{"id":7510,"date":"2025-01-30T15:57:51","date_gmt":"2025-01-30T14:57:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=7510"},"modified":"2025-02-03T17:49:54","modified_gmt":"2025-02-03T16:49:54","slug":"berlin-02-02-2025-coco-boule-groove-fundraiser-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2025\/01\/30\/berlin-02-02-2025-coco-boule-groove-fundraiser-2\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 02.02.2025] coco boule: groove fundraiser #2"},"content":{"rendered":"\n<p>es ist zwar ganz sch\u00f6n, die wochenenden auch mal mit etwas anderem als clubbing zu f\u00fcllen, aber zeit wird&#8217;s mal wieder langsam. zumal die groove ihren fortbestand sichern m\u00f6chte, nachdem sie im letzten jahr den verlag verloren hat und sich als verein komplett selbst organisiert.<br>damit das auf einem soliden finanziellen fundament steht, gibt es nun schon den zweiten fundraiser. der erste fand anfang oktober 2024 im tresor statt, der zweite steht ganz im zeichen von house in einer neuen location am moritzplatz. die befindet sich in unmittelbarer nachbarschaft zum prince charles, hat ebenfalls eine funktion one und macht eher den eindruck einer gr\u00f6\u00dferen bar mit angeschlossener tanzfl\u00e4che. neue orte abseits ausgetretener pfade sind immer interessant und die win-win-situation damit gesetzt. das ganze startet sonntagnachmittag und geht bis gut in den montagmorgen hinein.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"723\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2025\/01\/GROOVE-Fundraiser-2-723x1024-1.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7511\" srcset=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2025\/01\/GROOVE-Fundraiser-2-723x1024-1.jpeg 723w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2025\/01\/GROOVE-Fundraiser-2-723x1024-1-212x300.jpeg 212w\" sizes=\"auto, (max-width: 723px) 100vw, 723px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><span class=\"darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\" data-darkmysite_alpha_bg=\"rgba(0, 0, 0, 0)\" data-darkmysite_preserved_classes=\"darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\" style=\"text-decoration: underline; transition: none;\">ablauf<\/span><br><br>14:00 daniel wang<br>16:00 sandil\u00e9<br>18:00 jada <em style=\"transition: none;\" class=\"darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\" data-darkmysite_alpha_bg=\"rgba(0, 0, 0, 0)\" data-darkmysite_preserved_classes=\"darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\">b2b<\/em> dj spit<br>20:00 steve bug<br>22:00 cinthie <em style=\"transition: none;\" class=\"darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\" data-darkmysite_alpha_bg=\"rgba(0, 0, 0, 0)\" data-darkmysite_preserved_classes=\"darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\">b2b<\/em> meat<br>00:00 xdb<br>02:00 spencer parker<br>04:00 <em style=\"transition: none;\" class=\"darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\" data-darkmysite_alpha_bg=\"rgba(0, 0, 0, 0)\" data-darkmysite_preserved_classes=\"darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\">b2b2b2b<\/em><br><br><span class=\"darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\" data-darkmysite_alpha_bg=\"rgba(0, 0, 0, 0)\" data-darkmysite_preserved_classes=\"darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\" style=\"text-decoration: underline; transition: none;\">nachbetrachtung<\/span><br><br>anwesend war ich wegen der zivilgesellschaftlichen pflicht zur brandmauer von 19:30 bis 23:30 uhr. musikalisch kann ich es kurz halten: gar keine ausf\u00e4lle, bzw. wenn, dann nach oben. einzig nur steve bug habe ich bewusst mitbekommen, und er hat absolut nichts verlernt. mal mit sch\u00f6nen tiefen basslines, mal sch\u00f6n-melodisch, das alles so unauff\u00e4llig ineinandergemixt, so dass der nachfolge-track den vorherigen gut erg\u00e4nzte. richtig gute dramaturgie.<br>cinthie und meat waren die hintergrunduntermalung zum plaudern, was nicht an ihnen lag. das war house in verschiedenen, gl\u00fccklicherweise nicht klischeehaften oder kitschigen facetten und mit dem einen oder anderen breakbeat-sprenksel.<br>f\u00fcllgrad war bei einem &#8222;gut besucht&#8220;, f\u00fcr mich war&#8217;s auf der tanzfl\u00e4che stets aushaltbar. einzig raucher*innen nerven mich mittlerweile, wenn der raum kleiner ist, und (das wei\u00df mensch erst richtig zu sch\u00e4tzen, wenn clubs da rigoros sind) noch viel mehr filmende oder fotografierende leute. wobei ich zugeben muss, dass ich die roten leuchtr\u00f6hren mit dem &#8222;libert\u00e9 toujours&#8220;-schriftzug an der r\u00fcckseite der tanzfl\u00e4che auch als motiv gesichert haben wollte. jedoch war das abseits von irgendwelchen personen.<br><br>womit ich bei einem der kritikpunkte an der location w\u00e4re. vorausschicken m\u00f6chte ich jedoch, dass ich meine erwartungen <a style=\"transition: none;\" class=\"darkmysite_style_link darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\" data-darkmysite_alpha_bg=\"rgba(0, 0, 0, 0)\" data-darkmysite_preserved_classes=\"darkmysite_style_link darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\" href=\"https:\/\/bechstein-network.com\/Cocoboule\">angesichts der bilder<\/a> eher niedrig gehalten hatte, daf\u00fcr umso positiver \u00fcberrascht wurde. klar half die clubbeleuchtung in komplizenschaft mit der nacht dabei, dem ganzen trotz sichtbarem styling den typisch-rauhen berliner charme zu verleihen. die konsequent dunkle farbgebung auf tanzfl\u00e4che und toiletten tr\u00e4gt aber auch dazu bei, dass sich das nicht wie eine bar anf\u00fchlte, die nun auf gedeih und verderb auf club machen m\u00f6chte. stattdessen eher wie ein club, der mit seiner kapazit\u00e4t (bei 400-500 leuten d\u00fcrfte es wirklich proppevoll sein) erst recht mit dieser zentralen lage eine l\u00fccke f\u00fcllt, wenn leuten der sinn nach house in vielen facetten steht. mensch merkt jedoch, dass der clubbetrieb noch ziemlich improvisiert ist und das tagesgesch\u00e4ft wohl eher aus firmenfeiern besteht.<br><br>allem voran ist der eingang nicht der zur prinzenstra\u00dfe hin. das ist im barbetrieb oder bei firmenfeiern m\u00f6glich, aber eine kasse bekommt mensch da nicht unter. mit dem ergebnis, dass das dann der notausgang ist, der stets zu \u00f6ffnen sein muss und daher von einer security-person bewacht wird. ist zwar auch ganz gut, wenn mal frische luft in den laden kommen soll, aber auch das geht nicht auf dauer, wenn die musik von drinnen auf die stra\u00dfe schallt.<br>das ist ohnehin eine frage, die ich mir gestellt habe: da wohnungen nur ein bis zwei querstra\u00dfen entfernt sind, die funktion one jedoch ordentlich liefert, wird das mit der lauteren beschallung bei nacht in diesem von mischnutzung gepr\u00e4gten gebiet potentiell schwierig. \u00e4sthetisch finde ich auch die vorh\u00e4nge an den fenstern zur prinzenstra\u00dfe hin nicht &#8211; da w\u00e4ren get\u00f6nte scheiben besser. die k\u00f6nnten auch im tagesbetrieb funktionieren.<br>der eingang befindet sich stattdessen auf halbem weg zum prince charles durch den torbogen hindurch an der seite. meiner begleitung fielen parallelen zum horst krzbrg auf, und da ist auch was dran. der vorraum bietet platz f\u00fcr so einiges, inklusive ziemlich planlos hinter der kasse (die stand hierbei direkt links hinter dem eingang und war frei von der rechten seite zug\u00e4nglich) herumstehenden garderobenst\u00e4ndern, die im falle einer notevakuierung sch\u00f6ne stolperfallen gewesen w\u00e4ren.<br>besser \/ laut nachgedacht: die eigentliche garderobe auf der rechten seite zum kassenraum deklarieren, dann entweder linkerseits einen tresen bauen, der um die ecke geht und dort die garderobe unterbringen. oder selbige gleich in raum 3 (laut lageplan das restaurant, das gestern nicht ge\u00f6ffnet bzw. durch trennw\u00e4nde abgesperrt war) verlegen. laut fotos verf\u00fcgt der raum \u00fcber (noch) mehr sitzgelegenheiten und noch eine bar, wobei selbige nicht zwingend als solche genutzt werden muss und ggf. zur garderobe umfunktioniert werden kann. der vorraum an sich k\u00f6nnte dann f\u00fcr eine security-person reserviert bzw. die publikumsstr\u00f6me dort so gelenkt werden, dass es nicht m\u00f6glich ist, einfach so an der kasse vorbeizugehen, wenn parallel leute bezahlen. und auch weitere details gekl\u00e4rt werden, so wie das abkleben von kameras. das wurde gestern der kasse \u00fcberlassen, was f\u00fcr eine person, die im schlimmsten fall zugleich abkassiert und \/ oder die g\u00e4steliste pr\u00fcft und irgendwie das klebeb\u00e4ndchen als stempel\u00e4quivalent um handgelenke drappieren muss einfach zuviel ist und daher ausblieb &#8211; mit den oben geschilderten effekten.<br>anzahl der klos ist f\u00fcr die kapazit\u00e4t ausreichend, aber deren aufteilung unklar. im zweifelsfalle unisex, ich hatte einfach richtig geraten, was die position der pissoirs anging. pluspunkt: es gibt eine aufsichtsperson, die das ganze im blick hat.<br><br>ansonsten finde ich die raumaufteilung sinnvoll. es gibt die m\u00f6glichkeit, am rande der tanzfl\u00e4che recht ungest\u00f6rt zur kleineren bar oder die treppe runter zum eigentlichen barbereich zu kommen. das kleine podest am hinteren ende der tanzfl\u00e4che dr\u00e4ngt sich nicht auf &#8211; hei\u00dft: keine lichtquellen dar\u00fcber, insofern keine unn\u00f6tige inszenierung der darauf tanzenden &#8211; und dient zugleich als raumteiler. publikumsstr\u00f6me quer \u00fcber die tanzfl\u00e4che sind dadurch dankenswerterweise schon mal minimiert. die kleine bar oben ist das einzige potentielle nadel\u00f6hr richtung treppe, das dortige personal andererseits auch so fix, dass davor kein pulk stand. einzig das werbebanner \u00fcber den k\u00fchlschr\u00e4nken strahlte so hell, dass auch teile der linken h\u00e4lfte der tanzfl\u00e4che davon beleuchtet worden sind. bei aller notwendigkeit zum sponsoring: das geht dezenter. vor allem, wenn das licht sonst schon so minimalistisch ist: zwei horizontale reihen an neonr\u00f6hren, einmal rot, einmal wei\u00df, rhythmisch blinkend. reicht v\u00f6llig. die discokugel h\u00e4tte f\u00fcr meine begriffe nicht st\u00e4ndig angestrahlt werden m\u00fcssen, ist aber geschmackssache.<br>weiterer pluspunkt: das dj-pult ist ebenerdig und wird auch nicht unn\u00f6tig angestrahlt, die dort werkelnden protagonist*innen landen optisch also eher im hintergrund. die st\u00e4nder der monitorboxen sind zwar direkt mit dem dj-pult verschwei\u00dft, was beim digitalen auflegen weniger problematisch ist, aber mit vinyl durch r\u00fcckkopplungen zum problem werden kann. jedoch sind beide technics wenigstens durch steinplatten entkoppelt und mir fiel bei cinthie und meat (spielten beide mit vinyl) nichts in der richtung auf. scheint also funktioniert zu haben. xone:96 als mixer = weiterer pluspunkt, untermalte den sch\u00f6n warmen sound. die subwoofer sind am linken ende der tanzfl\u00e4che mit abstrahlung richtung wand und damit sch\u00f6n diskret untergebracht.<br>der weg zum barbereich \u00fcber die treppe ist eine weitere potentielle stolperfalle, was aber in erster linie daran liegt, dass ich h\u00e4ufiger mal nicht schaue, wohin ich laufe. wer da von der rechten seite kommt: bitte darauf achten, dass st\u00fchle sowie couches auf einem podest stehen. hier f\u00e4nde ich abgeschr\u00e4gte stufen super. ansonsten ist (abgesehen von der bereits erw\u00e4hnten aussicht auf die vorh\u00e4nge richtung prinzenstra\u00dfe) dort wenig zu meckern. unterhaltungen sind hier locker m\u00f6glich, da die musik von der tanzfl\u00e4che hier \u00fcber kleinere lautsprecher in gem\u00e4\u00dfigter lautst\u00e4rke l\u00e4uft. und die sitzecken sind richtig bequem. die st\u00fchle k\u00f6nnten sie weglassen, wenn raum 3 mit den zus\u00e4tzlichen sofas ge\u00f6ffnet wird.<br><br>zugegeben: meine musikalische expertise bzw. pr\u00e4ferenz liegt woanders als bei house, aber das coco boule behalte ich mal auf dem radar &#8211; hat eine gute visitenkarte abgegeben und f\u00fcr meine begriffe gutes potential. musikalisch sowie sound- und stimmungstechnisch habe ich nichts zu meckern, und ich hoffe stark, dass es sich f\u00fcr die groove gelohnt hat.<br><br><span class=\"darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\" data-darkmysite_alpha_bg=\"rgba(0, 0, 0, 0)\" data-darkmysite_preserved_classes=\"darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\" style=\"text-decoration: underline; transition: none;\">notierte tracks<\/span><br><br><strong style=\"transition: none;\" class=\"darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\" data-darkmysite_alpha_bg=\"rgba(0, 0, 0, 0)\" data-darkmysite_preserved_classes=\"darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\">steve bug<\/strong><br>sweely &#8211; around<br><br><strong style=\"transition: none;\" class=\"darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\" data-darkmysite_alpha_bg=\"rgba(0, 0, 0, 0)\" data-darkmysite_preserved_classes=\"darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\">cinthie <em style=\"transition: none;\" class=\"darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\" data-darkmysite_alpha_bg=\"rgba(0, 0, 0, 0)\" data-darkmysite_preserved_classes=\"darkmysite_style_txt_border darkmysite_processed\">b2b<\/em> meat<\/strong><br>the wildchild experience &#8211; jump to my beat<br>kink &#8211; existence<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>es ist zwar ganz sch\u00f6n, die wochenenden auch mal mit etwas anderem als clubbing zu f\u00fcllen, aber zeit wird&#8217;s mal wieder langsam. zumal die groove ihren fortbestand sichern m\u00f6chte, nachdem sie im letzten jahr den verlag verloren hat und sich als verein komplett selbst organisiert.damit das auf einem soliden finanziellen fundament steht, gibt es nun&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6],"tags":[494,825,542,826,395],"class_list":["post-7510","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender","tag-cinthie","tag-coco-boule","tag-groove","tag-meat","tag-steve-bug"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7510","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7510"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7510\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7516,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7510\/revisions\/7516"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7510"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7510"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7510"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}