{"id":7831,"date":"2025-07-22T22:37:00","date_gmt":"2025-07-22T20:37:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=7831"},"modified":"2025-07-23T10:32:28","modified_gmt":"2025-07-23T08:32:28","slug":"r-i-p-ozzy-osbourne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2025\/07\/22\/r-i-p-ozzy-osbourne\/","title":{"rendered":"r.i.p. ozzy osbourne"},"content":{"rendered":"\n<p><em>verfasst am 23. juli 2025, aber auf den todestag zur\u00fcckdatiert.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;paranoid&#8220; war mein erster ber\u00fchrungspunkt. muss so um 1989 gewesen sein, als ich das zum ersten mal im radio h\u00f6rte. in jedem fall war es das jahr, in dem ich im zarten alter von zehn jahren den mitschnitt des &#8222;moscow music peace festivals&#8220; sah. r\u00fcckblickend wohl der urknall f\u00fcr meine affinit\u00e4t zu metal. auch wenn mensch bands wie skid row, cinderella, m\u00f6tley cr\u00fce, bon jovi oder die scorpions (allesamt damals auf dem line-up) heute eher beim hard rock einordnet und durchaus zurecht bel\u00e4chelt, faszinierte mich diese vermeintlich rauhe attit\u00fcde.<br>ozzys auftritt stach schon damals heraus. einer, der sich ehrlich freute, auf dieser b\u00fchne zu stehen &#8211; bzw. von einem ende zum anderen und wieder zur\u00fcck zu pilgern (neben zakk wylde als st\u00e4ndig headbangendem gitarristen). die reihenfolge war daraufhin, mir erst das zum konzert geh\u00f6rende album (&#8222;stairway to heaven \/ highway to hell&#8220;), dann sein solo-deb\u00fct (&#8222;blizzard of ozz&#8220;) und schlie\u00dflich mit &#8222;blackest sabbath&#8220; endlich auch mal das original zu den schl\u00fcsselst\u00fccken aus der moskauer setlist zu holen.<br><br>mensch kann ohne \u00fcbertreibung sagen, dass ozzy nicht nur einen musik-, sondern einen lebensstil gepr\u00e4gt hat. stets auf dem direkten pfad zur selbstzerst\u00f6rung, aber allem drogen- sowie alkoholinduzierten wahnsinn zum trotz stets dem\u00fctig gegen\u00fcber dem publikum. das zeigte sich erneut anfang juli bei seinem abschiedskonzert in birmingham, das zum schlusspunkt geriet, wie ihn sich kein*e drehbuchautor*in h\u00e4tte ausdenken k\u00f6nnen. im rahmen von bands eingebettet, die sich allesamt auf black sabbath als ma\u00dfgeblichen einfluss berufen, mobilisierte er nochmal alles &#8211; erst mit einem solo-set, anschlie\u00dfend mit seinen urspr\u00fcnglichen drei mitstreitern. zwar nahm er &#8211; von parkinson sowie vergangenen (ab)st\u00fcrzen gezeichnet &#8211; nicht mehr wie einst die gesamte b\u00fchnenbreite in beschlag, sein charisma jedoch nach wie vor das gesamte stadion. es freut mich f\u00fcr ihn, dass er nochmal so einen tag und solche momente genie\u00dfen bzw. sich einfach nochmal hochleben lassen konnte.<br><br>auch wenn es eine abgedroschene phrase ist, trifft sie bei ihm eindeutig zu: eine ikone, an die mensch sich in jahrzehnten noch erinnern wird. von dem keine*r (wahrscheinlich noch nicht mal er selbst) gedacht h\u00e4tte, dass er 76 jahre alt wird. laut aussagen seiner familie am dienstagmorgen in deren kreis verstorben. w\u00fcrdiger geht&#8217;s nicht.<br><br>r.i.p.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>verfasst am 23. juli 2025, aber auf den todestag zur\u00fcckdatiert. &#8222;paranoid&#8220; war mein erster ber\u00fchrungspunkt. muss so um 1989 gewesen sein, als ich das zum ersten mal im radio h\u00f6rte. in jedem fall war es das jahr, in dem ich im zarten alter von zehn jahren den mitschnitt des &#8222;moscow music peace festivals&#8220; 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