{"id":676,"date":"2008-11-12T22:37:18","date_gmt":"2008-11-12T21:37:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=676"},"modified":"2008-11-18T17:36:00","modified_gmt":"2008-11-18T16:36:00","slug":"berlin-14112008-week-end-m-hoch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2008\/11\/12\/berlin-14112008-week-end-m-hoch\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 14.11.2008] week-end: m-hoch"},"content":{"rendered":"<p>einer der l\u00e4den, wo es entweder hei\u00dft, vorurteile zu revidieren oder zu best\u00e4tigen. das programm l\u00e4dt jedenfalls zum testen ein.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2008\/11\/m-hoch8.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-677\" title=\"m-hoch8\" src=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2008\/11\/m-hoch8.gif\" alt=\"\" width=\"353\" height=\"500\" \/><\/a><\/p>\n<p>10 euro<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">review<\/span><br \/>\n<a class=\"spoiler_link_show\" href=\"javascript:void(0)\" onclick=\"wpSpoilerToggle(document.getElementById('id1561637506'), this, 'zeigen', 'verstecken')\">zeigen<\/a>\n<div class=\"spoiler_div\" id=\"id1561637506\" style=\"display:none\">f\u00fchlte mich dann doch etwas sicherer, als ich am club angekommen und den (freundlichen) t\u00fcrstehern vorbeigegangen war, nachdem mir im u-bahnhof alexanderplatz ein jugendlicher mit migrationshintergrund entgegenkam, dessen rechte h\u00e4lfte des halses mit blut bedeckt war. war wohl gutes timing, nicht zwischen irgendwelche fronten geraten zu sein. aber das nur am rande.<br \/>\nwar ja meine premiere im week-end, und geht es nach mir, muss ich da auch nicht so dringend wieder hin. das liegt weniger am club, der echt ganz nett eingerichtet ist, auch wenn die tanzfl\u00e4che ruhig h\u00e4tte etwas gr\u00f6\u00dfer und die led-beleuchtung an den pfeilern (ja, genau das, was man schon unten auf der stra\u00dfe sieht) dunkler ausfallen k\u00f6nnen. die zum raucherbereich umfunktionierte lounge hat auch eine eigene bar, die aussicht ist \u00fcberall famos &#8211; kann man nicht anders sagen, zumal man sich auch direkt auf die gepolsterten fensterb\u00e4nke setzen und dem n\u00e4chtlichen berliner verkehr zuschauen kann.<br \/>\nweiteres plus bei der anlage: &#8222;knackig&#8220; passt als adjektiv wohl am besten. \u00fcberhaupt nicht aufdringlich in den mitten, wenn man dann doch ohne geh\u00f6rschutz unterwegs sein sollte. aus dj-sicht m\u00fcsste der arbeitsplatz nahezu perfekt sein &#8211; zwei monitore, zwei technics, zwei pioneer-cd-player, xone:92 als schaltzentrale.<br \/>\nso weit, so gut &#8211; hilft aber alles nichts, wenn man sich in der umgebung von stylishen menschen (oder denjenigen, die sich daf\u00fcr halten) dennoch deplatziert f\u00fchlt. erstaunlich junge leute auch, die sich um monet\u00e4ren nachschub keine sorge machen m\u00fcssen und das lebensgef\u00fchl auch stolz vor sich hertragen. entsprechend &#8222;euphorisch&#8220; auch das geschehen auf der tanzfl\u00e4che: man bewegt sich zwar zu der musik, macht dabei aber einen etwas gezwungenen oder auch gleichg\u00fcltigen eindruck. von einem miteinander ist man meilenweit entfernt, aber immerhin war auch kein stresspotential vorhanden.<\/p>\n<p>gut, musik gab es auch. das mache ich k\u00fcrzer.<br \/>\ndave turov: spielte genau den gleichen stil wie die letzten male, als ich ihn im batterieraum \/ tresor geh\u00f6rt habe, passte zur lokalit\u00e4t.<br \/>\nredshape: inhaltlich wesentlich geschlossener als im berghain ende august, was auch mit den v\u00f6llig unterschiedlichen konzepten zur anlage und vor allem mit der fr\u00fcheren spielzeit (ab ca. 2h30 anstatt 7 uhr fr\u00fch) zu tun hatte. extrem kurzweiliges set.<br \/>\nmark broom: fing minimal-housig an, sp\u00e4ter kam chicago mehr durch (green velvet bspw.). solide leistung. gegangen bin ich dennoch im laufe seines sets um 5h30. da war der gro\u00dfteil des abends im week-end nicht nur f\u00fcr mich gelaufen.<\/div>\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>einer der l\u00e4den, wo es entweder hei\u00dft, vorurteile zu revidieren oder zu best\u00e4tigen. das programm l\u00e4dt jedenfalls zum testen ein. 10 euro review zeigen f\u00fchlte mich dann doch etwas sicherer, als ich am club angekommen und den (freundlichen) t\u00fcrstehern vorbeigegangen war, nachdem mir im u-bahnhof alexanderplatz ein jugendlicher mit migrationshintergrund entgegenkam, dessen rechte h\u00e4lfte des&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6],"tags":[],"class_list":["post-676","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/676","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=676"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/676\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=676"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=676"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=676"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}