{"id":67,"date":"2006-01-21T00:45:08","date_gmt":"2006-01-20T23:45:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=67"},"modified":"2010-09-22T17:40:28","modified_gmt":"2010-09-22T15:40:28","slug":"einkaufe-vom-13-januar-2005","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2006\/01\/21\/einkaufe-vom-13-januar-2005\/","title":{"rendered":"eink\u00e4ufe vom 13. januar 2006"},"content":{"rendered":"<p>schon eine woche her, und sollte endlich zu ehren kommen. die \u00fcblichen verd\u00e4chtigen am paul-lincke-ufer, bpitch scheint nachgepresst zu haben. deren fach ist wieder ganz sch\u00f6n gef\u00fcllt.<br \/>\nsonst aber berechenbar, wenn jemand den newsletter abonniert hat&#8230;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/43091\">\u00f8<br \/>\nr\u00f6ntgen ep<br \/>\n[s\u00e4hk\u00f6 001]<\/a><br \/>\nder erste streich. zu drei vierteln unter deutlichem acid-einfluss, der erste track h\u00e4tte auch famos auf djax gepasst und ist auch nach dreizehn jahren noch kein bisschen angestaubt. der rest setzt dann auf hypnose via sequenzen oder bleeps und zeigt die richtung an, in die das ganze sp\u00e4ter gehen sollte. in meinen ohren aber nicht der monolith, der die blaupause f\u00fcr unz\u00e4hlige nachahmer bildet.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/592816\">\u00f8<br \/>\neetteri ep<br \/>\n[s\u00e4hk\u00f6 001.5]<\/a><br \/>\ndie gab es bisher nicht. jedenfalls nicht als vinyl, da es sich hier &#8222;nur&#8220; um die unver\u00f6ffentlichten tracks von der <a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/40262\">&#8222;tulkinta&#8220;<\/a> handelt. w\u00fcrde mich aber wundern, wenn die wesentlich sp\u00e4ter als 1993 entstanden sind.<br \/>\nschon clever, die als zwischenstop zum ersten mal f\u00fcr die dj-zunft zug\u00e4nglich zu machen, weil sie die entwicklung echt gut dokumentiert. klingt alles schon unterk\u00fchlter, keine 303, auch die sp\u00e4ter auf puu fortgesetzten jazz-experimente deuten sich hier bereits an, und rauschen wird als trackbestimmendes stilmittel auch sehr wichtig.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/43099\">\u00f8<br \/>\nkvantti<br \/>\n[s\u00e4hk\u00f6 002]<\/a><br \/>\nich kann es kaum erwarten, die das erste mal im club zu spielen. das muss doch wehtun in den ohren, jedenfalls die a-seite. ein sch\u00f6ner s\u00e4gender sinusartiger ton, wird ab und an moduliert, dass sich das trommelfell erholen oder man rechtzeitig den floor wechseln kann. die r\u00fcckseite mit den typischen s\u00e4hk\u00f6-zutaten: bassdrum, hihats, bleeps, evtl. noch eine sequenz oder eine fl\u00e4che, und das war&#8217;s. das erstaunliche daran ist nun mal diese ungeheuer dunkle stimmung, welche sich wie ein roter faden durch alle ihrer platten zieht.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/33505\">panasonic<br \/>\npanasonic ep<br \/>\n[s\u00e4hk\u00f6 007]<\/a><br \/>\ndie letzte im repress-reigen, und einige werden bei &#8222;muuntaja&#8220; aufschreien: &#8222;ist doch ein aufguss von der <a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/434782\">metri<\/a>!&#8220; stimmt auch, <del datetime=\"2006-01-21T14:20:06-01:00\">nur diesmal nicht mika vainio alleine<\/del> (siehe comments, danke an fac) aber dann wird mal eben eine nummer daraus, mit der man sich bei den nachbarn richtig beliebt macht. mehr distortion auf die bassdrum, und der subbass darf nicht nur hier und da unterst\u00fctzung leisten. unn\u00f6tig zu erw\u00e4hnen, dass der track sich mit der fortlaufenden dauer von fast zehn minuten immer mehr in die hirnwindungen fr\u00e4st und einem am ende wegen der ausgelebten radikalen idee die spucke wegbleibt. ach, halt. das ganze hat noch eine r\u00fcckseite. &#8222;murtaja&#8220; ist fast schon hardcore, bzw. mit ein bisschen nachhilfe am pitch nicht nur &#8222;fast&#8220;. aber tracks wie solche erkl\u00e4ren, warum es labels wie zhark gibt, die so einen sound bis ins kleinste detail perfektionieren.<br \/>\nessentiell!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/570403\">bj\u00f6rk<br \/>\nwho is it (shooting stars and asteroids mix by bogdan raczynski)<br \/>\n[rephlex cat 174 ep]<\/a><br \/>\ntja, hat eine lange geschichte hinter sich. wenn ich das noch richtig zusammenkriege, sollte &#8222;who is it&#8220; bereits auf &#8222;<a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/11408\">vespertine<\/a>&#8220; erscheinen, schien dann aber nicht ins konzept des albums zu passen und kam stattdessen auf &#8222;<a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/315356\">med\u00falla<\/a>&#8222;. der remix lag auch l\u00e4nger in irgendwelchen schubladen, one little indian wollte den aus welchen gr\u00fcnden auch immer nicht rausbringen, bis sich nun rephlex ein herz gefasst hat. naja, gut (tolle kalauer ahoi): doppel-herz sogar, weil ein und der selbe mix tats\u00e4chlich auf beiden seiten auftaucht. die wahl zwischen den geschwindigkeiten habt dann ihr.<br \/>\nso, musik. es ist nat\u00fcrlich klar, dass man ihre stimme lieben oder hassen kann. ein mittelding kann ich mir da schwer vorstellen, kenne n\u00e4mlich beide seiten. wer von vornherein lieber den radiosender wechselt, wenn jemand es wagt, sie zu spielen, wird auch an der platte keine freude haben. alle anderen: herzlich willkommen. den ansatz w\u00e4hlt auch bogdan, stellt sich artig vor, f\u00e4ngt ganz human mit geklimper und ihr an und warnt brav, bevor er den lauteren zweiten teil beginnt. der spagat zwischen gar nicht mal so schneller h\u00e4rte und verspieltheit gelingt ihm auch hier mal wieder bestens und die vocals harmonieren (gerade im zweiten teil) perfekt mit der bassline. kann ganz gewiss zur richtigen zeit am richtigen ort tr\u00e4nen flie\u00dfen lassen und ist damit in diesem monat weit vorne  dabei.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>schon eine woche her, und sollte endlich zu ehren kommen. die \u00fcblichen verd\u00e4chtigen am paul-lincke-ufer, bpitch scheint nachgepresst zu haben. deren fach ist wieder ganz sch\u00f6n gef\u00fcllt. sonst aber berechenbar, wenn jemand den newsletter abonniert hat&#8230; 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