{"id":7809,"date":"2025-07-01T11:50:02","date_gmt":"2025-07-01T09:50:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=7809"},"modified":"2025-07-07T19:33:28","modified_gmt":"2025-07-07T17:33:28","slug":"berlin-03-07-2025-berghain-finest-berghain-30-years-of-hush","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2025\/07\/01\/berlin-03-07-2025-berghain-finest-berghain-30-years-of-hush\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 03.07.2025] berghain: finest berghain &#8211; 30 years of hush"},"content":{"rendered":"\n<p>dvs1 tourt gerade anl\u00e4sslich des 30-j\u00e4hrigen bestehens von hush, das als partyreihe wesentlich mehr vorlauf als das dazugeh\u00f6rige label hat. ich muss gestehen: in erster linie gehe ich wegen traxx als von ihm eingeladenen gast hin. es ist gut zehn jahre her, dass ich ihn auf dem nachtdigital geh\u00f6rt habe, und gut 20 jahre an einem sonntag an ort und stelle. wird also mal wieder zeit.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2025\/07\/berghain20250703-1024x576.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-7810\" srcset=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2025\/07\/berghain20250703-1024x576.png 1024w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2025\/07\/berghain20250703-300x169.png 300w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2025\/07\/berghain20250703-768x432.png 768w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2025\/07\/berghain20250703-1536x864.png 1536w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2025\/07\/berghain20250703.png 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">nachbetrachtung mit ablauf und notierten tracks<\/h2>\n\n\n\n<p>ich mach&#8217;s mir leicht und bringe alles auf einmal unter.<br><br>rein: 23:00 uhr<br>raus: 6:00 uhr<br><br>f\u00fchlte sich wie eine klubnacht vor 2010 an. keine nennenswerte schlange die gesamte zeit \u00fcber (reichte am weitesten bis kurz hinter die gitter), drinnen gut dreiviertelvoll, die s\u00e4ule blieb als r\u00fcckzugsraum geschlossen. w\u00e4re auch nicht n\u00f6tig gewesen &#8211; mensch fand stets einen platz auf der tanzfl\u00e4che und durchschl\u00e4ngeln geriet auch nicht zur akrobatik.<br>kann in der form gerne wieder stattfinden. vielleicht nicht in jedem monat und auch nicht mit dvs1 als kurator, aber quartalsweise mit einem resident, der*die sich einen gast einl\u00e4dt, mit dem die zehn stunden frei aufgeteilt werden k\u00f6nnen. das bricht das durch die klubn\u00e4chte etablierte format auf und schafft auch musikalische freir\u00e4ume. war f\u00fcr mich jedenfalls einer der entspanntesten und (dank traxx) zugleich lehrreichsten berghain-besuche in diesem jahr.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">22:00 traxx<\/h3>\n\n\n\n<p>kein set, sondern statement und lektion zugleich. mein faible f\u00fcr rauhe chicago-sachen ist bekannt, wurde auch bedient, aber auch &#8222;klassischer&#8220; house, ebm, ein hauch electro kamen zu ihren ehren, womit er gut 40 jahre musikgeschichte beispielhaft mit vinyl ineinanderverwoben hat. mit seiner vielfalt bot er einen kompletten kontrast zu dvs1, was wiederum einige abgeschreckt hat. f\u00fcr mich herrlicher moment, als er nirvana zum schluss spielte und der vordere teil der tanzfl\u00e4che das hart feierte, w\u00e4hrend die hintere h\u00e4lfte ungl\u00e4ubig herumstand. alleine daf\u00fcr geb\u00fchrt dvs1 gro\u00dfer dank, ihn eingeladen zu haben.<br>wenn es nach mir geht: gerne mal wieder auf einen sonntag buchen &#8211; die klubnacht kann polarisierende sets mit st\u00e4ndigem mut zum risiko gut gebrauchen. auch bzw. gerade weil sich die erwartungen bzw. rituale in den letzten 20 jahren verfestigt haben.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">tracknotizen<\/h4>\n\n\n\n<p>marshall jefferson &#8211; ride the rhythm<br>die krupps &amp; nitzer ebb &#8211; join the rhythm of machines<br>konstruktivists &#8211; konstruktivists<br>the maniacs &#8211; luv eternal<br>drew sky &#8211; temper tantrum<br>daf &#8211; die l\u00fcge<br>nitzer ebb &#8211; shame (derrick may remix)<br>lcd soundsystem &#8211; throw<br>nirvana &#8211; raunchola \/ moby dick (live) (zum schluss)<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">03:00 dvs1<\/h3>\n\n\n\n<p>meine haltung zu ihm ist &#8211; \u00e4hnlich der zu ben klock &#8211; ziemlich unpopul\u00e4r: beide sind technisch brilliant, hilft aber wenig, wenn mir inhaltlich \u00fcber stunden zu wenig abwechslung geboten wird. hab&#8217;s drei stunden mit ihm probiert und den eindruck, dass er erst nach zwei stunden warmgelaufen war. dem fanclub gefiel&#8217;s offensichtlich und jedem*r sei der spa\u00df an hypnotisch-tooligem techno geg\u00f6nnt, wenn das alles gekonnt gelayert wird. das set hat mich jedoch darin best\u00e4tigt, dass ich nicht extra wegen ihm sonntags hingehen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">tracknotizen<\/h4>\n\n\n\n<p>audio resistance &#8211; hydrogen<br>gunjack &#8211; native circuit<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>dvs1 tourt gerade anl\u00e4sslich des 30-j\u00e4hrigen bestehens von hush, das als partyreihe wesentlich mehr vorlauf als das dazugeh\u00f6rige label hat. ich muss gestehen: in erster linie gehe ich wegen traxx als von ihm eingeladenen gast hin. es ist gut zehn jahre her, dass ich ihn auf dem nachtdigital geh\u00f6rt habe, und gut 20 jahre an&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6],"tags":[29,877],"class_list":["post-7809","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender","tag-berghain","tag-traxx"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7809","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7809"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7809\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7822,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7809\/revisions\/7822"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7809"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7809"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7809"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}