{"id":5946,"date":"2020-04-30T22:37:08","date_gmt":"2020-04-30T20:37:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=5946"},"modified":"2020-08-16T15:20:41","modified_gmt":"2020-08-16T13:20:41","slug":"einkaeufe-vom-1-mai-2020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2020\/04\/30\/einkaeufe-vom-1-mai-2020\/","title":{"rendered":"eink\u00e4ufe vom 1. mai 2020"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">das ist erstmal ein platzhalter. <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/daily.bandcamp.com\/features\/artists-and-labels-offering-donations-special-merch-and-more-this-friday\" target=\"_blank\">bei bandcamp ist es wieder soweit<\/a> und sie verzichten auf ihren anteil (<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.residentadvisor.net\/news\/72485\" target=\"_blank\">und das wohl auch in den kommenden paar monaten am jeweils ersten freitag<\/a>). mehr folgt hier dann, wenn der warenkorb abgearbeitet bzw. die wunschliste erleichtert worden ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">und hier der nachtrag (vom 5. august 2020): ihren angaben zufolge haben musikk\u00e4ufer*innen an dem tag <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/twitter.com\/Bandcamp\/status\/1257357467148746752\" target=\"_blank\">7,1 mio. us-dollar ausgegeben<\/a>. meine eink\u00e4ufe folgen sogleich, die drehten sich wie zuvor (und auch danach) um meistens die gleichen k\u00fcnstler*innen (wobei die damen leider str\u00e4flich unterrepr\u00e4sentiert sind) sowie labels.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/version111a.bandcamp.com\/track\/untouchable\" target=\"_blank\">orson &amp; hops<br>untouchable<br>[version]<\/a><br>d\u00fcrften die beiden schon l\u00e4nger als dubplate gespielt haben und kam dann im m\u00e4rz exklusiv auf bandcamp heraus. gefundenes fressen f\u00fcr die anh\u00e4nger*innen d\u00fcsterer basslines (fr\u00fche tectonic- sowie tempa-sachen) und shackletons einfluss kommt bei der percussion sehr klar durch. weitaus mehr als nur solide.<br><br><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/whipandlashrecords.bandcamp.com\/album\/tongue-drum\" target=\"_blank\">weird weather<br>tongue drum<br>[whip+lash lash01]<\/a><br>den hardwax-feed aktualisiere ich tats\u00e4chlich mehrmals t\u00e4glich. die lektion, dass dinge auch nach 12 stunden noch im internet stehen, muss ich zwar noch lernen. andererseits mag ich interessante neuerscheinungen in kleinstauflage nicht verpassen, bevor sie von der seite verschwinden. aber ich schweife ab.<br>der feed machte mich auf die ep der beiden f\u00fcr mich bislang komplett unbeschriebenen bl\u00e4tter aufmerksam. also angeh\u00f6rt, sehr von der lo-fi-\u00e4sthetik angetan, die einmal mit house-freundlichen 120 bpm und bei den beiden &#8222;paint&#8220;-versionen mit 88 bpm dient. war stark mitentscheidend, da auch der downtempo-bereich bei mir immer noch gen\u00fcgend nachschub vertragen kann, um das publikum auf drum&amp;bass vorzubereiten.<br><br><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/ygam.bandcamp.com\/album\/from-our-future-selves\" target=\"_blank\">v\/a<br>from our future selves<br>[ygam yva01]<\/a><br>wieder der hardwax-feed, aber dieses mal bei den downloads.<br>soli-zusammenstellung f\u00fcr &#8222;friends of the earth&#8220;, von der nur diasiva mir als act etwas sagte. die sind hier in gem\u00e4\u00dfigteren breakcore-gefilden unterwegs. der rest ist sehr von der industrial-schule rund um downwards gepr\u00e4gt, das sounddesign beim abschlusstrack (&#8222;peinture sonore d&#8217;un paysage mort&#8220; von fuir le silence parfort) erinnert sehr an roly porter, was nicht die schlechteste referenz ist. die techno-tracks sind in der \u00fcberzahl, gerne mit gebrochenen beats. ist also f\u00fcr stammk\u00e4ufer von regis, jk flesh oder auch shifted durchaus einen versuch wert.<br>hab daraufhin auch den rest des kataloges angeh\u00f6rt und einen teil davon auf die wunschliste gesetzt. insbesondere \u014dtone stach da f\u00fcr mich hervor, da wird also k\u00fcnftig noch ein bisschen was in meine sammlung hinterherwandern.<br><br><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/co-dependent.bandcamp.com\/album\/code318\" target=\"_blank\">luke corbin<br>code318<br>[co-dependent code318]<\/a><br>ein non-profit-label, das meistens eine ver\u00f6ffentlichung pro woche hochl\u00e4dt. erl\u00f6se gehen an savethechildren.org.<br>stilistisch sind sie \u00e4u\u00dferst variabel. meistens electronica mir v\u00f6llig unbekannter produzent*innen, aber auch drvg cvltvre befindet sich mittlerweile im katalog. luke corbin geh\u00f6rt fast zu deren stamminventar, ist mir bei den meisten seiner anderen drone-st\u00fccke zu knarzig. in diesem fall jedoch wunderbar zur\u00fcckhaltend, erinnert an die ruhigen sachen von kevin drumm.<br><br><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/tossportal.bandcamp.com\/track\/gr-etiquette-09-mix\" target=\"_blank\">joy orbison<br>gr etiquette (&#8217;09 mix)<br>[toss portal]<\/a><br>einer der tracks, die er wohl ein jahrzehnt lang gespielt hat und von denen seine anh\u00e4nger*innen annahmen, dass der wohl f\u00fcr ewig exklusiv bleiben wird. kann ich nicht beurteilen, als dj habe ich ihn bisher viel zu selten erlebt.<br>w\u00e4re jedoch ein jammer gewesen, wenn der nur auf seiner festplatte verblieben w\u00e4re. luftiger techhouse mit vocals, anschlussf\u00e4hig an garage, dabei nicht in den kitsch abdriftend. oder auch: gewohnt leichtf\u00fc\u00dfig wirkende arbeit.<br><br><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/hhelmm.bandcamp.com\/track\/sherman-cat-fight\" target=\"_blank\">luke younger<br>sherman cat fight<br>[hhelmm.bandcamp.com]<\/a><br>die bandcamp-url sagt es: das ist der b\u00fcrgerliche name von helm, der mich mit einigen seiner sachen auf pan hat aufhorchen lassen. hier mit einer nachbearbeiteten iphone-aufnahme zweier auf dem dach seiner gartenh\u00fctte k\u00e4mpfender katzen. kann als intro im set bestimmt den gro\u00dfteil der anwesenden verst\u00f6ren.<br><br><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/plmn.bandcamp.com\/album\/plmn004\" target=\"_blank\">paleman<br>plmn004<br>[paleman plmn004]<\/a><br>er vollzieht den spagat zwischen post-dubstep-nenn-es-doch-einfach-uk-bass-irgendwas und techno mit als einer der besten und auf seinem eigenen label auch kompromissloser. bei zehnin dann exklusiv techno, was bei ihm gl\u00fccklicherweise jedoch nicht gezwungen klingt.<br>hier ist f\u00fcr beide fraktionen mit dunkleren vorlieben etwas dabei und mit &#8222;form funnels&#8220; gibt es sogar d\u00fcsteren ambient als zugabe.<br><br><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/helliumrecords.bandcamp.com\/album\/hell002\" target=\"_blank\">maayan nidam<br>hell002<br>[hellium hell002]<\/a><br>ich habe ja hier schon durchklingen lassen, dass &#8222;sea of thee&#8220; auf perlon vor fast zwei jahren einen mehr als nachhaltigen eindruck hinterlassen hat, wegen dem es sich f\u00fcr mich lohnt, ihre entwicklung als produzentin zu verfolgen (auch als dj toll, das nur nebenbei). sie hat hellium als plattform f\u00fcr sich und andere nach dem album aus der taufe gehoben und deb\u00fctiert mit der zweiten katalognummer.<br>die a-seite ist es f\u00fcr mich hier nicht wirklich. kaum pr\u00e4sente kickdrum, im vordergrund steht eher die synth-bassline, mit der ich nicht warm werde. passiert halt. die b-seite ist vom tempo her waschecht techno, aber wahnsinnig hypnotisch, ohne dabei zu minimal zu sein, aber trotzdem mit den mitteln arbeitend. auch hier tragen synthesizer die tracks, aber melodisch f\u00fcr mich einfach viel ansprechender.<br>bleibt weiterhin auf dem zettel, die dame &#8211; keine frage.<br><br><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/skreamizm.bandcamp.com\/album\/unreleased-classics-vol-1-2003-2003\" target=\"_blank\">skream<br>unreleased classics 2002-2003<br>[skreamizm.bandcamp.com]<\/a><br>er ist f\u00fcr mich (leider) einer derjenigen, die gegen mitte\/ende der 2000er-jahre falsch abgebogen sind. das schlie\u00dft gelegentliche lichtblicke nicht aus, aber in den meisten f\u00e4llen hat er mich einfach verloren.<br>plastician sei dank gibt es hier acht tracks aus seiner anfangszeit, die mit dem \u00fcbergang von garage und dem, was noch dubstep werden sollte, zusammenf\u00e4llt. parallelen zu techno anfang der 1990er sind offensichtlich: da ist noch nichts richtig formalisiert, sondern es entstehen hybride. gerade &#8222;oh my gosh&#8220; zeigt auf, mit welcher signatur er nur wenige jahre sp\u00e4ter auf tempa furore machen sollte.<br><br><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/strictlystrictly.bandcamp.com\/album\/untitled-strict001\" target=\"_blank\">rwin<br>strict001<br>[strictly strictly strict001]<\/a><br>seine erstver\u00f6ffentlichung auf dem label, das nebenher auch noch f\u00fcr n\u00e4chte mit sehr guten bookings im about blank mitverantwortlich ist.<br>mal samplebasierter house, bei dem die jalousien tags\u00fcber in der panorama bar durchaus mal ge\u00f6ffnet werden k\u00f6nnten (b2, und ich vermisse diese momente durchaus kalkuliert eingesetzter euphoriesch\u00fcbe sehr!). die b1 atmet dubtechno, die gesamte a-seite empfiehlt sich f\u00fcr den au\u00dfeneinsatz.<br><br><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/lfrmx.bandcamp.com\/album\/lf-rmx-013\" target=\"_blank\">v\/a<br>lf rmx 013<br>[lf rmx lf rmx 013]<\/a><br>und da ist die katze aus dem sack: nicht nur, dass ich sets von len faki in den letzten ein bis zwei jahren positives abgewinnen konnte &#8211; jetzt kaufe ich auch seine edits, die er f\u00fcr&#8217;s auflegen produziert und nach einer gewissen zeit auch ver\u00f6ffentlicht. hat neben den musikalischen aber noch einen weiteren positiven aspekt: er verdient daran nichts. alle erl\u00f6se wandern zu stra\u00dfenkinder e.v., was mir auch den aufpreis bei bandcamp wert ist.<br>drei edits f\u00fcr drei produzenten: &#8222;twelve&#8220; von planetary assault systems, ein \u00fcberaus solides techno-tool, gegen\u00fcber dem original etwas verlangsamt, aber mit dickerem bass. &#8222;xpute the woop woop&#8220; von cristian vogel, das herr hawtin bei seinem gastspiel in der klappe letztes jahr im februar schon spielte (kaufgrund) sowie &#8222;multiply&#8220; von marcelus, sch\u00f6n fordernd und etwas angedubbt. so sehr ich mich da bem\u00fche: ich finde kein haar in der suppe.<br><br><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/lfrmx.bandcamp.com\/album\/lf-rmx-023\" target=\"_blank\">v\/a<br>lf rmx 023<br>[lf rmx lf rmx 023]<\/a><br>zwei edits von zwei tracks. einmal &#8222;hit hard&#8220; von robert armani, kam damals auf acv heraus und mir beim w\u00fchlen in diversen kisten noch nicht unter (oder ich hab sie \u00fcberbl\u00e4ttert, auch gut m\u00f6glich). da kommt das erneut langsamere tempo sehr gut zum tragen, mich st\u00f6rt aber das regelm\u00e4\u00dfig eingestreute &#8222;3, 2, 1 &#8211; go!&#8220;, weshalb ich noch einen edit vom edit machen werde.<br>musik aus strom \/ funkst\u00f6rung auf der anderen seite, klingt wie hart auf funktionalit\u00e4t getrimmte panasonic-tracks, was in dem fall als kompliment gemeint ist.<br><br><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/cutcross.bandcamp.com\/album\/with-the-fracture\" target=\"_blank\">v\/a<br>with the fracture<br>[cutcross recordings cxt001]<\/a><br>wieder mal die hardwax-neuigkeiten, die mich mit dem label &#8222;ace grime \/ breakbeat&#8220; neugierig machten. und genau das bekommt mensch hier auch &#8211; mal rauher (e3 breaks, l u c y), mal funky (sir rah, w\u00fcrde so auch auf monkeytown passen), mal an meinem geschmack vorbei (der letzte track des unbekannten).<br><br><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/pisse.bandcamp.com\/album\/mit-schinken-durch-die-menopause\" target=\"_blank\">pisse<br>mit schinken durch die menopause<br>[pisse.bandcamp.com]<\/a><br>kurz mal vom elektronischen weg, wenn mensch hier vom intro absieht. waschecht hingerotzter punk, in dem die kernbotschaften nach meistens weniger als zwei minuten (es reicht auch weniger als eine) ins hirn geh\u00e4mmert (oder geschrammelt) worden sind. anspieltipp: &#8222;work\/life balance&#8220;, weil so sch\u00f6n bissig.<br><br><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/pregnantvoid.bandcamp.com\/album\/shelter-for-our-souls\" target=\"_blank\">v\/a<br>shelter for our souls<br>[pregnant void pvva01]<\/a><br>zusammenstellung auf &#8222;bezahl, was du m\u00f6chtest&#8220;-basis mit tracks, die beim umgang mit der pandemie behilflich sein sollten. kam bereits ende april, als europa sich schon (regional unterschiedlich) in quarant\u00e4ne befand. irakli von der staub hat einen track beigesteuert, durch ein posting auf dem allseits bekannten zuckerberg-netzwerk wurde ich darauf aufmerksam (also ja, hin und wieder bringt das etwas, wenn ich mal dort lese). er nimmt sich mit ganz ruhig dahinflie\u00dfendem ambient auch direkt eine viertelstunde und schl\u00e4gt damit als derjenige mit dem l\u00e4ngsten track zu buche.<br>inland und distant echoes k\u00f6nnten noch bekannt sein, wobei letzterer durchaus tanzfl\u00e4chentauglich, aber auch recht unaufgeregt ist. so wie das gesamte album, das sich keine ausrei\u00dfer nach unten leistet. einzig der spirituelle monolog im eingangsst\u00fcck von phil moffa ist nicht meines, aber das liegt auch an meiner fehlenden verbindung dazu.<br><br><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/irisarri.bandcamp.com\/album\/will-her-heart-burn-anymore\" target=\"_blank\">rafael anton irisarri<br>will her heart burn anymore<br>[room40 drm429]<\/a><br>boomkat-entdeckung. sie hatten &#8222;the north bend&#8220; f\u00fcr die neuauflage nach zehn jahren auf der titelseite, und auch bei room40 h\u00f6re ich mittlerweile ganz gerne mal hin. &#8222;the north bend&#8220; steht zwar immer noch auf der wunschliste und wie es bei mir nun mal so ist, wenn ich feuer fange: ein guter teil seines restlichen kataloges gleich mit.<br>die ersten beiden variationen sind mir eine spur zu verzerrt, aber daf\u00fcr rei\u00dfen es die beiden letzten so richtig heraus. vor allem die &#8222;plus&#8220;-version, bei der ich mich frage, ob das direkt mit e-gitarre aufgenommen und durch effekte gejagt worden ist. d\u00fcrfte in den kalten jahreszeiten wieder relevant werden.<br><br><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/neighbourhood-ldn.bandcamp.com\/album\/hood005-the-hive-volume-1\" target=\"_blank\">v\/a<br>the hive<br>[neighbourhood hood005]<\/a><br>stand auch schon l\u00e4nger auf dem zettel, also endlich n\u00e4gel mit k\u00f6pfen gemacht.<br>dbridge mit electro, was ihm gar nicht mal so schlecht steht. ein wiederh\u00f6ren mit paleman gibt es auch, dieses mal ohne umwege techno mit reverb. bei cadans wird deutlich, warum er mit randomer zusammenarbeitet. sonst sind tasha &amp; kamikaze space programme mit ihrem maschinenfunk sowie roberto &amp; yelhsa mit vertr\u00e4umteren breaks hervorzuheben. es gibt noch einen bonus-track, der nicht bei der vorschau erscheint: &#8222;un&#8220; von forest drive west im moniker-edit, was aber f\u00fcr mich nicht mehr und nicht weniger als mittelm\u00e4\u00dfiger dub-techno ist.<br><br><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/loefahproductions.bandcamp.com\/track\/woman\" target=\"_blank\">loefah<br>woman<br>[loefahproductions.bandcamp.com]<\/a><br>stammgast bei den bandcamp-freitagen, weil er zu dem anlass immer im archiv w\u00fchlt.<br>ist ein dubplate-rip, wobei die gl\u00fccklicherweise noch nicht allzu strapaziert worden ist. sonst f\u00fcr ihn typisch: reduziertes arrangement, lieber den bass dominieren lassen, kurzes vocal-sample einstreuen &#8211; fertig.<br><br><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/caribouband.bandcamp.com\/album\/swim\" target=\"_blank\">caribou<br>swim<br>[city slang slang733419]<\/a><br>fehlte frevelhafterweise einfach noch.<br><br><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/hodgebristol.bandcamp.com\/album\/shadows-in-blue\" target=\"_blank\">hodge<br>shadows in blue<br>[houndstooth hth122]<\/a><br>hat mich auf livity sound beeindruckt und z\u00e4hlt seitdem zu denjenigen, bei denen ich wenigstens reinh\u00f6re. houndstooth ist als adresse f\u00fcr sein deb\u00fct-album auch mehr als nur angemessen und auch erprobt in dem format.<br>daher ist hieraus auch keine ansammlung an tanzfl\u00e4chenmaterial geworden, sondern etwas f\u00fcr laue sommern\u00e4chte auf der terrasse \/ dem balkon oder gar f\u00fcr autofahrten (keine sorge, tracks wie &#8222;cutie&#8220; oder &#8222;ghost of akina&#8220; d\u00fcrften auch auf festivals bestehen, sobald die wieder m\u00f6glich sind). ganz sch\u00f6n souver\u00e4n gemeisterte angelegenheit, f\u00fcr ein erstlingsalbum.<br><br><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/metalheadz.bandcamp.com\/album\/meth004d-far-way-fourteen-flavours-of-funk-its-yours\" target=\"_blank\">doc scott<br>far away \/ it&#8217;s yours<br>[metalheadz meth004]<\/a><br>(start der metalheadz-trilogie.)<br>war schon l\u00e4nger auf meiner discogs-wunschliste. &#8222;far away&#8220; ist der vertr\u00e4umtere (und funkigere) track der beiden, &#8222;it&#8217;s yours&#8220; bedient sich (wie anno 1994 halt so \u00fcblich) ausgiebigst beim amen-break.<br><br><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/metalheadz.bandcamp.com\/album\/meth011-pulp-fiction-chill-pill-2015-re-masters\" target=\"_blank\">alex reece<br>pulp fiction \/ chill pill<br>[metalheadz meth011]<\/a><br>ein jahr sp\u00e4ter hatte bereits jazz in drum &amp; bass einzug gehalten. das kann gerne mal ziellos wirken (was immer noch mein gr\u00f6\u00dftes problem mit manchen jazz-sachen an sich ist und mich davon abh\u00e4lt, mich mit dem genre tiefer befassen zu wollen), aber mit &#8222;pulp fiction&#8220; ist einfach mal einer der coolsten hybride entstanden, die als musterbeispiel f\u00fcr die verbindung beider welten stehen.<br><br><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/metalheadz.bandcamp.com\/album\/meth027x-to-shape-the-future-raging-calm-undersea-flight-2017-remasters\" target=\"_blank\">optical \/ matrix<br>to shape the future<br>[metalheadz meth027]<\/a><br>(womit die trilogie auch schon endet.)<br>und weitere zwei jahre sp\u00e4ter: techstep mischte im spiel mit, das titelst\u00fcck ist beleg hierf\u00fcr. im vergleich zu den fr\u00fcheren metalheadz-sachen wird es d\u00fcsterer, bei &#8222;raging calm&#8220; gibt es noch den ausgleich mit den eingestreuten stabs. bei matrix wiederum lupenreinen ambient.<br><br><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/abstrakce.bandcamp.com\/album\/abst-011-nurse-with-wound-rock-n-roll-station-2lp\" target=\"_blank\">nurse with wound<br>rock &#8217;n roll station<br>[abstrakce records abst 011]<\/a><br>wieder einmal war es die boomkat-startseite, dort gibt es das bis dato aber &#8222;nur&#8220; physisch.<br>schon wieder jemand, bei dem ich nicht mal ansatzweise mit der diskographie durch bin. aber beim titeltrack, &#8222;r+b through colis browne&#8220; oder &#8222;the self sufficient sexual shoe&#8220; konnte ich nicht widerstehen. klar ist der einfluss von techno bzw. elektronischer musik allgemein sp\u00fcrbar (das album erschien 1994), aber f\u00fcr mich ein mit damaligen ma\u00dfst\u00e4ben zeitgem\u00e4\u00dfes update von throbbing gristle. und auch immer noch genauso unbequem.<br><br><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/sleeparchive.bandcamp.com\/album\/still\" target=\"_blank\">sleeparchive<br>still<br>[sleeparchive.bandcamp.com]<\/a><br>(der link f\u00fchrt ins leere. gab es nur befristet, ohne dass ich das wusste.)<br>zwei versionen des gleichen tracks, wobei die erste die merkmale von robert hood von mitte \/ ende der 1990er-jahre mit dem rhythmischen grundger\u00fcst kreuzt, was u.a. auf missile zu h\u00f6ren war.<br>f\u00fcr die zweite version nimmt er die sequenz zur\u00fcck und splittet sie in kleinere happen, was in kombination mit den achtel-hihats gleich mal zu einer treibenderen gesamtstruktur f\u00fchrt. mein klarer favorit der beiden.<br><br><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/forestdrivewest.bandcamp.com\/album\/mantis-01\" target=\"_blank\">forest drive west<br>mantis 01<br>[delsin dsr_mts01]<\/a><br>neue reihe auf delsin, die von einem weiteren aus der kategorie &#8222;kaufe ich eigentlich blind&#8220; eingeleitet worden ist. hatte ich bereits mitte april vorbestellt, wurde am 4. mai ver\u00f6ffentlicht, nehme ich der einfachheit halber mit rein.<br>richtig schnurgerade ist (wieder einmal) keiner der tracks, aber jeder einzelne f\u00fcr unterschiedliche stationen im set brauchbar. &#8222;hidden past&#8220;, um das publikum mal durchatmen zu lassen, &#8222;invisible&#8220; w\u00fcrde ich als br\u00fccke im warm-up nehmen, um die leute wissen zu lassen, dass es ab jetzt fordernder werden kann (also letztes drittel ungef\u00e4hr), &#8222;radiance&#8220; ist erneut entweder zum durchatmen oder etwas f\u00fcr die ganz sp\u00e4ten stunden (nach normaler zeitrechnung bspw. eine klubnacht am montag morgen).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>das ist erstmal ein platzhalter. bei bandcamp ist es wieder soweit und sie verzichten auf ihren anteil (und das wohl auch in den kommenden paar monaten am jeweils ersten freitag). mehr folgt hier dann, wenn der warenkorb abgearbeitet bzw. die wunschliste erleichtert worden ist. und hier der nachtrag (vom 5. august 2020): ihren angaben zufolge&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[3,2],"tags":[],"class_list":["post-5946","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-frisch-eingetroffen","category-musik"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5946","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5946"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5946\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6023,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5946\/revisions\/6023"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5946"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5946"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5946"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}