{"id":7136,"date":"2024-03-24T17:06:18","date_gmt":"2024-03-24T16:06:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=7136"},"modified":"2024-05-27T17:40:43","modified_gmt":"2024-05-27T15:40:43","slug":"berlin-24-03-2024-berghain-klubnacht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2024\/03\/24\/berlin-24-03-2024-berghain-klubnacht\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 24.03.2024] berghain: klubnacht"},"content":{"rendered":"\n<p>bin relativ spontan seit 16:15 uhr zur mentalmassage hier. line-up und die ganzen details reiche ich nach.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.berghain.berlin\/de\/event\/77203\/\">klubnacht<\/a><br><br><strong>berghain<\/strong><br>00:00 ben klock<br>04:00 arthur robert <em>live<\/em><br>05:30 altinbas<br>09:30 clarisa kimskii<br>13:30 blasha &amp; allatt<br>17:30 zisko<br>21:30 yanamaste<br>01:30 amanda mussi<br><br><strong>panorama bar<\/strong><br>00:00 telephones <em>b2b<\/em> stella zekri<br>04:00 fantastic man <em>b2b<\/em> tornado wallace<br>08:00 massimiliano pagliara<br>12:00 hercules &amp; love affair<br>16:00 paramida<br>20:00 laurine <em>b2b<\/em> cecilio<br>00:00 alex kassian <em>b2b<\/em> running hot<br><br><span style=\"text-decoration: underline;\">nachbetrachtung<\/span><br><br>um gleich vorab die erwartungen an manchmal \u00fcblichen tiefgang in puncto &#8222;setanalyse&#8220; zu d\u00e4mpfen: ich habe eher rumstreunenderweise kilometer gesammelt. lag an der \u00fcberraschend hohen f\u00fclle. die ist zwar sonntag bekannterma\u00dfen nichts neues, aber in anbetracht des vorherigen wochenendes mit dem f\u00fcr viele st\u00e4rksten m\u00e4rz-angebot (weshalb ich dem auch ferngeblieben bin) und des darauf folgenden osterwochenendes, das neben neujahr der weitere gro\u00dfkampf-termin ist, nahm ich an, dass dies ein sonntag zum durchatmen w\u00e4re.<br><br>in der hinsicht habe ich mich also astrein verspekuliert. dennoch nachmittags vom kiosk aus nicht mal eine stunde wartezeit, so dass ich kurz nach 16:00 uhr drinnen (und \u00fcberraschenderweise erst kurz nach 5 uhr drau\u00dfen) war. weiterer indikator f\u00fcr regen besucherzustrom: bei der garderobe waren beide etagen offen. da meine hauptmotivation daraus bestand, unter leute zu gehen, ehe mir zuhause die decke auf den kopf f\u00e4llt, war auch meine einstellung gegen\u00fcber den sonntagsmenschenmengen im gegensatz zu sonst verschoben. zumal die es mir auch leicht machten &#8211; oder ich es mir, je nachdem. in der mitte beider tanzfl\u00e4chen sah ich f\u00fcr mich keine chance, irgendwie entspannt tanzen zu k\u00f6nnen. durchkommen an den r\u00e4ndern sowie in den g\u00e4ngen war hingegen wesentlich einfacher. mir kam das publikum (vielleicht aufgrund meiner motivation und den damit ge\u00e4nderten parametern) auch etwas umsichtiger bzw. zuvorkommender als manches andere mal vor.<br><br>musikalisch eine f\u00fcr mich solide klubnacht, auch wenn eines meiner lernerkenntnisse an dem sonntagnachmittag\/-abend\/-nacht darin bestand, dass ich es in der flut an techno-neuver\u00f6ffentlichungen nicht mehr versuchen muss, \u00fcber wasser zu bleiben. die schwierigkeit besteht vielmehr darin, dass ich nicht zu denjenigen geh\u00f6ren m\u00f6chte, die in das &#8222;fr\u00fcher war alles besser&#8220; verfallen wollen, sich auf das beste aus den 1990ern und 2000ern beschr\u00e4nken und alles andere nicht mehr gelten lassen. ich habe mich andererseits mit der tatsache abgefunden, dass die aha-momente in dem bereich immer seltener werden &#8211; aber: es gibt sie noch.<br>sch\u00f6n jedenfalls, dass der ballerrave-tiktok-trend vorbeizugehen scheint und durch &#8222;hardgroove&#8220; (also dem gleichen begriff f\u00fcr das, was um die jahrtausendwende als tribal-techno bezeichnet worden ist) ersetzt wird. selbst wenn sets in beiden stilen f\u00fcr mich austauschbar sind, so nervt mich das wenigstens nicht mehr. es passt zum oben gezeichneten bild des angehenden alten wei\u00dfen mannes, dass ich im set von blasha &amp; allatt am ehesten die 1990er-hits identifizieren konnte (elektrochemie lk &#8211; schall, jaydee &#8211; plastic dreams, james ruskin &#8211; work (steve rachmad mix)). bei zisko fand ich den einstieg mit dubstep \u00e0 la calibre (&#8222;over the top&#8220;) und die gelegentlichen breakbeat-einlagen mit am besten. bookingtechnisch war es mutig, yanamaste f\u00fcr seine berghain-premiere auf den prestigetr\u00e4chtigsten slot neben dem closing (also auf die prime-time am sonntagabend) zu setzen. aber um mal den fu\u00dfballkommentatorensprech zu bem\u00fchen: den elfmeter hat er glasklar verwandelt. atempausen nur, wo sie n\u00f6tig waren und ansonsten beherzt mit den tooligen tracks gearbeitet. kann gerne wiederkommen, wenn es nach mir geht. amanda mussi im vergleich weniger trocken und mit blick f\u00fcr die langstrecke. wer es sich mit hinblick auf den arbeitsmontag zutraut: nach 2 uhr ist es wesentlich entspannter, aber das kommt wahrscheinlich auch darauf an, wer das ende bestreitet.<br>oben war&#8217;s (erwartbar) diverser, wobei paramida dort f\u00fcr mich herausstach. sonst war&#8217;s auf der tanzfl\u00e4che allerorten f\u00fcr mich zu voll, als dass ich mich h\u00e4tte entspannen k\u00f6nnen. aber wie erw\u00e4hnt: lieber unter leuten sein, und in der hinsicht war die entscheidung goldrichtig, den sonntag auf bekanntem terrain zu verbringen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>bin relativ spontan seit 16:15 uhr zur mentalmassage hier. line-up und die ganzen details reiche ich nach. klubnacht berghain00:00 ben klock04:00 arthur robert live05:30 altinbas09:30 clarisa kimskii13:30 blasha &amp; 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