{"id":6977,"date":"2023-11-23T19:48:55","date_gmt":"2023-11-23T18:48:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=6977"},"modified":"2024-10-08T22:24:17","modified_gmt":"2024-10-08T20:24:17","slug":"amsterdam-25-27-11-2023-de-school-het-weekend","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2023\/11\/23\/amsterdam-25-27-11-2023-de-school-het-weekend\/","title":{"rendered":"[amsterdam \/ 25.-27.11.2023] de school: het weekend"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">de school ist der nachfolgeclub vom trouw und war eigentlich schon w\u00e4hrend der pandemie <a href=\"https:\/\/ra.co\/news\/73068\">aufgrund von diskriminierungsvorw\u00fcrfen geschlossen<\/a>. das haben sie jedoch konstruktiv genutzt und sind im fr\u00fchherbst 2022 nochmals an den start gegangen.<br>wie beim trouw war klar, dass die nutzung des geb\u00e4udes nur tempor\u00e4r sein wird. ende ist im januar 2024 und der club befindet sich somit im endspurt. davon zeugt auch die tatsache, dass dies bereits die zweite wochenendumspannende veranstaltung im november ist, wo der rhythmus zuvor bei ca. sechs wochen lag.<br>ich habe es in all den jahren leider nicht geschafft, mir den club anzuschauen &#8211; jedoch nur gutes dar\u00fcber geh\u00f6rt. grund genug f\u00fcr einen ausflug.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a style=\"transition: none 0s ease 0s\" class=\"darkmysite_style_link darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\" data-darkmysite_alpha_bg=\"rgba(0, 0, 0, 0)\" data-darkmysite_preserved_classes=\"darkmysite_style_link darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\" href=\"https:\/\/deschool.stager.co\/web\/tickets\/111349441\">het weekend<\/a><br><br><span class=\"darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\" data-darkmysite_alpha_bg=\"rgba(0, 0, 0, 0)\" data-darkmysite_preserved_classes=\"darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\" style=\"text-decoration: underline\"><u>club<\/u><\/span><br>23:00 interstellar funk<br>02:00 marcel dettmann<br>05:00 akua<br>pause<br>16:00 julie<br>18:30 jephta<br>21:30 blanka<br>01:00 r\u00f8dh\u00e5d<br><br><span class=\"darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\" data-darkmysite_alpha_bg=\"rgba(0, 0, 0, 0)\" data-darkmysite_preserved_classes=\"darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\" style=\"text-decoration: underline\"><u>muzieklokaal<\/u><\/span><br>01:00 y\u00f2p<br>04:30 josey rebelle<br>08:00 oceanic<br>12:00 willow<br>15:00 pariah<br>18:00 dj shahmaran<br>21:00 cashu<br>00:00 apeiron crew (mama snake, smokey, solid blake)<br><br><span class=\"darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\" data-darkmysite_alpha_bg=\"rgba(0, 0, 0, 0)\" data-darkmysite_preserved_classes=\"darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\" style=\"text-decoration: underline\"><u>ticket<\/u><\/span><br>25 euro (an der t\u00fcr)<br>27,25 euro (im vorverkauf, nach aktuellem stand jedoch f\u00fcr die erste nacht bereits ausverkauft)<br><br>wiedereinlass ab 12 uhr mit stempel f\u00fcr 7,50 euro.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><span class=\"darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\" data-darkmysite_alpha_bg=\"rgba(0, 0, 0, 0)\" data-darkmysite_preserved_classes=\"darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\" style=\"text-decoration: underline;\">nachbetrachtung<\/span><br><br>die erfolgt gut sechs wochen nach dem ausflug. ich wollte noch abwarten, ob sich meine anfangseuphorie etwas legt und einer neutraleren sichtweise platz macht. stattdessen hat sich die besch\u00e4ftigung mit dem club in richtung hyperfokus entwickelt, von dem leute in meinem umfeld bereits was mit- bzw. abbekommen haben. es wird also l\u00e4nger.<br><br>an meinem fazit hat sich nichts ge\u00e4ndert: de school ist einer der besten clubs, in denen ich jemals war. meine erwartungen nach den drei malen im trouw waren schon nicht niedrig, am ende hat mich der laden so beeindruckt, dass ich eigentlich zur abschlussparty wollte. aber erstens m\u00f6chte ich das vergn\u00fcgen lieber dem amsterdamer (stamm)publikum lassen und zweitens fand ich die modalit\u00e4ten f\u00fcr leute, die bei diesem marathon eine pause einlegen m\u00f6chten, wenig entgegenkommend. auch wenn mensch sich f\u00fcr die verf\u00fcgbaren zeitfenster ein ticket sichern konnte: wer nach hause geht und zum letzten tanz von sonntag auf montag wiederkommen m\u00f6chte, muss sich in die normale schlange stellen &#8211; es gibt keinen wiedereintritt. das wird ab sonntagnachmittag bei egal welchem wetter f\u00fcr keine*n angenehm, w\u00e4re aber wahrscheinlich noch schlimmer, wenn sich die leute mit stempel wieder in die schlange stellen und dort mit den neuank\u00f6mmlingen mischen. bedenken, dass sich dies im vornherein schwer vorhersagen l\u00e4sst, k\u00f6nnen dadurch entkr\u00e4ftet werden, dass mensch den stempel entgegen der gepflogenheiten in hiesigen clubs erst beim verlassen bekommt. da k\u00f6nnten leute also proaktiv gefragt werden, ob sie wiederkommen m\u00f6chten. es w\u00e4re dann der kasse \u00fcberlassen, ggf. die leute zu tickern, denen sie einen stempel gegeben haben.<br><br>womit ich bei einer meiner hauptqualit\u00e4ten w\u00e4re: der benennung der negativen dinge.<br><br>erstens: so gut der einlass f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere anst\u00fcrme organisiert ist (es gibt drei reihen: die normale schlange f\u00fcr leute ohne ticket, eine f\u00fcr die g\u00e4steliste, eine f\u00fcr tickets), benachteiligte er die wiederkehrenden beim weekender. zugegeben: da schwingt immer noch groll meinerseits mit, da ich am sonntagnachmittag f\u00fcr eine gute dreiviertelstunde als erster in der schlange stand und von dort aus beobachten konnte, wie die ticketinhaber*innen und g\u00e4stelistenpl\u00e4tze abgearbeitet worden sind (wobei auch die ticketschlange in der zeit angewachsen ist, was f\u00fcr die t\u00fcrsteherin alleine nicht mehr handzuhaben war). pariah habe ich damit verpasst.<br>ich f\u00e4nde es logischer, wenn sich die zur\u00fcckkehrenden in die g\u00e4stelistenschlange einreihen k\u00f6nnten &#8211; schlussendlich sehe ich keinen unterschied zwischen denjenigen, die noch ihren namen sagen und dann problemlos rein k\u00f6nnen sowie denjenigen, die bereits drin waren, ergo mit dem procedere vertraut sind. ginge es nach mir, m\u00fcssten diese nicht nochmal durch die gesichtskontrolle (es sei denn, deren zustand spricht dagegen &#8211; davor sind auch g\u00e4stelisteninhaber*innen nicht gefeit). zur selektion an sich \u00e4u\u00dfere ich mich weiter unten.<br><br>zweitens: die gruppendynamik, wonach leute an neuralgischen punkten herumstehen, ist beileibe kein berliner problem. auf der treppe nach unten oder zwischen den beiden toiletten und damit auf dem weg richtung muzieklokaal &#8211; durchschl\u00e4ngeln war auch hier gefragt, aber l\u00e4ngst nicht in dem ausma\u00df wie sonntagabend im berghain.<br><br>drittens: bei den links auf der seite des muzieklokaals liegenden toiletten am anfang des ganges ist die positionierung der waschbecken ziemlich ungl\u00fccklich. um mal etwas ins detail zu gehen: die herren der sch\u00f6pfung, die zudem wert auf handhygiene legen, m\u00fcssen durch einen schmalen t\u00fcrrahmen in einen weiteren raum mit den kabinen. dann noch durch den dortigen pulk an wartenden und schon lassen sich die h\u00e4nde desinfizieren.<br>wenn&#8217;s bautechnisch gegangen w\u00e4re, h\u00e4tte ich einen breiteren t\u00fcrrahmen sehr begr\u00fc\u00dft. am ende war&#8217;s f\u00fcr mich unkomplizierter, auf die haupttoiletten auf dem gang direkt gegen\u00fcber zu gehen, die zwar keine pissoirs bieten, aber dennoch beim grundriss quasi ideal sind, so dass der gang zu den waschbecken unkomplizierter als gegen\u00fcber war. die idee eines toilet-hosts, der*die auf einhaltung der etikette achtet (also kabinen nicht zu lange in beschlag halten, r\u00e4ucherst\u00e4bchen, stets benutzbare waschbecken etc.) sollte hier hingegen schule machen. die wand mit den post-its hatte auch eine tolle pers\u00f6nliche note.<br><br>viertens: geh\u00f6rt leider zum zeitgeist und l\u00e4sst sich trotz selektion nicht vermeiden &#8211; trotz abgeklebter kameras gab es doch ein paar leute, die sich nicht darum scherten und einfach in die menge filmten.<br><br>damit genug der negativit\u00e4t und endlich mal zu dem, was mich schw\u00e4rmen l\u00e4sst. und dazu nehme ich einen kleinen umweg.<br><br>wie bereits eingangs erw\u00e4hnt, war der club ab dem coronasommer 2020 geschlossen. als begr\u00fcndung wurde die durch die pandemie verursachte finanzielle schieflage angef\u00fchrt, jedoch brodelte es bereits l\u00e4nger hinter den kulissen. l\u00e4sst sich alles etwas detaillierter als bei ra nachlesen (u.a. bei <a class=\"darkmysite_style_link darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\" data-darkmysite_alpha_bg=\"rgba(0, 0, 0, 0)\" data-darkmysite_preserved_classes=\"darkmysite_style_link darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\" style=\"\" href=\"https:\/\/www.groene.nl\/artikel\/de-nacht-is-vergeeflijk\">grone.nl: de nacht is vergeeflijk<\/a> &#8211; auf niederl\u00e4ndisch, ggf. automatisiert \u00fcbersetzen lassen, erg\u00e4nzend dazu ist <a style=\"\" class=\"darkmysite_style_link darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\" data-darkmysite_alpha_bg=\"rgba(0, 0, 0, 0)\" data-darkmysite_preserved_classes=\"darkmysite_style_link darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\" href=\"https:\/\/dwellerforever.blog\/2020\/09\/what-went-wrong-at-de-school\">&#8222;what went wrong at de school&#8220; von dee diggs bei dweller<\/a> stark empfehlenswert), daher hier stark verk\u00fcrzt: im zuge der mangelhaften reaktion des clubs auf #blacklivesmatter kamen vorw\u00fcrfe in puncto institutioneller rassismus auf. es gab daraufhin eine versammlung vor ort mit der chefetage, mitarbeiter*innen und besucher*innen, live gestreamt (<a style=\"transition: none 0s ease 0s;\" class=\"darkmysite_style_link darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\" data-darkmysite_alpha_bg=\"rgba(0, 0, 0, 0)\" data-darkmysite_preserved_classes=\"darkmysite_style_link darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=WYpucKOnZbM\">als podcast auf youtube konserviert<\/a>), bei der es ordentlich gegenwind gab: u.a., weil sich die diversit\u00e4t des publikums bzw. der szene nicht im personal und auch beim booking widerspiegelte &#8211; zu wenig damen, zu wenig pocs, zu wenig queers. zudem wurden sexuell konnotierte vorf\u00e4lle mit der security benannt. die chefetage war von einigen vorw\u00fcrfen \u00fcberrascht, was wiederum den eindruck aufkommen lie\u00df, dass trotz vorher benannten schwachpunkten nicht (re)agiert bzw. selbige nicht f\u00fcr voll genommen worden sind. danach fiel die entscheidung, den clubbetrieb nicht wieder aufzunehmen.<br>das h\u00e4tte es also mit de school sein k\u00f6nnen. jedoch wurde dieser gegenwind als anlass zum strukturellen umbau genutzt: ernst mertens trat als gesch\u00e4ftsf\u00fchrer zur\u00fcck und wurde mit dem j\u00fcngeren erdal kiran besetzt. jochem doornbusch blieb, jedoch in beratender funktion. erg\u00e4nzend dazu gab es gespr\u00e4che mit besucher*innen, mitarbeiter*innen und den k\u00fcnstler*innen. am ende des prozesses stand die wiederer\u00f6ffnung im september 2022, flankiert durch die verl\u00e4ngerung des mietvertrages bis januar 2024.<br><br>was mir also fehlt: der vergleich des clubs zwischen vor und nach der pandemie &#8211; wenn mensch so will: zwischen version 1.0 und 2.0. es w\u00e4re also interessant zu erfahren, ob sich die situation f\u00fcr pocs, frauen, queers sowohl aus besucher*innenperspektive und erst recht hinter den kulissen ge\u00e4ndert hat. w\u00fcrde ich das hier ernsthaft journalistisch betreiben, h\u00e4tte ich um gespr\u00e4che mit clubangeh\u00f6rigen gebeten oder besucher*innen vor ort gefragt. aber so mache ich es mir zugegebenerma\u00dfen leicht, indem ich nur die beobachtungen aus meiner perspektive als wei\u00dfer, cis-m\u00e4nnlicher gast schildere. vielleicht gibt es nach der schlie\u00dfung noch den einen oder anderen artikel, der etwas n\u00e4her beleuchten kann, ob und wenn ja, was sich im zeitraum vor und nach der schlie\u00dfung ver\u00e4ndert hat.<br><br>der frische wind war jedoch auff\u00e4llig und beginnt schon an der t\u00fcr bei den hosts. keine*r der drei, die mir dort begegnet sind, war \u00e4lter als mitte 30. womit ich bei der funktionsweise der selektion bin.<br>teil der umstrukturierungen vor der wiederer\u00f6ffnung war die aufstellung von hausregeln, die jede*r auf der website und vor jeder einzelnen party in den instagram-storys nachlesen kann. das stellt ggf. sicher, leute von vornherein auszusortieren, die sich davon abgeschreckt f\u00fchlen. aber diese regeln sind zentrales kriterium bei der g\u00e4steauswahl und werden beim gro\u00dfteil der wartenden sowohl in der normalen schlange als auch bei den vorverkaufstickets abgefragt. wer sie nicht kennt, kann sie auf dem schlauen telefon nachlesen und wird danach nochmal nach den schl\u00fcsselpunkten gefragt. und vor allem, ob mensch sich daran zu halten gedenkt.<br>das ist eine der transparentesten selektionen, die ich mir vorstellen kann. zwar ist es sch\u00f6n und gut, namedropping von djs aus dem line-up betreiben zu k\u00f6nnen, aber wichtiger ist es, sich mit der idee von de school als safer space auseinandergesetzt zu haben und damit identifizieren zu k\u00f6nnen. die allermeisten kamen in der zeit, in der ich sonntagnachmittag auf wiedereinlass gewartet habe, auch durch &#8211; zwei nicht mehr ganz n\u00fcchterne herren aus der ticketschlange jedoch nicht.<br>ist mensch dann drin, f\u00fchrt der weg, bevor \u00fcberhaupt ein fu\u00df auf eine der tanzfl\u00e4chen gesetzt werden kann, an einem tisch vorbei, der sich zwischen garderobe und den pforten zum eigentlichen club befindet. das ist der standort des awareness-teams &#8211; fester bestandteil des clubs, unter einer festen telefonnummer zu erreichen und proaktiv auf besucher*innen zugehend. die z\u00e4hlen zu den mitarbeiter*innen, werden also bezahlt. setzt sich auch in hiesigen breitengraden gl\u00fccklicherweise immer mehr durch (rso oder tresor haben jeweils eigene, klar erkennbare awareness-teams), ist aber selten so eng in das gesamtkonzept eingebettet wie bei de school.<br><br>sobald mensch das awareness-team passiert hat, kann die entdeckungsreise losgehen &#8211; und beim weekender habe ich sicherlich nur einen bruchteil dessen gesehen, was zur schlie\u00dfung ge\u00f6ffnet sein wird.<br>herzst\u00fcck im clubbetrieb war f\u00fcr mich unbestritten der keller. drei treppen f\u00fchren dorthin &#8211; erstmal die zwei neben dem langen gang richtung muzieklokaal, mensch kann aber auch den korridor nach hinten durchgehen und kommt durch ein weiteres treppenhaus abw\u00e4rts gehend bei der bar raus.<br>der keller an sich ist so schn\u00f6rkellos wie es nur geht. fenster zwischen bar und tanzfl\u00e4che, diese ist wiederum lang und schmal (platz f\u00fcr 500 leute). dj-pult wie schon im trouw ebenerdig und mit platz f\u00fcr publikum daneben sowie an den seiten. dabei nur so viel licht wie n\u00f6tig &#8211; es gibt keine spots, die den dj an sich beleuchten. nur drei auf die technik gerichtete rote lampen. sound kommt auf beiden floors von funktion one und wird wie im trouw kontinuierlich von tontechniker*innen begleitet. wobei der techniker im keller um seinen job direkt hinter dem vom publikum aus rechts gesehenen stack nicht zu beneiden ist, andererseits kann er von dort aus im fall der f\u00e4lle direkt mit djs kommunizieren. dennoch fand ich den standort im muzieklokaal besser gel\u00f6st, wo der posten f\u00fcr den sound am hinteren ende der tanzfl\u00e4che neben dem licht platziert war.<br>das linke f\u00fcnftel bis viertel des kellers geh\u00f6rt zum einen den beiden riesigen unter der treppe platzierten quaderf\u00f6rmigen hohlr\u00e4umen, zum anderen einem kleinen darkroom und dem getr\u00e4nkedepot. der schmale pfad dort ist ziemlich gut, um ohne gro\u00dfes durchschl\u00e4ngeln in die hinter dem dj liegende linke ecke zu gelangen. das war auch mein lieblingsort &#8211; tanzen dort ungest\u00f6rt m\u00f6glich, und vom dj-pult gibt es auch in richtung hinteres publikum abstrahlende boxen. der klang war also auch dort gut.<br>das licht f\u00fcllt die von den tr\u00e4gern an der decke geschaffenen hohlr\u00e4ume aus, zwischen blau oder rot wechselnde led-streifen, sonst gibt es einige strobos und im hohlraum hinter dem dj noch ein paar spots zur akzentuierung der rohre. und das reicht vollkommen aus. sitzen kann mensch in einbuchtungen richtung bar oder an der bar selbst. auch wenn der vergleich hinkt: mir kam es wie eine mischung aus dem alten tresor (atmosph\u00e4re) sowie dem neuen (gr\u00f6\u00dfe des kellers, wenn mensch sich die schlie\u00dff\u00e4cher wegdenkt) bei technischem standard des berghains vor.<br><br>oben die ehemaligen unterrichtsr\u00e4ume, einer davon heimat des muzieklokaals, das ich nicht bei tageslicht gesehen habe. die fenster liegen jedoch zur autobahn direkt daneben, dazwischen einige dicht an dicht liegende b\u00fcsche. wenn, dann kommt die sonne dort nur schemenhaft durch.<br>hier das aus dem trouw bekannte bild mit empore hinter dem dj-pult und an den seiten, was dazu f\u00fchrt, dass der*die dj in der menge verschwindet. auch hier keine direkt auf djs gerichtete spots &#8211; wenn, dann wird die gesamte menge beleuchtet. den gang zum raum links daneben mit der bar und den sitzgruppen habe ich erst nach meiner wiederkehr am sonntagabend entdeckt. entzerrt die publikumsstr\u00f6me jedoch sehr.<br>direkt gegen\u00fcber das kino, in dem an dem wochenende eine skulptur stand. links daneben der raucherbereich, dem auch ein hof angegliedert war. da es ein ziemlich regnerisches wochenende und zudem recht frisch war, habe ich mir den nicht n\u00e4her angeschaut. mir wurde jedoch gesagt, dass auch der hof in den sommermonaten bespielt worden ist. w\u00e4re also ein weiterer grund, amsterdam zu der jahreszeit zu besuchen, sofern die neue location so etwas hergibt.<br>den linken teil des ganges schlie\u00dft eine art kantine, bei der es h\u00e4ppchen zu essen gab und in der einzelne r\u00f6hrenfernseher herumstanden sowie weitere toiletten ab. restaurant sowie caf\u00e9 liegen weiter hinten, waren bereits geschlossen, habe ich daher nicht in augenschein genommen.<br><br>der interdisziplin\u00e4re ansatz (musik, kunst, community) ist also bereits beim ersten durchlaufen zu erkennen. aber wie sieht es nun mit der diversit\u00e4t aus?<br>gleich vorab: pocs sind im publikum leider immer noch absolute minderheit und nicht in dem ma\u00dfe vertreten wie es ihrem anteil in der amsterdamer bev\u00f6lkerung entspricht. mit akua sowie josey rebelle gab es immerhin zwei poc-damen im line-up, aber unter den g\u00e4sten wird das vertrauen im neuen club immer noch aufgebaut werden m\u00fcssen.<br>im vergleich zu meinen berliner stammlokalit\u00e4ten, die zu weiten teilen von leuten im gesetzten alter besucht werden (will hei\u00dfen: \u00fc30 und weit dar\u00fcber &#8211; und auch immer noch zu selten von menschen mit migrationshintergrund), ist das publikum in de school j\u00fcnger. wundert bei der demographie amsterdams als anziehungspunkt f\u00fcr studierende nicht wirklich. da die stadt per se weniger einwohner als berlin hat, werden viele nach studium oder ausbildung anderen priorit\u00e4ten als dem clubbing nachgehen. vielleicht war der weekender in der hinsicht auch wenig repr\u00e4sentativ &#8211; partys von samstagnacht bis montagfr\u00fch sind eher die ausnahme als die regel. insofern kann es gut sein, dass sich die altersverteilung bei einer &#8222;normalen&#8220; klubnacht, die sonntagfr\u00fch gegen 10 uhr zu ende ist, anders darstellt.<br>auff\u00e4llig: die zusammensetzung des publikums ist geschlechtertechnisch ausgewogen, generell viele queers. spiegelt den auch in berlin sichtbaren trend wider, welcher der generation z zu verdanken ist: mit geschlechteridentit\u00e4ten spielen bzw. sie gleich aufl\u00f6sen und vor allem das selbstbewusstsein daf\u00fcr zu haben. erst recht, wenn die t\u00fcrpolitik gleich vor betreten des geb\u00e4udes klar macht, dass diskriminierendes verhalten nicht geduldet wird und drinnen durch die awareness das versprechen eingel\u00f6st wird, dass jederzeit ansprechpartner*innen zur stelle sind. zumindest f\u00fcr menschen, die sich nicht heteronormativ verorten oder anderweitig sexuell diskriminiert werden, hat de school einiges in die wege geleitet, um zum safer space zu werden.<br>geschlechteridentit\u00e4ten sowie sexuelle orientierung beiseite: die niederl\u00e4nder*innen sind nach wie vor offener bzw. kommunikativer als der durchschnittliche biodeutsche. als introvertierter muss ich hin und wieder aus meinem bau gelockt werden, aber vor ort klappte das mit ein wenig szenebezogenem small-talk ziemlich gut. ich kam mir jedenfalls nicht wie ein lediglich geduldeter gast vor. zudem ist das publikum auch nicht so reserviert wie das in berlin, das erstmal \u00fcberzeugt werden will (dann aber mit leib und seele dabei ist). beiden gemeinsam ist die umsichtigkeit.<br>das personal an der kasse, hinter den bars sowie der garderobe ebenfalls jung und auch geschlechtlich ausgewogen, im muzieklokaal bei meiner zweiten schicht mit zwei technikerinnen f\u00fcr ton und licht. da scheint das versprechen eingel\u00f6st worden zu sein, auch abseits vom servicepersonal eine diverse personalpolitik betreiben zu wollen.<br><br>komme ich mal endlich zum wesentlichen: der party an sich. ich hatte das ticket f\u00fcr den ersten zeitslot von 23 uhr bis mitternacht, war um 22:30 uhr bereits da und damit quasi einer der ersten in der schlange. es hat in amsterdam l\u00e4ngst nicht die ausma\u00dfe wie beim berghain angenommen, wo sich leute mittlerweile eine bis anderthalb stunden vor tores\u00f6ffnung in die schlange stellen (wobei das bei der abschlussfeier anders aussehen k\u00f6nnte). lie\u00df jedenfalls genug zeit, die r\u00e4ume bzw. den grundriss zu erkunden. im muzieklokaal lief bspw. noch der soundcheck bei putzlicht.<br>interstellar funk fand ich im warm-up solide, aber beim besten willen nicht mehr. war f\u00fcr mich irgendwie unentschlossen zwischen techno und house und ob er jetzt fordernder spielen kann oder nicht. wobei das auch bei dem gro\u00dfen keller ziemlich schwierig ist, wenn die leute erstmal nur so reintr\u00f6pfeln und das muzieklokaal ab 1 uhr weitere leute bindet. y\u00f2p fand ich dort jedenfalls wesentlich schl\u00fcssiger.<br>marcel dettmann bleibt auch bei ausw\u00e4rtsspielen eine bank. da k\u00f6nnen zwar auch gestandene house-tracks wie &#8222;love can&#8217;t turn around&#8220; von farley jackmaster funk laufen, aber das war so gut ins set eingebettet, dass das eher noch als katalysator wirkte. super, ohne wenn und aber. kann ich auch von akua sagen, die tempotechnisch noch eine schippe drauflegte, aber sonst den guten eindruck, den ich von ihr im berghain gewonnen habe, best\u00e4tigt hat. schn\u00f6rkellos trockener, fordernder techno in tradition der 1990er &#8211; das war der zeitpunkt, an dem ich mich leicht in den alten tresor zur\u00fcckversetzt f\u00fchlte.<br>josey rebelle ebenfalls \u00fcberraschend technoid mit acid-einschlag, da lichtete es sich oben bereits ein wenig und ich trat auch den weg richtung amsterdam noord zu meiner tempor\u00e4ren heimst\u00e4tte an.<br>pariah bei runde zwei leider wie erw\u00e4hnt verpasst, aber daf\u00fcr mit dj shahmaran einen bis dato f\u00fcr mich unbekannten namen geh\u00f6rt, der hoffentlich auch im neuen club zu h\u00f6ren sein wird. mensch kann zu pop-edits stehen wie mensch will, aber das war in ein ziemlich experimentielles set eingebettet, was grob mit dem &#8222;weightless&#8220;-attribut, das vor ein paar jahren umhergeisterte, umschrieben ist. fand klasse, dass das publikum das auch geduldig mitgemacht hat, anstatt das weite bzw. den keller aufzusuchen. dort fand ich sowohl jephta als auch blanka grundsolide, wobei f\u00fcr mich bei beiden sets wenig h\u00e4ngengeblieben ist. trifft auch auf cashu zu.<br>die drei damen aus kopenhagen haben dem muzieklokaal zu sp\u00e4ter stunde nochmal ordentlich beine gemacht, u.a. mit &#8222;el camar\u00f3n&#8220; von matias aguayo auf 145 bpm gepitcht. hatte einen abklatsch von courtesy-eurodance bef\u00fcrchtet, aber wurde belehrt, dass vorurteile zum widerlegen da sind. bei r\u00f8dh\u00e5d bekam ich bereits stehend ko nur die erste stunde mit, wobei er von anfang an klarmachte, dass das set wie oben nochmal letzte energiereserven mobilisieren soll. wenn&#8217;s nach den berichten auf reddit geht, hat das auch geklappt: kurz nach 7 uhr war montagfr\u00fch schluss.<br><br>r\u00fcckblickend h\u00e4tte ich mich definitiv vor 2020 oder wenigstens mal 2022 motivieren sollen, den weg nach amsterdam anzutreten und de school mehr als nur einmal zu sehen. die sorge, dass es im vergleich zum trouw ein r\u00fcckschritt sein k\u00f6nnte und das &#8222;erbe&#8220; damit schaden nehmen k\u00f6nnte, war v\u00f6llig unbegr\u00fcndet. es ist jedoch beileibe nicht so, dass de school das trouw v\u00f6llig in den schatten stellt. vielmehr stehen beide clubs auf ihre art und weise f\u00fcr sich: das trouw als imposantes industriedenkmal, de school als im vergleich dazu kahles geb\u00e4ude. beiden wurde durch den gerade in de school massig vorhandenen platz raum f\u00fcr offene experimente auf verschiedenartige weise leben eingehaucht.<br>zudem scheinen die pandemie und die berechtigte kritik als beschleuniger gedient zu haben, das konzept zu verfeinern und die zeichen der zeit zu erkennen, wonach diversit\u00e4t in jeglicher form gerade im hintergrund umgesetzt werden muss. dahinter steckt die idee, dass sich das quasi wie von selbst im club niederschl\u00e4gt &#8211; sei es durch kunstinstallationen, performances, workshops unter der woche oder das booking. auch wenn ich dies nur als m\u00e4nnlich-wei\u00dfeurop\u00e4ischer (und damit ziemlich privilegierter) gast ohne kenntnisse \u00fcber den vorherigen zustand mitbekommen habe: de school scheint die selbst gesteckten ziele in den letzten 16 monaten seit wiederer\u00f6ffnung bereits gut umgesetzt zu haben oder ist wenigstens auf einem guten weg. das wird nicht ohne reibungspunkte oder fehler passiert und mit dem ende an diesem wochenende nat\u00fcrlich nicht abgeschlossen sein. es ist jedoch bereits ein derma\u00dfen solides fundament, dass ich hiesige clubs bereits daran zu messen beginne und loblieder auf die verj\u00fcngung des clubpersonals bei gleichzeitigem verbleib der erfahrenen \u00e4lteren im hintergrund singe. am ende ist techno nach wie vor eine jugendkultur, die sich nicht darauf beschr\u00e4nken sollte, diejenigen zufriedenzustellen, die bereits in den 1990ern dabei waren und alles an &#8222;fr\u00fcher&#8220; messen, sondern auch angebote f\u00fcr leute machen muss, die das ganze erst vor f\u00fcnf bis zehn jahren f\u00fcr sich entdeckt haben und ihre vorstellungen verwirklichen bzw. sich selbst noch finden wollen.<br><br>es steht bereits fest, dass die macher*innen einen neuen club er\u00f6ffnen m\u00f6chten, auch wenn es in einer so durchgentrifizierten stadt wie amsterdam mit akutem mangel an leerstand im innenstadtbereich kein leichtes unterfangen wird, einen ort mit \u00e4hnlicher qualit\u00e4t bzw. \u00e4hnlich viel platz zu bekommen. ich dr\u00fccke ihnen jedenfalls sehr die daumen, wieder einen ort zu finden, an dem sie keine kompromisse eingehen m\u00fcssen, um den interdisziplin\u00e4ren ansatz zwischen clubbing, kulinarik, kunst und auch f\u00fcr die gesamtgesellschaft wichtige (sub)kulturelle weiterentwicklung fortzuf\u00fchren. ich hoffe weiterhin, dass sie den prozess so transparent wie m\u00f6glich begleiten und kritik weiterhin zum anlass zur aufarbeitung nehmen.<br><br>wird zwar schwierig f\u00fcr mich, den f\u00fcr mich dritten club der &#8222;post cs&#8220;-betreibergesellschaft (tats\u00e4chlich wird der nachfolger von de school der vierte nach dem club 11 sowie dem trouw) nicht an den beiden starken vorg\u00e4ngern zu messen. das konzept der betreiber*innen, ihre locations nach dem kriterium auszusuchen, dass sie f\u00fcnf bis sechs jahre zwischengenutzt werden k\u00f6nnen, ging bisher jedes mal auf. diese vermeintlich kurzen zeitr\u00e4ume haben gereicht, dass jeder club legendenstatus genie\u00dft, aber die erneuerung wie selbstverst\u00e4ndlich mitgedacht wird. wo das trouw mit start der 24-stunden-lizenzen das amsterdamer nachtleben langsam an tagelange partys herangef\u00fchrt hat, setzte de school dies fort, verfeinerte dies mit flexiblen ideen beim booking (wie bspw. bei &#8222;de zomernacht&#8220; in der festivalzeit k\u00fcrzere veranstaltungen anzuberaumen, ohne das line-up explizit bekanntzugeben) sowie veranstaltungen unter der woche, die eher den kunstaspekt betonten und damit in einer linie mit dem stand, was bereits im club 11 und dem trouw steht, die beide mit dem stedelijk museum koopierierten) und betonung des kunstaspekts. so f\u00e4llt auch hier der abschied schwer (<a style=\"transition: none 0s ease 0s;\" class=\"darkmysite_style_link darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\" data-darkmysite_alpha_bg=\"rgba(0, 0, 0, 0)\" data-darkmysite_preserved_classes=\"darkmysite_style_link darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\" href=\"https:\/\/3voor12.vpro.nl\/artikelen\/overzicht\/2024\/januari\/De-School-komt-ten-einde.html\">3voor12 nennt de school im vorfeld des schlie\u00dfungswochenendes den club, auf den die ganze niederlande schaut<\/a> &#8211; ist auf niederl\u00e4ndisch, auch hier ggf. maschinell \u00fcbersetzen lassen), aber nach der erfahrung habe ich ziemliches vertrauen darin, dass beim nachfolger keine halben sachen gemacht werden. ich nehme mir hiermit fest vor, mir den neuen club innerhalb des ersten jahres des bestehens anzuschauen. die messlatte liegt jedenfalls verdammt hoch.<br><br><span class=\"darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\" data-darkmysite_alpha_bg=\"rgba(0, 0, 0, 0)\" data-darkmysite_preserved_classes=\"darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\" style=\"text-decoration: underline;\">notierte tracks (*: shazam)<\/span><br><br><strong class=\"darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\" data-darkmysite_alpha_bg=\"rgba(0, 0, 0, 0)\" data-darkmysite_preserved_classes=\"darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\">interstellar funk<\/strong><br>wally lopez &#8211; deep drive (moreno pezzolato vocal remix)*<br>avision &#8211; big shot (paco osuna remix)*<br>jesper dahlb\u00e4ck &#8211; what is the time, mr templar?<br><br><strong class=\"darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\" data-darkmysite_alpha_bg=\"rgba(0, 0, 0, 0)\" data-darkmysite_preserved_classes=\"darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\">y\u00f2p<\/strong><br>tyree &#8211; nuthin wrong<br><br><strong class=\"darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\" data-darkmysite_alpha_bg=\"rgba(0, 0, 0, 0)\" data-darkmysite_preserved_classes=\"darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\">marcel dettmann<\/strong><br>silvershower &#8211; ice fractions 1<br>flashy fragrant &#8211; reach higher ground* (direkt danach)<br>m.d.3 &#8211; the pressure cooker (original pressure mix) (direkt danach)<br>adonis &#8211; no way back (direkt danach)<br>johannes heil &#8211; feiern part 1 (direkt danach)<br>plastikman &#8211; sickness<br>ruff stuff &#8211; last chance*<br>surgeon &#8211; muggerscum out (direkt danach)<br>reese &#8211; rock to the beat (direkt danach)<br>farley jackmaster funk &amp; jesse saunders &#8211; love can&#8217;t turn around (house remix)<br>public energy &#8211; three-o-three (direkt danach)<br>dennis ferrer &#8211; transitions*<br>trunkline &#8211; new place*<br>gabriel palomo &amp; lee chameleon &#8211; lunar<br>martyn hare &#8211; riffarama*<br>aux 88 &#8211; voice modulation (anthony rother remix)*<br>octave one \u2013 blackwater (e-dancer vocal dub)<br><br><strong class=\"darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\" data-darkmysite_alpha_bg=\"rgba(0, 0, 0, 0)\" data-darkmysite_preserved_classes=\"darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\">akua<\/strong><br>joey beltram &#8211; floaters<br>verbos &#8211; audio dillusions*<br>ritzi lee &#8211; social interference*<br><br><strong class=\"darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\" data-darkmysite_alpha_bg=\"rgba(0, 0, 0, 0)\" data-darkmysite_preserved_classes=\"darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\">josey rebelle<\/strong><br>joey beltram &#8211; ten four<br><br><strong class=\"darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\" data-darkmysite_alpha_bg=\"rgba(0, 0, 0, 0)\" data-darkmysite_preserved_classes=\"darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\">dj shahmaran<\/strong><br>grrl &amp; made of oak &#8211; interference*<br>granul &#8211; aksayan (hassan abou alam remix)*<br>skee mask &#8211; dial 274<br>rattlesnakke &#8211; escolopendra*<br>d3u5e &amp; gav &#8211; namer*<br><br><strong class=\"darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\" data-darkmysite_alpha_bg=\"rgba(0, 0, 0, 0)\" data-darkmysite_preserved_classes=\"darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\">blanka<\/strong><br>paranoid london &#8211; the music<br>cleric &#8211; 2nd limit<br>kr!z &#8211; surge*<br>r.m.k. &#8211; connect*<br>atonism &#8211; temples*<br><br><strong class=\"darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\" data-darkmysite_alpha_bg=\"rgba(0, 0, 0, 0)\" data-darkmysite_preserved_classes=\"darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\">apeiron crew<\/strong><br>matias aguayo &#8211; 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