{"id":6077,"date":"2021-02-26T16:06:50","date_gmt":"2021-02-26T15:06:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=6077"},"modified":"2021-03-04T20:06:04","modified_gmt":"2021-03-04T19:06:04","slug":"wir-kinder-vom-bahnhof-zoo-prime-video","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2021\/02\/26\/wir-kinder-vom-bahnhof-zoo-prime-video\/","title":{"rendered":"wir kinder vom bahnhof zoo [prime video]"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>prolog<\/strong><br><br><em>wenn die serie schon disclaimer setzt, kann ich das auch: ja, das ganze hier wird lang. \u00fcberkompensation f\u00fcr mehr oder weniger funkstille und interesse an person und thema.<\/em><br><br>an sich wollte ich ja viel mehr serien rezensieren, weil die gesamtsituation das hintereinander-wegschauen nach wie vor zu einer der gefragtesten freizeitgestaltungen macht. eine gewisse schreibfaulheit meinerseits d\u00fcrfte aber den regelm\u00e4\u00dfigen leser*innen durch die diversen platzhalter hier bereits aufgefallen sein.<br>nun bin ich in einem dilemma. christiane felscherinow hat mit ihrem bestseller inklusive der nachfolgenden verfilmung von ulrich\/uli edel einen ziemlichen beitrag zu meiner vorsicht gegen\u00fcber bet\u00e4ubungsmitteln (wozu ich neben den illegalisierten auch alkohol und nikotin z\u00e4hle) geleistet. beides hatte ich bis zur achten klasse bereits gelesen bzw. gesehen und mein interesse an ihrem werdegang danach lie\u00df mich zu einem der selbsternannten expert*innen werden, die mit wald- und wiesenpsychologie kausalketten f\u00fcr den konsum und den mangelnden willen, das therapeutisch anzugehen, zusammenspinnen. klar, dass ich vor lauter faktenhunger bei ver\u00f6ffentlichung des zweiten buches nicht lange \u00fcberlegen musste.<br>nach wie vor umgibt sie ein mythos, dessen folgeerscheinungen (heute die gleichen wie damals nach ver\u00f6ffentlichung des bestsellers: einer erwartungshaltung gerecht werden zu m\u00fcssen, die sie nicht erf\u00fcllen kann) ihr selbst so unangenehm sind, dass sie sich wenige monate nach ver\u00f6ffentlichung des nachfolge-buchs anno 2014 aus der \u00f6ffentlichkeit zur\u00fcckzog.<\/p>\n\n\n\n<p>vor zwei jahren dann die ank\u00fcndigung, dass der stoff als serie neu aufgelegt wird. die liegt jetzt nun vor. regie: philipp kadelbach, drehbuch von annette hess, produziert von oliver berben und sophie von uslar. nicht nur christiane sollte im mittelpunkt stehen, sondern das gef\u00fcge ihrer clique, die ihre n\u00e4chte im sound sowie ihrer tage am bahnhof bzw. auf dem babystrich an der kurf\u00fcrstenstra\u00dfe bestimmt. einen zeitloseren anstrich sollte die serie haben, da die thematik wenn auch nicht mehr so brennend wie damals, aber immer noch pr\u00e4sent ist. im letzten jahr dann das erste pressefoto, auf dem anfang-zwanzigj\u00e4hrige schauspieler*innen in modischer aufmachung der sp\u00e4ten 1970er-jahre mit rebellisch-hippem anstrich in die kamera schauen. &#8222;na, das kann ja was werden,&#8220; dachte ich bei mir. und wartete ab.<br>es gab dann einen k\u00fcrzeren trailer, der diesen eindruck untermauerte und wenig sp\u00e4ter einen l\u00e4ngeren, der mir zumindest etwas die sorge vor einem glamour\u00f6s-glorifizierenden gro\u00dfstadtm\u00e4rchen nehmen konnte. faktenhungrig wie eh und je \u00fcberwog bei mir die neugierde, ob die serie sich der defizite des films annimmt und es insgesamt besser macht.<\/p>\n\n\n\n<p>und genau hier bin ich beim angesprochenen dilemma: die produzent*innen setzen zum anfang jeder folge den disclaimer, dass sie auf den erlebnissen von christiane felscherinow basiert, einzelne ereignisse sowie personen jedoch fiktionalisiert sind. zugleich ward in der presse zu lesen, dass auch die damaligen tonbandaufnahmen erneut f\u00fcr einen tieferen einblick herangezogen worden sind. ein f\u00fcr mich geschickter rhetorischer kniff, um dem anspruch zu entgehen, mit buch oder film verglichen und stattdessen besser als eigenst\u00e4ndiges werk gesehen werden zu wollen. mag in ordnung gehen, wenn die geschichte f\u00fcr jetzige sehgewohnheiten adaptiert werden soll. ist aber zugleich ein raffiniertes reframing, das die serie durch das vorschieben der so vielzitierten k\u00fcnstlerischen freiheit vorab gegen kritik immunisieren soll.<br>nach jetzt einer woche, die seit der ver\u00f6ffentlichung vergangen ist, kommt eine weitere schwierigkeit hinzu, die auch meine meinung bereits vorwegnimmt: ich hatte bereits am samstag damit angefangen, die ersten zeilen hierf\u00fcr zu verfassen, weil mich an der serie so vieles aufregt. zu dem zeitpunkt stand sie in den amazon-bewertungen bei 2,4 von 5 sternen. mittlerweile hat sich das leicht auf 2,7 verbessert, aber um ehrlich zu sein, ist mir alles unter 2,5 an schadenfreude recht, so dass sich die verantwortlichen fragen gefallen lassen m\u00fcssen, ob das ergebnis wirklich das budget rechtfertigt.<br><br>es wird hier also vieles stehen, was bereits anderweitig (rezensionen bei youtube, amazon sowie in der presse) abgehandelt worden ist. den negativen aspekten schlie\u00dfe ich mich auch nochmal in aller ausf\u00fchrlichkeit an. klar gibt es stimmen, die eine gewisse offenheit f\u00fcr die neuinterpretation des stoffes anmahnen, jedoch ist das f\u00fcr mich ein totschlagsargument. die macher*innen haben sich daf\u00fcr entschieden, sich f\u00fcr die serie bei der durch buch und film etablierten quasi-&#8222;marke&#8220; zu bedienen. daher nehme ich mir heraus, dass sie sich den vergleich zu beidem gefallen lassen muss.<br>eine gewisse vertrautheit mit dem buch setze ich voraus, das eigentlich jedem*r<em> <\/em>leser*in bekannt sein sollte, der*die in den vergangenen 20, 30 jahren zur schule gegangen ist. wer bis zum ende gelesen hat, wird sich jedoch den eindruck nicht verkneifen k\u00f6nnen, dass ich&#8217;s mit den details einfach nicht lassen kann. wer den film noch dazu gesehen hat: umso besser. da ich zu diesem aber auch ein paar kritikpunkte habe und eh gerade am austeilen bin, kommen die einfach mit hierzu. das verdeutlicht u.a. auch meine erwartungen im vorfeld und welche sto\u00dfrichtung die serie verfolgt (an der nicht alles, aber dann doch der gro\u00dfteil schlecht und nicht mal mehr gut gemeint, sondern beinahe schon fahrl\u00e4ssig ist).<br><br>bevor es losgeht, noch eine triggerwarnung: es werden sexuelle gewalthandlungen geschildert. wer sich dabei unwohl f\u00fchlt, sollte entweder nicht oder nur in begleitung weiterlesen. des weiteren wird das bei der beleuchtung dessen, was gut und schlecht lief, nicht spoilerfrei sein. der hauptgrund daf\u00fcr: ihr k\u00f6nnt eine menge zeit sparen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>inhalt<\/strong><br><br>christiane w\u00e4chst in der berliner gropiusstadt in prek\u00e4ren verh\u00e4ltnissen auf, freundet sich in der schule mit stella an, entdeckt mit ihr gemeinsam das sound als sehnsuchtsort, erweitert dort ihren freundeskreis, sammelt erste erfahrungen mit irgendwelchen pillenartigen substanzen und hasch. unterdessen greifen zunehmend mehr in ihrem umkreis zum heroin, das sie schlie\u00dflich im rahmen eines david-bowie-konzerts selbst probiert. im anschluss daran beschaffungskriminalit\u00e4t, prostitution, entz\u00fcge, r\u00fcckf\u00e4lle, todesf\u00e4lle. schlussendlich cleanes leben auf dem land, ihr freund (der zu benno umgetaufte detlef, der einfachheit halber fortan bennodetlef) macht seinen hauptschulabschluss, stella l\u00e4sst f\u00fcr sich anschaffen. stern-reporter schauen auf dem land vorbei, um sich die geschichte der mittlerweile springreitenden christiane erz\u00e4hlen zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>wertung<\/strong><br><br>kann ich drehen und wenden, wie ich m\u00f6chte &#8211; es wird auch nach einer woche nicht besser: 3 von 10. und das ist noch wohlwollend. es soll jede*r f\u00fcr sich selbst entscheiden, ob es die zeit (also die acht stunden) wert w\u00e4re. auch wenn es dem klischee entspricht: wer das buch noch nicht kennt, sollte sich lieber die zeit f\u00fcr die serie sparen und lesen. das ist immer noch spannend genug, dass mensch es in acht stunden durch haben sollte. f\u00fcr diejenigen, die es kennen: lieber nochmal lesen. f\u00fcr diejenigen, die sowohl das buch als auch den film kennen und absolut neugierig sind: schaut es euch meinetwegen an, wenn ihr die zeit partout f\u00fcr nichts besseres nutzen m\u00f6chtet.<br>hier wurde eine gro\u00dfe chance mit weitem anlauf in den sand gesetzt. aber fange ich mal mit dem an, was f\u00fcr die wenigen momente gesorgt hat, weswegen ich zwischendrin dann doch mal anerkennend mit dem kopf genickt habe.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>positive aspekte<\/strong><br><br>da setze ich bei den hoffnungen an, die ich wegen der defizite des films hatte. der hat bei mir als teenager den schalen beigeschmack des buches mit hilfe der drastischen darstellungen untermauert. hinzu kam noch meine berliner sozialisation, so dass ich die orte stellenweise bereits kannte. bilder, maske, effekte sowie soundtrack verfehlten ihre wirkung nicht &#8211; der physische sowie psychische verfall geschah im zeitraffer. alleine: kontextualisiert wurde bei all dieser atemlosigkeit wenig bis gar nicht. der film startet mit einem monolog der &#8222;christiane&#8220;, bzw. natja brunckhorst, die in die kamera blickt. kurzer abriss zum famili\u00e4ren hintergrund sowie einer menschenfeindlichen wohnsituation, die sich mitten in ihrer pubert\u00e4t nicht gerade positiv auf ihr lebensgef\u00fchl auswirkt. sprung zu den plakaten, die das sound als europas modernste diskothek anpreisen und nach nicht mal 13 von 125 filmminuten hat sie in besagtem sound bereits eine undefinierte pille zu sich genommen, einen junkie mit nadel im arm auf der toilette gesehen und trifft detlef und axel drau\u00dfen, w\u00e4hrend sie sich \u00fcbergibt. mensch muss im buch erstmal wenigstens 20% geschafft haben, bis sie sich \u00fcberhaupt mit kessi auf den weg richtung genthiner stra\u00dfe (wo sich das sound seinerzeit befand) macht.<br><br>so sehr ich nachvollziehen kann, christiane felscherinow drei jahre nach erscheinen des buches bei einer begrenzten laufzeit wie in einem film in den mittelpunkt des interesses zu stellen, geschieht das eher mit dem voyeuristischen blick auf ihren absturz sowie dem ihres engsten umfelds (also detlef und babsi).<br>ein manko des filmes ist das ausblenden, bzw. die sehr stiefm\u00fctterliche behandlung der kompletten vorgeschichte, wohingegen er bei drogenkonsum und den stationen des absturzes zugunsten drastischer bilder ziemlich faktentreu bleibt. die gr\u00fcnde f\u00fcr den konsum bleiben im luftleeren raum. nur indirekt angedeutet wird die gewaltt\u00e4tigkeit ihres vaters, die christiane und ihre schwester bereits im kindesalter erfahren haben, als ihre filmschwester auszieht. kein wort, bzw. keine szene zu dessen alkoholismus bzw. den prek\u00e4ren verh\u00e4ltnissen, die auch die junge christiane bereits im kindesalter zum stehlen verleitet haben. was au\u00dferdem fehlt: ihre versuche, dieser tristesse durch ausfl\u00fcge mit ihrer schwester und den tieren aus gropiusstadt an den stadtrand zu entfliehen, ihr bed\u00fcrfnis nach sozialem anschluss sowie anerkennung, das durch neue freund*innen in der schule sowie im &#8222;haus der mitte&#8220; erst zum bier und wein, dann zu zigaretten und haschisch sowie ersten trips f\u00fchrte. die familienmitglieder und freunde (ja, inklusive kessi) bleiben bestenfalls in statistenrollen. das trifft insbesondere auch auf ihre mutter zu, die nach dem ersten entzug nicht mehr in erscheinung tritt. die k\u00e4lte der gropiusstadt wird nur indirekt beim blick aus dem fenster sichtbar &#8211; hier h\u00e4tten ein paar kameraschwenks auf abgesperrte gr\u00fcnfl\u00e4chen oder durch die betonw\u00fcsten schon was bewirken k\u00f6nnen.<br>immerhin gleicht das authentische bild des damaligen west-berlins diese m\u00e4ngel aus. jedenfalls liegt darin f\u00fcr mich die st\u00e4rke des films: die zeitnahe umsetzung wenige jahre nach erscheinen des buches brachte den vielzitierten heimvorteil. so konnte uli edel direkt im sound drehen, ohne kulissen nachbauen zu m\u00fcssen. gentrifizierung war auch anfang der 1980er-jahre noch kein thema f\u00fcr west-berlin (der film entstand w\u00e4hrend der hausbesetzer-zeit), die bahnh\u00f6fe waren noch nicht renoviert, in eing\u00e4ngen der h\u00e4userruinen lie\u00dfen sich szenen des fixens drehen, der babystrich existiert sogar heute noch. mit anderen worten: die stadt und deren tristesse haben dr\u00fcckten dem film bereits von alleine ihren stempel auf.<\/p>\n\n\n\n<p>einer der gr\u00fcnde, weshalb die serie ihre 3 von 10 punkten verdient hat, liegt tats\u00e4chlich darin, dass die geschichte vor den ersten drogenerfahrungen beginnt. nicht nur denen von christiane, sondern der restlichen gruppe. auch wenn hier vom buch abgewichen wird: famili\u00e4re streitigkeiten und gewalt bzw. gar ignoranz gegen\u00fcber schmerzhaften tatsachen (die vergewaltigung stellas durch einen stammgast in der kneipe ihrer mutter) setzen den rahmen, der den griff zu bet\u00e4ubungsmitteln erkl\u00e4rt. das fokussiert sich aber prim\u00e4r auf die weiblichen protagonistinnen und weniger auf die herren in der clique. dort wird der famili\u00e4r-soziale hintergrund nur ansatzweise detailliert f\u00fcr bennodetlef geschildert. axel ist von anfang an dabei und greift hin und wieder bereits zur spritze, wird als sensibler charakter auch gut von jeremias meyer verk\u00f6rpert, aber sonst bleibt dessen hintergrund im dunkeln. bei michael geht das sogar noch eine stufe weiter: er bleibt nicht mehr und nicht weniger als aggressiver stichwortgeber. hier ist der luftleere raum aus dem film wieder da und die herren scheinen zum teil aus heiterem himmel zum heroin zu greifen.<br>wechsel zu den damen: der konsum findet bei ihnen nicht aus dem nichts heraus statt. und au\u00dferdem im falle von christiane trotz diverser entz\u00fcge weiterhin regelm\u00e4\u00dfig: wo der film einmal, aber mit der darstellung des ersten entzugs daf\u00fcr gr\u00fcndlich in die tiefe ging, werden hier immerhin zwei versuche und auch die verzweiflung ihrer mutter deutlich, was bereits im buch viel und in der serie den gebotenen raum einnimmt. der film verschweigt dies, hier kann ausnahmsweise die serie punkten.<\/p>\n\n\n\n<p>des weiteren, jedoch nicht unproblematisch: die darstellung der freier, insbesondere die des &#8222;g\u00fcnthers&#8220;. stotter-max gab es nur kurz im film, hier ausf\u00fchrlicher und sogar tatsachengetreu, da (geht es nach dem buch) sowohl christiane als auch detlef zeit mit ihm verbrachten. da l\u00e4sst sich \u00fcber den fakt hinwegsehen, dass er sie nicht mit heroin, sondern in bar bezahlte &#8211; im gegensatz zu g\u00fcnther, der die rolle des heinz aus dem buch einnimmt. das ist der problematische teil: gerade g\u00fcnther wird als eifer- und sehns\u00fcchtiger p\u00e4dophiler dargestellt, der sich die m\u00e4dchen mit heroin gef\u00fcgig machen will und gewaltt\u00e4tig wird, als er herausfindet, dass die erkauften m\u00e4dchen sich auch \u00fcber andere freier versorgen. bis es soweit kommt, schrammt seine darstellung durch f\u00fcrsorge und die heiratsantr\u00e4ge gef\u00e4hrlich nahe an der grenze zum mitgef\u00fchl vorbei (und \u00fcberschreitet am ende auch die zur fremdscham).<\/p>\n\n\n\n<p>der positive aspekt ist also der versuch, die l\u00e4ngere spieldauer daf\u00fcr zu nutzen, die geschichte nicht ausschlie\u00dflich auf christiane, sondern auf das gef\u00fcge der clique und deren famili\u00e4res sowie das umfeld der freier zu fokussieren. ebenfalls gut: das misstrauen innerhalb der clique bekommt seinen raum und stimmt dadurch mit buch und film \u00fcberein.<br>generell: mehr versuche zur detailtreue und damit eine steilvorlage f\u00fcr detailversessene wie mich. jedoch bleibt es bei diesen versuchen eben viel zu h\u00e4ufig.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>negative aspekte<\/strong><br><br>dem einfachsten und einem der mittlerweile am h\u00e4ufigsten vorgebrachten hauptkritikpunkte schlie\u00dfe ich mich an: es ist wenig sinnvoll, eine produktion mit so einem titel und entsprechend vorgeschalteten erwartungen in der ersten reihe mit schauspieler*innen zu besetzen, die um die 20 jahre alt sind. sch\u00f6n, wenn bereits einiges an erfahrungen in die waagschale geworfen werden kann. der film konnte durch die konsequente besetzung mit teenagern mit authentizit\u00e4t punkten, wobei das nicht der einzige grund ist, weshalb dies der serie so gut wie komplett abgeht.<br>erstmal hierzu: die serien-christiane geht als 16\/17-j\u00e4hrige durch und deren vater k\u00f6nnte ihr gro\u00dfer bruder oder cousin sein (gut, mental ist er das in der serie auch). sicher, ihre mutter (also die aus dem buch) wurde fr\u00fch schwanger, um der enge des elternhauses zu entfliehen. aber zur verdeutlichung nur mal etwas mathematik mit den geburtsjahren der seriendarsteller*innen: angelina h\u00e4ntsch (spielt hier christianes mutter) ist jahrgang 1984, sebastian urzendowsky (spielt christianes vater) 1985, jana mckinnon (also christiane) 1999. fr\u00fch \u00fcbt sich.<br>mal abgesehen vom alter ist christianes vater der jugendlich wirkende t\u00f6lpel, der keine antworten auf die finanziellen n\u00f6te parat hat. das entl\u00e4dt sich zu weihnachten gegen\u00fcber ihrer mutter in handgreiflichkeiten. und ja, das ist (bis auf weihnachten, vielmehr war christiane eine maus abhanden gekommen) so im buch passiert, jedoch war das der traurige h\u00f6hepunkt einer langen reihe von misshandlungen, denen sich die familie ausgesetzt sah und der letztendlich zur scheidung und auszug der mutter mitsamt christiane und ihrer schwester f\u00fchrte. apropos: wo ist ihre schwester in der serie eigentlich? <br>mit etwas gutem willen kann mensch das jedoch noch als passabel umgesetzte einf\u00fchrung in die gem\u00fctslage sehen, die christiane mitsame ihrer clique zum sound und zum ersten drogenkonsum verf\u00fchrt. das sound ist hier wiederum ein ziemlich hipper club, in dem die lichtanlage den exponiert positionierten dj mit einer art heiligenschein versieht. \u00fcberhaupt ist die welt dort sch\u00f6n bunt, die meute feiert zu mal mehr und mal minder poppigem techhouse. die br\u00fccke zur jetztzeit sollte damit wohl geschlagen werden, ist aber f\u00fcr meine begriffe sehr wacklig. die serien-christiane ist sofort angetan von dieser welt. da wird nicht mal ansatzweise daran gedacht, dass die erste nacht im sound die erwartungen der buch-christiane eigentlich so gar nicht erf\u00fcllt hat und sie sich stattdessen erst &#8211; auch zuliebe der anerkennung ihrer freund*innen &#8211; an den laden gew\u00f6hnen musste. stattdessen dominiert in der serie eine gewisse naivit\u00e4t, die teenagern sicherlich zueigen ist. aber wenn selbst die 16-j\u00e4hrige christiane ihre skepsis gegen\u00fcber dem sound im buch so benennen und ihren drogenkonsum auch kritisch spiegeln kann, h\u00e4tte dies ber\u00fccksichtigt werden k\u00f6nnen, gar m\u00fcssen.<br><br>durch die musikauswahl wird die inkonsequenz nochmal deutlicher: die musik david bowies ist zentral f\u00fcr buch und film, fungiert in der serie jedoch als vehikel, beim luftgitarrewettbewerb im sound karten f\u00fcr&#8217;s konzert abgreifen zu k\u00f6nnen, das nun wiederum die gesamte clique besucht, bzw. besuchen will. f\u00fcr&#8217;s protokoll: auch wenn der cameo-auftritt bowies im film h\u00e4tte zusammengek\u00fcrzt werden k\u00f6nnen (obgleich ich verstehe, dass seine pr\u00e4senz dem streifen mehr aufmerksam- und glaubw\u00fcrdigkeit beschert hat), orientierte sich das drumherum immerhin ziemlich genau an den erlebnissen aus dem buch. christianes mutter hatte zwei tickets und christiane ging mit &#8222;h\u00fchnchen&#8220; zum konzert, weil detlef zu der zeit bereits erfahrungen mit heroin sammelte. sie hatte also genug mit einer gef\u00fchlten distanz in ihrer beziehung und der angst vor mangelnder anerkennung in der clique zu k\u00e4mpfen &#8211; gleichzeitig gaben ihr die trips und andere rauschmittel immer weniger. in der gemengelage griff sie (im buch und im film) zum ersten snief, nicht unter zuhilfenahme von mystery-elementen als metapher der verf\u00fchrung zur spritze auf dem silbertablett wie in der serie.  danach konsumiert sie erstmal nasal weiter, bis wieder die spritze aktuell wird. da wurde die genauigkeit einer \u00e4sthetik geopfert, die nur vermeintlich drastisch sein will, aber durch die verlagerung ins mysteri\u00f6se, nebul\u00f6se entsch\u00e4rft. bitte immer im hinterkopf behalten: wir haben es ja hier mit einer neuinterpretation zu tun.<\/p>\n\n\n\n<p>es gibt also die ungenauigkeiten, die sich jedoch nicht kritisieren lassen, weil: siehe disclaimer zu beginn jeder folge. also weiter im dilemma, wenn dieser pfad f\u00fcr den rezensenten versperrt ist und die serie als eigenst\u00e4ndiges werk gesehen werden muss. dann bleibt noch genug absurd-haneb\u00fcchenes: der dj des sounds scheint ein vielbesch\u00e4ftigter mann zu sein. erst opfer von sexparties nach art der cosa nostra im wald verscharren, dann l\u00e4uft babette \/ babsi ihm in dahlem fast vor&#8217;s auto, in dem sie direkt \u00fcbernachten darf. in weiteren folgen himmelt sie ihn inner- und au\u00dferhalb des sounds an und sehnt sich nach dessen beachtung. ich habe das erst als eine art vaterersatz gesehen. aber da es mir gerne mal an interpretationsf\u00e4higkeiten mangelt, bin ich f\u00fcr die amazon-rezension dankbar, die ihn als personifizierten tod benannt hat. es mag aber auch diskutabel sein, ob es solche metaphorisch, beinahe m\u00e4rchenhaft aufgeladenen bilder wirklich braucht, was sowohl zur thematik und erst recht zum ausgangsmaterial f\u00fcr mich partout nicht passen will.<\/p>\n\n\n\n<p>dann noch die angedeutete hexenverbrennung von christianes tante auf dem land, die vielleicht die konservative strenge untermalen soll, aber f\u00fcr mich nicht zur handlung beitr\u00e4gt und damit ein aus der luft gegriffenes schockelement bleibt.<\/p>\n\n\n\n<p>der momente zum stutzen damit jedoch nicht genug. auswahl:<br>christiane st\u00fcrzt gleich in der ersten folge zehn stockwerke mit dem fahrstuhl in die tiefe und schildert das vor der klasse unter allgemeinem gel\u00e4chter. wenn zuschauer*innen dort bereits auf den bevorstehenden gesundheitlichen, moralischen absturz vorbereitet werden sollen: ganz sch\u00f6n plump, das ganze. zumal ich mir bei niemenschem vorstellen kann, nach so einem unfall noch relativ gerade vor einer klasse stehen zu k\u00f6nnen.<br>axels paranoia, von der stasi abgeh\u00f6rt zu werden, wird nach seinem tod bekr\u00e4ftigt.<br><br>grotesk wird es mit den angesprochenen sexparties oder dem, was stella als zuh\u00e4lterin zum schluss angedichtet wird. moralische verrohung hin oder her, aber da h\u00e4tte es gereicht, nahe am buch zu bleiben.<br>komischerweise passiert das auch in details, um die nerds zufriedenzustellen: so ist die buch-stella  im gef\u00e4ngnis tats\u00e4chlich monika berberich von der raf begegnet, aber benannt wird sie in der serie auch nicht. und deren grundlagen der kapitalismuskritik m\u00fcnzt stella fortan in der form um, j\u00fcngere m\u00e4dchen f\u00fcr sich anschaffen gehen zu lassen. kann mensch als zeichen abgestumpfter nutzung von intelligenz und einer weiteren stufe richtung moralischen verfall sehen. daf\u00fcr ist das mir nicht nur eine ecke zu billig und au\u00dferdem passt dieser gesch\u00e4ftssinn nicht so recht zu den um die ecke lauernden entzugserscheinungen.<br><br>der turkey scheint auch kein thema zu sein, wenn die drei jungen damen modisch gestylt mit einem l\u00e4cheln auf den lippen auf dem catwalk unter freien himmel (gemeint ist eigentlich der babystrich) zu den kl\u00e4ngen von santigold die herren in den autos hei\u00df machen. die unangenehmen seiten bekommt mensch nur mit, wenn christiane alleine dargestellt wird &#8211; oder die spuren in babsis gesicht nach angedeuteter gruppenvergewaltigung (die im buch tats\u00e4chlich erw\u00e4hnt wird), wo der dj, totengr\u00e4ber, vaterfigur und tod in personalunion die wunden reinigt bzw. babsi ins jenseits holt.<br><br>zur\u00fcck zu den entz\u00fcgen: die dauern nicht mal ansatzweise so lange wie die f\u00fcr den film zentrale szene. leicht verschwitzte haare sowie oberteile und menschen \u00fcbergeben sich ein klein wenig &#8211; schon ist das ganze \u00fcberstanden. erscheint jedes mal nicht viel schlimmer als ein ordentlicher kater, insofern sind r\u00fcckf\u00e4lle durchaus in kauf zu nehmen. \u00fcberhaupt bemerkenswert, dass zwischen babystrich, schule sowie der mehrmals am tag erfolgenden injektion von unreinem heroin noch so ein makelloses styling m\u00f6glich ist, so dass allerh\u00f6chstens der teint etwas blasser wird.<\/p>\n\n\n\n<p>in all dem (besetzung, absurdit\u00e4ten, verkl\u00e4rende bilder, die sich nur dann etwas schockeffekt trauen, wenn es echt nicht mehr anders geht, aber auch dann nur in hom\u00f6opathischen dosen) spiegelt sich das wider, unter dem die serie f\u00fcr mich zu leiden hat: sie nimmt die neuinterpretation in den fokus, verharrt dabei im szenenbild der 1970er\/1980er mit der musik von heute, bleibt dabei also f\u00fcr mich  inkoh\u00e4rent. \u00fcber vielen szenen scheint der kelvin-filter aus instagram zu liegen, so dass ich bei den streifz\u00fcgen der clique durch berlin schon darauf wartete, etwas wie &#8222;a chorus line&#8220; oder wenigstens reminiszenzen an &#8222;saturday night fever&#8220; zu sehen.<br>alles, was mit dem (intraven\u00f6sen) heroin-konsum und dessen begleiterscheinungen zu tun hat, ist hier im gegensatz zum film f\u00fcr mich erschreckend verharmlosend. trotz der bereits genannten defizite des films war der immerhin in seiner schonungslosigkeit konsequent. auch wenn ihm seinerzeit der vorwurf der glorifizierung gemacht worden ist, konnte ich am entzug, den bildern aus dem u-bahnhof kurf\u00fcrstendamm, die mit david bowies &#8222;sense of doubt&#8220; unterlegt waren und allem was danach folgte, beim besten willen nichts erstrebenswertes finden.<br><br>in der serie sitzt hingegen bei wind und wetter und entzug die frisur sowie das make-up. abszesse,  unreine, fahle haut, abmagern: fehlanzeige. wenn dem stoff ein zeitloserer anstrich gegeben werden sollte: warum nicht neben hepatitis auch hiv erw\u00e4hnen oder wollte mensch sich hier nicht \u00fcber die beginnenden 1980er hinaustrauen?<br>bei der serie bleibt alles verkl\u00e4rend. selbst die anteilnahme am tod axels wird durch einen gemeinsamen gang zum friedhof fast schon karikiert, indem der rest der clique sich vor dem tor in einem outfit trifft, als ob sie ins berghain m\u00f6chte (und dabei dem irrglauben aufsitzen, dass die chancen mit schwarzen anziehsachen am besten stehen). noch etwas koketterie mit sex-appeal gef\u00e4llig? klar, gibt es auch, wenn die serien-christiane ihrem vater die letzten reste des heroins in schwarzem body und netzstr\u00fcmpfen \u00fcberreicht.<br>das herbeikonstruierte ende, bei dem sich christiane und bennodetlef nochmal im gef\u00e4ngnis sehen, setzt der ganzen misere hier noch die krone auf und hinterl\u00e4sst bei zuschauer*innen die illusion, dass mensch mit dem h-konsum zwar schon irgendwie aufpassen muss, aber letztlich doch glimpflich davonkommen kann. christiane ist da auf einmal viertbeste in ihrer klasse, wohingegen die buch-christiane aufgrund der vorgeschichte auf die hauptschule versetzt worden ist. neben der allgemeinen weichsp\u00fclung der thematik hat sich die serie auch hier nicht getraut, den damals (und zuweilen auch heute noch) fehlenden willen einer gesellschaft zu benennen, mit dieser problematik umzugehen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>wie h\u00e4tte es besser laufen k\u00f6nnen?<\/strong><br><br>nun, es sind seit buch und film rund vier jahrzehnte ins land gegangen. es gibt mit &#8222;trainspotting&#8220; sowie &#8222;requiem for a dream&#8220; hervorragende beispiele, wie eine seitdem bekannte drogenproblematik \u00e4sthetisch anspruchsvoll, aber dennoch passend f\u00fcr den zeitgeist inszeniert werden kann. alleine die entzugsszene zu &#8222;dark &amp; long&#8220; von underworld in &#8222;trainspotting&#8220; zeigt doch sehr gut, dass sich dance-musik und eindringliche bilder im halbwahn nicht ausschlie\u00dfen m\u00fcssen. das liegt hier auch an einer hervorragenden dramaturgischen vorbereitung.<br>&#8222;requiem for a dream&#8220; ist fast noch besser vergleichbar: das buch erschien im gleichen jahr wie &#8222;wir kinder vom bahnhof zoo&#8220;, der film kam jedoch erst gut 20 jahre sp\u00e4ter. geht es nach dem szenenbild, ist der zumindest so zeitlos, dass er in den 1980er-, aber auch in den 1990er-jahren h\u00e4tte spielen k\u00f6nnen. was hier vor allem richtig l\u00e4uft und mich am ende auch schlaflos zur\u00fcckgelassen hat: er stellt das streben nach anerkennung als suchtmotiv ins zentrum. gleichzeitig nutzt er den belohnungseffekt durch substanzkonsum, der diese tempor\u00e4re erf\u00fcllung vorzugeben scheint, hervorragend daf\u00fcr aus, bei zuschauer*innen genau wie bei den konsument*innen die erwartungen zu wecken, dass dies alles durchaus so weitergehen kann. und schl\u00e4gt dann doch erbarmungslos, jedoch nicht ohne vorwarnung zu.<\/p>\n\n\n\n<p>angesichts dieser beiden nicht mal zweist\u00fcndigen filme \u00e4rgert es mich umso mehr, dass bei dieser serie trotz aller vermeintlichen neuanalysen des audiomaterials von den interviews sowie des buches das augenmerk auf die produktion leicht verdaulicher bilder gelegt worden ist. die kolportierte &#8222;inhaltliche neuinterpretation&#8220; bedeutet f\u00fcr mich hier in so gut wie jeder hinsicht absurdes, verharmlosendes und im besten falle redundantes. alles wirft die frage auf, ob die produzent*innen dem amazon-publikum nicht mehr zumuten wollten. hat sich aber auch seit letzter woche erledigt, da der film zeitgleich zum serienstart ebenfalls f\u00fcr prime-kunden freigeschaltet worden ist.<\/p>\n\n\n\n<p>die serie hat christiane felscherinow leider einen b\u00e4rendienst erwiesen. bei ihr werden sich die anfragen wieder h\u00e4ufen, obwohl ihr r\u00fcckzug auch aus gr\u00fcnden der distanz zur boulevardpresse erfolgt ist. in deren gefilden wildert die serie f\u00fcr mich. es w\u00e4re ihr daher geg\u00f6nnt, ein gutes management bzw. gute anw\u00e4lte zu haben, damit sie sich immerhin \u00fcber den scheck f\u00fcr die rechte freuen kann, aber sonst weiterhin in ruhe gelassen wird.<br><br>selbst wenn ich alle vergleiche beiseite lasse und mir vorstelle, dass die serie ihren eigenen titel bekommen und ich sie mir als eigenst\u00e4ndiges werk angesehen h\u00e4tte, k\u00e4me ich zur gleichen einsch\u00e4tzung. der thematik ist sie beileibe nicht gerecht geworden, vielmehr das gegenteil. mehr gl\u00fcck, mehr courage, mehr feingef\u00fchl und am besten ein komplett ausgetauschtes personal beim n\u00e4chsten mal bitte. mag sich unfair gegen\u00fcber den schauspieler*innen lesen, denen ich explizit keine vorw\u00fcrfe machen m\u00f6chte. sie leiden hier unter eklatanten m\u00e4ngeln in der konzeption und machen unter den gegebenen umst\u00e4nden das beste daraus.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>weitere kritiken:<br><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.monopol-magazin.de\/wir-kinder-vom-bahnhof-zoo\" target=\"_blank\">monopol: oliver koerner von gustorf &#8211; eine serie von spie\u00dfern f\u00fcr spie\u00dfer<\/a><br><a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/wir-kinder-vom-bahnhof-zoo-als-amazon-serie-17196727.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">faz: peter k\u00f6rte &#8211; sie nennen es modernisierung<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>prolog wenn die serie schon disclaimer setzt, kann ich das auch: ja, das ganze hier wird lang. \u00fcberkompensation f\u00fcr mehr oder weniger funkstille und interesse an person und thema. an sich wollte ich ja viel mehr serien rezensieren, weil die gesamtsituation das hintereinander-wegschauen nach wie vor zu einer der gefragtesten freizeitgestaltungen macht. eine gewisse schreibfaulheit&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[17,12],"tags":[598,596,597],"class_list":["post-6077","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aus-dem-heimkino","category-was-mit-medien","tag-christiane-felscherinow","tag-prime-video","tag-wir-kinder-vom-bahnhof-zoo"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6077","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6077"}],"version-history":[{"count":41,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6077\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6131,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6077\/revisions\/6131"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6077"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6077"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6077"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}