{"id":6369,"date":"2022-05-27T14:44:33","date_gmt":"2022-05-27T12:44:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=6369"},"modified":"2022-11-11T14:59:42","modified_gmt":"2022-11-11T13:59:42","slug":"berlin-27-05-2022-oxi-mothers-finest","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2022\/05\/27\/berlin-27-05-2022-oxi-mothers-finest\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 27.05.2022] oxi: mother&#8217;s finest"},"content":{"rendered":"\n<p><em>dies ist ein teil von nachbetrachtungen, die ich in der restrealitaet verfasst habe und nun hier her\u00fcberkopiere. das datum des postings datiere ich auf den jeweiligen clubbesuch zur\u00fcck.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>mother&#8217;s finest<\/strong><br><br><strong>floor x<\/strong><br>00h00 tempestfeather<br>02h00 objekt<br>06h00 hodge<br><br><strong>floor o<\/strong><br>01h00 dj durbin<br>03h00 juba<br>06h00 nasty king kurl<\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">nachbetrachtung<\/span><br><br>ich war bereits zur mother&#8217;s finest im november und f\u00fchlte mich dort bereits wohler als in der griessm\u00fchle. es fehlt nat\u00fcrlich das rauhe flair eines silos und die location ist an sich auch weniger spektakul\u00e4r. aber alleine die toilettensituation ist ein gewaltiger schritt nach vorne und &#8211; was ich pers\u00f6nlich sehr gerne mag &#8211; es ist sehr verwinkelt.<br>im vergleich zum november haben partys wie die cocktail d&#8217;amore spuren im laden hinterlassen. es gibt einen darkroom und im durchgangsfloor zur hinteren bar (die mensch durchaus &#8222;rohrbar&#8220; taufen kann und am garten angrenzt) stehen auch s\u00e9par\u00e9es, wenn mensch etwas ungest\u00f6rter sein m\u00f6chte.<br>ich f\u00e4nde noch ein bis zwei lichter in der kurve vom ersten zum zweiten floor ganz gut, ehe mensch gefahr l\u00e4uft, gegen die mauer zu rennen. kann mich erinnern, dass das im november besser ausgeleuchtet war.<br><br>die t\u00fcr habe ich als freundlich, auch sehr gr\u00fcndlich beim bodycheck erlebt. die hauptbar war anfangs (bis 1) unterbesetzt, vielleicht waren&#8217;s auch einfach schon zu viele besucher*innen f\u00fcr berliner verh\u00e4ltnisse. garderobe drau\u00dfen ist in den wintermonaten bestimmt stressig, wenn viele auf einmal ihre siebensachen abgeben m\u00f6chten. dort gibt&#8217;s auch den &#8222;normalen&#8220; service, es muss also keine*r ein schlie\u00dffach nehmen. jedoch erleichtert das die dinge enorm, wenn mensch in gruppen auftaucht. wenn, dann sind&#8217;s f\u00fcnf euro pfand f\u00fcr den schl\u00fcssel plus drei euro f\u00fcr den service an sich, und zugang ist jederzeit m\u00f6glich. finde ich klasse.<br><br>publikum erstaunlich international (&#8222;erstaunlich&#8220;, weil&#8217;s halt doch etwas abseits liegt), aber auch offen, so dass bei objekt nicht ausschlie\u00dflich bei den technoiden stellen gejubelt worden ist.<br>allerdings waren auch die priorit\u00e4ten klar: war es auf dem ersten floor bis 6 uhr ziemlich gut gef\u00fcllt, kam der zweite floor meinem eindruck nach die ganze nacht \u00fcber nicht richtig in schwung. lag nicht daran, dass dort das gleiche gelaufen oder die sets schlecht gewesen w\u00e4ren. aber den weg dorthin muss mensch tats\u00e4chlich erstmal finden und (mein haar in der suppe) ich fand das licht zu statisch, als ich jeweils f\u00fcr ein paar minuten dort war. die vier led-ketten am rande leuchteten quasi permanent, auch die laser h\u00e4tten akzente setzen k\u00f6nnen. sollte die steuerung f\u00fcr die lichtanlage an dem abend gestreikt haben, habe ich nichts gesagt.<br><br>tempestfeather mit viel garage, gute auswahl, hat leider manchmal bei den \u00fcberg\u00e4ngen die energie des vorherigen tracks verpuffen lassen. juba breakig mit dubstep-sprenkseln, nasty king kurl mit richtig forderndem electro, hodge ziemlich geradlinig in der halben stunde, die ich von ihm mitbekam. und objekt ist seine eigene liga. ich merke nur, dass ich so richtig aufgeschmissen bin, da shazam nur die letzten f\u00fcnf track-ids von der apple watch mit der icloud synchronisiert, es aber weitaus mehr waren. habe ich erst im nachhinein erfahren, dass dies tats\u00e4chlich das limit ist.<br>war in jedem fall ein richtig guter ausflug von langsam-geradlinig (um die 120 bpm) zu techno\/dubstep zu ambient, zum wiederaufbau mit techno, der sich tempotechnisch bis zu drum&amp;bass steigerte (hier w\u00e4re dillinjas &#8222;the angels fell&#8220; zu nennen, was mit dem blade-runner-sample auch eine sch\u00f6ne referenz an vangelis war. sonst lassen sich noch &#8222;engineers origins&#8220; von low end activist, &#8222;the warning&#8220; von codename john, &#8222;retro&#8220; von nurve und &#8222;strakka&#8220; von authentically plastic als letzte f\u00fcnf tracks aus der shazam-historie rekonstruieren) und die letzte viertelstunde richtig experimentiell, so dass er mit &#8222;can we just be real&#8220; von perila endete. richtig gut.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>dies ist ein teil von nachbetrachtungen, die ich in der restrealitaet verfasst habe und nun hier her\u00fcberkopiere. das datum des postings datiere ich auf den jeweiligen clubbesuch zur\u00fcck. mother&#8217;s finest floor x00h00 tempestfeather02h00 objekt06h00 hodge floor o01h00 dj durbin03h00 juba06h00 nasty king kurl nachbetrachtung ich war bereits zur mother&#8217;s finest im november und f\u00fchlte mich&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6],"tags":[124,631,42,630],"class_list":["post-6369","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender","tag-mothers-finest","tag-nasty-king-kurl","tag-objekt","tag-oxi"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6369","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6369"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6369\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6370,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6369\/revisions\/6370"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6369"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6369"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6369"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}