{"id":6690,"date":"2023-09-01T21:58:12","date_gmt":"2023-09-01T19:58:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=6690"},"modified":"2023-09-04T12:04:10","modified_gmt":"2023-09-04T10:04:10","slug":"berlin-02-09-2023-gretchen-pressure","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2023\/09\/01\/berlin-02-09-2023-gretchen-pressure\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 02.09.2023] gretchen: pressure"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">kaum zu glauben, aber nach all den jahren verschl\u00e4gt es mich zum ersten mal ins gretchen.<br><br><a style=\"transition: none 0s ease 0s;\" class=\"darkmysite_style_link darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\" data-darkmysite_alpha_bg=\"rgba(0, 0, 0, 0)\" data-darkmysite_preserved_classes=\"darkmysite_style_link darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\" href=\"https:\/\/www.gretchen-club.de\/en\/detail.php?id=2616\">pressure<\/a><br>23:00 the bug in dub pt. 1<br>00:30 andy stott<br>01:30 the bug ft. miss red<br>02:30 coki<br>03:30 digital<br>04:30 the bug in dub pt. 2<br><br>tickets kosten bei residentadvisor 20,35 euro, start ist um 23 uhr.<br><br><span style=\"text-decoration: underline;\">nachbetrachtung<\/span><br><br>allem voran: mein stammladen wird das leider nicht, auch wenn ich froh dar\u00fcber bin, dass so ein st\u00fcck subkultur in der ecke kreuzbergs weiterhin existiert. aber im vergleich zum icon hat das gretchen f\u00fcr mich eher konzerthallenatmosph\u00e4re und weniger club-charme.<br><br>gut organisiert sind sie, ohne frage. klare durchsage an der t\u00fcr, dass rauchen nur in der box 2 (zweite tanzfl\u00e4che, an dem abend ohne musik) gestattet ist, kurzer taschencheck, leute nur h\u00e4ppchenweise reinlassen, so dass es an der kasse schnell geht.<br>ansonsten ist der hauptraum ein langgezogener schlauch. bar vorne rechts mit alibi-sitzgelegenheit. die f\u00e4ngt die erste welle an durstigen ab. die zweite, gr\u00f6\u00dfere an der linken seite direkt neben der tanzfl\u00e4che bzw. dem publikum, was unweigerlich zu publikumsstr\u00f6men f\u00fchrt. von rechts nach links, wenn nachschub geholt werden m\u00f6chte, und gleichzeitig ist das linke drittel ges\u00e4umt von leuten, die darauf warten, bestellen zu k\u00f6nnen (was kein seitenhieb an das barpersonal ist &#8211; die waren sehr fit) oder auf dem weg von hinten nach vorne (und umgekehrt) sind, um zum rauchen oder auf die andere tanzfl\u00e4che zu gelangen. f\u00fcr diejenigen gibt&#8217;s direkt vorne links an der b\u00fchne auch ein sch\u00f6nes nadel\u00f6hr, an dem mensch besser nicht stehenbleibt, weil da in kurzer zeit ziemlich viele vorbei m\u00f6chten.<br><br>das soundsystem war nicht das hauseigene, sondern das von the bug. wie bei soundsystems \u00fcblich: wuchtiger, warmer bass, aber die mittenlastigkeit war selbst mit geh\u00f6rschutz schon unangenehm. licht bei den live-acts (nachvollziehbarerweise) sehr b\u00fchnenfixiert, bei den dj-sets wurde das publikum etwas mehr eingebunden. die tanzrichtung war dabei trotzdem klar.<br><br>andy stott f\u00fcr mich klarer gewinner. hab nach dem ambient-intro nur einen der track von &#8222;the slow ribbon&#8220; erkannt, was mich hoffen l\u00e4sst, dass bald was neues kommt. gerade den jungle\/drum&amp;bass-hybrid zum schluss w\u00fcrde ich sofort kaufen.<br>the bug zu beginn mit roots und dub, band erstaunlich viele auf der tanzfl\u00e4che. sein live-act (an sich war das ein dj-set, bei dem er die instrumental-tracks mit serato abgespielt und miss red dazu gesungen hat) machte mir nochmal deutlich, dass ich ihm als produzent leider meistens wenig abgewinnen kann. ist aber geschmackssache und ihm nicht anzukreiden. wenn es sitzt, dann richtig. miss red hatte das alles jedenfalls sehr souver\u00e4n im griff.<br>coki fand ich \u00fcberraschend ok. hatte angesichts seiner produktionen der letzten jahre einen wobble-exzess erwartet, aber stattdessen wechselten ruhigere dubstep-tracks sich mit den s\u00e4gezahn-tracks ab, was voll im dienst der party stand. &#8222;spongebob&#8220; hat er beim break von &#8222;anti war dub&#8220; nur anget\u00e4uscht und wenig sp\u00e4ter auch &#8222;eyez (v.i.p.)&#8220; von mala sowie &#8222;cay&#8217;s crays&#8220; von fat freddy&#8217;s drop im digital mystikz remix gespielt. die purist*innen hat er damit also auch abgeholt.<br>digital zu beginn mit der sorte an s\u00e4gezahn-drum&amp;bass, die mich anfang der 2000er davon hat abstand nehmen lassen. hab nur dessen erste viertelstunde mitgenommen und bin dann gegangen. er verblieb jedoch in der zeit nicht v\u00f6llig in dem schema. vielmehr war es die mischung aus mangelnder kondition, mir fehlender bzw. mich nicht mitrei\u00dfender clubatmosph\u00e4re und dem eindruck, das beste bereits mitbekommen zu haben, die mich so zeitig gehen lie\u00df.<br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>kaum zu glauben, aber nach all den jahren verschl\u00e4gt es mich zum ersten mal ins gretchen. pressure23:00 the bug in dub pt. 100:30 andy stott01:30 the bug ft. miss red02:30 coki03:30 digital04:30 the bug in dub pt. 2 tickets kosten bei residentadvisor 20,35 euro, start ist um 23 uhr. nachbetrachtung allem voran: mein stammladen wird&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6],"tags":[709,710,707,712],"class_list":["post-6690","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender","tag-andy-stott","tag-coki","tag-gretchen","tag-pressure"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6690","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6690"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6690\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6697,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6690\/revisions\/6697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6690"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6690"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6690"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}