{"id":672,"date":"2008-11-09T23:20:33","date_gmt":"2008-11-09T22:20:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=672"},"modified":"2008-11-09T23:27:20","modified_gmt":"2008-11-09T22:27:20","slug":"einkaufe-vom-2-oktober-2008","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2008\/11\/09\/einkaufe-vom-2-oktober-2008\/","title":{"rendered":"eink\u00e4ufe vom 2. oktober 2008"},"content":{"rendered":"<p>endlich mal wieder in der kernkompetenz gl\u00e4nzen, wobei sich hier die zweite neuerung verbirgt (keine sorge, damit hat sich mein kontingent an ideen auch ersch\u00f6pft): erstmal steht die tatsache im raum, dass hier noch ca. f\u00fcnf dutzend (plus x) platten, bzw. downloads auf der platte abzuhandeln sind, deren erwerb stellenweise bis 2006 zur\u00fcckreicht. andererseits ist es mir aber immer noch wichtig, euch daran teilhaben zu lassen, auf welchen abstrusen musikalischen pfaden ich mich herumtreibe.<br \/>\nzugleich ist mir bewusst, dass die attribute, die man guten platten angedeihen lassen kann, mit fortlaufender zeit immer die gleichen sind, und ebenso die beschreibungen dessen, was man h\u00f6rt. schubladendenken war eh nie so meins, notwendig sind etiketten dennoch, damit man wenigstens beim lesen eine idee dessen bekommt, was sich dahinter verbergen k\u00f6nnte, um anschlie\u00dfend das dem individuellen gusto entsprechende herauszupicken. die entscheidung trifft aber letztendlich das ohr in kombination mit dem bauch.<br \/>\ndem gilt es, rechnung zu tragen. getreu dem frank-zappa-zitat, dass \u00fcber musik reden genauso w\u00e4re, wie zu architektur zu tanzen, werden die rezensionen fortan bedeutend k\u00fcrzer. da ich mir eine gewisse geschmackssicherheit zutraue, ist es eigentlich schon qualit\u00e4tsmerkmal genug, wenn eine platte den weg in meine tasche findet (wenn sich dennoch eine ausnahme dorthin verirren sollte, werde ich nicht z\u00f6gern, das hier zu erw\u00e4hnen). trackbeschreibungen also fortan h\u00f6chstens rudiment\u00e4r, da mir die produzentenperspektive eh fehlt (es sei denn, ich schaffe es, ein preset zu entlarven), stattdessen fakten rund um ein label oder um die wie auch immer involvierten leute (gab es z.t. eh schon) inkl. kurzer, abschlie\u00dfender, im zusammenhang mit anderen \u00e4hnlich gelagerten ver\u00f6ffentlichungen stehender bewertung.<br \/>\nsoviel zur schlechten nachricht. die gute: wenn ich schon interesse an einer ver\u00f6ffentlichung wecke, sollt ihr nicht weiteren aufwand betreiben, um nach m\u00f6glichkeiten zu suchen, sich die tracks anzuh\u00f6ren, die hier so hoch gepriesen sind. im klartext: sofern ein laden irgendwo schnipsel, bzw. eines der g\u00e4ngigen download-portale die gesamten tracks anbietet, gibt&#8217;s einen link dazu am schluss. das war bei den digitalen eink\u00e4ufen bislang sowieso usus, jetzt auch beim rest &#8211; allerh\u00f6chster wahrscheinlichkeit nach mit der einschr\u00e4nkung, dass dies bei \u00e4lteren platten eher schwierig zu realisieren ist.<\/p>\n<p>nun also die erste kostprobe. einkauf in der space hall, bzw. bei deren ableger space honda, die sich auf drum&amp;bass, indie-rock oder eben auch dubstep spezialisiert haben.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/1092423\" target=\"_blank\">coki<br \/>\nspongebob \/ the end<br \/>\n[dmz 013]<\/a><br \/>\ndigital mystikz: das aus mala, coki und loefah bestehende trio, was in london einmal monatlich f\u00fcr amtliche dubstep-happenings sorgt und die aufsehenerregendsten dubplates aus den eigenen reihen auf dmz herausbringt. m\u00fcsste also so funktionieren wie im drum&amp;bass, inkl. wartezeit, bis auch normalsterbliche in den besitz der tracks kommen k\u00f6nnen.<br \/>\n&#8222;spongebob&#8220; wurde von mala bei der ersten sub:stance im berghain gespielt und bekam auch prompt nach den ersten paar takten, wo die bassline einsetzt, den rewind. kein wunder: ein brachiales monster, bei dem man die frage nach dem filigranen, was manche dubstep-sachen auszeichnet, besser nicht stellt. die b-seite ist bei weitem nicht so \u00fcberdreht, liefert aber ebenso brauchbares material ab, wenn man dem publikum eine verschnaufpause g\u00f6nnen m\u00f6chte.<br \/>\nvom funktionalen standpunkt aus betrachtet eines der bretter der letzten jahre, musikalische innovationen \u00fcbernehmen andere.<br \/>\nclips: <a href=\"http:\/\/www.boomkat.com\/item.cfm?id=56158\" target=\"_blank\">boomkat<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/1463543\" target=\"_blank\">mrk1<br \/>\nget out clause \/ infection<br \/>\n[earwax ear007]<\/a><br \/>\nneben tectonic eines der weiteren labels, die von dj pinch betrieben werden.<br \/>\nkaufgrund hier eindeutig die a-seite &#8211; die r\u00fcckseite w\u00e4re f\u00fcr mich bestenfalls l\u00fcckenb\u00fc\u00dfer, wenn mir die alternativen ausgehen.<br \/>\n&#8222;get out clause&#8220; schreit aber gerade wegen der so gut wie durchg\u00e4ngig vorhandenen 4\/4-bassdrum danach, in einem techno-set untergebracht zu werden. und da kann der track wegen des hohen tempos und seinen wohldosierten breaks, in denen die meute zugleich angestachelt wird, locker w\u00e4nde einrei\u00dfen.<br \/>\nauf der funktionalit\u00e4ts-skala also mal wieder volle punktzahl.<br \/>\nclips \/ mp3-\/flac-download: <a href=\"http:\/\/www.boomkat.com\/item.cfm?id=132786&amp;highlight=132789\" target=\"_blank\">boomkat<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/1372468\" target=\"_blank\">vaccine<br \/>\nfever (high grade mix) \/ concussion<br \/>\n[vaccine recordings vac002]<\/a><br \/>\ntrat bislang auf scubas hotflush in erscheinung, die zweite katalognummer ihres labels hat sie sich reserviert.<br \/>\nauf der a-seite tritt sie auch gleich singenderweise in erscheinung, aber das mitnichten st\u00f6rend, sondern recht angenehm, so dass diejenigen, die sich sonst bei warp und konsorten gut aufgehoben f\u00fchlen, hier keine schwierigkeiten haben werden. auch nicht mit der b-seite, die wiederum eher mit industrial-flair gl\u00e4nzt. die liegt daher auch nach punkten vorn.<br \/>\nclips: <a href=\"http:\/\/www.boomkat.com\/item.cfm?id=109439\" target=\"_blank\">boomkat<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>endlich mal wieder in der kernkompetenz gl\u00e4nzen, wobei sich hier die zweite neuerung verbirgt (keine sorge, damit hat sich mein kontingent an ideen auch ersch\u00f6pft): erstmal steht die tatsache im raum, dass hier noch ca. f\u00fcnf dutzend (plus x) platten, bzw. downloads auf der platte abzuhandeln sind, deren erwerb stellenweise bis 2006 zur\u00fcckreicht. andererseits ist&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[3,2],"tags":[],"class_list":["post-672","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-frisch-eingetroffen","category-musik"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/672","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=672"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/672\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=672"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=672"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=672"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}