{"id":7732,"date":"2025-05-28T15:40:49","date_gmt":"2025-05-28T13:40:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=7732"},"modified":"2025-07-07T19:03:21","modified_gmt":"2025-07-07T17:03:21","slug":"amsterdam-31-05-2025-club-raum-8yrsr-weekender","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2025\/05\/28\/amsterdam-31-05-2025-club-raum-8yrsr-weekender\/","title":{"rendered":"[amsterdam \/ 31.05.2025] club raum: 8yrsr weekender"},"content":{"rendered":"\n<p>der nachfolger von de school l\u00e4sst noch auf sich warten. mir wurde jedoch berichtet, dass club raum einen besuch wert sein soll. dessen er\u00f6ffnung hatte sich leider bis april letzten jahres hinausgez\u00f6gert. aber nach dem, was ich auf reddit so lese, hat club raum seitdem einen guten eindruck hinterlassen &#8211; auch und gerade was queeres feiern in amsterdam angeht, was leider noch nicht so selbstverst\u00e4ndlich ist wie hier.<br>spielzeiten werden f\u00fcr die achtjahresfeier nicht bekanntgegeben &#8211; auch mal erfrischend. es gibt im line-up aber parallelen zum damaligen weekender in de school: mama snake und dj shahmaran. vielleicht ergibt es sich ja, letzteren wieder zu erleben. ich peile jedenfalls einen \u00e4hnlichen zeitrahmen wie im november 2023 an: samstagnacht bis sonntagmorgen und sonntagnachmittag bis sonntagnacht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"558\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2025\/05\/clubraum20250531-558x1024.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-7733\" srcset=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2025\/05\/clubraum20250531-558x1024.webp 558w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2025\/05\/clubraum20250531-163x300.webp 163w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2025\/05\/clubraum20250531.webp 642w\" sizes=\"auto, (max-width: 558px) 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hinzuf\u00fcge.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">kurzversion mit fazit<\/h3>\n\n\n\n<p>ja, club raum ist es wert, extra nach amsterdam zu fahren. ich werde definitiv nochmal vorbeischauen, dann bevorzugt wieder zu einem weekender oder im double-feature mit einem anderen club an einem anderen abend, wenn das programm stimmt.<br>die wesentlichen dinge machen sie gut ein jahr nach er\u00f6ffnung richtig. klare architektonische linie, queerness und somit vielfalt als leitfaden f\u00fcr konzept sowie booking, allerorten sehr guter technischer standard. gerade die konzeptionelle vielfalt hat sich bei diesem weekender sowohl im publikum als auch der musik widergespiegelt &#8211; ich habe wenigstens gute (sedef adas\u00ef, bashkka) bis hervorragende sets (rachel noon, og karin, dj shahmaran) geh\u00f6rt. einzig mit dem back-to-back von ki\/ki mit twiena konnte ich nichts anfangen, aber das war abzusehen.<br>um es gleich zu sagen: begeisterungsst\u00fcrme wie de school l\u00f6st club raum bei mir leider nicht aus. der vergleich wird hier und da auftauchen, ich bem\u00fche mich jedoch darum, das nicht \u00fcberzustrapazieren. zudem w\u00e4re es auch unfair, da de school durch den club 11 und das trouw als vorg\u00e4nger auf ein gutes jahrzehnt an erfahrungen f\u00fcr den betrieb eines clubs aufbauen konnte. club raum steht im vergleich dazu am anfang. ich habe keine zweifel daran, dass dort monat f\u00fcr monat in nuancen \u00e4nderungen stattfinden. die werden sich mit einem gr\u00f6\u00dferen intervall bei meinen besuchen umso deutlicher zeigen und ich bin gespannt darauf, das zu verfolgen.<br>zu bem\u00e4ngeln habe ich lediglich architektonisch zu behebende dinge. in puncto konzept sehe ich club raum f\u00fcr amsterdam aktuell weit vorne. sollte das team um de school bei der suche f\u00fcr eine nachfolgelocation erfolgreich sein, k\u00f6nnen sie sich einiges abschauen.<br><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">die lange version<\/h3>\n\n\n\n<p>der einstieg ganz simpel mit meinen besuchszeiten. es folgt der blick in die vergangenheit von spielraum, damit der bezug zur jetztzeit hergestellt ist. entgegen \u00fcblicher gepflogenheiten folgen zuerst die positiven und erst dann die verbesserungsw\u00fcrdigen aspekte. um musik geht&#8217;s nat\u00fcrlich auch noch.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">anwesenheit<\/h4>\n\n\n\n<p>zwei schichten waren&#8217;s:<br>numero eins am samstag von 23:30 uhr bis sonntagfr\u00fch um 4:30 uhr. ich w\u00e4re gerne fitter gewesen, aber ich habe in der nacht von freitag auf samstag nicht allzu viel, geschweige denn ruhig geschlafen. so entspannt die zugfahrt auch war, ging das alles auf das konto meiner kondition.<br>numero zwei von sonntagnachmittag um 16:00 uhr bis nachts um 1:00 uhr.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">der blick zur\u00fcck<\/h4>\n\n\n\n<p>spielraum startete (richtig gerechnet) als partyreihe anno 2017. die beiden initiatoren, die jetzt auch beim club raum die f\u00e4den in der hand halten, waren zu dem zeitpunkt ende 20 \/ anfang 30. ergo millennials, die in amsterdam eine l\u00fccke f\u00fcllen wollten &#8211; im gegensatz zum berliner nachtleben stand queerness im techno-bereich dort alles andere als deutlich auf der agenda. setzt mensch die ma\u00dfst\u00e4be an, dass alle f\u00fcnf jahre ein generationenwechsel in clubs ansteht, stammen sie somit aus der wenigstens vierten oder gar f\u00fcnften clubgeneration, die gegen ende der 2000er-jahre hinzukam. ergo dem zeitpunkt, in denen das trouw in amsterdam er\u00f6ffnete oder das berghain an internationaler popularit\u00e4t gewann. damalige betreiber*innen sowie clubg\u00e4nger*innen wussten nur zu gut um die marginalisierungen sowie stigmatisierungen der vergangenheit (im schlimmsten fall durch eigene erfahrungen) und wandten einiges an m\u00fchen zur bewahrung dieser r\u00e4ume auf, auch und gerade durch den schulterschluss mit kulturellen institutionen. es folgten die politischen: das trouw nahm bspw. eine vorreiterrolle bei den 24-stunden-lizenzen f\u00fcr clubs in amsterdam ein.<br>soziale medien setzten zeitgleich zum h\u00f6henflug an: die analoge vernetzung durch die mischung des publikums auf der tanzfl\u00e4che wurde z\u00fcgig durch die digitale erweitert. im idealfall wurden themen au\u00dferhalb der eigenen filterblase sichtbar (im schlimmsten fall eigene filterblasen geschaffen). verschiedenen marginalisierten gruppen wurde deutlich, dass sie der heteronormativen dominanz einen alternativentwurf vorleben k\u00f6nnen, wenn ihnen die r\u00e4ume daf\u00fcr geboten werden. heteronormative personen wiederum begannen, die freiz\u00fcgigkeit dieser r\u00e4ume zu sch\u00e4tzen. queere personen be\u00e4ugen dies mittlerweile durchaus kritisch &#8211; durchaus zurecht, wenn heteros mit hegemonialem gebaren einen raum einzunehmen versuchen, der urspr\u00fcnglich nicht f\u00fcr sie gedacht war.<br><br>die perspektive der millenials war ergo ganzheitlicher als die der vorherigen, indem auch feminismus sowie andere formen von sexualit\u00e4t jenseits etablierter begriffe mitgedacht wurde. somit richteten sich die macher des spielraum an queere personen und nicht ausschlie\u00dflich an schwule cis-m\u00e4nner. die zusammenarbeit mit den clubs bedeutete nicht, sich einfach nur dort einzumieten, einen m\u00f6glichst erfolgreichen abend zu haben und danach zur allgemeinen tagesordnung zur\u00fcckzukehren, ohne dass etwas nachh\u00e4lt. vielmehr erweiterten sie das spektrum der clubs, in denen sie station machten &#8211; u.a. geh\u00f6ren das radion (nach wie vor nicht besucht, jedoch immer noch auf meiner to-do-liste), das lo-fi und de school dazu. mit letzteren gingen sie eine residency ein &#8211; gerade vor dem hintergrund der dort w\u00e4hrend der pandemie aufgebrachten frappierenden kritikpunkte ein wichtiges zeichen. de school zog zur wiederer\u00f6ffnung anno 2022 wiederum die (folgerichtige) konsequenz, unter anderem die awareness als festen bestandteil ins clubkonzept zu integrieren. eine gegenseitige beeinflussung w\u00fcrde mich hier nicht wundern, wenn auch das publikum von de school hinsichtlich safer spaces f\u00fcr queere personen sensibilisiert (wenn nicht gar &#8222;erzogen&#8220;) werden musste.<br>mit dem erfolg von spielraum war der grundstein f\u00fcr club raum gelegt: verschiedene marginalisierte gruppen konnten ihre gemeinsamkeiten zelebrieren. club raum ist das ergebnis dieser positiven selbsterfahrung und dem daraus erwachsenen selbstbewusstsein, diese erfahrungen zu verstetigen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">das konzept<\/h4>\n\n\n\n<p>liest sich nach wenig, ist aber eine ganze menge: club raum macht eigentlich nicht mehr und nicht weniger als das etablierte konzept eines f\u00fcr queere personen gedachten safer space fortzusetzen. dabei liegt der vergleich mit dem ostgut bzw. berghain nahe: auch wenn es bei letzterem durch die popularit\u00e4t mittlerweile etwas unterzugehen scheint, sind sich heteronormativ verortende personen als besucher*innen willkommen. sie sollten sich jedoch dar\u00fcber im klaren sein, dass dort die regeln der gay-community gelten. analog verh\u00e4lt es sich im club raum, die mit diesem ort ein alleinstellungsmerkmal in amsterdam sind und es daher wie de school machen: die regeln h\u00e4ngen mehrfach im club aus und sind auch auf der website nachzulesen. es wird vorab \u00fcber die sozialen kan\u00e4le kommuniziert, dass kameras abgeklebt werden, &#8222;no photos \/ videos&#8220;-schilder h\u00e4ngen \u00fcberall. es wei\u00df also theoretisch jede*r, worauf er*sie sich einl\u00e4sst.<br><br>mensch hat es beim club raum meinem eindruck nach mit einer aktualisierten version der clubs aus der vorherigen generation zu tun. traditionelle schubladen werden zumindest in frage gestellt, idealerweise aufgel\u00f6st und mit dem durchaus experimentiellen sowie \u00fcber partys hinausgehenden programm von vornherein ein sich entsprechend verortendes publikum angezogen.<br>in der nacht von samstag auf sonntag war dies eindeutig eher m\u00e4nnlich, hoher anteil an schwulen. der sonntag war zwar auch entfernt von geschlechterparit\u00e4t im publikum, aber insgesamt wird sehr deutlich, dass der maskuline hetero-cis-stereotyp mit fragw\u00fcrdigem verh\u00e4ltnis zu dominanz (alias &#8222;macker&#8220;) hier fehl am platz ist. bzw. wenn er sich schon club raum ausgesucht hat, kann er auch mal direkt sein rollenbild hinterfragen. awareness? selbstverst\u00e4ndlich gibt es einen festen platz sowie fest dort mitarbeitende.<br>all dies zeigt, dass hier die generation y oder z am ruder ist, die bei der selbstreflexion oder aufl\u00f6sung besagter rollenbilder wesentlich weiter ist. sie machen den gro\u00dfteil des publikums aus. mit meinen mitte 40 verorte ich mich als bestenfalls heteroflexibler cis-typ in diesem kontext bei den beobachtern, da ich mich bei keiner der queeren zuschreibungen wiederfinde. die b\u00fchne geh\u00f6rt anderen, und das ist v\u00f6llig richtig so. damit komme ich endlich mal dazu, wie das konkret umgesetzt wird, bzw. was mich \u00fcberzeugt hat und wo ich noch nachbesserungsbedarf sehe.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">positiv<\/h4>\n\n\n\n<p>die t\u00fcr hat mir erstmal eine der gro\u00dfen sorgen genommen: rechtzeitig genug dort zu sein. ich hatte ein ticket f\u00fcr den fr\u00fchen einlass (zwischen 23:00 und 00:00 uhr) und war auch erst gegen 23:10 uhr dort, ohne dass sich an der schlange was tat. es ging einfach nur eine viertelstunde sp\u00e4ter los als angek\u00fcndigt und dann sehr schnell. wie bei de school gibt&#8217;s drei reihen: eine f\u00fcr ticketinhaber*innen, eine f\u00fcr die g\u00e4steliste, eine f\u00fcr die abendkasse.<br>drinnen drei stationen zum (recht gr\u00fcndlichen) taschen- sowie bodycheck, dann ab zum ticketschalter. das geht alles sehr fl\u00fcssig. ist das ticket gescannt, sieht mensch geradezu den awareness-stand (eigentlich ein s\u00e9par\u00e9e, das durch einen vorhang abgetrennt ist), rechts geht&#8217;s rein.<br><br>der vorraum ist schon mal \u00fcppig und zweigeteilt: das caf\u00e9 ist durch milchglasfenster mit davor liegenden sitzb\u00e4nken abgetrennt (und anfangs geschlossen), ein gro\u00dfer teil vom rest geh\u00f6rt schlie\u00dff\u00e4chern anstelle einer &#8222;richtigen&#8220; garderobe &#8211; spart personalkosten. da im gesamten club kontaktlos bezahlt werden kann, ist das auch eine z\u00fcgige option. allerdings finde ich drei euro f\u00fcr einen token etwas \u00fcberteuert, zumal dieser neu gel\u00f6st werden muss, wenn mensch &#8222;nur mal kurz&#8220; was holen m\u00f6chte. andererseits stellt sowas sicher, dass vorher lieber einmal zuviel geschaut wird, ob auch wirklich alles f\u00fcr die n\u00e4chsten stunden notwendige dabei ist. die bauform der schlie\u00dff\u00e4cher ist eher kompakt &#8211; ein gut gef\u00fcllter turnbeutel passt hinein.<br>beides (caf\u00e9 sowie die b\u00e4nke neben den schlie\u00dff\u00e4chern) ist ein guter ort zum entspannen oder sich zu unterhalten. sitzgelegenheiten gibt&#8217;s bei beiden reichlich, daf\u00fcr weniger am rande der tanzfl\u00e4chen &#8211; nur in n\u00e4he von deren bars. kann eine durchaus bewusste entscheidung sein, die ich jedenfalls begr\u00fc\u00dfe.<br><br>das studio hatte als erster floor offen und mich auf anhieb \u00fcberzeugt. zugang \u00fcber zwei treppen, wovon ich die rechte seite eher empfehle, da breiter. zur linken seite komme ich bei der als wunschliste getarnten kritikpunkten noch. um die dj-kanzel das aus trouw und de school bekannte bild: die ist ebenerdig, kleine emporen daneben sowie dahinter, was djs optisch etwas verschwinden l\u00e4sst. das licht befindet sich tendenziell eher vorne, inszeniert djs jedoch nicht unn\u00f6tig.<br>apropos: licht- sowie tontechniker*innen finden direkt gegen\u00fcber am anderen ende des raumes platz. positiv auff\u00e4llig: geschlechterparit\u00e4t beim personal an dieser stelle &#8211; und das gilt f\u00fcr s\u00e4mtliche floors. ich bleibe weiterhin dabei, dass tontechniker*innen auch in berlin deutlich neben lichttechniker*innen sichtbar sein bzw. nicht beides in personalunion erledigen sollten. martin audio in vierpunktbeschallung ist im studio die marke der wahl, der pioneer v10 als mixer.<br>weitere kleine emporen stehen links und rechts der tanzfl\u00e4che, am vorderen rechten ende der tanzfl\u00e4che ein kleiner darkroom, links hinten die bar. es kommt durch die emporen sowie die kanzel f\u00fcr licht und ton am hinteren ende weniger zu publikumsstr\u00f6men quer \u00fcber die tanzfl\u00e4che, vielmehr au\u00dfenrum entlang. ich habe mich zu keiner zeit egal an welchem punkt auf der tanzfl\u00e4che von dr\u00e4ngler*innen genervt gef\u00fchlt, die ihren idealen platz (vergeblich) gesucht haben &#8211; selbst in der wirklich gut besuchten nacht von samstag auf sonntag nicht.<br>auch wenn der vergleich hinkt: mich hat das studio an die alte panorama bar erinnert, wobei die wesentlich kleiner war. halbhohe fenster, allesamt so verdunkelt, dass auch sonnenlicht nicht blendet. das k\u00fcnstliche licht ist auch im nachtbetrieb so reduziert, dass eher die umrisse der leute zu sehen sind.<br>aus meiner sicht: das studio ist in der form klasse, bitte so lassen.<br><br>die boutique befindet sich direkt darunter und ist ca. halb so gro\u00df. zweipunktbeschallung durch funktion one, dj-pult auch hier ebenerdig, was standorttechnisch auch ohne probleme verschoben werden kann. direkt gegen\u00fcber die bar. kein pult f\u00fcr lichttechnik und ton, das wird von der technikabteilung vom studio mitbetreut. licht auf led-r\u00f6hren an der decke und vereinzelt an den seiten, das auf autopilot l\u00e4uft. auch wenn das musikalisch mein lieblingsfloor war: ideal w\u00e4re das als chillout-raum mit sitzs\u00e4cken &#8211; alternativ mit einer beleuchtung, die bei tanzbarer musik mehr akzente setzt. der weg vom studio ist einerseits sehr kurz, wenn mensch besagte rechte treppe nutzt und die fl\u00fcgelt\u00fcr aufdr\u00fcckt, andererseits kann&#8217;s links knifflig werden.<br><br>wenn auch die position des awareness-stands vermuten l\u00e4sst, dass das thema stiefm\u00fctterlich behandelt wird, trifft das v\u00f6llige gegenteil zu. die mitarbeitenden sind st\u00e4ndig im club pr\u00e4sent, an westen oder t-shirts erkennbar und bei alldem so diskret wie m\u00f6glich. auch die security macht rundg\u00e4nge, ist dabei auff\u00e4lliger, jedoch nicht penetrant. mensch merkt jedoch, dass dies externe dienstleister sind.<br><br>obwohl die lage der toiletten f\u00fcr mich ein flaschenhals ist: das konzept der toilet hosts sollte auch in berliner clubs schule machen. von deren motivation sollte ich mir bei ihrem echt nicht einfachen job eine gro\u00dfe scheibe abschneiden. etwaige ger\u00fcche wurden mit r\u00e4ucherst\u00e4bchen gekontert.<br><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">wunschliste<\/h4>\n\n\n\n<p>vorweggeschickt: die betreiber sehen club raum als sich stetig wandelndes projekt. viele der folgenden f\u00fcr mich verbesserungsw\u00fcrdigen punkte werden sich daher sehr wahrscheinlich mit der zeit von selbst erledigen. jedoch werden diese erstens geld kosten, das zweitens erstmal eingespielt werden muss. gerade letzteres d\u00fcrfte verst\u00e4ndlicherweise erstmal priorit\u00e4t haben. die eigentliche er\u00f6ffnung im september 2023 musste kurz vorher abgesagt werden und konnte dank der b\u00fcrokratie erst im april 2024 stattfinden. damit stehen erstmal gut sieben monate ohne einnahmen, wohl aber kosten f\u00fcr miete sowie bauma\u00dfnahmen zur erteilung notwendiger genehmigungen zu buche. die im veranstaltungsbereich um sich greifende steigerung von produktionskosten macht auch vor solchen tatsachen nicht halt.<br>ich habe absoluten respekt davor, dass club raum all dieser widrigkeiten zum trotz existiert und konsequent seine couragierte linie als safer space mit ebenso couragiertem programm verfolgt. daher bezeichne ich das ganze lieber als wunschliste, anstatt das mit &#8222;kritikpunkte&#8220; \u00fcberm\u00e4\u00dfig negativ dastehen zu lassen.<br><br>die anzahl an toiletten reichte in den anfangstagen des clubs wohl nicht aus, ist aber seitdem erweitert worden. grunds\u00e4tzlich hatte ich da keine wartezeit und der standard ist dank der erw\u00e4hnten toilet hosts und den aus berghain \/ panorama bar bekannten materialien auch sehr hoch. jedoch befinden sie sich auf der bereits angesprochenen linken seite richtung studio, wo (zu) viele dinge aufeinandertreffen. von links nach rechts: die kleinere treppe richtung studio (vor oder auf der mensch besser nicht stehenbleibt). mittig der durchgang, der erstens zu den toiletten (abgang nach links sowie rechts) und zweitens in die boutique (geradezu) f\u00fchrt. vor dem durchgang rechterseits stehen die ersten schlie\u00dff\u00e4cher.<br>es handelt sich dabei um den einzigen standort der toiletten f\u00fcr einen club, der 1000+ leuten platz bietet. damit ist vorprogrammiert, wo sich ein stetiger pulk sammelt. solange die boutique als floor geschlossen ist, geht das. aber wenn es wie samstag- auf sonntagnacht gut gef\u00fcllt ist, wird die besagte linke seite zum nadel\u00f6hr, wenn leute zur boutique oder dort raus oder richtung toilette abbiegen m\u00f6chten und sich dann noch eine seite aussuchen m\u00fcssen etc.. auf der rechten seite mit der gr\u00f6\u00dferen treppe war es zu keinem zeitpunkt ein thema, ungest\u00f6rt zum vorraum und zum caf\u00e9 zu kommen. sofern es irgendwie m\u00f6glich ist, w\u00e4re die gleiche anzahl an toiletten in n\u00e4he des expo-floors super &#8211; zumal dieser eh gegen\u00fcber von studio sowie boutique liegt und auf der linken seite damit etwas publikumsverkehr reduziert werden k\u00f6nnte.<br><br>womit ich beim hauptkritikpunkt w\u00e4re, der f\u00fcr die meisten punktabz\u00fcge sorgt: ich wurde mit dem expo als floor nicht warm. nur anfangs kurz nach er\u00f6ffnung, als es noch nicht so voll war. der sound passt: zweipunktbeschallung durch gro\u00dfe funktion-one-stacks, das licht auch nur soviel wie n\u00f6tig, selbst das im vergleich zu den anderen beiden floors erh\u00f6hte dj-pult ist hier sinnvoll.<br>bei der raumaufteilung ist f\u00fcr mich luft nach oben. eine riesige holzkonstruktion teilt den raum in zwei ungleich gro\u00dfe st\u00fccke: das kleinere von beiden bietet linkerseits sitzgelegenheiten, hohe wand dazwischen, die als trennung zur tanzfl\u00e4che dient und im tagesbetrieb etwas tageslicht abschirmt, das durch das dach einf\u00e4llt. auf der rechten tanzfl\u00e4chenseite zwei kleine stufen, die als podest verwendet werden k\u00f6nnen.<br>diese konstruktion nimmt den gro\u00dfteil der l\u00e4nge des raums ein. am hinteren ende des linken teils ist eine kleine bar, jedoch gelangt mensch dort auch zur tanzfl\u00e4che. der hauptzugang ist am vorderen ende und ziemlich schmal, da das podest f\u00fcr die ton- sowie lichttechnik in dessen n\u00e4he steht und im get\u00fcmmel zu einer ordentlichen stolperfalle werden kann.<br>der sitzgelegenheiten h\u00e4tte es f\u00fcr meine begriffe hier nicht bedurft &#8211; derer gibt es im nebenan liegenden foyer genug. ich kann verstehen, einem dezidierten techno-floor im tagesbetrieb etwas mehr dunkelheit zugestehen zu wollen. das erkl\u00e4rt jedenfalls die hohe wand, jedoch h\u00e4tte sich dies durch eine deckenkonstruktion ebenfalls gut l\u00f6sen lassen. kleinere podeste mit durchgang dazwischen an zwei seiten wie im studio w\u00e4ren besser. im jetzigen zustand sind es zwei nadel\u00f6hre am linken vorderen sowie linken hinteren ende der tanzfl\u00e4che. mir ist wohler, wenn ich wei\u00df, dass ich ggf. schnell von einem floor wieder weggehen kann.<br><br>der raum neben dem expo wirkte auf mich mit seinen skulpturen, die zugleich als sitzgelegenheiten dienen konnten, und mit den aus turnhallen bekannten b\u00e4nken komplett zusammenhanglos. sicher: er bot zur prime-time mehr r\u00fcckzugsfl\u00e4che und hielt zugleich die wege zur\u00fcck zur expo-tanzfl\u00e4che kurz &#8211; oder richtung studio, wenn mensch nicht durch das foyer m\u00f6chte, da dieser raum zwei eing\u00e4nge hat.<br>f\u00fcr meine begriffe ist dort viel mehr drin. da club raum sich als dezidierter platz f\u00fcr queers und inklusive des darkrooms durchaus sexpositiv begreift, w\u00e4re das die ideale fl\u00e4che, um gelegenheiten zu schaffen. es w\u00fcrde bereits reichen, einen \u00e4hnlichen zustand zur s\u00e4ule vor deren umbau herzustellen. sollte zus\u00e4tzliche fl\u00e4che f\u00fcr toiletten ben\u00f6tigt werden, w\u00e4re dort ebenfalls platz. das wiederum w\u00e4re ein kostenfaktor hinsichtlich der bautechnischen umsetzung. da ich den lageplan der rohre nicht kenne, will ich mich in der hinsicht aber auch nicht zu weit aus dem fenster lehnen. weitere toilet hosts w\u00e4ren dann wahrscheinlich auch notwendig.<br><br>das war&#8217;s jedoch mit den dingen, die mir aufgesto\u00dfen sind. ich h\u00e4tte gerne etwas mehr zu techno getanzt, habe mich aber aufgrund der nadel\u00f6hrsituation in der nacht von samstag auf sonntag bei durchaus prall gef\u00fcllter expo-tanzfl\u00e4che lieber im rest des clubs herumgetrieben. grunds\u00e4tzlich gef\u00e4llt mir das modulare konzept, r\u00e4ume je nach f\u00fcllgrad freigeben oder geschlossen halten zu k\u00f6nnen. ein gro\u00dfes plus f\u00fcr die flexibilit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">musikalisches<\/h3>\n\n\n\n<p>og karin legte eine sch\u00f6ne kurve von (tech)house mit electro-sprenkseln zu footwork bzw. sogar drum &amp; bass hin, adriana lucid sch\u00f6n analog-dreckig mit chicago-einschlag. die ersten minuten von polly f im expo fand ich hervorragend, sp\u00e4ter war&#8217;s mir dort zu voll. rachel noon hat eine minimalistische form von psytrance gespielt, mit der sie mich kriegen konnte. allerdings auch nur in ihrer ersten stunde, ab 4 uhr war ich eindeutig zu durch.<br><br>bei meiner zweiten runde gewann anfangs eindeutig die boutique. mul\/anna im ersten slot zwischen house und breakbeats, schwamm technisch etwas. dj shahmaran kann ich schwer einordnen. &#8222;post-dubstep&#8220; reicht als bezeichnung nicht aus &#8211; das ging einen schritt weiter. sehr experimentell, entsprechend leerer war&#8217;s, aber diejenigen, die blieben, genossen das v\u00f6llig. tempokurve von 140 bis wenigstens 160 bpm &#8211; z\u00e4hlt bislang zu meiner bestenliste an dj-sets anno 2025.<br>angelboy war danach mit techno publikumsvertr\u00e4glicher, was sich parallel zu ki\/ki und twiena im expo auch anbot.<br>im studio stand den sonntagnachmittag\/-abend \u00fcber house auf dem programm. da unterschieden sich die einzelnen protagonist*innen von byron yeates \u00fcber sedef adas\u00ef bis bashkka lediglich im tempo und ob sie etwas in richtung techhouse blinkten. sedef dabei mit 134 bpm \u00fcberaus sportlich, aber funktioniert hat&#8217;s. wenn mensch es nicht gerade auf den bereich vor dem dj-pult abgesehen hatte, war freie platzwahl auf der tanzfl\u00e4che oder auf den podesten. gleiches trifft auch auf die boutique zu. ich hatte den eindruck, dass nicht extra hunderte extra f\u00fcr ki\/ki oder sp\u00e4ter f\u00fcr mama snake (wieder)kamen. dadurch war&#8217;s aus meiner sicht den gesamten sonntag \u00fcber entspannter als in der nacht zuvor &#8211; auch und gerade was das nadel\u00f6hr an den toiletten betraf.<br><br>musikalische \u00fcberschneidungen gab es ergo kaum. in der hinsicht war der ablauf bei den floors schon sehr gut aufeinander abgestimmt. hinter die parit\u00e4t beim booking l\u00e4sst sich auch ein dicker haken machen, zumal ein gro\u00dfer teil des line-ups bereits bei vergangenen spielraum-ausgaben vertreten oder bei den clubn\u00e4chten zu finden war. auch in der hinsicht wird auf die lange perspektive gesetzt und lieber ein fester stamm an djs aufgebaut, die wiederum ihre beziehung zum publikum regelm\u00e4\u00dfig festigen k\u00f6nnen.<br><br>all das sind richtig gute grundlagen f\u00fcr eine k\u00fcnftige institution mit internationaler strahlkraft. es wird vielleicht etwas haarig, wenn de school einen nachfolger findet, tilla tec (die jetzt im ehemaligen geb\u00e4ude von de school residieren, bis dort endg\u00fcltig feierabend ist) weiterhin existiert und zwei bis drei weekender an einem wochenende anstehen. die vault sessions (wo u.a. rene wise gespielt hat) werden am spielraum-geburtstagswochenende schon ein paar besucher*innen gebunden haben. aus meiner sicht hat das im club raum trotz guter besucher*innenzahlen zwar f\u00fcr insgesamt zwei ziemlich entspannte schichten gesorgt. jedoch wird mit dem konkurrenzprogramm und insbesondere angesichts der anstehenden festivalsaison auch deutlich, dass das potential beim amsterdamer publikum endlich ist &#8211; zumal mensch sich angesichts der eintrittspreise auch hier \u00fcberlegt, ob clubhopping eine gute idee ist.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">notierte tracks<\/h4>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">og karin<\/h5>\n\n\n\n<p>kosh &#8211; come on<br>human movement &#8211; breathe deep<br>goran kan &#8211; polaris<br>metro &#8211; jazz band 6<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">polly f<\/h5>\n\n\n\n<p>trismus &#8211; weird looking fellah<br>nastia reigel &#8211; what can you do<br>n\u00f8rbak &#8211; teste<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">adriana lucid<\/h5>\n\n\n\n<p>levon vincent &#8211; double jointed sex freak (part 1)<br>steve julien &#8211; bloodline<br>greg beato &#8211; who&#8217;s the licho in charge ovaa here?<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">rachel noon<\/h5>\n\n\n\n<p>vridian &#8211; monkey mallets<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">loradeniz<\/h5>\n\n\n\n<p>mr. g &#8211; how deep<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">mul\/anna<\/h5>\n\n\n\n<p>dyslecta &#8211; panzer<br>bell curve &amp; strategy &#8211; spacey (doctor jeep remix)<br>verraco &#8211; esc\u00e1ndaloo<br>p.o.l. style, vin sol &amp; matrixxman &#8211; power top<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">faff<\/h5>\n\n\n\n<p>dee-lite &#8211; groove is in the heart (schlusstrack)<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">byron yeates<\/h5>\n\n\n\n<p>dj assassin &#8211; face in the crowd (chris simmonds remix)<br>audion &#8211; mouth to mouth<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">dj shahmaran<\/h5>\n\n\n\n<p>streikthrough &#8211; bodies unwanted (erster track)<br>muskila &#8211; c slug<br>fraxinus &#8211; interlock<br>pariah &#8211; squishy windows<br>tymotica &#8211; surphase<br>atrice &#8211; dialect<br>kessler &#8211; simma<br>drumskull &#8211; switch up the flow<br>granul &#8211; choppy juke (bonus)<br>khadija al hanafi &#8211; bounce it on the flo<br>portway &#8211; proto<br>bj\u00f6rk &#8211; hunter<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">afra<\/h5>\n\n\n\n<p>drexciya &#8211; lost vessel<br>vitalic &#8211; la rock 01<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">angelboy<\/h5>\n\n\n\n<p>mac declos &#8211; plastic body dance<br>matias aguayo &#8211; el camar\u00f3n (2022 mix)<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">bashkka<\/h5>\n\n\n\n<p>rudys playhouse &#8211; got to be free (acid overdose mix)<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">keyz<\/h5>\n\n\n\n<p>m bootyspoon &#8211; who got it<br>slack 1ne &#8211; move<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">gut zu wissen<\/h3>\n\n\n\n<p>wiedereintritt ist m\u00f6glich. wurde erst in deren instagram-story kommuniziert, da hatte ich jedoch bereits zwei tickets (f\u00fcr samstag \/ sonntag und den gesamten sonntag ab 8 uhr fr\u00fch). kostet 7,50 euro &#8211; beim rausgehen stempel geben lassen und bei wiederankunft in die reihe mit der abendkasse stellen. da war ich sonntagnachmittag der einzige, dennoch ist es vergleichbar mit de school: tickets sowie g\u00e4steliste werden als erstes abgearbeitet. ich f\u00e4nd&#8217;s besser, wenn sich leute mit stempel an die schlange f\u00fcr die g\u00e4steliste anstellen k\u00f6nnten.<br><br>wer mit den \u00f6ffentlichen anreist: der bahnhof sloterdijk ist am n\u00e4chsten, nur zehn gehminuten entfernt. eine station von amsterdam centraal, nicht mal zehn fahrminuten. insgesamt braucht mensch aus der innenstadt so 20-25 minuten.<br>wer carsharing benutzt: der \u00fcppige parkplatz beim piarcoplein in unmittelbarer n\u00e4he zum bahnhof kann benutzt werden. das gesch\u00e4ftsgebiet von sixt share reicht (noch) nicht bis zum club.<br>nur pro forma: fahrr\u00e4der sind kein problem, es gibt gen\u00fcgend fahrradst\u00e4nder vor dem club.<br><br>f\u00fcr anwender*innen des geh\u00f6rschutzes von elacin: mir war es mit 15 db-filtern gerade im expo etwas zu laut. hatte mich bei meiner ersten schicht vor betreten der tanzfl\u00e4chen vertauscht, weil ich \u00fcberzeugt war, dass die 15er bereits drin waren und ich mit 25 db auf nummer sicher gehen wollte. angesichts der wahrgenommenen lautst\u00e4rke wurde ich skeptisch und hab bei einem n\u00e4heren blick festgestellt, dass ich doch die 15er eingesetzt hatte. wie auch immer: hat keine sch\u00e4den hinterlassen und vor der zweiten runde hatte ich sie zur\u00fcckgetauscht. mit 25 db passte f\u00fcr mich alles.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">artikel zum weiterlesen<\/h3>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.minimalcollective.digital\/editorial\/utopian-considerations\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.minimalcollective.digital\/editorial\/utopian-considerations\">minimal collective: utopian considerations. breaking through the nightlife walls with club raum<\/a><br><a href=\"https:\/\/www.glamcult.com\/articles\/rave-revolution-spielraum-and-de-school\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.glamcult.com\/articles\/rave-revolution-spielraum-and-de-school\/\">glamcult: rave revolution. spielraum and de school<\/a><br><a href=\"https:\/\/www.dazeddigital.com\/music\/article\/66089\/1\/amsterdams-club-raum-is-pushing-nightlife-forward\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.dazeddigital.com\/music\/article\/66089\/1\/amsterdams-club-raum-is-pushing-nightlife-forward\">dazed: amsterdam&#8217;s club raum is pushing nightlife forward<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>der nachfolger von de school l\u00e4sst noch auf sich warten. mir wurde jedoch berichtet, dass club raum einen besuch wert sein soll. dessen er\u00f6ffnung hatte sich leider bis april letzten jahres hinausgez\u00f6gert. aber nach dem, was ich auf reddit so lese, hat club raum seitdem einen guten eindruck hinterlassen &#8211; auch und gerade was queeres&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6],"tags":[857,752,860,878,656],"class_list":["post-7732","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender","tag-club-raum","tag-dj-shahmaran","tag-keyz","tag-og-karin","tag-rachel-noon"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7732","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7732"}],"version-history":[{"count":23,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7732\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7821,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7732\/revisions\/7821"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7732"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7732"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7732"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}