wieder vorne.<br \/>\ngegangen um: kurz nach 5 uhr. das n\u00e4chste wochenende verlangt einfach nach kr\u00e4ftereserven.<\/div>\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>easyjet hat zwar daf\u00fcr gesorgt, dass mr landstrumms live-equipment unter die r\u00e4der eines koffertransporters geriet, aber aus dem line-up ist er deswegen nicht gestrichen. platten auflegen kann er ja auch sehr gut. ach ja, remute oben &#8211; 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