{"id":6207,"date":"2021-08-26T21:02:54","date_gmt":"2021-08-26T19:02:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=6207"},"modified":"2024-02-06T15:25:07","modified_gmt":"2024-02-06T14:25:07","slug":"berlin-27-29-08-2021-h13-kulturpark-staub-fest","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2021\/08\/26\/berlin-27-29-08-2021-h13-kulturpark-staub-fest\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 27.-29.08.2021] h13 kulturpark: staub fest"},"content":{"rendered":"\n<p>nach dem gelungenen comeback im allzu vertrauten garten geht es in den westen der stadt, um die gerade eingerostete festivalkondition (ich lecke immer noch meine wunden) erneut auf die probe zu stellen.<br>findet in zusammenarbeit mit der botschaft der k\u00fcnste und gef\u00f6rdert von initiative musik sowie neustart kultur statt. 40 k\u00fcnstler*innen auf zwei b\u00fchnen (nein, darunter nicht ich &#8211; mensch wird mich trotzdem hinter den kulissen sehen), es gibt eine hygienema\u00dfnahmenbedingte pause am samstag von 18 bis 19 uhr.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"724\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2021\/08\/staubfest2021-724x1024.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-6208\" srcset=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2021\/08\/staubfest2021-724x1024.webp 724w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2021\/08\/staubfest2021-212x300.webp 212w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2021\/08\/staubfest2021-768x1087.webp 768w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2021\/08\/staubfest2021.webp 947w\" sizes=\"auto, (max-width: 724px) 100vw, 724px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">adresse<\/span><br>h13 kulturpark<br>am juliusturm 13<br>u7 haselhorst<br><br><span style=\"text-decoration: underline;\">start \/ ende<\/span><br>freitag 18 uhr \/ samstag 18 uhr<br>samstag 19 uhr \/ sonntag 19 uhr<br><br><span style=\"text-decoration: underline;\">eintritt<\/span><br>12 euro pro tag<br>tickets gab es \u00fcber <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/ra.co\/events\/1458473\" target=\"_blank\">residentadvisor<\/a>, sind aber aktuell ausverkauft. bitte das gl\u00fcck beim wiederverkauf versuchen.<br><br><span style=\"text-decoration: underline;\">hygieneregeln<\/span><br>3g (getestet oder genesen oder geimpft &#8211; impfmobil ist vor ort), maske ist allerorten zu tragen, au\u00dfer beim sitzen.<\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">ablauf<\/span><br><br><strong><em>tag 1<\/em><\/strong><br><br><strong>cosmic floor<\/strong><br>20:00 chikiss <em>live<\/em><br>21:00 banu<br>23:00 younger than me<br>02:00 dj skull<br>04:00 olin<br>07:00 i.nez <em>b2b<\/em> alex tomb<br>09:00 paso<br>11:00 carsten jost<br>13:00 anton kubikov<br>15:00 denis kaznacheev<br><br><strong>future floor<\/strong><br>20:00 jarn:rell <em>b2b<\/em> monago<br>21:00 the exaltics <em>live<\/em><br>22:00 alex tomb<br>00:00 zydek<br>03:00 ryba<br>05:00 mary yuzovskaya<br>08:00 nadine talakovics<br>10:00 toxido mask<br>12:00 fr. jpla<br>15:00 dasha rush<br><br><strong><em>tag 2<\/em><\/strong><br><br><strong>cosmic floor<\/strong><br>19:00 synkopheit <em>live<\/em><br>20:00 clawz<br>22:00 luca sanna<br>01:00 templer<br>03:00 modschi<br>06:00 horkheimer<br>09:00 anja zaube<br>12:00 marc schneider<br>15:00 irakli &amp; karapapak<br><br><strong>future floor<\/strong><br>21:00 knigi <em>live<\/em><br>22:00 pankowsky<br>00:00 melania<br>02:00 renata<br>04:00 sebastian k\u00f6kow<br>07:00 dimi &amp; mindmistake<br>11:00 thor<br>14:00 jakojako &amp; barker<br>16:00 claudio prc<br><br><span style=\"text-decoration: underline;\">nachbetrachtung<\/span><br><br><em>am 6. februar 2024, eher ein doppelschichtbericht.<\/em><br><br>vorherbstliches wetter an beiden tagen \/ abenden \/ n\u00e4chten, dabei so unberechenbar wie der april. war schon froh dar\u00fcber, dass ich meine doc martens dabei hatte, von denen sich der schlamm leichter entfernen l\u00e4sst.<br><br>tag 1 war meine kassenschicht, 2 bis 10 uhr. unterbrochen von einem ausflug zur tankstelle, um nachschub f\u00fcr den stromgenerator zu holen.<br>die location so improvisiert, wie es nur irgend geht. erinnerte etwas an monis rache im miniformat. an sich sollte ich froh sein, dass es solche anarchischen orte in berlin noch gibt, auch wenn sie etwas weiter drau\u00dfen sind. dabei definitiv nicht uncharmant. aber das brachte eben auch notwendige kompromisse oder die erw\u00e4hnten spontanausfl\u00fcge zur tankstelle auf organisatorischer seite mit sich. auch fiel die anlage auf dem future floor im hochbetrieb gerne mal aus, und die problembehebung konnte durchaus zehn minuten dauern.<br>f\u00fcr die staub war das festivalformat bei pandemiebedingungen eine doppelte premiere, die aus gastperspektive f\u00fcr mich auch nicht v\u00f6llig ins wasser fiel (womit ich nicht durch schlechten wortwitz auf&#8217;s wetter anspielen m\u00f6chte). aber ich kann sehr gut nachvollziehen, dass sie das in der form nicht so schnell nochmal wiederholen wollen.<br><br>da ich die kassenschicht gl\u00fccklicherweise nicht alleine absolviert habe und sonst auch stets irgendwer in n\u00e4he des h\u00e4uschens war, diente die vom cosmic floor her\u00fcberschallende musik als hintergrund zum plaudern. zu tun gab es auch ein bisschen was, auch wenn dies in erster linie bedeutete, b\u00e4ndchen um handgelenke zu heften. am ehesten in erinnerung sind mir (leider!) zwei herren, die samstagfr\u00fch an die kasse kamen, um sich zu erkundigen, was hier so liefe und was f\u00fcr ein publikum zugegen sei. meine antwort war ein f\u00fcr meine begriffe recht wahrheitsgem\u00e4\u00dfes &#8222;das publikum ist einer technoparty entsprechend&#8220;, wonach die beiden erstmal ihren eintritt bezahlten. nach 15-20 minuten standen sie jedoch wieder auf der matte und wollten das eintrittsgeld zur\u00fcckhaben, weil ihnen zu wenig frauen im publikum waren und ich sie mit meiner antwort somit get\u00e4uscht h\u00e4tte. selbst das angebot, dass sie die h\u00e4lfte des eintrittsgeldes zur\u00fcckhaben k\u00f6nnten, brachte den wortf\u00fchrer noch eher ins schnaufen. gl\u00fccklicherweise stand die security daneben und machte die spielregeln etwas klarer. w\u00e4re ich alleine in dem h\u00e4uschen gewesen, h\u00e4tte das anders ausgesehen. so verlief das glimpflich. im nachhinein auch ganz gut, dass die staub es nicht nochmal auf einen versuch vor ort hat ankommen lassen &#8211; die auswahl des publikums wie beim about blank filtert an der t\u00fcr dann doch so einiges heraus, so dass macker mit testosteron\u00fcberschuss in \u00fcberwiegender mehrheit drau\u00dfen bleiben. der filter fehlte beim h13.<br><br>bin nach meiner schicht auch nicht mehr sonderlich lange geblieben. es war halt etwas vorherbstlich frisch und beim rumsitzen an der kasse kriecht die k\u00e4lte eher bis in die knochen. auch wegen des restprogramms an tag 2 war es vern\u00fcnftiger, die pause einzulegen.<br><br>tag 2: k\u00fcnstler*innenbetreuung, auch 2 bis 10 uhr. zwischendurch erneuter ausflug zur tankstelle. danach die gr\u00f6\u00dfte sorge, ob sich der benzingeruch irgendwann mal wieder aus dem kofferraum des elterlich zur verf\u00fcgung gestellten kleinwagens verfl\u00fcchtigt. ich sa\u00df seitdem einige male wieder drin &#8211; das geht ziemlich schnell, ein gl\u00fcck.<br>ansonsten wenig spektakul\u00e4re vorkommnisse in den acht stunden. renata hatte nach ihrem set etwas panik, da sie ihren usb-stick nicht wiederfand. das kl\u00e4rte sich jedoch auf, nachdem dimi &amp; mindmistake \u00fcbernommen hatten: sebastian k\u00f6kow spielt immer noch ausschlie\u00dflich vinyl, also musste vor seinem set umgebaut werden. dabei geriet ihr usb-stick unter einen der cdjs, was sich beim r\u00fcckbau nach sebastians set herausstellte. ein gl\u00fcck: renata war noch da, also war der sonntag (mit aller notwendigen bescheidenheit) gerettet.<br>bei modschi ist mir &#8222;let me be me&#8220; von the other people place zum sonnenaufgang noch in sehr guter erinnerung, horkheimer spielte auch recht minimal. anja zaube hatte ihre eigene k\u00fcnstlerinnenbetreuung dabei. das einzige, was ich da eskalieren musste, war ein &#8222;es tropft auf meine platten&#8220;. es goss bei ihr tats\u00e4chlich ziemlich und das dach des verschlags, in dem das dj-pult untergebracht war, hatte keinen richtigen abfluss f\u00fcr das regenwasser. und das bahnte sich tr\u00f6pfchenweise seinen weg auf die plattenteller &#8211; ein gl\u00fcck nicht als sturzbach. auch das wurde mit gaffa und folie notd\u00fcrftig behoben.<br>auch wenn marc schneider nach wie vor einer der entspanntesten und geschmackssichersten djs ist und die sonne bei seinem set rauskam: ich bin dennoch w\u00e4hrend seines sets gegen 13:30 uhr gegangen. bei dem wetter kam ich nicht mehr so recht in stimmung und mit zwei n\u00e4chten hintereinander war es auch wirklich genug. noch vom cdj abgeschaut: cari lekebusch &#8211; alska betong jungeln.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>nach dem gelungenen comeback im allzu vertrauten garten geht es in den westen der stadt, um die gerade eingerostete festivalkondition (ich lecke immer noch meine wunden) erneut auf die probe zu stellen.findet in zusammenarbeit mit der botschaft der k\u00fcnste und gef\u00f6rdert von initiative musik sowie neustart kultur statt. 40 k\u00fcnstler*innen auf zwei b\u00fchnen (nein, darunter&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6],"tags":[609,53],"class_list":["post-6207","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender","tag-h13","tag-staub"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6207","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6207"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6207\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7094,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6207\/revisions\/7094"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6207"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6207"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6207"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}